Trockene Fakten und Statistiken lebhaft präsentieren

24.02.2010

Hans Rosling hat ein ganz besonderes Talent. Ein Talent, um das ihn sicherlich viele beneiden und ich natürlich auch. Mit seiner ganz besonderen Art schafft er es immer wieder, auch ganz trockene Fakten und scheinbar endlos lange Statistiken – sowohl visuell, als auch kommunikativ ansprechend – in Präsentationen zu vermitteln.

Wie Sie im folgenden Video (englischsprachig) sehen werden, ist es in der Tat möglich, auch komplizierte Inhalte ansprechend an seine Zuhörer zu kommunizieren.

Hans Rosling und seine scheinbar endlos langen Zahlen

Wahrscheinlich wäre jeder Einzelne von uns bei dieser Präsentation spätestens nach fünf Minuten raus gewesen. Wie hoch war noch mal genau das Bruttoinlandsprodukt in Indien und in welchem Verhältnis stand das zur Bevölkerungsdichte pro Quadratmeter? Doch so komplizierte Fakten brauchen Sie nicht mal, um bei Ihren Zuhörern große Verwirrungen auszulösen. Zwei statistische Vergleiche mit zwei Jahreszahlen und wenigen Fakten reichen meistens aus, um die Konzentration und die Orientierung im Zahlendschungel zu verlieren.

Natürlich kann ein Handout Ihnen als Zuhörer aus so einer misslichen Lage heraushelfen. Doch, wie ich bereits in mehreren Beiträgen dieser Blog-Reihe zum Thema „Präsentation” erwähnte, sollten Sie die Handouts nach der Präsentation austeilen, um die ungestörte Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer sicher zu haben.

Welche Programme Ihnen bei der Visualisierung helfen

Natürlich kann Sie die Microsoft-Office-Reihe bei der Erstellung von übersichtlichen Grafiken, Balken- und Tortendiagrammen helfen, aber für die Übersicht und die gute Lesbarkeit sind letztendlich Sie alleine verantwortlich. Selbst das noch so am besten geeignete Präsentations- und Grafiktool, kann nur immer so viel leisten, wie es an Input von Ihnen bekommt. Versetzen Sie sich daher vorher in die Rolle des Zuhörers und überlegen Sie, wie Sie als Zuhörer die Zahlen am besten nachvollziehen könnten.

Haben Sie Fragen zu meiner Blog-Reihe rund um das Thema “Präsentation“?
Dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Ich freue mich auf den Austausch.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] - auch in der Präsentation

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Haben Sie bei Präsentationen den längeren Atem

21.02.2010

Vieles habe ich in meiner Blog-Reihe zum Thema “Präsentation” bereits geschrieben. Über die richtige Anzahl der Folien, die passenden Einstiege und die Kommunikation mit dem Publikum. Auch über die Inhalte einer Präsentation finden Sie in meinem Weblog bereits Einträge. Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie bei Präsentationen den längeren Atem haben.

Auf die richtige Atmung kommt es an!

Ihre Präsentation kann – sowohl inhaltlich als auch optisch – exzellent sein, wenn Sie Ihre Folien nicht genauso gut dem Publikum herüberbringen können, haben Sie ein Problem. Machen Sie an den richtigen Textstellen Pausen und atmen Sie ruhig. Wie das funktioniert, zeige ich Ihnen in diesem Blog-Beitrag.

5 Geheimnisse der Atmung

Verschiedene Atmungsmuster verraten, wie wir atmen und wie groß unsere Nervosität ist:

Bei der Ruheatmung erfolgt die Einatmung durch das Anspannen des Zwerchfelles, welches quer zwischen Brusthöhle und Bauchhöhle liegt und nach oben eine Kuppel bildet. Durch das Anspannen flacht die Kuppel ab und das Lungenvolumen vergrößert sich, so dass Luft in die Lunge strömen kann. Dabei hebt sich die Bauchdecke. Das Verhältnis von Aus- und Einatemzeit bei der Ruheatmung ist annähernd gleich. Die Atemfrequenz ist niedrig. Die Wirkung dieser Atmung auf den Gesamtorganismus ist spannungsmindernd und daher beruhigend. Wichtig ist daher für jeden, dass diese Atemvariante ausgebildet ist. Sie kann bei Bedarf auch gezielt gegen Nervosität eingesetzt werden.

