Der ideale Mitarbeiter

27.02.2014

5 Parameter, die ein guter Mitarbeiter erfüllen sollte:

  1. Der Mitarbeiter ist immer schon vor Ihnen da
  2. Der Mitarbeiter macht regelmäßig Überstunden
  3. Der Mitarbeiter ist vorbildhaft in seinem Verhalten
  4. Der Mitarbeiter widerspricht nie
  5. Der Mitarbeiter bringt Ihnen Kaffee

Das ist sicher der ideale Mitarbeiter, wenn

  • Sie alles allein machen wollen!
  • Sie alles allein machen können!
  • Sie ein Monopol haben!

Für alle, die das nicht wollen, können, haben, gibt es 6 Parameter für die erfolgreiche Mitarbeiterführung:

  1. Sinn geben
  2. Transparenz schaffen
  3. Notwendigkeit verdeutlichen
  4. Motive erläutern
  5. Wege aufzeigen
  6. Zukunft geben

Dann klappt es auch mit der Eigenverantwortlichkeit!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr jobperform®-Team

[der Mensch macht’s!]

Bewerten SIE den Blogbeitrag – dadurch können wir IHRE Interessenschwerpunkte noch besser bedienen.

Einzigartig in Deutschland!

Ihre Ausbildung zur FührungskraftHOCHSCHULZERTIFZIERT
C
ertified Leadership Manager – Führung als Managementaufgabe

Methodenkompetenz macht den Wandel beherrschbar

28.08.2012

„Das einzig Beständige ist der Wandel“- bemerkte einst Friedrich Engels. Wir leben in einer extrem schnelllebigen Zeit. Die Zyklen für „überlebensnotwendige“ Veränderungen in bestehenden Systemen werden immer kürzer. Diese Tatsache erfordert von allen Betroffenen ein hohes Maß an Bereitschaft zu ebenso schnellen Umgestaltungen. Nur so kann ein „Überleben“ am globalen Markt flankiert werden.

Es geht um die Balance zwischen dem

  • WAS (Fachkompetenz),
    und dem
  • WIE (Methodenkompetenz).

Die Situation ist allseits gut bekannt. Einer weiß ETWAS – ein anderer WIE etwas geht. Wenn beide kooperieren, können sie etwas Großes initiieren und nebenbei ihren Horizont erweitern.

Hinter der Methodenkompetenz verbergen sich auch Leitbegriffe wie „Problemlösungsfähigkeit“ und „Kreativität“. Im Business ist es unvermeidbar immer up-to-date zu sein – eine ausgeprägte Methodenkompetenz unterstützt ihre Mitarbeiter dabei auch rein fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Methodenkompetenz ist in entscheidendem Maße mitverantwortlich dafür, dass Fachkompetenz überhaupt erst aufgebaut und erfolgreich genutzt werden kann.

Vordergründig geht es um…

  • die Fähigkeit, Informationen zu beschaffen, zu strukturieren, zu bearbeiten, zu archivieren und wieder zu verwenden, darzustellen, Resultate von Verarbeitungsprozessen korrekt zu interpretieren und in geeigneter Form zielgruppengerecht zu präsentieren.
  • die Fähigkeit zur souveränen Anwendung von Problemlösungstechniken.
  • die Fähigkeit zur Gestaltung von Problemlösungsprozessen, u.a. Projektmanagement.

Wer etwas Großes bewegen möchte, muss den Mut aufbringen, den ersten Schritt zu tun. Der Rest des Weges wird dann wesentlich einfacher sein.

Wir unterstützen Sie auf Ihren Weg mit unserem lösungs- und umsetzungsorientierten Workshop-Konzept jobFLAT.

Der Kerngedanke – die passende Methodenkompetenz zur richtigen Zeit.
Mehr Infos gibt’s hier.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht’s! ] – extrem im Wandel

Bleiben Sie auf dem Laufenden – einfach unseren RSS-Feed abonnieren.

Wolfgang Natzke Treten Sie doch meinem Netzwerk bei – verXINGen wir uns.

Bewerten SIE den Blogbeitrag – dadurch kann ich Interessenschwerpunkte noch besser bedienen.

