Krankenstand – 2009 mit Rekordtief

29.10.2009

Der Krankenstand ist so niedrig wie nie! Laut Bertelsmann Stiftung gaben „42 Prozent der abhängig und selbstständig Beschäftigten an, in den vergangenen zwölf Monaten zweimal oder öfter krank zur Arbeit gegangen zu sein.” Gehören Sie auch zu denen, die trotz Migräne und Bauchschmerzen lieber zur Arbeit gehen, als sich zu Hause auszukurieren?

Wenn ja, dann haben auch Sie zu dem niedrigsten Krankheitsstand seit Anfang der Messung in Deutschland beigetragen!

Der Krankenstand ist eine Kennzahl, die die Erkrankungszeiten der Berufstätigen den zu leistenden Arbeitszeiten gegenübergestellt. Seit der Einführung der Krankenstand Statistik 1970 sanken die Zahlen kontinuierlich und erreichten nun einen Rekordtiefstand. Das Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichte, dass im ersten Halbjahr 2009 der Krankenstand in gesetzlichen Krankenversicherungen durchschnittlich bei 3,24 Prozent liegt. Das entspricht etwa 3,5 Arbeitstagen pro Beschäftigtem.

Der Krankenstand – Wieso ist er so niedrig?

Der niedrige Krankenstand bestätigt: Die Deutschen fehlen weniger krankheitsbedingt!

Doch warum ist das so? In Zeiten der Wirtschaftskrise haben viele Angst, ihren Job zu verlieren. Entlassungen und Umstrukturierungen verschlimmern die Angst, arbeitslos zu werden. Anstatt ihre Krankheit rechtzeitig zu melden und auszukurieren, erscheinen viele Berufstätige krank zur Arbeit. Experten sprechen hier vom sogenannten Präsentismus. Aus Pflichtgefühl gegenüber dem Unternehmen und den Mitarbeitern gehen Kranke trotzdem zur Arbeit. Doch kranke Menschen sind unproduktiver als Gesunde! Durch fehlende Konzentration passieren mehr Fehler und Unfälle.

Folge: Die Qualität sinkt.

Denken Sie in dem Moment nicht an die Mehrarbeit für Kollegen und ausfallende Termine, sondern an Ihre Gesundheit! Krankheiten werden oft an Mitarbeiter weitergegeben. Gehen Sie nach Hause und erholen Sie sich. Damit schaden Sie dem Unternehmen weitaus weniger, als wenn Sie aus Pflichtgefühl erscheinen und neben unproduktiver Arbeit noch andere anstecken!

Krankenstand und mögliche Schlüsse daraus

Der gesunkene Krankenstand lässt allerdings keine Schlüsse auf den tatsächlichen Gesundheitszustand von Beschäftigten zu. Denn dass dieser so niedrig ist, liegt nicht an deren besserer Gesundheit, sondern daran, dass Arbeitnehmer trotz Krankheit zur Arbeit erscheinen. Wie oft die Beschäftigten wirklich krank sind, kann dem Krankenstand daher nicht entnommen werden.

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Qualitätsverlust droht den sozialen Berufen

26.10.2009

Ein größerer Qualitätsverlust bedroht nach einem Bericht der Wohlfahrts-Spitzenverbände die Gesundheits- und Sozialberufe. Durch eine bessere Ausbildung sowie eine „angemessene Bezahlung” für die Beschäftigten der Branche könne dieser Qualitätsverlust noch abgewendet werden, fordert der Vorsitzende des Zusammenschlusses des Wohlfahrts-Spitzenverbände, Matthias Mitzscherlich.

Qualitätsverlust auch in der Wirtschaft und Industrie?

Betrifft der Qualitätsverlust nur die sozialen Berufe? Oder sind auch die Jobs in Wirtschaft und Industrie von dem Problem betroffen? Vorbei sind eigentlich die Zeiten, in denen Geiz geil ist. Der MDR-Beitrag hat mich zum Nachdenken angeregt. Wenn der demografische Wandel uns letztendlich mit voller Breitseite trifft, wie können wir uns dann um hilfebedürftige Menschen kümmern?  Der Bedarf an Altenpflegern ist groß und genau hier wird gespart. Wie kann so etwas passieren?

