Spannende Präsentationen durch Dramaturgie

16.01.2012

In meinem letzten Blogbeitrag hatte ich ja dazu aufgerufen, uns an Ihrem “Erfolgsrezept” für eine erfolgreiche Präsentation teilhaben zu lassen. Aus der Vielzahl der Eingänge möchte ich die folgenden weitergeben:

  • Visualisierung
    „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ ist ein Sprichwort und zugleich eine Metapher. Menschen lieben Bilder. Bieten Sie auch was für die Augen, sondern auch was für die Ohren. 

    • Sprechen Sie nicht nur über Dinge, sondern zeigen Sie diese auch.
      Ein Bild von einem Maschinenschaden ist um ein vielfaches eindrucksvoller, als tausend Worte über nicht erfolgte Wartung.
    • Lassen Sie Ihr Publikum relevante Dinge, wenn irgendwie möglich,  in Augenschein nehmen.
      Was “man” mit eigenen Augen gesehen hat , hat eine größere Wirkung.
  • Humor
    Menschen lieben es zu lachen. Ein Lächeln lockert die Muskulatur und verbindet Menschen emotional. 

    • Nutzen Sie die Kunst des “stillen Lachen machen”, gemeint sind damit Aphorismen, Stilblüten oder geschickte Wortspielerein.
    • Vermeiden Sie derbe Witze und solche über Minderheiten jeglicher Art.
  • Geschichten
    Menschen lieben Geschichten. Geschichten lockern selbst die trockensten Fakten auf. 

    • Schaffen Sie möglichst schnell einen Bezug zum Publikum.
    • Integrieren Sie Ihre Zuhörer in die Story und gestalten Sie Daten greifbar, damit eine bessere Vorstellung möglich ist.
    • Weniger ist mehr! Das gilt besonders für Fakten – verbannen Sie diese ins Handout.
  • Identifikation
    Wenn Sie voll und ganz hinter Ihrem Thema stehen, dann überzeugen Sie am besten. Sagen Sie Ihrem Publikum warum das so ist. 

    • Sprechen Sie von der Bedeutung des Themas für Sie persönlich.
    • Lassen Sie Ihr Publikum wissen, welchen Nutzen es aus der Thematik ziehen kann.
    • Informieren Sie darüber, warum gerade Sie als Vortragender der Richtige sind.
  • Dramaturgische Elemente
    Theater und Film zeigen wie Spannung aufgebaut wird. 

    • Die Message – die eigentliche Botschaft -muss transportiert werden. Sagen Sie klar und deutlich, um was es geht!
    • Machen Sie Lust auf mehr!
    • Der Einstieg und der Abschluss bleiben am stärksten im Gedächtnis.

Das waren ein paar Anregungen, die Sie gedanklich in Ihre nächste Präsentation einfließen lassen können.
Ich wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – extrem bei der Präsentation

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Wollen Sie auch Ihr Publikum begeistern?

12.12.2011

Sie kennen die Weisheit, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt – diese Selbsterfahrung haben wir alle schon gemacht, wenn es um das Verständnis komplexer Sachverhalte geht. Die Präsentation ist gegenwärtig die wesentlichste Form der Rede, speziell bei einer integrierten Visualisierung.

Die Arbeit unter Projekt-Struktur gewinnt in zahlreichen Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Daher sind auch auf der Meisterebene Präsentationen schon Pflichtprogramm geworden, um alle Beteiligten auf Augenhöhe zu halten.

Ist Ihr Publikum noch im Boot?

Erfahrungsgemäß gibt es wirklich spannende Präsentationen und solche, die einfach nicht enden wollen. Woran liegt das? Nun, weil die eine Form Sie auf eine emotional ansprechende Reise zum Thema mitnimmt und in der anderen lediglich Fakten abgespult werden.

Fakt ist: Sie erreichen Ihr Publikum immer über Gefühle. Bieten Sie einen gelungenen Mix aus ansprechend gestalteten Informationen und Entertainment, so wird Ihre Präsentation eine Erlebnis mit Erfolg.