Drei einfache Tipps für die richtige Atmung vor einer Präsentation:

  1. Bekommen Sie ein Gespür für Ihre Atmung. Stellen Sie sich hin und halten Sie die Füße geschlossen. Atmen Sie ganz normal und versuchen Sie, dabei ruhig stehen zu bleiben. Nach kurzer Zeit werden Sie merken, wie der Körper im Atemrhythmus mitschwankt. Beeinflussen Sie den Atem nicht, sondern beobachten Sie Ihn nur.
  2. Stellen Sie sich wieder bequem hin. Dieses Mal stellen Sie die Beine aber schulterbreit auseinander. Legen Sie eine Hand zur Kontrolle auf den Bauch und stellen Sie sich eine Tasse Kaffee oder etwas anderes, für Sie angenehm Duftendes, vor: Frischer Tee oder einen Strauß Blumen zum Beispiel. Während Sie so tun, als würden Sie daran riechen, atmen Sie automatisch in den Bauch.
  3. Gähnen Sie einmal so richtig ausgiebig! Und zwar so, wie Sie es vor Kollegen oder Familie niemals tun sollten: Mit offenem Mund und lauten Gähn-Geräuschen. Denn das Gähnen gehört zu den ältesten Übungen der Stimmerziehung. Die Vorteile dabei sind die Weitung des Rachen- und Mundraumes, die Befeuchtung der Stimmlippen sowie die Senkung des Kehlkopfes in die Tiefstellung.

Welche Atem-Übungen können Sie empfehlen? Haben Sie Tipps und Hinweise, wie sich die Nervosität vor einer Präsentation durch die richtige Atmung verringern lässt? Über Anregungen, Hinweise und Kommentare freue ich mich sehr!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!]

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Lebensnotwendiger Luxus: die Lösung innerer Konflikte

14.02.2010

Ich freue mich, Antonia Anderland, die Inhaberin eines Beratungs- und Trainingsunternehmens mit Sitz am Bodensee, das erfolgreich in der Tradition der systemischen Organisationsberatung und des ressourcenorientierten Coachings arbeitet, für den folgenden Blogbeitrag gewonnen zu haben.

Lebensnotwendiger Luxus: die Lösung innerer Konflikte

Von Gastautorin Antonia Anderland

“Wie geht es Ihnen eigentlich… wirklich?” Wie ausführlich würden Sie hierauf antworten – und wie aufrichtig?
Die meisten Führungskräfte stecken in der ständigen Klemme zwischen chronischem Zeitmangel, akuten Anforderungen des operativen Geschäfts und Spannungsfeldern, die trotz der knappen Ressource Zeit (und meist zu unpassendstem Zeitpunkt!) Aufmerksamkeit verlangen.
Neben Konflikten mit der Außenwelt (Mitarbeitern, Kollegen, Geschäftspartnern, Kunden, häuslichem Umfeld) sind es nicht selten innere Konflikte, die zusätzlich Stress erzeugen.

Typische Felder für inneren Konflikt

Zum Zerreißen gespannt kann die innere Situation durch z.B. solche Konflikthintergründe werden:

  • Gestörte Work-Life-Balance
    Beispiel: Konflikt zwischen familiären Ansprüchen, eigenen Erholungsbedürfnissen und übervollem Terminkalender
  • Umgang mit unangenehmen Begegnungen
    Beispiel: innerer Widerstreit zwischen Konfliktvermeidung und offensiver Konfliktlösung im Umgang mit Geschäftspartnern
  • Anstehende unpopuläre Entscheidunge
    Beispiel: begründeter Wunsch, sich von Mitarbeitern zu trennen, der mit dem Mitgefühl für ihre soziale Lage kollidiert
  • Zielkonflikte
    Beispiel: dem Wunsch, den Betrieb erfolgreich zu machen, steht die Sehnsucht gegenüber, das Berufsfeld komplett zu wechseln

Folgen ungelöster innerer Konflikte

Nahezu immer fordert es seinen Preis, wenn innere Konflikte zu lange unbearbeitet bleiben:

  • Zunehmende Anspannung, damit Zunahme äußerer Konflikte
  • Erschöpfung mit Burn-out- oder “Explosions”-Gefahr
  • Risiko psychosomatischer Erkrankungen
  • Unklarheit unternehmerischer Ziele und Strategien
  • dadurch Gefährdung des wirtschaftlichen Erfolgs

Lösungsansätze

Lösungen erfordern nicht immer Hilfe von außen. Denkbare Hilfen sind:

Einblick in die Coaching-Praxis

Wer sich für ein professionelles Coaching entscheidet, sollte nach jemandem suchen, der seine “Tools” sehr individuell auf die Bedürfnisse des Klienten abstimmt. “Eines schickt sich nicht für alle” – der Satz gilt auch und gerade für persönliche Beratungssituationen.
Am Beginn stehen sollte eine gründliche Standortbestimmung und (wie bei der Betrachtung eines ganzen Unternehmens auch) eine Soll-Ist-Analyse. Eines der häufigsten Probleme: klar ist, worunter man leidet und was man nicht mehr will. Wesentlich undeutlicher ist in der Regel, was und wohin man stattdessen will, die eigenen Ziele also. Zumal oft mehr als zwei Seelen in der eigenen Brust wohnen, die dafür sorgen, dass Ziele sich auch widersprechen können.

Arbeit mit dem inneren Team

Gerade wenn innerer Widerstreit verspürt wird, ist ein “Tool” aus der Coaching-Praxis ein sinnvoll einsetzbares: die Arbeit mit dem “inneren Team“. Der Grundgedanke des Modells ist für viele Führungskräfte spontan verständlich: es gehört für die meisten zum Alltag, Teams zu führen. Und es ist bekannt, welche gravierenden Folgen Störungen im Teamprozess haben. Einigkeit und Lösungsorientiertheit ist also zentral für die Arbeitsfähigkeit eines Teams. Genau das Gleiche gilt auch für die inneren Anteile und Antriebe, die jeder einzelne in sich beherbergt. (Mehr zu diesem Ansatz hier).

Sinn der Beschäftigung mit dem inneren Team ist:

  • Klärung der aktuellen Situation
  • Identifizieren gegensätzlicher innerer “Stimmen”
  • Verstehen der Gründe für Blockaden
  • Eindeutige Wahl einer Marschrichtung und
  • Wiedererlangen der Handlungsfähigkeit

Innere Kämpfe werden meistens vor allem als störend empfunden, sie sollen möglichst schnell verschwinden. Es lohnt sich aber, dem vermeintlichen Zeitfresser Zeit zu widmen (genauso wie Streit in der Außenwelt Konfliktmanagement erfordert): es geht in der Regel um wesentliche Interessen, um echte Anliegen von Herz oder Kopf, die nicht totgeschwiegen werden wollen – und sich bei Nichtbeachtung Gehör verschaffen, und sei es über körperliche oder seelische Beschwerden. Nicht zu warten, bis der Stress die Oberhand gewinnt, sondern seinen wichtigsten Mitarbeitern – den inneren! – aufmerksam zuzuhören, zahlt sich aus: für den Menschen und für die Organisation.

[der Mensch macht's!]

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Kennen Sie die 10-20-30-Regel?

12.02.2010

Die Traum-Maße einer Frau kennt jeder. Doch die 10-20-30 – Regel wird Ihnen vielleicht noch nicht untergekommen sein. Deswegen möchte ich Ihnen, mit meinem heutigen Beitrag, diese kurze, aber doch prägnante – und wie ich finde – sehr hilfreiche Regel vorstellen. Im Rahmen meiner Beitragsreihe, blogge ich zum Thema “Präsentationen“.

Wie gestalte ich eine ansprechende Präsentation?

Stephan List hat in seinem Weblog einen spannenden Vergleich aufgestellt: Das Einschalten des Video-Beamers ist für den Zuhörer genau das Gleiche, wie für den pawlow’schen Hund das Glöckchen. “Tatsächlich reicht mitunter schon das bloße Einschalten des Projektors, um das Auditorium in einen tranceähnlichen Entspannungszustand zu versetzen”, schreibt der Coach und Trainer in seinem Weblog.

Damit das aber nicht jedem Referenten so passiert, gibt Stephan List dem Redner mit der 10-20-30 – Regel eine grobe Faustformel an die Hand. Demnach sollte eine PowerPoint-Präsentation

  • nicht mehr als 10 Folien umfassen
  • keine 20 Minuten lang sein
  • und der Text eine Schriftgröße von 30 pt. aufweisen.

So bleibt dem Referenten, rein rechnerisch, eine Zeit von zwei Minuten pro Folie, was, meiner Meinung nach, auch ausreichend ist. Längere Erklärungen zu einzelnen Themen können, im Nachhinein, bei Rückfragen erläutert werden. Eine Präsentation soll lediglich einen ersten Überblick geben und prägnant über ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung oder die Ergebnisse einer Untersuchung informieren.