Für mich stellt sich dann die Frage, ob auch in der Wirtschaft dermaßen gespart wird. Wie bilden wir unsere Mitarbeiter der Zukunft aus? Kümmern wir uns durch Meisterkurse und Meister BAföG beispielsweise genug, um unsere zukünftigen Meister, die als Industriemeister später einmal wichtige Positionen in Firmen und Betrieben übernehmen werden?

Dem Qualitätsverlust durch qualifizierende Maßnahmen entgegen wirken

Qualität hat ihren Preis, sagt ein altes Sprichwort. Um einem Verlust eben jener Qualität vorzubeugen, ist es enorm wichtig, dass die Qualität der Ausbildung stimmt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es die Erstausbildung nach der mittleren Reife ist oder eine spätere Meisterprüfung. Weder in der Wirtschaft noch in den sozialen Berufen darf es einen Qualitätsverlust geben – um unserer eigenen Zukunft willen.

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Kategorie: Qualität
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Wenn der Informationsfluss zur Informationsflut wird

22.10.2009

Gegen einen zügigen Informationsfluss hat mit Sicherheit niemand etwas einzuwenden. Doch was passiert, wenn aus dem Informationsfluss plötzlich eine nicht mehr zu stemmende Informationsflut wird? Gerade in Zeiten von E-Mail, Xing, Twitter, RSS und Co. ist es unweit wichtiger, die Kontrolle über seinen Informationsfluss zu behalten.

Informationsfluss nach kurzer Unterbrechung meist am größten

Der Informationsfluss ist vor allem dann am größten, wenn Sie längere Zeit nicht online waren. Dann schwappt förmlich eine ganze Welle an E-Mails, Anfragen und Bitten um Rückrufe Ihnen entgegen. Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie aus dem entspannten Urlaub ins Büro zurückkehren? Seinen Kollegen zeigt man schnell die Urlaubsfotos auf Facebook oder Flickr, parallel fragt ein anderer Kollege per Instant Messenger an, ob der aus dem Urlaub Zurückgekehrte wieder gut zuhause angekommen ist.

Ganz nebenbei könnte er auch ein Youtube-Video vom Badestrand seines Urlaubsortes hochladen und seinen Twitter-Followern noch einen interessanten Blog-Artikel anbieten. Dann noch schnell die RSS-Feeds nach interessanten News durchforstet, eine kleine Google-Recherche nach dem leckeren Restaurant als Empfehlung für einen Bekannten getätigt und den Link per Mail verschickt. Und dann sind da ja auch noch die ganzen andere E-Mails, die beantwortet werden wollen und zu allem Überfluss vielleicht noch der Chef, für den unbedingt bis zum Vormittag eine Powerpoint-Präsentation erstellt sein muss.

Informationsfluss ist die Lebensader Ihres Unternehmens

Der Informationsfluss im Unternehmen ist überlebenswichtig. Dabei ist es egal, ob Sie im Büro oder in einem Betrieb mit Schichtübergabe arbeiten.

Wie Sie Ihren Informationsfluss kontrollieren und sich vor einer Informationsflut schützen können, verraten wir Ihnen gerne in einem unserer Seminare.

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Die richtige Prozessoptimierung für Ihr Unternehmen!

19.10.2009

Die Prozessoptimierung in Unternehmen gewinnt immer mehr an Stellenwert. Nicht nur aus Sicht des Workflows ist eine Prozessoptimierung mehr als sinnvoll. Vor allem der wirtschaftliche Aspekt zählt heute mehr denn je – gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise. Wie können Sie also in Ihrem Unternehmen eine Prozessoptimierung vornehmen?