  • Bei einer guten Präsentation steht der Präsentator – also Sie – im Fokus und weniger die eingesetzten Hilfsmittel.
  • Degradieren Sie sich nicht zum technikaffinen Operator Ihrer Präsentationssoftware und treiben damit Ihr Publikum in den „Death by Powerpoint“.
  • Auch gute Hilfsmittel ersetzen keine Dramaturgie.

Ich höre Sie schon folgendes sagen: Dramaturgie – ja bin ich denn im Theater?

Genau so isses! Ja – Sie stehen auf einer Bühne und vor Ihnen befindet sich Ihr Publikum. Ihr Publikum „konsumiert“ mit seiner physischen Anwesenheit und seiner mentalen Aufmerksamkeit Ihre dargebotenen Inhalte. Wenn Sie so wollen, auch eine Art von Business – oder?

Wenn Sie all Ihre Gedanken und Argumente zwar sachlich korrekt, aber schnachlangweilig anbieten, haben Sie schon per se verloren. Ihr Publikum erwartet Entertainment – Information, Einbindung, Spaß und Spannung.

Für eine gelungene Präsentation gibt es ein paar erfolgversprechende Ingredenzien. – Wetten?

Welche wirkungsvollen Zutaten nutzen Sie für Ihre Präsentationen – lassen Sie uns doch an Ihrem Erfolgskonzept teilhaben. Ich freue mich auf zahlreiche Anregungen und Tipps.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – speziell bei der Präsentation

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Führung 2.0 – Führungsansprüche im Wandel

21.11.2011

Der gängige Anspruch an eine Führungskraft, wie z. B. den Industriemeister, lautet: Effektive Umsetzung der “heruntergebrochenen” Unternehmensziele.

Das war so und wird vermutlich auch so weiterhin Bestand haben.

ABER, was zu einer radikalen Veränderung der Unternehmenskultur und damit des Führungsanspruches führen wird, ist der nicht wegzudiskutierende massive Einfluss des WEB 2.0.

Ich rede hier nicht von einem vorübergehenden Hype, sondern vielmehr von einem ernstzunehmendem Wandel in der Kommunikationsstruktur, dem sich kein global denkendes Unternehmen verschließen darf – jedenfalls nicht, wenn die Existenzsicherung des Unternehmens ein vordergründiges Ziel ist.

Es ist mittlerweile lächerlich simpel geworden, eigene Communities zu bilden und dazu häufig gratis, die relevanten Texte sowie erläuternde Grafik schnell zu publizieren.

Bisher, so die gängige Praxis, “hört” die Mehrzahl der Führungskräfte lediglich einmal im Jahr von den Mitarbeitern – beim Mitarbeiterjahresgespräch. Fakt ist aber, dass immer mehr Unternehmen die unterschiedlichsten Möglichkeiten des WEB 2.0 zur betriebsinternen Kommunikation nutzen. Soziale Netzwerke, Wikis und Microblogging werden zielgerichtet genutzt, um z. B. Prozesse unterschiedlichster Art zu realisieren und zu optimieren.

Im simpelsten Fall ist es ein Social Plugin, wie der “Gefällt mir”-Button von Facebook, mit dem ein innerbetriebliches Feedback realisiert wird.

Mit den Möglichkeiten des WEB 2.0 werden die “kommunikativen Karten” in Unternehmen neu gemischt und verteilt – das gilt auch für den Industriemeister. Vielen Mitarbeitern ist die zeitnahe und umfassende Information – auch vom Management her – sowie eine mögliche Einflussnahme zunehmend wichtiger geworden.

Dies erfordert von Industriemeister einen sicheren Umgang mit den neuen Medien aber auch das nötige Gefühl und Gespür, wann und in welchem Kontext die Mitarbeiter beteiligt werden können oder müssen.

