Konflikte – Innere Konflikte 2

13.03.2010

konflikte

Vielleicht habe Sie folgende Situation auch schon selbst mehrfach er- und/oder  durchlebt:

Sie hatten eine extrem wichtige Terminaufgabe persönlich zu bearbeiten, die bis Freitagnachmittag zwingend zu erledigen war, haben dies aber wegen des “tobenden Tagesgeschäftes” nicht geschafft. Nun müssen Sie entweder Ihrem Vorgesetzten gegenüber verantworten, was sicher nicht angenehm wird, oder aber Sie müssen erheblich länger im Unternehmen bleiben. Wahrscheinlich ist auch das Wochenende mit der Familie gefährdet, womit noch ganz andere Nachteile für Sie verbunden wären.

Innere Konflikte (Intrapersonelle Konflikte)

Welche Alternative Sie auch wählen, Sie haben in beiden Fällen mit unangenehmen Konsequenzen zu rechnen.

Dies ist ein typisches Beispiel für die absolut frustrierende Form eines

Vermeidungs-Vermeidungs-Konfliktes auch
Aversions-Aversions-Konflikt genannt

Ganz allgemein gesagt, besteht folgende Problematik:

Sie müssen sich zwischen zwei Varianten entscheiden, die beide für Sie negativ besetzt sind, die Sie beide nur allzu gern vermeiden möchten.
Häufig handelt es sich bei dieser Konfliktform um gegensätzliche Verpflichtungen aus Ihrer Position heraus (“Der Industriemeister – das Beef im Burger?”).

Von einem Dilemma kann dann gesprochen werden, wenn die Situation unvermeidbar ist. Sie haben keine Chance “dem Übel” auszuweichen.

Ich freue mich, wie immer, auf Ihre Anregungen, Kritik oder Kommentare!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] - wie immer

Bewerten SIE den Blogbeitrag – dadurch kann ich IHRE Interessenschwerpunkte noch besser bedienen.

Die Steine auf dem Weg nutzen

03.03.2010

konflikte

Heut möchte ich Ihnen Geschichte zum Thema Konflikte weitergeben, die mir in vielen meiner Konfliktsituationen behilflich war:

Ein Priester, ein Rabbi und ein Mönch sitzen unweit vom Strand in einem Boot.
Sie unterhalten sich. Die Zeit vergeht und der Rabbi beschließt an Land zu gehen.
Er steigt aus dem Boot und läuft über das Wasser zum Strand.
Der Priester staunt nicht schlecht. Nach kurzer Zeit folgt der Mönch dem Rabbi.
Er steigt aus dem Boot, läuft über das Wasser an Land.
Der Priester ist fassungslos, lässt sich aber nicht beirren und denkt :
” Das bekommt ich doch wohl allemal hin. Er reckt sich empor, steigt aus dem Boot und … fällt ins Wasser.
Die beiden am Strand sehen staunen zu und nachdem sie sich vom Lachen erholt haben der ruft ihm der Rabbi zu:

“Hey, auf die Steine musst du schon treten”.

Was hat mir diese Geschichte mitgeteilt?

Bewahre deinen Humor, besonders in Konfliktsituationen und besinne dich auf das, was in dieser konkreten Situation – im Hier und Jetzt, also im Augenblick – wirklich relevant ist.
Die “Steine”, die den Weg zum Ufer erst ermöglichen, vergessen wir mitunter – sowohl zu suchen als uns auch an sie zu erinnern. Die Steine können in unterschiedlicher Form vorliegen. Manchmal ist es  der Ton, der die Musik macht, manchmal die Ehrlichkeit und Offenheit, manchmal der Umfang an Zeit, die wir uns nehmen und häufig genug die richtige Methode, die uns zum Ufer kommen lässt.
In der Ruhe und dem Bewahren der Übersicht liegt die Kraft.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – gerade in Konflikten

Bewerten SIE den Blogbeitrag – dadurch kann ich IHRE Interessenschwerpunkte noch besser bedienen.

Kommentare: Keine Kommentare
Tags: , ,
Mitarbeiterführung, Training, Coaching, Teamwork, Teamführung, Management, Führungskompetenz, Projektmanagement, Führungskräfte, Handlungssicherheit, Handlungskompetenz