Prozessoptimierung ist letztendlich Unternehmensorganisation

Die Prozessoptimierung wurde viele Jahre dem Qualitätsmanagement zugeordnet. Davon sind die meisten Unternehmen inzwischen weg. Heute wird die Prozessoptimierung häufig als Teil des Prozessmanagements von Unternehmen und Institutionen angesehen. Wie wichtig Prozessdenken und Prozessoptimierung sind, zeigt das folgende Beispiel:

Stellen Sie sich einen Mann mit einem großen Traum vor. Er möchte sich ein Boot kaufen, um damit nach Amerika segeln zu können. Nun kann das Boot verständlicherweise keine Nussschale sein und das Gewässer ist mit Sicherheit nicht der Baggersee um die Ecke. Ein Team muss also her. Für das große stattliche Schiff braucht der Schiff-Eigner mehrere fähige Mitstreiter. Der Eigner sucht nach mindestens einem guten Steuermann, einem Navigator und jemandem, der ihn an Bord kulinarisch versorgt. Auch ein Mechaniker wäre nicht schlecht, um Schäden am Boot schnell beheben zu können. Schnell stellt sich der Eigner also sein Team, nach den einzelnen Kompetenzen ausgewählt, zusammen.

Um über den Atlantischen Ozean mit dem Boot zu fahren, das sage ich Ihnen als Freizeit-Segler, bedarf es schon einiger Mühen. Jedes Team-Mitglied muss seinen festen Platz an Bord haben und mit den anderen Bootsinsassen kommunizieren können. Das Ziel muss für alle das gleiche sein: Amerika. Denn nur mit einem klar definierten Ziel – hier das Anlegen des Schiffes in Amerika – und einer Teamkommunikation und dem Vertrauen in die einzelnen Teammitglieder kann der Törn gelingen. Übertragen auf Ihr Unternehmen geht es bei der Teamkommunikation und ähnliches Aspekten um die Prozessoptimierung.

Mit Prozessoptimierung an Ihr vordefiniertes Ziel

Mittels Prozessoptimierung lassen sich Ihre Ziele nicht nur schneller und entspannter, sondern vor allem auch wirtschaftlicher erreichen. Wie viel Zeit, Geld und weitere Ressourcen würden ansonsten unnötig verschwendet werden? Stellen Sie sich vor, dass der Schiffs-Eigner jeden Tag aufs Neue seine Pläne erklären muss und die Mitarbeiter immer wieder neu auf ihre jeweiligen Aufgaben hingewiesen werden müssen. Eine Arbeit Hand in Hand, um das Ziel Amerika zu erreichen, sieht anders aus.

Wie eine optimale Prozessoptimierung in Ihrem Unternehmen aussieht, verraten wir Ihnen gerne.
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

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Kategorie: Entlastung
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Begriffsklärung des Wortes: Kommunikationstraining

14.10.2009

Das Wort Kommunikationstraining besteht aus zwei Wörtern.
Kommunikation und Training.

Kommunikation kommt vom lateinischen „communicare” und bedeutet „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen”. Kommunikation meint eine Handlung zwischen mindestens zwei Menschen, die bewusst oder unbewusst Informationen austauschen.
Der Begriff Training ist ein aus dem englischen übernommener Ausdruck für „Übung, Proben, Schulung, Lehrgang, Weiter- oder Fortbildung”. Durch Training können Reize beim Menschen verarbeitet werden und dieser lernt langfristig dazu.

Zusammengefasst bedeutet es: Kommunikation können Sie trainieren!
Und das hilft Ihnen in allen Lebenslagen. Denn schon Paul Watzlawick brachte es auf den Punkt: „Man kann nicht nicht kommunizieren!”

Kommunikationstraining – Kommunikation trainieren

In einem Kommunikationstraining wird geschaut, wie Sie Ihre individuellen Kommunikationsfähigkeiten weiterentwickeln können. Kommunikationsmodelle besagen, dass eine Nachricht von einem Sender über einen Kanal zu einem Empfänger kommt. Je nach Reaktion des Empfängers auf die Nachricht wird das Gespräch weitergeführt oder beendet. Oft wird erst bei Misserfolg und Problemen festgestellt, wie groß die Bedeutung der Kommunikation ist. Und genau an dem Punkt setzen Kommunikationstrainings an!