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Mit herzlichem Gruß,

euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – besonders im Wandel

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Effektive Mitarbeiterbindung – Teil 1

17.10.2011

Viele Führungskräfte “vergraulen” unbeabsichtigt, aber dennoch effektiv ihre persönlichen Leistungsträger, weil sie Geld irrtümlicherweise immer noch für den Bindungsfaktor schlechthin halten – welch ein folgenreicher Irrtum.

Das stimmt mich immer traurig und nachdenklich zugleich! Warum?

Weil diese Führungskräfte die wahren Bindungsfaktoren offenbar nicht kennen, wobei die meisten davon nicht einen Cent kosten.

Wer ein WARUM zu leben hat, erträgt fast jedes WIE.
(Friedrich Nietzsche)

Folgendes selbst praktizierte Beispiel macht deutlich, worum es mir geht:

Ein Mitarbeiter von mir in der Kundendienstabteilung reparierte Bürostühle. Jeden Arbeitstag schaut er zu Arbeitsbeginn in seinen PC um die aktuellen Aufträge abzurufen – Zahlen, Daten und Fakten. Jeden Tag dieselbe Prozedur – kein Wunder, dass gelegentlich dringende Kundenaufträge tagelang geschoben wurden. Auf entsprechende Nachfragen meinerseits reagierte er mit einem “Alles der Reihe nach, auch ich habe nur zwei Hände.”

Was konnte ich tun? Wie den Mitarbeiter motivieren?

Ich hatte folgende Idee. Ich bat einen Außendienstmitarbeiter eben diesen Mitarbeiter zu einem demnächst anstehenden Kundenbesuch mitzunehmen.

Die erste Reaktion des Kunden war folgende: “Gott sei Dank sind Sie mitgekommen! Wir haben ein paar Probleme mit … Als er und der Außendienstler wieder im Unternehmen waren suchte ich Ihn auf, um mir vom Kundenbesuch berichten zu lassen. Mein Mitarbeiter schilderte spontan folgendes Gefühl: “Herr Natzke, die brauchen mich ja wirklich! Ohne mich kommen die nicht voran.” Sie ahnen es schon, die Bearbeitungszeiten der Kundenaufträge halbierten sich nahezu. Warum?
Nun, weil mein Mitarbeiter den Sinn seinen täglichen Arbeit erkannt, nein, hautnah erlebt hat. Wobei das nur die kurzfristige Wirkung war. Langfristig hatte ich einen treuen und loyalen Mitarbeiter gewonnen. Eine Bilderbuch Win-win-Situation war entstanden.

Lassen auch Sie Ihre Leistungsträger den Sinn ihrer Arbeit erleben. Weil Sinnhaftigkeit wirkungsvoller bindet als vieles andere.

Management by “Walking around”

Viele Mitarbeiter kündigten wegen der “mangelnden Betreuung durch Vorgesetzte” – ein weiter trauriger Fakt. Wann sehen Sie ihre Führungskraft? Eine häufige Antwort auf diese Frage lautet: “Nur dann, wenn sie was von uns will – oder etwas etwas in die Hose gegangen ist.”
Zeigen Sie  Präsenz! Und damit meine ich nicht, dass Sie permanent Ihren Mitarbeitern zur Verfügung stehen – schließlich haben Sie auch ein paar Dinge zu erledigen. Nein –  ich rede davon, im relevanten Augenblick dem Mitarbeiter das Gefühl zu vermitteln, dass er den Mittelpunkt Ihres Denkens und Handelns bildet.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Mal angenommen, eine Mitarbeiterin sucht Sie auf, obwohl Sie in wenigen Minuten zu einem dringenden Meeting müssen. Wie würden Sie darauf reagieren? Der Regelfall wird sein: “Frau … , ich habe gerade keine Zeit für Sie, weil ich gleich in ein wichtiges Meeting muss.”
Wie würden Sie sich fühlen? Kalt abserviert – oder? Wie würde Ihnen diese Antwort gefallen – bei identischer Ausgangssituation: “Hallo Frau … , es geht gerade etwas hektisch zu, Sie kennen das ja auch. Ein wichtiges Metting wartet auf mich, aber die nächsten fünf Minuten widme ich mich nur Ihnen!”
Wow – das hinterlässt Wirkung. Ihre Mitarbeiterin registriert Ihren Zeitdruck sehr wohl und noch viel mehr, dass Sie sich unter diesem Druck auch noch Zeit für Sie nehmen. Sei fühlt sich wichtig – ein wirklich gutes Gefühl.

