Was WoW mit Mitarbeiter-Motivation zu tun hat

31.05.2010

Von Gastautor: Niels Warnecke

In der modernen Welt der Online-Games sind allein Deutschland Tausende Menschen süchtig im Sinne der Definition. Es gibt inzwischen zahlreiche Untersuchungen, die sich mit den Ursachen der Online-Sucht beschäftigen. Die Faszination, die Online-Spiele wie World of Warcraft (WoW) ausüben und neben den monatlichen Gebühren jede Menge Zeit in Anspruch nehmen, ist quasi ein Kochbuch dafür, welche intrinsischen Motivatoren Leidenschaft, Engagement und Anstrengung erzeugen – und somit auch für Führungskräfte bedeutsam, wenn es darum geht, im Unternehmen Räume zu schaffen, die den Mitarbeitern die Entfaltung ihres vollen Leistungspotentials ermöglichen.

Regina Pfeiffer, freie Mitarbeiterin im Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachen, hat auf der Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung 2009 zu diesem Thema einen interessanten Vortrag zur Online-Sucht am Beispiel WoW gehalten. Die Kernpunkte, die Frau Pfeiffer identifiziert hat (und die analog auch für andere Online-Games gelten) und die Faszination WoW ausmachen:

  • „Für Arbeit belohnt werden“
  • „reich werden“
  • „Ziele erreichen“
  • „Herausforderungen bewältigen“
  • „etwas lernen“
  • „etwas erleben“
  • „stark sein“
  • „dazugehören“
  • „kommunizieren“
  • „flirten“
  • „gut aussehen“
  • „gut gekleidet sein“
  • „in einer Hierarchie aufsteigen“
  • „besser sein als andere“

Nun dürfte nur eine Minderheit der Gamer tatsächlich süchtig sein – aber der Reiz des Spiels gilt sicher auch für die „normalen“ Spieler. Die hier aufgelisteten Attribute können weitestgehend dazu verwendet werden, einen anspruchsvollen, erfüllenden Arbeitsplatz zu beschreiben. Nur: In der Realität des Berufslebens scheinen die meisten Arbeitnehmer eher die gegenteiligen Attribute wahrzunehmen, jedenfalls lässt diese Vermutung die jährlich wiederholte Gallup-Studie zu.

Hier besteht seitens der Unternehmen und der Führungskräfte offensichtlich ein großer Umdenken- und Handlungsbedarf. Auch wenn die Gallup-Studie inzwischen in ihrer Ergebnistendenz teilweise von anderen Studien in Frage gestellt wird – nicht umsonst kommen die Unternehmensberater Anja Förster und Peter Kreuz in ihren Büchern und auch in ihren Vorträgen immer wieder darauf zurück: das wichtigste im Unternehmen sind die Mitarbeiter. Und zwar mitsamt ihrer Kreativität, ihren Ideen, ihrer Motivation. Denn eben von diesen Eigenschaften hinge der langfristige, nachhaltige Erfolg eines Unternehmens ab; erst recht in Zeiten, in denen sich die High-Potentials die Arbeitgeber aussuchen und nicht umgekehrt wie noch vor ein paar Dekaden.

Warum also empfinden so viele Menschen ihre Arbeitszeit als sinnentleertes, robotergleiches Wiederholen immer gleicher Tätigkeiten und Gedankenmuster? Weil die meisten Führungskräfte noch immer nicht verinnerlicht haben, dass sie in der heutigen Zeit nicht mehr der „Vor-Turner“ sind, sondern sich eher als Trainer/Coach/Mentor verstehen müssen, die das Potential ihrer Mitarbeiter fördern und fordern. Dies gilt insbesondere für die Unternehmensspitzen – das Top-Management muss gerade den untersten Führungsebenen den Freiraum einräumen, diese Aufgabe angemessen wahrnehmen zu können. Für eine Führungskraft sollte die Personalführung ein Tätigkeitsschwerpunkt sein – nicht ein vernachlässigtes AddOn zu einer Fachaufgabe. Nicht umsonst ist bei Fußballvereinen selten ein Spielertrainer zu finden…

Als Führungskraft sollten Sie den oben zitierten Faszinations-Facetten (mit Ausnahme des Flirtens vielleicht) ausreichend Beachtung schenken – denn sie sind die Faktoren, deren Erfüllung darüber entscheiden, ob Sie engagierte, leistungsbereite Mitarbeiter haben – oder stumpfe Arbeitsdrohnen, denen Sie jeden Schritt im Detail vorschreiben müssen.