 

Sinn und Kontext für mehr Motivation

02.08.2012

Die Mehrheit der Mitarbeiter hat mit der Gewissheit, dass sie „lediglich“ ein kleines Rädchen im großen Uhrwerk des Unternehmens sind geringe Akzeptanzprobleme. Relevant ist dabei eher folgender Aspekt: Jeder Mitarbeiter will wissen, wodurch genau er unmittelbar auf welches andere Rädchen einwirkt, und wie sich dieses Rädchen wiederum zum übergeordneten Großen und Ganzen verhält.

Sie kennen sicherlich das Watzlawick’sche kommunikative Axiom: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ An diese Aussage anlehnend, kann auch Motivation eine andere Perspektive erfahren: „Man kann nicht nicht motiviert sein.

Das Leben ist von atemberaubender Dynamik geprägt – auch Menschen sind immer in irgendeiner Form „in Bewegung“. Die Kunst der Motivation durch Sie als Führungskraft besteht lediglich darin, Richtung, Intensität und Stetigkeit dieser Dynamik zu steuern. Die stärkere Motivation geht bekannterweise vom sogenannten intrinsischen Ansatz aus.

Das bedeutet, der Ursprung der Motivation liegt in der Person selbst begründet, was damit einer absolut freiwilligen „Selbstbewegung“ entspricht. Diese Form wird lediglich von außen initiiert und unterstützt, die aber nicht im eigentlichen Sinne generiert oder beherrscht werden kann.

Wenn Sie diesem Ansatz folgen möchten, so nehmen Sie als Führungskraft gewissermaßen die Rolle eines „Hebammers“ ein, der seinem Mitarbeiter erst Selbstmotivation ermöglicht. Dies wiederum erfordert eine gewisse „Denkkultur“ von Ihnen. Sie sollten in jedem Ihrer Mitarbeiter einen mündigen Menschen sehen, dem Sie sein Arbeitsumfeld derartig gestalten, dass er seine vorhandenen Potenziale im Sinne der Unternehmensziele ungehindert einsetzen kann.

Ihr Motivationsansatz mündet aber immer im Spannungsfeld zwischen Eigenmotivation und Fremdmotivation. Was bedeutet das für Sie als Führungskraft? Nun – IHRE Absicht, „Ihren Mitarbeiter zu motivieren“ (auf ein vorgegebenes Ziel hin zu lenken), kollidiert mit dem Faktum, dass dieser „Mitarbeiter schon (eigen-)motiviert“ ist. Diese Tatsache ist leider unabänderlich!

Was ist zu tun?

Grundsätzlich sind zwei Aspekte zu berücksichtigen:

  • Der Sinn oder die Sinnhaftigkeit einer Tätigkeit oder Handlung kann von keinem Externen vorgegeben oder sogar angeordnet werden.
  • Jedes sinnvolle Handeln resultiert aus dem Bestreben, bestimmte individuelle Werte zu befriedigen.

Es ergibt daher absolut Sinn, eine durch einen Mitarbeiter zu verrichtende Aufgabe oder Tätigkeit derart zu beschreiben, dass der davon betroffene Mitarbeiter diese in absolut freiwilliger Entscheidung für sich akzeptieren kann. Und jetzt kommt das Sahnehäubchen – dies kommunizieren Sie derart, dass der betroffene Mitarbeiter in der Aufgabe/Tätigkeit einen Sinn für sich entdeckt, und zwar ohne Fremdeinwirkung durch Sie.

Das – ist dann ganz großes Motivationskino!

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht’s! ] – grade in Motivationsangelegenheiten

Bleiben Sie auf dem Laufenden – einfach unseren RSS-Feed abonnieren.

Wolfgang Natzke Treten Sie doch meinem Netzwerk bei – verXINGen wir uns.

Bewerten SIE den Blogbeitrag – dadurch kann ich Interessenschwerpunkte noch besser bedienen.

 

Wovor sich Chefs fürchten

29.05.2012

Furcht ist generell etwas Positives, da sie uns Vorsicht und Bedacht vor unbekannten Dingen gebietet. Ein gesundes Maß an Respekt kann dabei nichts schaden. Fatal ist jedoch das Stadium der Furcht, wenn sie uns zur Handlungsunfähigkeit degradiert.

Was glauben Sie, fürchtet die Mehrzahl der Führungskräfte?
Ein langen qualvollen Tod, eventuelle Unfälle, Streiks, Krankheiten belegen dabei nicht Platz eins – die „Pole Position des Grauens“ wird von etwas anderem angeführt – dem Halten einer Rede. Das stimmt wirklich!