Wenn Sie nur fünf Minuten Zeit pro LeistungsträgerIn jeden Tag investieren, so kann in der Regel erst gar kein Leidensdruck entstehen, der ein größeres Zeitfenster von Ihnen erfordert.
Wer diese Zeit nicht invertieren kann oder will, verdient keine “High Potentials”.

Weitere Anregungen zur Gratis-Mitarbeiterbindung erfahren Sie im nächsten Blogbeitrag.

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euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – besonders bei der Mitarbeiterbindung

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Aktive Mitarbeiterbindung

10.10.2011

In den letzen Monaten höre ich Führungskräfte häufig darüber klagen, dass für viele Aufgaben und Tätigkeiten trotz intensiver Bemühungen entweder gar kein, oder nur unzureichend qualifiziertes Personal zu bekommen ist.

Fakt ist: Es herrscht Fachkräftemangel in Deutschland!

Diese Tatsache erfordert bei manchen Führungskräften ein rigoroses Umdenken in ihrem Führungsverhalten. Es ist im globalem Markt geradezu „überlebensnotwendig“ geworden, überdurschnittlich gute Mitarbeiter langfristig ans Unternehmen zu binden.

Die Überraschung:
Der monetäre Aspekt ist dabei nicht der wirklich relevante Faktor.

Was aber ist bei Fachkräftemangel zu tun?
Richtig – man jammert lautstark darüber!

Mir geht es den beiden folgenden Blogbeiträgen darum, Methoden und Techniken zu beschreiben, die einfach funktionieren. Und solange etwas funktioniert, das ist ein Fazit aus meiner gemachten Erfahrung, dann liegt es in der Regel am achtsamen Umgang mit den Details. Die Beachtung des Filigranen macht den Unterschied zwischen amateurhaftem Experiment und meisterlichem Können aus.

Die weniger professionelle Führungskraft versucht häufig, einen wirklichen Leistungsträger – high performer – an sich zu binden, indem sie sich für X Euro mehr Entgelt einsetzt. Das ist ebenso simpel wie mittel- und langfristig absolut wirkungslos. Mehr Geld wird relativ schnell zur Gewohnheit und hat damit lediglich den Status eines Hygienefaktors – mehr aber auch nicht.

Wie Sie Ihre Leistungsträger und „high performer“ auf „Nummer Sicher“ parken können und wie Sie Management-Retention dabei unterstützt, verrate ich Ihnen in den folgenden zwei Blogbeiträgen.

Begleiten Sie mich auf dem Weg vom Amateur zum Professional – es lohnt sich!

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euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – besonders bei der Mitarbeiterbindung

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Positiver Stress

03.10.2011

Gerade für den Industriemeister dürfte das Wort Stress von nicht unerheblicher Bedeutung sein. Was unter anderem daran liegen mag, dass er neben seinen zahlreichen operativen Aufgaben eine größere Anzahl von Mitarbeitern führt, als viele leitende Angestellte.

Die meisten von uns kennen ihn in irgendeiner Form: S T R E S S

Stress wurde als Wort von einer Jury zu den „Wörtern des 20. Jahrhunderts“ gewählt – wobei es diesen sicherlich auch schon weitaus vorher gab. Frage Sie einmal eine Führungskraft nach den Faktoren, die Sie am meisten belastet. Stress und seit geraumer Zeit auch das Burn-out-Syndrom stehen sicher ganz weit oben auf der Liste.