Was wäre Ihnen lieber?

Herzlichst, Ihr
Niels Warnecke

[der Mensch macht's!] – gerade in der Motivation

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Fragen erfolgreicher Führungskräfte

27.05.2010

In meinem Blogbeitrag “Ich muss meine Miatrbeiter motivieren, damit …” hatte ich zu Fragestellungen aufgerufen, die anders lauten als:

  • Welche Motivatoren muss ich einsetzen?
  • Wie motiviere ich meine Mitarbeiter?

Der Sinn war, zu Fragestellungen zu kommen, die erfolgversprechender zur Motivation ihrer Mitarbeiter führen.

Aus den zahlreichen “Motivations-Fragestellungen”, die mich über meine sozialen Netzwerke erreichten, biete ich Ihnen folgende an:

  • Welchen Beitrag kann ich leisten, um z.B. Blockaden aus dem Weg zu räumen, damit sich meine Mitarbeiter für ihre Aufgaben selbst motivieren?
  • Welchen betrieblichen und persönlichen Kontext kann ich schaffen, damit meine Mitarbeiter eigenmotiviert arbeiten?
  • Welchen Motiven folgen meine Mitarbeiter und welche Reize kann ich bewusst setzen, um diese Motive zu aktivieren?
  • Was ist meinen Mitarbeitern wirklich wichtig?

Diese und ähnliche Fragen sind typische Fragestellungen
erfolgreicher Führungskräfte, die “nicht nur motivieren” wollen!

Auf den ersten Eindruck hin erscheinen die obigen Fragestellungen vermutlich sehr ähnlich. Ihre aus der jeweiligen Fragestellung heraus entwickelten Antworten werden jedoch schnell verdeutlichen, dass die scheinbar so ähnlichen Fragen durchaus  zu anderen Resultaten bzw. nötigen Handlungen führen.

Dieses Führungsverständnis beinhaltet die Auslösung zielorientierter Impulse sowie die ehrliche Bereitschaft die auf dem Weg zum Ziel auftretenden “Baustellen” bearbeiten zu wollen.  Mit dieser inneren Einstellung signalisieren Sie mit hoher Authentizität,  ich nehme jeden meiner Mitarbeiter ernst und fördert dessen Eigenverantwortlichkeit.

Das ist eine wunderbare “Win-Win-Situation“, nicht nur für jeden Einzelnen sondern auch für die Abteilung und das Unternehmen.

Ich freue mich auf Ihre zahlreichen Kommentare!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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Das ultimative Tool für Ihre Präsentation: PowerPoint

22.05.2010

In meiner Serie zum Thema “Präsentation” befasse ich mich mit allen Details, die für eine gelungene Präsentation bedeutend sind. Wie vermitteln Sie komplizierte Inhalte möglichst einfach? Welche Hilfsmittel sind bei einer Präsentation erlaubt und welche Fettnäpfchen sollten Sie auf jeden Fall vermeiden? In meinem heutigen Beitrag möchte ich Ihnen das ultimative Tool bei einer digitalen Präsentation vorstellen.