Vielen scheinbar so smarten Chefs zittern die Knie, wenn sie vor einem Publikum – ihrem Publikum – eine Ansprache oder Rede halten „dürfen“. Allzu tief sitzt die Angst vor einer möglichen Blamage dabei den roten Faden zu verlieren oder sogar die Missbilligung des Publikums zu ernten. Das „Angstspektrum“ reicht von Magenbeschwerden, kaltem Angstschweiß, Frosch im Hals, zittrigen Knien bis zur totalen Panikattacke.

Dabei ist das Halten einer Rede alles andere als Magie, sonder schlichtweg erlernbares Handwerk – weiter nichts. Sie sind per se mit allen Nötigen ausgerüstet. Einem Hirn fürs denken und einer Stimme zum sprechen– mehr bedarf es nicht, außer eben ein wenig Übung und Handwerkszeug.

Es geht also vielmehr um die richtige Strategie damit auch Sie zukünftig Ihr Publikum begeistern können.

  • Wie bauen Sie einen Spannungsbogen zum Publikum auf?
  • Wie können Sie gezielt Emotionen ansprechen?
  • Welche Macht haben kleine Momente der Pause?
  • Wie relevant ist der Blickkontakt zum Publikum?

Antworten auf diese und andere Fragen beantworte ich in den folgenden Blogbeiträgen.
Bis dahin wünsche ich Ihnen eine erfüllte und zufriedene Zeit.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht’s! ] – speziell bei der Rede

Bleiben Sie auf dem Laufenden – einfach unseren RSS-Feed abonnieren.

Wolfgang Natzke Treten Sie doch meinem Netzwerk bei – verXINGen wir uns.

Bewerten SIE den Blogbeitrag – dadurch kann ich Interessenschwerpunkte noch besser bedienen.

 

Perspektivenwechsel

16.05.2012

Manchmal halte ich inne und zwinge mich, dem Tagesgeschäft für einen Moment der Reflexion zu entfliehen. Das, was mich mit einer gewissen Selbstverständlichkeit umgibt, ist für viele Menschen einfach nicht verfügbar.
Das macht mich weniger demütig – aber sehr dankbar!

Ich habe die Tage folgende Zeilen (Quelle: unbekannt) erhalten, die ich gern an Sie weiterleiten möchte.

Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Menschen zählendes Dorf reduzieren würde, und dabei alle relevanten Parameter der auf der Welt lebenden Völker berücksichtigen würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen gestaltet:

  • 57 Asiaten
  • 21 Europäer
  • 14 Amerikaner (Nord-, Zentral- & Südamerikaner)
  • 8 Afrikaner

Es gäbe:

  • 52 Frauen und 48 Männer
  • 30 Weiße und 70 nicht Weiße
  • 30 Christen und 70 nicht Christen
  • 89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle
  • 6 Personen besäßen 59% des gesamten Reichtums und alle 6 kämen aus den USA
  • 80 lebten in maroden Häusern
  • 70 wären Analphabeten
  • 50 würden an Unterernährung leiden
  • 1 wäre dabei zu sterben
  • 1 wäre dabei geboren zu werden
  • 1 besäße einen Computer
  • 1 (ja, nur einer) hätte einen Universitätsabschluss

Wenn Sie Ihre Umwelt auf diese Weise wahrnehmen, wird die Notwendigkeit eher offensichtlich, warum Verständnis und Akzeptanz so notwendig sind.

Sie können auch Folgendes bedenken:

  • Wenn Sie heute Morgen aufgestanden sind und eher gesund als krank waren, haben Sie ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen, welche die nächste Woche nicht mehr erleben werden.
  • Wenn Sie noch nie in der Gefahr einer Schlacht, in der Einsamkeit der Gefangenschaft, im Todeskampf der Folterung oder im Schraubstock des Hungers waren, geht es Ihnen besser als 500 Millionen Menschen.
  • Wenn Sie zur Kirche gehen können ohne Angst haben zu müssen bedroht, gefoltert oder getötet zu werden, haben Sie mehr Glück als 3 Milliarden Menschen.
  • Wenn Sie Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum Schlafen haben, sind Sie reicher als 75% der Menschen dieser Erde.
  • Wenn Sie Geld auf der Bank, in Ihrem Portemonnaie und im Sparschwein haben, gehören Sie zu den privilegiertesten 8% dieser Welt.
  • Wenn Ihre Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind, sind Sie schon wahrlich eine Rarität.
  • Wenn Sie diese Worte lesen, gehören Sie nicht zu den zwei Milliarden Menschen, die nicht lesen können.