Burn-out und Stress gilt als typisches Leiden einer modernen Leistungsgesellschaft. Da gewinnt „Just in time“ eine ganz neue Bedeutung – sei einfach jederzeit erreichbar und abrufbar. Und so manchen Zeitgenossen überkommt sogar das beklemmende Gefühl, irgendetwas zu verpassen, wenn er sich nicht auch noch die Freizeit „zuplant“.
Dies sind typische Formen von negativen Stress – „Dis-Stress“ genant.

Die andere Seite der Medaille Stress

Ein vielleicht weniger bekannte Form von Stressor ist der positive – „Eu-Stress“.
Der Eu-Stress wirkt sich im Gegensatz zum Dis-Stress positiv auf die Person bzw. ihre Leistungsfähigkeit aus. Der Präfix “Eu” kommt hierbei von “Euphemismus”, was soviel wie “Worte guter Vorbedeutung” bedeutet.

Eu-Stress wirkt auf den Betroffenen eher beflügelnd, da er das intensieve Gefühl hat, gebraucht zu werden und sein Können gefordert und gefragt ist. Eu-Stress ist somit im Job nützlich und der Karriere förderlich. Denn wer die Karriereleiter emporsteigen möchte, der sollte unbedingt immer sein Bestes geben und ausgelastet sein, wobei ihm der Job auch aufrichtige Freude bereiten sollte.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel beflügelnden Eu-Stress.

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euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – speziell bei der Stressbewältigung

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Effizienz und Qualität

26.09.2011

Von Gastautor: Dr. Jürgen Uckert

Probleme kann man nie mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Wissen Sie, wer diesen Satz gesagt hat? Richtig. Albert Einstein hat diesem Planeten so manches komplexe Wissen aber auch Unverstandenes beschert. Und dieser Satz scheint mir eher der zweiten Kategorie anzugehören.

Viele Unternehmen sind in dringenden Problemfällen wahre Weltmeister im Feuer löschen oder am Herumdoktern an Symptomen, deren Ursache sie weder verstanden noch wirklich gesucht haben. Na immer hin, damit reduzieren sie ihre Fehlerkosten im Schnitt auf 20 Prozent des Umsatzes. Zugegeben, es könnte schlimmer sein, aber eben auch besser.

Nehmen wir an, dass Einstein mit seinem Satz Recht hat. Dann würde ich erwarten, dass es bei der Vielzahl von Unternehmen auf dieser Erde einige gibt, die es erfolgreich ausprobiert haben. Das ist tatsächlich so, und ihre Anzahl wächst weiter.

Motorola wäre wahrscheinlich vom Markt verschwunden, wenn die Firma Mitte der Achtziger nicht ihre Denkweise zur Problemlösung geändert hätte. Toyota schreitet auf seinem „Toyota Way“ erfolgreich voran und erzielt mit die höchste Qualität unter den Autobauern. Jack Welch hat es uns als Chef von GE mit Six Sigma vor gemacht. Zum Orchester gehören auch Porsche, Siemens, Bosch, Airbus und andere, inzwischen auch Banken und viele mittelständische Unternehmen auch im Dienstleistungssektor.

Die Namen der Programme variieren. Bekannt sind Process Excellence, Kaizen, Lean, Six Sigma, Total Quality Management und einige mehr. Die Vorgehensweisen sind ähnlich, Inhalte sind situativ angepasst. Eins jedoch haben sie alle gemeinsam: die Erhöhung der Kundenzufriedenheit.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Wolfgang Natzke. Wir möchten Ihnen als Netzwerkpartner künftig das fünftes Modul, Effizienz und Qualität, anbieten. Die Systematiken, die neu eingebracht werden, sind Six Sigma und Kaizen. Damit stehen Ihnen erprobte zuverlässige Systematiken zur Verfügung, mit denen Sie die Qualität Ihrer Ergebnisse nachhaltig verbessern, Arbeitsabläufe optimieren und damit die Kundenzufriedenheit steigern können.