Trainingsinhalte beim Kommunikationstraining können sein:

  • Was kann ich an meiner Sprache, bzw. an meinem Ausdruck verbessern?
  • Kann ich aktiv und selektiv zuhören?
  • Kann ich nonverbale Signale richtig deuten und diese in Bezug zum Gesagten bringen?
  • Kann ich auch unter Stress, in Konflikten und in Verhandlungen richtig argumentieren?
  • Männer und Frauen kommunizieren unterschiedlich – Wie unterscheiden sie sich?

Anzeichen für ein gutes Kommunikationstraining:

  • In einem Kommunikationstraining ist es entscheidend, wie viele Teilnehmer ein Seminar besuchen.
    Handelt es sich um einen kleinen Kreis, in dem Sie gut lernen können oder ist das Seminar überfüllt?
  • In der Fülle der Angebote von Kommunikationstrainings ist es wichtig, auf Qualität zu achten.
    Haben die Anbieter ein fundiertes Wissen im Bereich Kommunikation und sind sie seriös?
    Können die Anbieter Referenzen und gute Bewertungen vorweisen?
  • Merken Sie im Nachhinein eine Verbesserung Ihrer Kenntnisse?
    Geben Sie den Anbietern ein positives oder negatives Feedback!
    Nun ist spannend zu sehen: Wie reagieren die Anbieter auf Kritik, ändern sie etwas an dem Kommunikationstraining?
    Ist es möglich später nochmal den Kontakt aufzunehmen?

Über Fragen und Anregungen zum Thema Kommunikationstraining freuen wir uns sehr!

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Verringerung der Karriere-Chancen durch Teilzeitarbeit

12.10.2009

Teilzeitarbeit ist seit rund acht Jahren in Deutschland rechtlich abgesichert. Jeder Deutsche hat somit einen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit. Durch diesen Anspruch sollte die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie für Beschäftigte erleichtert werden. Bei näherem Hinsehen fällt allerdings aus, dass Teilzeit-Führungskräfte nach wie vor eine große Ausnahme sind.

Teilzeitarbeit schadet der Karriere

Die Teilzeitarbeit ist einer der wesentlichen Karriere-Killer in Deutschland, wie die Hans-Böckler-Stiftung in einer im Februar 2009 veröffentlichten Studie herausfand. Nach einer Untersucht der Stiftung sind weniger als ein Viertel aller Führungspositionen in der Privatwirtschaft mit Frauen besetzt. Lediglich 14 Prozent der Chefinnen arbeiten allerdings in Teilzeit. Bei den Männern arbeiten sogar nur zwei Prozent in Teilzeit.

Doch warum gibt es bei Menschen in Führungspositionen so wenig Teilzeitarbeit? Und warum bringen so wenige Führungskräfte Arbeit und Familie unter ein Dach? Prof. Angelika Koch von der Universität Duisburg-Essen untersuchte, warum Führungsposition und familienfreundliche Arbeitszeiten so selten zusammenkommen. Das Ergebnis ihrer Interviews: Die Vorstellung „rund um die Uhr zu arbeiten” ist im Management weiterhin fest verankert.

Teilzeitarbeit im Spannungsfeld zwischen dauernder Verfügbarkeit und Familienleben

Teilzeitarbeit ist für Führungskräfte nur schwer vorstellbar. Für sie ist eine weit über die Vollzeit hinaus gehende Arbeitszeit eher selbstverständlich. Führungskräfte müssen – ihrer eigenen Meinung nach – uneingeschränkt verfügbar und für die Mitarbeiter immer ansprechbar sein. Laut Prof. Koch vergleichen einige Führungskräfte die Teilzeitarbeit sogar mit einer schwach ausgeprägten Arbeitsmoral.

Was ist Ihre Meinung zum Thema Teilzeitarbeit bei Führungskräften?

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Eine fest definierte Vertriebssteuerung bringt Ihr Unternehmen auf Kurs

08.10.2009

Die Vertriebssteuerung setzt die strategischen Ziele des Unternehmens in ein operativ umsetzbares Vertriebsziel um und macht damit den Vertrieb zu einem strategischen Instrument der Unternehmensführung. So beschreibt es die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Doch wie kann eine Vertriebssteuerung direkt in Ihrem Unternehmen aussehen?