Ich glaube, Sie und ich haben also viele Gründe, dankbar zu sein – und vielleicht sogar die Verpflichtung dazu.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht’s! ] – speziell in der Dankbarkeit

Bleiben Sie auf dem Laufenden – einfach unseren RSS-Feed abonnieren.

Wolfgang Natzke Treten Sie doch meinem Netzwerk bei – verXINGen wir uns.

Bewerten SIE den Blogbeitrag – dadurch kann ich Interessenschwerpunkte noch besser bedienen.

 

Intro trifft auf Extro

08.05.2012

Ich beobachte ja generell gern – vor allem Menschen im kommunikativen Kontext. Es ist mir häufig ein inneres Vergnügen, den praktizierten Austausch live erleben zu dürfen. Eine beobachtungstechnisch wirklich lohnenswerte Kombi ist die Begegnung eines Introvertierten mit einem Extrovertierten, da beide Ausprägungen der Persönlichkeit divergieren – sie „ticken“ eben grundsätzlich anders.

  • Der reine „Intro“ ist tendenziell eher in sich gekehrt, ruhig, im Hintergrund bleibend.
  • Der „Extro“ in Reinkultur ist in der Regel eher aus sich heraus gehend, mitteilsam und gern im Fokus stehend.
  • Der „Zentro“ steht in der Mitte, also zwischen beiden Fraktionen. Zwei Herzen schlagen so in seiner Brust – er findet sich sowohl in der Rolle des Intros als auch des Extros wieder.

Für einen introvertierten Industriemeister als Führungskraft geht es daher häufiger um eine Antwort auf die Frage: „Wie kann ich im beruflichen Umfeld bestmöglich mit einer extrovertierten Persönlichkeit kommunizieren?“

Um eine hilfreiche Beantwortung dieser Fragestellung zu ermöglichen ist eine empathische Grundhaltung enorm nützlich. Keine Sorge, Sie müssen sich dabei nicht „verbiegen“ – Sie sollen schon authentisch bleiben. Es geht lediglich um Ihre innere Bereitschaft, sich auf Ihren Extro-Gesprächspartner einzulassen. Wenn Sie um die Ansprüche (Werte) des Extros im Gespräch wissen, können Sie ihn besser „abholen“, und damit ins Boot holen. Es ist dann übrigen Ihr Boot!

Intro-Strategie für den Extro-Anspruch

Extro-Anspruch: Extros präferieren i.d.R. eine zügige Form der Kommunikation.

Intro-Stretegie: Häufigeres Feedback

  • Halten Sie Augenkontakt zu Ihrem Gesprächspartner.
  • Geben Sie dem Extro kurze „Statusmeldungen“ in Form von Feedbacks. Das kann die Bitte um Zeit zum Nachdenken sein, wenn Sie sich durch ein zu schnelles Tempo unter Druck gesetzt fühlen oder eine Frage zu einem noch zu klärenden Detail. Wichtig ist dabei, dem Extro das Gefühl zugeben, dass Sie sich in geistiger Bewegung befinden. Der Extro wertschätzt ja durchaus Ihre Präzession in der Entscheidungsfindung – nur bitte etwas temporeicher.

Und wie wir alle wissen, beginnt Dynamik beginnt ja im Kopf.

Extro-Anspruch: Extros lieben i.d.R. Dynamik – auch im kommunikativen Prozess.

Intro-Strategie: Relevanz sticht Details

  • Überprüfen Sie im Gespräch mit einem Extro vorher die Relevanz dessen, was Sie sagen wollen. Spannen Sie dem Extro einen „Roten Faden“ ohne sich dabei in Details zu verlieren. Ihre Kompetenz im Detail und in der Gründlichkeit langweilen den Extro und lassen ihn schnell ungeduldig werden.
  • Ihr „Roter Strategiefaden“ kann etwa aussehen: „Ich finde, wir sollen folgenden Aspekt dabei nicht unberücksichtigt lassen …“ Das vermittelt beim Extro Überblick und Transparenz. Sollte er einen anderen Aspekt bevorzugen, so können Sie zu einen geeigneten Zeitpunkt den Faden wieder aufgreifen: „Ich möchte nochmals auf … zu sprechen kommen.“

Nur Mut – testen Sie es aus. Ihr Erfolg wird Sie beflügeln.