Herzlichst Ihr
Dr. Jürgen Uckert

Fakten im Change Management

19.09.2011

Die Welt des Industriemeisters ist von großer Dynamik und Herausforderung geprägt. Permanent befindet er sich im Spannungsfeld zwischen der Befriedigung der „heruntergebrochenen“  Unternehmensziele und den individuellen Ansprüchen seiner Mitarbeiter.

Im Rahmen des starken Wettbewerbs kann es sich kein dauerhaft erfolgreiches Unternehmen leisten, die eigenen Prozesse nicht kontinuierlich zu überprüfen und an den sich schnell verändernden Markt zu adaptieren. Dabei ist strategisches Verhalten angesagt.

Um diesem Anspruch zu genügen, muss der Industriemeister sich immer häufiger mit Change Management – oder auch Veränderungsmanagement – genannt beschäftigen. Die Aufgabe besteht darin, Veränderungsprozesse jeglicher Art im Unternehmen erfolgreich zu begleiten. Das es dazu einer eigenen Form eines Managements bedarf, liegt an der eingangs erwähnten schnelllebigen Businesswelt. Auch im Privatleben bleiben wir von globaler „Schnelligkeit“ nicht verschont.

Im Job sind die Auswirkungen aber deshalb gravierender,weil sie dort gleich eine Vielzahl von Menschen betreffen – eben die Mitarbeiter.

Neue, beim Wettbewerb etablierte Prozesse, stagnierende oder rückläufige Absatzzahlen, neue Produktionsmethoden oder neue gesetzliche Vorschriften sind nur ein paar Beispiele, für externe und interne Trigger, die die Notwendigkeit von Veränderungen anstoßen können. Die Rasanz, mit der Unternehmen – und damit zwangsläufig auch die Mitarbeiter – genötigt werden, auf derartige Ereignisse zu reagieren, nimmt stetig zu. Damit wird ein Unternehmen, das seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten will, permanent vor die große Herausforderung gestellt, die betriebsinternen Prozesse und Abläufe zeitnah zu verändern.

Im Klartext bedeutet das, sie müssen effizienter und effektiver gestaltet werden, um schneller und kostengünstiger zu produzieren – nur so kann die Wettbewerbsfähigkeit temporär gesichert werden.

Notwendige Veränderungen dieser Art haben jedoch unmittelbaren Einfluss auf die Mitarbeiter der Industriemeister, da sie direkt von den sich ändernden Prozessen und Abläufen betroffen sind.

Die Chance im Wandel

Der unternehmerisch notwendige Wandel bietet allen Beteiligten eine große Chance. Nur wenn der neue Prozess von den betroffenen Mitarbeitern supportet und „gelebt“ wird, ist er langfristig von Erfolg gekrönt. Die eigentliche Chance liegt in der möglichen Win-win-Situation für die Mitarbeiter und das Unternehmen.

Dabei ist der Industriemeister wirklich gefordert, die Implementierung des Veränderungsprozesses mit Hilfe von motivierten Mitarbeitern „zu meistern“.
Das ist die große Herausforderung eines in jeder Hinsicht gelungenen Veränderungsmanagements.

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Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – besonders im Change Management

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Ein Sorgenlöser?

13.09.2011

Dauernd machen wir uns große Sorgen um die Zukunft. Früher war das entschieden anders: Als Kind haben wir sorglos in den Tag hineingelebt und hatten keinerlei Gespür dafür, dass im Leben auch mal was richtig schief gehen könnte.

Mittlerweile verfügen wir aber über die gesicherte Erkenntnis: Vieles kann durchaus schief gehen!
Das nagt tagein tagaus an uns – es nervt richtig!

Doch die Lösung für das Desaster ist so einfach wie genial. Es ist der ultimative Lösungsansatz, mit dem Sie Ihre Sorgen in den Griff bekommen und mit dem gar nichts schief geht.