PowerPoint vereinfacht Ihre Präsentation ungemein

Natürlich kennen Sie PowerPoint. Microsofts’ PowerPoint ist, mit Sicherheit, die am stärksten verbreitete Präsentations-Software. Viele von Ihnen werden es bereits ausgiebig nutzen. Doch kennen Sie wirklich alle guten Tipps und Tricks rund um dieses Präsentationswerkzeug? Eine neue Präsentation mit zehn Folien können Sie mit Sicherheit erstellen. Doch kennen Sie die Präsentationsansichten für Ihren Laptopbildschirm mit den zahlreichen Extrafunktionen? Je nach Betriebssystem, können Sie von mannigfaltigen Vorteilen profitieren.

Wenn Sie bereits über das neue Windows 7 verfügen, ist das Anschließen Ihres Laptops kein Problem mehr! Sobald Sie das Monitorkabel angeschlossen haben, drücken Sie die Tastenkombination „Strg” und „P” und schon können Sie sich aussuchen, ob Sie Ihren Laptop-Monitor auf den Beamer duplizieren oder erweitern wollen oder sogar nur den Beamer verwenden möchten. Der Vorteil beim Duplizieren besteht darin, dass Sie die, in PowerPoint integrierte, Präsentations-Ansicht verwenden können. Dadurch können Sie am Laptop-Bildschirm Ihre Notizen lesen. Einfaches Vorlesen der Folien ist ein ausgesprochen schlechter Präsentationsstil.

Tipps und Tricks zu PowerPoint

Die Präsentationsansicht hat, neben der Möglichkeit des Anlegens von „virtuellen Notizen” auf dem Bildschirm, noch zahlreiche weitere Vorteile. Als Referent erhalten Sie am Monitor, durch eine Vorschaufunktion, bereits die nächste Folie angezeigt. Dieser Service eignet sich vor allem für flüssige Übergänge zwischen den Präsentationen besonders gut. Wie in Word, können Sie auch in PowerPoint Textfelder, Grafiken und Animationen einbauen. Der Einsatz der Funktionen erfolgt spielend einfach, wie auch in Word. PowerPoint gibt es, sowohl für Computer mit Windows-Betriebssystem, als auch für Apple-Computer. Darüber hinaus bietet Apple mit Keynote auch ein eigenes Präsentationsprogramm.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – auch in der Präsentation

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Zehn gute Tipps, damit Ihre Präsentation perfekt wird

19.05.2010

Präsentationen finden Sie heute überall. In der Schule und dem Studium sind sie bereits unverzichtbar geworden und auch in der Welt der Unternehmen werden neue Informationen und Entscheidungen immer häufiger mit Hilfe einer Präsentation vorgestellt. In meiner Blog-Reihe zum Thema “Präsentationen” möchte ich alle Aspekte rund um diesen, doch recht umfangreichen Gegenstand, genauer beleuchten. Heute habe ich zehn Tipps für Sie, die Ihnen helfen sollen, aus Ihrer Präsentation das Beste heraus zu holen.

Diese zehn Punkte sollten Sie für eine gelungene Präsentation beachten:

  • Ohne gute Zutaten kann aus Ihrem “Präsentations-Menü” nichts werden.
    Gute Informationen und Materialien sind das alles entscheidende Kriterium für eine gelungene Präsentation. Wenn Sie keinen Mehrwert bieten können oder Ihre Informationen nicht passend zurechtgelegt sind, kann die Präsentation nur nach hinten losgehen!
  • Fesseln Sie Ihre Zuhörer!
    Das Publikum soll nicht nur auf die Folien an der Wand schauen, sondern soll Ihnen zuhören. Die Präsentation ist nur ein zusätzliches Tool für Ihren mündlichen Vortrag.
  • Weniger ist oftmals mehr.
    Kennen Sie Präsentationen, in denen der Referent scheinbar jeden Kniff seiner PowerPoint-Ausgabe zu kennen scheint und, scheinbar magisch, die Buchstaben einfliegen oder vom Bildschirm-Himmel regnen? Effektiv sind derartige Spielereien nicht. Die Effekte verzögern mitunter das Weiterklicken und die Aufmerksamkeit der Zuhörer ist bei den fallenden und sich bewegenden Buchstaben und nicht beim Referenten.
  • Sparen Sie ebenfalls an der Textmenge.
    Einer Faustregel zufolge reichen fünf Wörter pro Zeile und fünf Zeilen pro Folie. Alle weiteren Informationen, können Sie sich als Notizen in Ihrer Präsentationsansicht notieren.
  • Ebenfalls sparsam sollten Sie mit Zahlen sein.
    Je mehr Zahlen Sie veröffentlichen, desto verwirrter sind mitunter Ihre Zuhörer. Auch, wenn PowerPoint und Co. inzwischen gut mit Zahlen und deren visueller Darstellung hantieren können, vermeiden Sie es besser. Ein gutes Handout zum Schluss mit allen notwendigen Zahlen ist viel praktischer.
  • Lesen Sie niemals die Folien vor!
    Referenten, die ihre Folien laut vorlesen, haben den Sinn einer Präsentation nicht verstanden. Wer nur seine eigenen Folien vorliest, hat als Referent vor Publikum nichts zu suchen. Lesen kann jeder alleine. Zusätzlich wirkt eine Präsentation automatisch deutlich langweiliger. Die Präsentation soll Ihre Worte untermauern und nicht umgekehrt.
  • Richtiges Timing ist wichtig.
    Lassen Sie den Zuhörern einen Moment Zeit zum Lesen, wenn Sie eine neue Folie präsentieren. Starten Sie mit einer leichten Verzögerung und holen Sie so die Zuhörer ins Boot.
  • Gestalten Sie Ihre Präsentationen ansprechend.
    Natürlich wollen Sie Inhalte vermitteln, doch warum gestalten Sie die Folien nicht auch farblich etwas ansprechend? Achten Sie dabei aber auch weiterhin darauf, dass die Farbauswahl und -intensität im Rahmen bleibt.
  • Durch Bilder und Grafiken wird Ihre Präsentation noch ansprechender.
    Doch achten Sie auch hierbei darauf, dass Ihre Präsentation nicht zu bunt oder bildlastig wird.
  • Erst nach der Präsentation die Handouts verteilen!
    Wer schon während der Präsentation ein Handout bekommt, ist versucht, bereits die ganze Präsentation zu lesen. Damit sind nicht nur etwaige Überraschungseffekte weg, sondern ganz einfach auch häufig die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer.

Wenn Sie diese zehn einfachen Tipps bei Ihrer nächsten Präsentation berücksichtigen, wird Ihr Vortrag mit großer Sicherheit erfolgreich.
Haben Sie Fragen, Kommentare, Anregungen oder weitere Tipps?
Schreiben Sie mir zum Thema perfekte Präsentationen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] - auch in der Präsentation

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Veränderung mit Entwicklungsfähigkeit

14.05.2010

Das einzig Beständige in dieser Welt ist die Veränderung. Diese Erkenntnis erfordert eine immer schneller Adaption von Prozessen und Verhaltensweisen, um am Markt als Unternehmen zu über-leben. Veränderungen bedeuten aber immer auch zugleich den Verlust von Sicherheit – ein Wert, der mit zunehmendem Lebensalter immer mehr an Bedeutung gewinnt.

In diesem Spannungsfeld laborieren aber auch vermehrt junge Führungskräfte, die mit den Ängsten und Bedenken der “Alten” wenig am Hut haben. Veränderungen beinhalten für sie in der Regel einen hohen Wow- und Fun-Faktor.

Eine Annäherung beider Parteien – der “Fun-Generation” und der” Bedenkenträger” – ist im Sinne eines Unternehmenserfolges aber angesagt. Eine nette Anekdote, die sich dieser Thematik unaufdringlich nachdenklich machend widmet, ist mir inhaltlich noch grob gegenwärtig. Hier ist sie, sie stammt von Samuel Langhorne Clemens – besser bekannt unter seinem Pseudonym Mark Twain.