Wie merken Sie sich die wichtigsten Regeln zum Thema Präsentation?
Haben Sie bestimmte Tipps und Anregungen. Ich freue mich über Nachrichten von Ihnen, rund um gelungene Präsentationen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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Zeitmanagement ist aktives Lebens-Management

10.02.2010

Auf meinen Wegen durch die Unendlichkeit der sozialen Netzwerke bin ich via Twitter auf einen interessanten Blog gestoßen – Day-Spotting – von Niels Warnecke. Niels schreibt dort über Personalführung, Zeitmanagement, persönliche Produktivität und was ihm sonst so in den Sinn kommt – ich habe mit ihm ein längeres erfrischendes Telefonat geführt und dabei viel “Interessenverwandschaft” entdeckt.  Das Telefonat bestätigte den aus dem Blog gewonnenen guten Eindruck. Da mir seine lockere aber dennoch anspruchsvolle Art sowieso gut gefiel, kamen wir überein, dass er einen Beitrag zum Thema Zeitmanagement verfassen könnte.

Zeitmanagement ist aktives Lebens-Management

Von Gastautor Niels Warnecke

Sie kennen vielleicht den Spruch „A fool with a tool is still a fool” – frei übersetzt: Ein Narr mit Werkzeug bleibt ein Narr. Umso erstaunlicher ist es, dass viele gestresste Menschen nur deswegen viel Energie und Aufwand in ihre Zeitmanagement-Systeme stecken, damit sie mehr ihrer stressenden Aufgaben erledigen können. Ich nenne dies das „Mehr-Mehr-Syndrom“. Denn dort, wo durch den Einsatz von Zeitmanagement tatsächlich Freiräume entstehen, werden bei diesen Menschen wieder dieselben Tätigkeiten in die „Freizeiten” reingepackt. So werden dann zwar mehr Aufgaben erledigt, der Stress aber bleibt.

Diese Menschen verstehen nicht, worum es beim Zeitmanagement eigentlich geht. Sie wenden eine Methode an, ohne das Ziel für sich selbst wirklich zu klären und kommen in ihrer Belastungssituation keinen Schritt weiter – ganz im Gegenteil, eigentlich machen sie einen Schritt zurück.

Es geht beim Zeitmanagement nicht in erster Linie um eine Steigerung von Quantität. Es geht vielmehr um eine Steigerung der Qualität, nämlich der Lebensqualität.

Bevor man sich also mit Methoden wie GTD (Get Things Done, ersonnen von David Allen) oder dem „Kleinen 1 x 1 des Zeitmanagements” (Lothar Seiwert) beschäftigt, gilt es zunächst einmal, herauszufinden, wofür man die Zeit eigentlich verwendet und ob alle Lebenskontexte angemessen zu ihrem Recht kommen. Denn Stress ist in aller Regel ein ernst zu nehmendes Signal für eine Schieflage der eigenen Lebens-Balance (neu-deutsch auch work-life balance genannt).

Lebens-Balance ist keineswegs zu verstehen als eine quantitativ paritätisch auf die Lebensbereiche verteilte Zeit. Aber wir alle sind in unterschiedliche soziale Kontexte verwoben, die Zeit beanspruchen – und auch bekommen sollten.

Dies ist einer der Gründe, warum sich ein gutes Zeitmanagement über alle Lebensbereiche erstreckt. Für welche Methode Sie sich dabei auch entscheiden, ist zunächst sekundär – es muss für Sie funktionieren und alle sozialen Rollen abdecken.

Also – don´t be a fool. Machen Sie sich bewusst, wofür Sie Ihre Lebenszeit aufwenden – und in wie weit dieser Aufwand im richtigen Verhältnis zu Ihrer Vorstellung vom Leben, Ihren Zielen und Vorstellungen, steht. Dann kommt das richtige System und die korrekte Zeitplanung schon fast von allein.

Und wenn Sie dann und wann meinen Blog besuchen, finden Sie den einen oder anderen Tipp, wie man dabei vorgehen kann.

Herzlichst, Ihr
Niels Warnecke

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Konflikte – Krankenstand

08.02.2010

konflikte

Mit diesem Blogbeitrag geht es weiter – das 2. Fallbeispiel für einen Konflikt aus der betrieblichen Praxis eines Industriemeisters.