Fokussieren Sie sich ausschließlich auf den heutigen Tag und erledigen Sie nur das, was Sie heute erledigen müssen!

Ihr Aufgabe besteht nicht darin, heute das zu tun, was Sie morgen tun müssen oder alle Eventualitäten von übermorgen abzuwägen. Vielmehr werden Sie morgen und übermorgen das tun, wozu Sie das Heute gebracht hat.

Sie werden also niemals Ihr ganzes Leben und all Ihre Probleme auf einmal bewältigen müssen, denn Tage kommen hintereinander.

Nur Mut – leben Sie für den gegenwärtigen Tag!

Der Trost-Button für alles andere.

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euer Wolfgang Natzke

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Die Rückdelegationsfalle – Teil 2

15.08.2011

Wer mag ihn nicht – den netten, hilfsbereiten Vorgesetzten, der unablässig für ein gutes Betriebsklima sorgt? Sie erleichtern den Job doch ungemein – vor allem den eigenen. Sie sind offen für Anliegen, Bitten oder soziale Hilfestellungen jeglicher Art. Sie opfern sich noch selbstlos auf, wenn andere schon längst das Handtuch geworfen hätten. Solche Vorgesetzte liebt jeder. Sie sind, gar keine Frage, mit einer ungeheuren Sozialkompetenz ausgestattet – aber auch ungeheuer blöd.

Wer als Vorgesetzter seine Hilfe seine Mitarbeitern allzu bereitwillig entgegenbringt, zahlt dafür einen sehr hohen Preis. Irgendwann kommt das Gefühl hoch, der Depp der Abteilung zu sein und dabei auch noch deren Job mitzumachen.

Sie kennen folgende Gesprächssituation?
Ein Mitarbeiter von Ihnen kommt in Ihr Büro und sagt: “Chef, haben Sie mal eine Minute Zeit für mich? Wir haben da folgendes Problem…”

Bingo – schon haben Sie das Problem an der Backe und müssen  sich selbst um die Lösung kümmern. Richtig blöd gelaufen – oder?

Sie haben sich unbewusst von der Führungskraft zur Fachkraft degradiert.  Für die eigentliche Führungsarbeit bleibt damit immer weniger Zeit, je mehr Aufgaben anderer Sie als Führungskraft erledigen.

Schützen Sie sich vor Rückdelegation!

Hier ein paar Anregungen, wie Sie Ihre Rückdelegationsquote deutlich senken können:

  • “Halbfertiges” geht sofort zurück
    Kommt Ihnen die Story bekannt vor?
    “Herr Kowalski, wo bleibt Ihr Budgetbedarf fürs nächste Jahr?” – “Ist gleich fertig, hier ist er schon.” – “Dann zeigen Sie mal her.” – “Hier, schauen Sie. Wir erfüllen damit alle gesetzten Anforderungen. Das einzige, was noch fehlt, ist die Kalkulation für … und die daraus resultierende Berücksichtigung der erforderlichen Neueinstellungen für … .” – “Was? Warum ist das noch nicht berücksichtigt? Aber wo Sie gerade hier sind: Setzen Sie sich hin. Gehen wir’s mal gemeinsam durch.”
    Eigentor! Angeschmiert! Rückdelegiert! 

    Wie geht’s besser?
    Wenn Sie mal Ihren “gesunden Menschenverstand” befragen, wozu rät er Ihnen? Richtig – ein “Einlauf” ist fällig.

    In unserem Fall könnte das so aussehen:
    “Herr Kowalski – ich habe unmissverständlich einen kompletten Budgetbedarf angefordert und Sie liefern mir Halbfertiges? Ich erwarte die Komplettbearbeitung meines Auftrages bis … . Mal sehen, wie Sie reagieren, wenn in Ihrer Leistungszulage auch mal etwas unvollkommen ist.”
    Das Gesagte müssen Sie dabei schon etwas lauter artikulieren, damit es der Mitarbeiter auch wirklich ernst nimmt.