Vertriebssteuerung als Teilbereich des Marketings

Die Vertriebssteuerung lässt sich als Teilbereich des Marketings definieren. Denn sowohl nach innen als auch nach außen müssen die Unternehmensziele definiert und kommuniziert werden. Wichtig ist diese Kommunikation, damit die Angestellten sich mit dem Unternehmen identifizieren können. Eine Bekanntgabe der Unternehmensziele kann die Mitarbeitermotivation noch einmal deutlich steigern.

Eine effiziente Vertriebssteuerung ist für Ihren Unternehmenserfolg von großer Bedeutung: Ressourcen müssen für Vertriebs- und Marketingaktivitäten aufgebracht und eingesetzt werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass diese Ressourcen vornehmlich für die effektivsten Aktivitäten zur Wertsteigerung des Unternehmens eingesetzt werden. Durch eine zu hohe Ressourcen-Investition kann es unter Umständen passieren, dass die schwerpunktmäßige Arbeit vernachlässigt wird.

Im folgenden Youtube-Video spricht Prof. Peter Kruse mit einer großen Portion Ironie über die „8 Regeln für den totalen Stillstand in Unternehmen”

Vertriebssteuerung – Damit Ihr Unternehmen nicht still steht

Effiziente Vertriebssteuerung ist wichtig, wie Prof. Peter Kruse in dem Video zeigt. Deutlich macht der Leiter des Methoden und Beratungsunternehmens nextpractice in Bremen, dass nicht die Mitarbeiter, sondern insbesondere die Führungsetage für ein Fortkommen und die Lenkung des Unternehmens verantwortlich sind. Wie Sie Führungskompetenz und Mitarbeiterführung entwickeln können, zeigen wir Ihnen in unseren Seminare für eine bessere Vertriebssteuerung.

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Wichtige Informationen rund um den Urlaubsanspruch

06.10.2009

Mit dem Urlaubsanspruch ist das schon so eine Sache: Wer träumt nicht davon, dem altbekannten, grauen Büro-Alltag zu entfliehen, die Sommerhemden, Flip-Flops und Sonnencreme in den Koffer zu packen und am nächstgelegenen Flughafen den besten Flieger Richtung Sonne zu buchen? Doch lässt der Chef Sie so schnell in den sonnigen Süden oder andere Feriendomizile aufbrechen? Mein Thema heute: Wie sieht es eigentlich mit dem Urlaubsanspruch in Deutschland aus?

Urlaubsanspruch hängt zum Teil von Tarifverträgen ab

Urlaubsanspruch ist nicht gleich Urlaubsanspruch. Jeder Arbeitnehmer hat gesetzlichen Anspruch auf eine bestimmte Zeit Erholungsurlaub. Im Gegensatz dazu gibt es beispielsweise noch den Bildungsurlaub. Während des Urlaubs bleibt die Vergütungspflicht des Arbeitgebers (Urlaubsentgelt) bestehen. Bei einer Fünftagewoche hat der Arbeitnehmer in der Regel einen Urlaubsanspruch von 20 Urlaubstagen. Bestreitet der Arbeitnehmer eine Sechstagewoche, so stehen ihm insgesamt 24 Urlaubstage zur Verfügung. ($ 3 BUrlG).

Je nach Branche kann es für die Arbeitnehmer allerdings auch mehr Urlaubstage geben, denn der Urlaubsanspruch variiert von Branche zu Branche. Entweder einzel- oder tarifvertraglich können Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen höheren Urlaubsanspruch vereinbaren. Hierbei sind allerdings der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz zu berücksichtigen. Der Urlaubsanspruch beginnt erstmals nach den ersten sechs Monaten im Unternehmen. Wird das Arbeitsverhältnis frühzeitig beendet, hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf ein Zwölftel des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat des Arbeitsverhältnisses.

Welchen Urlaubsanspruch haben Teilzeitkräfte?

