Präsentation – Ihre Investition

17.11.2009

bruecke-nieten-schatten

Präsentationskompetenz – Eine Schlüsselqualifikation der Führungskraft?

Weniger das Streben nach Perfektionismus jedem alles detailgetreu zu erläutern, sondern vielmehr die Kompetenz, bei geringem Zeitaufwand das jeweils Relevante derart aufzubereiten, dass die Präsentation zu einem schnellen und präzisen Resultat führt, ist mehr denn je gefragt – und über-lebensnotwendig geworden.

Unter welchen Rahmenbedingungen ist das anzustrebende Ziel realisierbar?

Bevor wir uns mit der Beantwortung dieser Frage näher beschäftigen, gönnen Sie sich die Zeit für den folgenden Videoclip. Es ist der verzweifelte Versuch einer besonderen Spezies deutscher Sprachkultur beim Transfer der eigenen sprachlichen Ausprägung:

Ihre Invention in Präsentation rechnet sich – immer!

Im Endeffekt verfolgt jede Präsentation vor allem ein Ziel:
Der Zuhörer soll bei körperlicher Anwesenheit und geistiger Aufmerksamkeit mit mentaler Begeisterung Inhalte unterschiedlichster Art “kaufen”.

Daher müssen diese Inhalte auf das Wesentliche reduziert und zielgruppengerecht komprimiert formuliert werden.

Ein häufiger Trugschluss bei einer Präsentation liegt darin, dass die Zuhörer bereitwillig Zeit investieren, wenn Sie dafür mehr oder bessere  Inhalte vermittelt bekommen. Ein profunder Präsentationsinhalt sowie sachlich korrekte Ansätze zur Lösung, sind lediglich elementare Voraussetzung, aber eben auch nicht mehr – und erst recht keine Legitimation für praktizierte Langatmigkeit und Langeweile.

Entscheidend ist die Art, WIE die, für die Information oder die Herbeiführung einer Entscheidung, relevanten Inhalte aufbereitet und visualisiert werden.

Präsentationen leben von

  • dem Referenten, der präsentiert und
  • von dem Produkt, das er anbietet.

Präsentation ist die Quintessenz aus Informationskompetenz, effektivem Arbeiten, Kommunikationsfähigkeit und Kreativität. Die Inhalte Ihrer nächsten Präsentation sollten daher leicht erfassbar, praxisnah, amüsant, spannend – und vor allem KURZ sein.

Ihr persönliches “Return on Presentation-Investment” kann sich so darstellen:

  • SIE als Person “prägen sich ein”
  • SIE werden ermuntert, Ihre Präsentation vor einem anderen oder relevanteren Publikum zu wiederholen
  • IHRE Karrierechancen steigen
  • IHR Lösungsansatz wird von den Entscheidern akzeptiert
  • IHR Anliegen (Personal, Budget, …) wird bewilligt

Jede Präsentation ist eine Herausforderung - SIE müssen IHR Publikum davon überzeugen, dass es lohnt, IHNEN zuzuhören.

Zum Abschluss noch ein Beispiel für eine erfolgreiche Selbstpräsentation:

Der Film präsentiert deutlich: Erfolg ist, wenn erfolgt, was ich will -
so lautet zumindest die Erfolgsdefinition der erfolgreichen Argumentationstrainerin Wiltraud Johanning-Natzke.

Eine Fortsetzung dieser karriereträchtigen Thematik ist in loser Abfolge geplant.

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Präsentation – Sinn & Zweck

10.11.2009

bruecke-nieten-schatten

Präsentation – Irrige Urteile oder bittere Realität?

  • “Eine Präsentation ist eigentlich nichts anderes, als ein laut vorgelesener Aufsatz vor Publikum, zu dem ein paar Bilder gezeigt werden.”
  • “Wer seine kostbare Arbeitszeit mit Grafik- und Präsentationsprogrammen für einen Vortrag verplempert, ist offensichtlich in seinen eigentlichen Aufgaben unterfordert und/oder unausgelastet.”

Fakt ist, dass die Menge der für Entscheidungen relevante Informationen im beruflichen wie im privaten Umfeld kontinuierlich wächst. Inzwischen werden Informationen neben den Klassikern (Kapital – Arbeit – Boden) als vierter Produktionsfaktor gehandhabt.

Endlich mal eine gelungene Präsentation - oder?

Präsentation – Wozu also der Aufwand?

Fakt ist weiterhin, dass wesentliche Informationen deshalb so wichtig sind, da sie für das Überleben eines Unternehmens im globalen Wettbewerb zwangsläufig eine hohe Priorität einnehmen müssen.

Die häufig praktizierte “punktuelle Informationshäufung” bei diversen Mitarbeitern im Unternehmen ist unproduktiv und risikoreich – daher gilt:

Kommunikation ist  der Schmierstoff  in der Prozesskette einer Organisation.

In vielen Unternehmen, die wir begleiten, beklagen die Mitarbeiter einen Mangel an Information durch praktizierte Über-Information. Jeder, der über ein betriebliches E-Mail Konto verfügt, kennt das Phänomen: Sie stehen permanent mit im Verteiler – das “Kopie an alle – Phänomen“! Wer resigniert nicht mitunter vor den Mengen an Informationen, die auf dem Monitor oder Schreibtisch landen?

Zusätzlich wird die Zeit immer knapper!

Unser Umfeld ist mittlerweile von extrem komplexer Struktur. Bei jeder zu treffenden Entscheidung gilt es, viele Aspekte zu bedenken. Und diese Entscheidungen müssen in der Regel sehr schnell getroffen werden. Wir bekommen definitiv keine Zeit – erst recht nicht für das Lesen umfangreicher Dokumente. Diese Tatsache führt dazu, dass die meisten schriftlichen Kommunikationsansätze zu einem geradezu perversen Instrument zwischenmenschlicher Austausches degradiert werden.

Ausführliche geistige Ergüsse in schriftlicher Form sind für den Absender die kommunikative Keule an Schuldzuweisung schlechthin (“Ich habe alles umfassend schriftlich dokumentiert!”) und generiert damit beim Adressaten ein “ungutes Rechtfertigungsgefühl (“Was ich den ganzen Tag alles wichtiges zu lesen hätte, wenn …”).

Aus diesem gelebten Dilemma heraus verwundert’s nicht, dass die Fähigkeit zur Kommunikation bei Führungskräften wie Industriemeistern und Fachleuten aller Art immer häufiger gesucht und mittlerweile vorausgesetzt wird.

Auch Loriot hat sich in Zusammenarbeit mit Altkanzler Helmut Schmidt seine Gedanken zum Thema Transparenz von Informationen gemacht – doch sehen Sie selbst.

“Jeder von uns muss noch’n bisschen was dazulernen!” – sagte Helmut Schmidt.

Daher ist eine Fortsetzung dieser spannenden Thematik in loser Abfolge geplant.

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