Ich freue mich auf Ihre Erfahungen und Meinungen dazu.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht’s! ] – besonders in der Kommunikation

Bleiben Sie auf dem Laufenden – einfach unseren RSS-Feed abonnieren.

Wolfgang Natzke Treten Sie doch meinem Netzwerk bei – verXINGen wir uns.

Bewerten SIE den Blogbeitrag – dadurch kann ich Interessenschwerpunkte noch besser bedienen.

 

Erwachsen geworden!

03.05.2012

Es ist endlich Mai – na und? Mir bedeutet dieser Monat sehr viel. Warum?

Der Wonnemonat Mai bietet die volle Frühlingspalette: endlich milderes Wetter, schon frühmorgendlichen Vogelgesang, Blütenpracht und ein neues stark praxisorientiertes Fachbuch zum spannenden Thema Soft Skills.

Das besondere daran ist, ich habe maßgeblich daran mitgewirkt.

Nach dreimonatiger Arbeit war das Manuskriptes Ende Januar 2012 fertiggestellt, und in die Obhut des Cornelsen Verlages übergeben worden. Ein mir bis dahin unbekanntes Gefühl machte sich in mir breit. Eltern werden wissen, wovon ich spreche. So oder ähnlich muss es sich anfühlen , wenn ein Kind – mein Kind – die Eltern verlässt. Ich hatte es kapitelweise gedanklich entwickelt, modelliert, partiell verworfen und doch geboren. Ich erinnere mich sehr genau an das erhabene Gefühl, als ich die letzten Korrekturen gemacht und an den Verlag gesendet habe. Es war mehr als ein Gefühl – es war eine Menge sich überlagernder Gefühle. Stolz und Freude über den Abschluss aber auch die bange Frage „Habe ich alles so beschrieben, dass es verständlich ist und Lesefreude bereitet und ist es erschöpfend genug?“.

Ich selbst bin an meinem ersten Buch gewachsen – mitgewachsen sozusagen. Die einzelnen Passagen in den jeweiligen Kapiteln wurden mir mehr und mehr vertraut und sogar ein wichtiger Teil meiner Selbstreflexion. Bei meinem Lieblingskapitel in dem es um Werte geht hatte ich große Schwierigkeiten, mich auf die vorgegebene Wortzahl zu beschränken. Vieles vom dem, was mir soooo wichtig erschien, habe ich komprimiert dargestellt. Trotzdem bin ich von meinem „Baby“ überzeugt, dass es erwachsen genug ist, um in der neuen Welt da draußen zu bestehen. Es wird genügend Raum zum Training und zur kritischen Reflexion bieten – davon bin ich überzeugt.

Freude, Zweifel, Leidenschaft waren über viele Tage des Schreibens meine ständigen Begleiter – keine Frage, ich tu‘s wieder!

Mein Baby:

Soft Skills trainieren
Cornelsen Verlag
ISBN 978-3-589-24069-2
Preis: 14,95 €

Ich freue mich unglaublich darauf, wenn ich es in wenigen Tagen in gebundener Form in den Händen halten darf – es ist ein bischen wie Heimkehr.

Ich freue mich, wie immer,  auf Ihre Anmerkungen und Hinweise.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht’s! ] – auch beim Schreiben

Bleiben Sie auf dem Laufenden – einfach unseren RSS-Feed abonnieren.

Wolfgang Natzke Treten Sie doch meinem Netzwerk bei – verXINGen wir uns.

Bewerten SIE den Blogbeitrag – dadurch kann ich Interessenschwerpunkte noch besser bedienen.

 

Mangelware High Potentials

23.04.2012

Der Eurokrise zum Trotz boomt die deutsche Wirtschaft. Doch wo Licht, da auch Schatten. Wer als Unternehmen nachhaltig wachsen möchte, muss sich einmal mehr mit der Problematik des akuten Fachkräftemangels beschäftigen. Die Bindung leistungsstarker Mitarbeiter – sogenannter High Potentials – insbesondere solcher mit erfolgsrelevanten Qualifikationen für das Unternehmen entwickelt sich zunehmend zu einer Herausforderung. Häufig endet das in der Rekrutierung von neuen Mitarbeitern aus dem Ausland.