  • Mitarbeiterentwicklung ist angesagt
    Mit machen delegierten Aufgaben ist der Mitarbeiter schlichtweg überfordert. Einer der Hauptgründe für kalte Rückdelegationen: Die Mitarbeiter sind oft weniger gerissen als überfordert. 

    Was ist also zu tun?
    Zwei mögliche Ansätze:
    Erstens: Delegieren Sie “Neuland-Aufgaben” nur an jene Mitarbeitern, die nicht untergehen, wenn Sie ins kalte Wasser geworfen werden. Die sind in der Regel jedoch rar gesät.
    Für den Rest gilt: Erst fördern, dann fordern. Erst qualifizieren, dann delegieren.
    Wenn Sie jemandem eine Aufgabe geben, sorgen Sie unbedingt dafür, dass er auch die dafür nötige Kompetenz hat.
    Mentoring, Training, Externes Coaching, … – wie Sie das hinbekommen, ist egal. Aber tun Sie es.
    Mitarbeiterentwicklung gehört zur Führungsaufgabe.

  • “Wer das Problem hat, hat die Lösung” – der Coaching-Ansatz
    Sie allen kennen den legendären Satz der Crew von Apollo 13:
    “Houston, we’ve had a problem”
    In welchem Kontext vollzieht sich die Rückdelegation am häufigsten?
    Richtig – im Problemfall!
    “Chef, wir haben da ein Problem.” – “Zeigen Sie mal her, so kompliziert kann das doch gar nicht sein.” Rückdelegation in Reinkultur. 

    Wie können Sie vorgehen?
    Wie wärs mit folgendem Ansatz: “Herr … Sie haben ein Problem? Okay – welche Lösungen können Sie mir anbieten?” Peng, dass sitzt!
    Als ich als Projektleiter in den USA war, hing an vielen Büros folgender Spruch:
    “if you’re not part of the solution, you’re part of the problem”
    Ich habe diesen Spruch folgendermaßen modifiziert:
    Bringen Sie mir eine Lösung oder ein Problem?

    Für ganz ausgebuffte Führungskräfte: “Selbstverständlich dürfen Sie jederzeit gern mit einem Problem zu mir kommen – wenn Sie mir gleichzeitig drei gute Lösungsoptionen mitbringen.” Wer ohne Lösungen kommt, wird rigoros weggeschickt. Das führt bei konsequenter Anwendung zu einer enormen Entlastung – warum soll der Mitarbeiter überhaupt zu Ihnen kommen, wen er selbst gute Lösungsansätze entwickeln kann? Das mach doch stolz – oder?

  • Chef, der hat mir in die Hose geschissen
    Mal wieder ne Story für die Klarheit?
    Sie: “Warum habe ich den Report … noch nicht auf dem Tisch?” Delegationsnehmer:  “Der hängt noch in Abteilung X.” Sie:  “Ja und? Wieso ist der noch nicht da?” Delegationsnehmer:  “Weil es für diesen speziellen Ablauf keine etablierten Prozesse zwischen X  und unserer Abteilung gibt. Vielleicht sollten Sie darüber mal mit dem zuständigen Abteilungsleiter von X reden.”
    Was sich hier vielleicht logisch anhört, ist absolut inakzeptabel. 

    Wie geht’s anders?
    Erstens: Arbeitsprozesse zwischen Abteilungen laufen niemals zwischen Abteilungen ab, sondern stets zwischen zwei Mitarbeitern zweier Abteilungen.
    Zweitens: Falls die Beteiligten nicht den “Arsch in der Hose haben”, auch nötigenfalls einen neuen Prozess untereinander zu definieren, dann ist ein klärendes Gespräch angesagt. Erst wenn die Beteiligten es nicht hinbekommen, dürfen Sie intervenieren.

(Quelle: zehn.de)

Die Berücksichtigung der obigen Tipps wird langfristig zu einer abnehmenden Rückdelegationsquote bei Ihnen führen – Step by Step.

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