Der Urlaubsanspruch gilt selbstverständlich auch für Teilzeitkräfte, wie z.B. 400-Euro-Kräfte. Einer Teilzeitkraft steht derselbe Urlaubsanspruch zu wie einer Vollzeitkraft. Um die Urlaubstage einer Teilzeitkraft zu berechnen, gilt allgemein die Regel, dass der Urlaub, den Sie Ihren Vollzeitkräften gewähren, durch die Wochenarbeitstage Ihres Betriebs geteilt werden. Dieses Ergebnis wird mit der Zahl der Tage multipliziert, die die Teilzeitkraft in Ihrem Unternehmen arbeitet, was im Normalfall zwei Tage in der Woche sind.

24 Urlaubstage : 6 Arbeitstage = 4; 4 x 2 Arbeitstage TZ-Kraft = 8 Urlaubstage

Um die Mitarbeitermotivation zu erhöhen, können Verhandlungen über den Urlaubsanspruch angeboten werden.
Können wir Sie weiter beraten? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

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Was ist eine krankheitsbedingte Kündigung?

02.10.2009

Eine krankheitsbedingte Kündigung wird vom Arbeitgeber ausgesprochen, um in zulässiger Weise einem Arbeitnehmer zu kündigen der aufgrund einer Erkrankung, seinen Arbeitsvertrag nicht mehr erfüllen kann. Damit eine krankheitsbedingte Kündigung trotz speziellen Kündigungsschutzes ausgesprochen werden kann, beinhaltet das Kündigungsschutzgesetz drei Bedingungen, damit die Kündigung wirksam ist.

Krankheitsbedingte Kündigung – Kriterien für die Kündigung

Eine krankheitsbedingte Kündigung kann Sie nicht aus heiterem Himmel treffen. Durch das Kündigungsschutzgesetz (KschG) genießen Sie als Arbeitnehmer einen allgemeinen Kündigungsschutz. Im KschG finden Arbeitgeber drei Gründe, um Mitarbeiter ordentlich entlassen zu können. Neben der Kündigung aus Gründen in der Person des Arbeitnehmers, besteht auch die Möglichkeit zur Kündigung aus Gründen im Verhalten des Arbeitnehmers sowie die Kündigung aus betriebsbedingten Gründen.

Die betriebsbedingte Kündigung ist der bedeutendste Aspekt der personenbedingten Kündigung. Einem Arbeitnehmer kann während seiner Krankheit die Kündigung ausgesprochen werden. Das bedeutet, dass ein Arbeitnehmer, der durch das Kündigungsschutzgesetz eigentlich geschützt ist, dennoch bei gewissen Vorraussetzungen gekündigt werden kann.

Wann kann eine krankheitsbedingte Kündigung ausgesprochen werden?

Damit eine krankheitsbedingte Kündigung gültig ist, müssen folgende drei Kriterien erfüllt werden:

  • Zum Zeitpunkt der Kündigung muss eine „negative Gesundheitsprognose” vorliegen, das bedeutet, dass dem Arbeitnehmer weitere Erkrankungen prognostiziert werden.
  • Im Betrieb muss es, durch das Fehlen des Arbeitnehmers, zu Störungen des Betriebsablaufs bzw. zu enormen Belastungen des Arbeitgebers bei der Lohnfortzahlungen kommen.
  • Bei der abschließenden Interessenabwägung muss der Arbeitgeber die beiderseitigen Interessen ausgewogen berücksichtigen. Lohnt es sich noch angesichts der Schwere der Krankheit, des Alters des Arbeitnehmers, dass der Arbeitnehmer jemals wieder im Unternehmen arbeitet?

Erst wenn alle drei Voraussetzungen erfüllt sind, ist eine krankheitsbedingte Kündigung wirksam. Arbeitsgerichte unterscheiden bei der krankheitsbedingten Kündigung vier spezielle Fallkonstellationen. Häufige Kurzerkrankungen, dauernde Arbeitsunfähigkeit, langandauernde Krankheit und krankheitsbedingte Leistungsminderung.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema krankheitsbedingte Kündigung?
Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

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