Angesichts des aktuellen Konjunkturaufschwungs zählt die Bindung von guten Mitarbeitern zu den Aufgaben mit höchster Priorität auf allen Führungsebenen. Das Risiko, eigene hoch qualifizierte Mitarbeiter an den Wettbewerber zu verlieren, ist dramatisch gestiegen.

Was ist zu tun – außer lautstark darüber zu jammern?

Die Lösung scheint ebenso simpel wie logisch zu sein. Folgen Sie einfach meiner Argumentation. Engagierte Mitarbeiter haben eine deutlich geringeres Wechselbedürfnis als ihre weniger, bis nicht-engagierten Kollegen. Diese stärker ausgeprägte Identifikation schlägt sich unmittelbar in geringeren Fluktuationskosten nieder, die sich aus der Neubesetzung einer vakanten Stelle unmittelbar ergeben. Das bedeutet, engagierte Mitarbeiter tragen einerseits einen großen Anteil zum Unternehmenserfolg bei, und helfen andererseits zusätzlich Kosten zu sparen. Sie sich daher doppelt wichtig – für Sie und das Unternehmen!

Wie aber generiert eine Führungskraft Engagement?

Mein Lösungsansatz liegt in der persönlichen Identifikation eines jeden Mitarbeiters – besonders eines Leistungsträgers – mit dem Unternehmen. Der Ruf eines Unternehmens spiel schon in der Rekrutierung von Mitarbeitern eine wesentliche Rolle – bei der Bindung von Arbeitskräften liegt er sogar auf dem ersten Platz.
Mitarbeiter kommen zu Unternehmen und verlassen Vorgesetzte – eine alt bekannte Weisheit.

Eine transparente und als fair empfundene Entgelt- und Karrierepolitik ist ebenfalls ein relevanter Bindungsfaktor. Das Top-Management hingegen muss sich das nötige Vertrauen bei den Mitarbeitern erarbeiten, das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führen zu können.

Die Top-10-Faktoren der Mitarbeiterbindung in Deutschland:

  • Der Ruf des Unternehmens als guter Arbeitgeber
  • Ausreichende Entscheidungsfreiheit
  • Faires und transparentes Entgelt im Vergleich zu Kollegen
  • Innovatives Unternehmen
  • Gutes Weiterbildungsangebot im Vergleich zu anderen Unternehmen aus der Branche
  • Zufriedenheit mit den Personalentscheidungen des Unternehmens
  • Als positiv wahrgenommener Einfluss von Technologie auf die Work-Life-Balance
  • Klare Visionen der Geschäftsleitung für einen langfristigen Erfolg
  • Einfluss auf Entscheidungsfindung im persönlichen Umfeld
  • Zufriedenheit mit der Geschäftsentscheidungen des Unternehmens

Die Höhe der Entgelte spielt offenbar eine wesentlich geringere Rolle als so häufig vermutet. Je größer die Defizite zu den formulierten Ansprüchen werden, desto wahrscheinlicher wir die Wechselbereitschaft des Mitarbeiters mit allen bekannnten Konsequenzen.

Tun Sie was dagegen und entscheiden Sie sich aktiv für eine durch Klarheit und Offenheit geprägte Kommunikationskultur in Ihrem Umfeld. Verstehen Sie sich als Sinnstifter gegenüber Ihren Mitarbeitern. Menschen – auch Mitarbeiter – suchen nach dem Sinn in ihrem Tun.

Ich freue mich auf Ihre Anmerkungen und Hinweise.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht’s! ] – speziell in der Führungsrolle

Bleiben Sie auf dem Laufenden – einfach unseren RSS-Feed abonnieren.

Wolfgang Natzke Treten Sie doch meinem Netzwerk bei – verXINGen wir uns.

Bewerten SIE den Blogbeitrag – dadurch kann ich Interessenschwerpunkte noch besser bedienen.

 

Seitliche Führung ist angesagt

02.04.2012

Wo sind sie hin – die „guten alten Zeiten“ der Führungskultur?
Ich meine die Zeit, in der ein Chef klare Ansagen machte und auf ein „Warum“ eines Mitarbeiters mit einem „Weil ich das so will!“ konterte und den Mitarbeiter damit sehr schnell verbal ruhigstellte.