Mark Twain war ja ein sehr vielseitiger Patchworker,  in seiner Eigenschaft als Zeitungsredakteur war er auch für die Ratgerberseite dieser Zeitung zuständig. In diesem Zusammenhang soll ihm einmal eine Siebzehnjährige geschrieben haben, sie verstehe sich mit ihrem Vater nicht, weil  dieser rückständig und ohne jegliches Verständnis für das Moderne sei.
Mark Twain soll folgendes darauf geantwortet haben:

“Ich kann Sie sehr gut verstehen. Als ich siebzehn Jahre alt war, zeigte mein Vater ebenfalls keinerlei Bildung. Haben Sie Geduld mit alten Leuten! Die entwickeln sich einfach langsamer. Zehn Jahre später, als ich siebenundzwanzig war, konnte ich mich schon vernünftig mit ihm unterhalten. Heute bin ich siebenunddreißig, und, ob Sie es glauben oder nicht, ich kann ihn fragen, wenn ich keinen Rat mehr weiß. Es ist wirklich verblüffend, was der alte Herr dazugelernt hat.”
(Quelle : Kalenderanekdote)

Nutzen Sie die Twainsche Ironie zu ihren Gunsten.

Ich freue mich auf Ihre Anmerkungen!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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Ich muss meine Mitarbeiter motivieren, damit …

10.05.2010

solche oder ähnlich lautende Antworten bekomme ich häufiger in meinen Führungskräfteseminaren auf die Frage “Was ist eine typische Führungsaufgabe für Sie?“.

Eine derartige Antwort verrät mir viel über die Einstellung und das Verständnis dieser Führungskraft zum Thema Führung. Im Augenblick der Antwort ist mir klar, diese “arme Socke” wird per se enorme Ressourcen benötigen und vermutlich nichts anderes bewirken, als dass die von ihm geführten Mitarbeiter sein Frustrationspotential gegen unendlich schnellen lassen.

Wenn aber Motivation den Anspruch zur Durchführung und/oder Unterlassung von Handlungen beinhaltet, ist dies definitiv kein Erfolg versprechender  Ansatz.

“Wessen wir am meisten im Leben bedürfen, ist jemand, der uns dazu bringt, das zu tun, wozu wir fähig sind.”
(Ralph Waldo Emerson)

So verstanden, kann eine Führungskraft beim Mitarbeiter „Motivation initiieren”, indem sie zum Beispiel …

  • partnerschaftlich  Ziele vereinbart,
  • den betrieblichen Kontext bewusst gestaltet,
  • realistische Entwicklungsmöglichkeiten für den einzelnen Mitarbeiter aufzeigt und
  • ein zeitnahes und ehrliches Feedback über die erzielten Resultate verständlich an den jeweiligen Mitarbeiter kommuniziert.

Bei Erfüllung dieser Voraussetzungen, entstehen im Mitarbeiter exakt die Gründe, aus denen er handeln will – die Motivation (intrinsische Motivation).

Alles akademischer Blödsinn?
Nein, durchaus nicht, denn wer als Führungskraft nur „motivieren will”, setzt den Hebel an der falschen Stelle an und kann seine Mitarbeiter niemals nachhaltig erfolgreich führen.

Die in bekannten Motivationssendungen kommunizierten Aufrufe zum “Tschaka, du schaffst es” und anderen Parolen dieser Güte halte ich für extrem unseriös, da sie i.d.R. eher demotivierend wirken. Das liegt daran, dass sie den unterschwelligen Vorwurf der Abwesenheit von tatsächlicher Leistungsbereitschaft unterstellen. Das wiederum bildet eine solide Grundlage für weitere Scharmützel mit dem Mitarbeiter, d.h. es kommt wenig Langeweile auf.

Ich möchte Sie auffordern sich anderen Fragestellungen zu öffnen, als diesen:

  • Welche Motivatoren muss ich einsetzen?
  • Wie motiviere ich meine Mitarbeiter?

Welche Fragestellungen können Sie mir stattdessen anbieten – Fragen die wirklich zu Motivation führen?

Ich freue mich auf Ihre Antworten!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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