Situation

Der Krankenstand in Ihrer Abteilung überschreitet langfristig die 6% Marke.

Folgende Links beschäftigen sich  mit der Problematik des Krankenstandes:

Problem(e) / Fragestellung(en)

  • Veränderte Arbeitsbedingungen
    z.B. starke körperliche Beanspruchung, klimatische Beanspruchung, Lärm, …
  • Führungsdefizite
    z.B. Mangel an Klarheit, Unverbindlichkeit, Autorität, Transparenz, …
  • Intragruppen-Konflikt (Konflikte innerhalb einer Gruppe)
  • Intergruppen-Konflikt (Konflikte zwischen Gruppen)

Hard Skills Lösungsansätz(e)

Oben genannte Punkte lösen das Problem ohne Berücksichtigung des Miteinanders in jeglicher Form.

Kritische Fragestellung / Anmerkung(en):

  • Die Art und Weise, wie Menschen miteinander umgehen, wird damit zum entscheidenden Erfolgsfaktor!

Mögliches Fazit:

der Mensch macht’s – extrem beim Krankenstand

Soft Skills Lösungsansätz(e)

Sie sollten also zwei mögliche “Baustellen” sondieren:

  • Kritische Reflexion Ihres aktuellen Führungsverhaltens
  • Analyse der gegenwärtigen gruppendynamischen Prozesse

Handlungsempfehlungen für Sie

  • Streben SIE stets die einfachste (nicht leichteste!) mögliche Lösung eines Problems (KISS-Prinzip) an
  • Folgen Sie einfachen Führungsgrundsätzen
    • Es kommt bei IHRER Führung nur auf Resultate an
      Dokumentieren SIE ein konsequentes und transparentes Muster im Denken und Handeln in Bezug auf Resultate (Ziele)
    • Leisten SIE einen Beitag zum Ganzen durch
      • ganzheitliches Denken
      • unternehmerisches Denken
      • flache hierachiearme Organisation
      • Motivation (Eigen- und Fremdmotivation)
    • Strikte Konzentration und Beschränkung auf das für IHREN Erfolg Wesentliche
      • Selbst- & Zeitmanagement
      • Führen durch partnerschaftliche Zielvereinbarungen
      • Steigerung der Produktivität
    • Vorhandene Potentiale nutzen
      Setzen SIE ihre Mitarbeiter möglichst gemäß ihrer Stärken ein
    • Vertrauen der Anfang von Allem
      Erarbeiten SIE sich das Vertrauen ihrer Mitbearbeiter, durch

      • möglichst viele Win-win-Situationen
      • Charakterliche Integrität - SIE müssen meinen, was SIE sagen und auch danach handeln
    • Denken SIE in Lösungen und nicht in Problemen
      Geben SIE stets ihr Bestes, denken SIE motiviert konstruktiv und befreien SIE sich wenn möglich von Abhängigkeiten

    Die menschliche Arbeitsleistung hängt nicht allein von den materiellen äußeren Arbeitsbedingungen ab, sondern in hohem Maße auch von den immateriellen psychischen Arbeitsbedingungen.

  • Analyse der Gruppenprozesse
    • Überprüfen SIE die Gruppenrangordnung – der Rangplatz ist abhängig von der Leistung und/oder der Beliebtheit
      Stellen Sie sich dazu folgende Fragen:

      • Wer ist die informelle Führungskraft?
      • Wer ist der Vertreter?
      • Gibt es Außenseiter?
      • Existiert ein Isolierter?
      • Droht eine Cliquenbildung?
    • Beschreiben SIE die verschiedenen sozialen Rollen
      (erwartete Verhaltensweisen in einer bestimmten Position)
      in ihrer zu führenden Gruppe/Gruppen
    • Werden die sozialen Normen eingehalten? Bilden sich neue Normen aus?
    • Haben Gruppenwerte noch ihren Bestand?
    • Sind die Gruppenrollen sinnvoll besetzt?
    • Wie lässt sich die Gruppenleistung im Vergleich darstellen?
    • SIE sollten in jedem Fall die informellen Gruppenstrukturen kennen und nutzen

Im nächsten Blogbeitrag geht es weiter um die Strukturierung von Konflikten.
Ich freue mich, wie immer, auf Ihre Kommentare!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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Mitarbeiterführung, Training, Coaching, Teamwork, Teamführung, Management, Führungskompetenz, Projektmanagement, Führungskräfte, Handlungssicherheit, Handlungskompetenz