Aktuell bestimmt ja eher eine flache Hierarchie den Lauf der Dinge im Unternehmen. Ein Verweis auf die entsprechende Position in der Hierarchie fällt damit als Argument gegenüber einem Mitarbeiter kaum noch ins Gewicht. Das bedingt aber neue Herausforderungen für alle Beteiligten in der Führungsebene. Noch brisanter wird die Situation in einer Matrix- oder temporären Projektorganisation. Hier stehen die betroffenen Mitarbeiter verrichtungs- und objektbezogen in mehreren „Weisungsbeziehungen““zu Vorgesetzten.
Na ja – „Viel Feind, viel Ehr“.

Damit ist das im ersten Absatz beschriebene Modell einer Führungskraft wohl eher ein Ladenhüter. Auch der Industriemeister wird damit als Führungskraft an der Basis der Wertschöpfung plötzlich zu einem Menschen mit einer ganz besonderen Verantwortung. Auch in Unternehmen mit flachen Hierarchien gilt es, die Mitarbeiter zu den unternehmerischen Zielen hin zu „begleiten“. Klar ist aber, dass die eigentliche Führungsaufgabe heute eben anders wahrgenommen werden muss als zur „guten alten Zeit“. Die Einflussnahme auf die Mitarbeiter erfolgt mehr „seitlich“ oder sogar unterstützend von unten und weit weniger von oben. Diese Form der Führung wird wegen der seitlichen Komponente als „Laterale Führung“ bezeichnet.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass die Anzahl der unmittelbar unterstellten Mitarbeiter (Führungsspanne) sich für eine Führungskraft immer häufiger im Tagesgeschäft verändert. Dieser Umstand erfordert ein hohes Maß an kommunikativen Fertigkeiten vom Industriemeister. Es geht um geschickte Einflussnahme, um strategisch gut platzierte Argumente, damit Ihre Mitarbeiter Ihnen folgen. Es geht um Verständnis erreichen, Akzeptanz schaffen und Ihre Mannschaft eine Orientierung zu geben. Das ist es, was zählt! Es geht um die so häufig zitierten Win-win-Situationen im beruflichen Alltag.

Nur wenn SIE Ihre Soft Skills situationsgerecht einsetzen können, werden Sie zu den Gewinnern zählen.
„Heute ist die gute, alte Zeit von morgen.“ – wusste einst schon Karl Valentin.

Ab Anfang Mai ist mein Buch „Soft Skills trainieren“ im Buchhandel erhältlich. Es bietet einen guten Überblick über die facettenreiche Welt der Soft Skills und hilft Ihnen dabei, Ihre „weichen Faktoren“ noch besser zu nutzen. Eine große Sammlung von Übungen rundet das stark praxisorientierte Trainingsbuch ab.

Soft Skills trainieren – Handlungsfelder für die Kompetenzentwicklung
Cornelsen Verlag
ISBN 978-3-589-24069-2
Preis: 14,95 €

Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Hinweise.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht’s! ] – speziell in der Führungsrolle

Bleiben Sie auf dem Laufenden – einfach unseren RSS-Feed abonnieren.

Hier können Sie uns loben, konstruktiv kritisieren, motivieren, Impulse geben, Wünsche äußern, …

Wolfgang Natzke Treten Sie doch meinem Netzwerk bei – verXINGen wir uns.

Bewerten SIE den Blogbeitrag – dadurch kann ich Interessenschwerpunkte noch besser bedienen.

 

Erfolgversprechende Motivationskiller

26.03.2012

Sie leiten als Industriemeister ein Team? Großartig – dann wissen Sie auch wovon ich rede. Es geht mir primär um die immense Verantwortung, die Sie für Ihre Mitarbeiter übernommen haben. Respekt! Sie gestalten aktiv und ausgewogen die Rahmenbedingungen unter denen Ihre Mitarbeiter ihren vertraglichen Tätigkeiten nachkommen können. Aber die größte Hürde nehmen Sie mit der Aufgabe der Mitarbeitermotivation, auf die Sie ja einen nicht unerheblichen Einfluss haben. Keine Sorge – ich möchte Sie nicht mit unzähligen Tipps und Impulsen zur Motivation von Mitarbeitern in den Tod der Langeweile treiben.

Mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen wertvolle Anregungen geben , wie Sie Mitarbeiter erfolgreich und nachhaltig demotivieren können:

  • Zeigen Sie sich extrem launisch und absolut unberechenbar
    Transparenz und Berechenbarkeit von Ihnen als Führungskraft sorgen für Stabilität und Sicherheit in Ihrem Team. Wer will denn so was? Sorgen Sie für ein bisschen zusätzlichen Stress und Frustpotenzial bei Ihren Mitarbeitern – das kommt immer gut an.
  • Ignoranz ist der richtige Weg
    Ihre Mitarbeiter belästigen Sie mit eigenen Vorschlägen und Ideen. Das gilt es rigoros zu unterbinden. Ignorieren Sie derartige Attacken auf Ihre Persönlichkeit und folgen Sie ausschließlich Ihren eigen Anschauungen. Das frustet auch den hartnäckigsten Mitarbeiter – garantiert.
  • Gönnen Sie sich einen Günstling
    Die Motivation eines Teams lässt sich auf sehr subtile Art mindern. Sorgen Sie aktiv für Misstrauen und Neid innerhalb des Teams. Erwählen Sie aus der Schaar Ihrer Mitarbeitern einen Günstling und gewähren Sie diesem jegliche Art von Bevorzugung – auch bei gemachten Fehlern. Das sorgt für eine gesunde Arbeitsatmosphäre in Ihrer Abteilung.
  • Schöpfen Sie Mitarbeiterpotenzial elegant aus
    Aus den bewusst ignorierten Ideen Ihrer Mitarbeiter lässt sich aber noch Kapital für Sie schlagen. Nutzen Sie die Vorschläge und/oder die gewonnenen Ergebnisse einer durch Sie eingesetzten Arbeitsgruppe und „verkaufen“ Sie diese Ihrem Vorgesetzten als Eigenleistung. Frustrieren anstatt motivieren – so lautet doch Ihre Maxime.
  • Der Mitarbeiter als „Kotzkübel“
    Sie sind heute einfach nicht gut drauf und haben eine Mörderlaune. Kein Problem! Wofür haben Sie Mitarbeiter? Schnappen Sie sich den erstbesten aus Ihrem Team und dem zeigen Sie dann mal wo der Hammer hängt. Wenn das nicht den gewünschten Erfolg bringt, dann lassen Sie es doch das ganze Team spüren. Das vertreibt garantiert jegliche Form von guter Laune und sorgt für gemäßigte Motivation.
  • Ihre Entscheidungen bedürfen keinerlei Begründung
    Wenn einer dieser verwegenen Mitarbeitern mit einer Idee zu Ihnen kommt, dann begründen Sie eine Ablehnung auf keinen Fall. Schließlich würde er sich dann wertgeschätzt und ernst genommen fühlen. Wollen Sie das etwa? Daher auf Nachfragen stoisch mit dem Satz antworten: „Das machen wir so nicht, weil ich das so entschieden habe“. Auch so ein Mitarbeiter lässt sich gezielt frusten.
  • Fordern Sie mehr – besonders vom Mitarbeiter
    Der globale Wettbewerb fordert viel. Bereitschaft zu Überstunden, höhere Arbeitsleistungen, extreme Zuverlässigkeit und ein hohes Engagement. All das fordern Sie von Ihren Mitarbeitern konsequent ein und leben das Gegenteil vor. Gönnen Sie sich eine frühen Feierabend – letztendlich sind Sie eine hart arbeitende Führungskraft. Drücken Sie sich durch geschickte Delegation vor jeglicher Arbeit. Mitarbeiter wollen ja schließlich entwickelt werden.

All right – zum Abschluß noch ein Motivations Video von André Loibl .
Sehen Sie selbst:

Falls Sie sich dazu entschließen sollten meine wertvollen Tipps nicht umzusetzen sondern das krasse Gegenteil versuchen wollen, dann müssen Sie ernsthaft mit Motivation in Ihrem Team rechnen. Wenn Sie das unbedingt beabsichtigen – bitte sehr. Sagen Sie dann aber nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt!

Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Hinweise.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht’s! ] – erst recht bei der DeMotivation

Bleiben Sie auf dem Laufenden – einfach unseren RSS-Feed abonnieren.

Hier können Sie uns loben, konstruktiv kritisieren, motivieren, Impulse geben, Wünsche äußern, …

Wolfgang Natzke Treten Sie doch meinem Netzwerk bei – verXINGen wir uns.

Bewerten SIE den Blogbeitrag – dadurch kann ich Interessenschwerpunkte noch besser bedienen.

 

Mitarbeiterführung, Training, Coaching, Teamwork, Teamführung, Management, Führungskompetenz, Projektmanagement, Führungskräfte, Handlungssicherheit, Handlungskompetenz