Spannende Präsentationen durch Dramaturgie

16.01.2012

In meinem letzten Blogbeitrag hatte ich ja dazu aufgerufen, uns an Ihrem “Erfolgsrezept” für eine erfolgreiche Präsentation teilhaben zu lassen. Aus der Vielzahl der Eingänge möchte ich die folgenden weitergeben:

  • Visualisierung
    „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ ist ein Sprichwort und zugleich eine Metapher. Menschen lieben Bilder. Bieten Sie auch was für die Augen, sondern auch was für die Ohren. 

    • Sprechen Sie nicht nur über Dinge, sondern zeigen Sie diese auch.
      Ein Bild von einem Maschinenschaden ist um ein vielfaches eindrucksvoller, als tausend Worte über nicht erfolgte Wartung.
    • Lassen Sie Ihr Publikum relevante Dinge, wenn irgendwie möglich,  in Augenschein nehmen.
      Was “man” mit eigenen Augen gesehen hat , hat eine größere Wirkung.
  • Humor
    Menschen lieben es zu lachen. Ein Lächeln lockert die Muskulatur und verbindet Menschen emotional. 

    • Nutzen Sie die Kunst des “stillen Lachen machen”, gemeint sind damit Aphorismen, Stilblüten oder geschickte Wortspielerein.
    • Vermeiden Sie derbe Witze und solche über Minderheiten jeglicher Art.
  • Geschichten
    Menschen lieben Geschichten. Geschichten lockern selbst die trockensten Fakten auf. 

    • Schaffen Sie möglichst schnell einen Bezug zum Publikum.
    • Integrieren Sie Ihre Zuhörer in die Story und gestalten Sie Daten greifbar, damit eine bessere Vorstellung möglich ist.
    • Weniger ist mehr! Das gilt besonders für Fakten – verbannen Sie diese ins Handout.
  • Identifikation
    Wenn Sie voll und ganz hinter Ihrem Thema stehen, dann überzeugen Sie am besten. Sagen Sie Ihrem Publikum warum das so ist. 

    • Sprechen Sie von der Bedeutung des Themas für Sie persönlich.
    • Lassen Sie Ihr Publikum wissen, welchen Nutzen es aus der Thematik ziehen kann.
    • Informieren Sie darüber, warum gerade Sie als Vortragender der Richtige sind.
  • Dramaturgische Elemente
    Theater und Film zeigen wie Spannung aufgebaut wird. 

    • Die Message – die eigentliche Botschaft -muss transportiert werden. Sagen Sie klar und deutlich, um was es geht!
    • Machen Sie Lust auf mehr!
    • Der Einstieg und der Abschluss bleiben am stärksten im Gedächtnis.

Das waren ein paar Anregungen, die Sie gedanklich in Ihre nächste Präsentation einfließen lassen können.
Ich wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – extrem bei der Präsentation

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Wollen Sie auch Ihr Publikum begeistern?

12.12.2011

Sie kennen die Weisheit, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt – diese Selbsterfahrung haben wir alle schon gemacht, wenn es um das Verständnis komplexer Sachverhalte geht. Die Präsentation ist gegenwärtig die wesentlichste Form der Rede, speziell bei einer integrierten Visualisierung.

Die Arbeit unter Projekt-Struktur gewinnt in zahlreichen Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Daher sind auch auf der Meisterebene Präsentationen schon Pflichtprogramm geworden, um alle Beteiligten auf Augenhöhe zu halten.

Ist Ihr Publikum noch im Boot?

Erfahrungsgemäß gibt es wirklich spannende Präsentationen und solche, die einfach nicht enden wollen. Woran liegt das? Nun, weil die eine Form Sie auf eine emotional ansprechende Reise zum Thema mitnimmt und in der anderen lediglich Fakten abgespult werden.

Fakt ist: Sie erreichen Ihr Publikum immer über Gefühle. Bieten Sie einen gelungenen Mix aus ansprechend gestalteten Informationen und Entertainment, so wird Ihre Präsentation eine Erlebnis mit Erfolg.

  • Bei einer guten Präsentation steht der Präsentator – also Sie – im Fokus und weniger die eingesetzten Hilfsmittel.
  • Degradieren Sie sich nicht zum technikaffinen Operator Ihrer Präsentationssoftware und treiben damit Ihr Publikum in den „Death by Powerpoint“.
  • Auch gute Hilfsmittel ersetzen keine Dramaturgie.

Ich höre Sie schon folgendes sagen: Dramaturgie – ja bin ich denn im Theater?

Genau so isses! Ja – Sie stehen auf einer Bühne und vor Ihnen befindet sich Ihr Publikum. Ihr Publikum „konsumiert“ mit seiner physischen Anwesenheit und seiner mentalen Aufmerksamkeit Ihre dargebotenen Inhalte. Wenn Sie so wollen, auch eine Art von Business – oder?

Wenn Sie all Ihre Gedanken und Argumente zwar sachlich korrekt, aber schnachlangweilig anbieten, haben Sie schon per se verloren. Ihr Publikum erwartet Entertainment – Information, Einbindung, Spaß und Spannung.

Für eine gelungene Präsentation gibt es ein paar erfolgversprechende Ingredenzien. – Wetten?

Welche wirkungsvollen Zutaten nutzen Sie für Ihre Präsentationen – lassen Sie uns doch an Ihrem Erfolgskonzept teilhaben. Ich freue mich auf zahlreiche Anregungen und Tipps.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – speziell bei der Präsentation

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Manager lieben schnelle und einfache Lösungen bei schwer lösbaren Problemen

05.12.2011

Was will Six Sigma eigentlich wirklich erreichen? Mein Kooperationspartner in Sachen Qualität in Prozessen hat sich da so seine Gedanken gemacht.

Von Gastautor: Dr. Jürgen Uckert

“Six Sigma”

Six Sigma ist ebenfalls eine Systematik zur kontinuierlichen und nachhaltigen Verbesserung der Produkte und Prozesse. Hierbei kommen Strategien zur Anwendung, die in ausgewogener Weise auf fundiertem Prozessverständnis und quantitativen Messungen mit statistischen Analysen beruhen. Dieser Dualismus unterscheidet Six Sigma von traditionellen Ansätzen und führt in den Ergebnissen zu zusätzlicher Sicherheit. Six Sigma zielt in erster Linie auf die nachhaltige Verbesserung der Qualität. Six Sigma ist wie Kaizen in allen Bereichen anwendbar, in der Fertigung, der Planung und Entwicklung sowie in administrativen Prozessen.

Six Sigma wurde Mitte der achtziger Jahre von Michael Harry bei Motorola entwickelt. Er kombinierte Werkzeuge und Methoden der Daten- und Prozessanalyse mit Techniken der Qualitätssicherung und brachte dieses umfassende Werkzeugpaket in die Six Sigma Systematik ein.

Six Sigma zielt auf die schwer lösbaren Probleme, deren Ursachen nicht bekannt sind. Die Verbesserungsprojekte durchlaufen fünf Phasen, in denen die Ursachen systematisch auf der Basis statistischer Analysen herausgearbeitet werden. Spezifische Verbesserungen werden mit Hilfe effektiver Kreativitätstechniken erarbeitet und nachhaltig implementiert.

Die Aufgabenteilungen und Strukturen der Projekte sind denen des Kaizen ähnlich, die Aussteuerung erfolgt jedoch in der Regel top down. Black und Green Belts als die Projektleiter stellen ihre methodischen Kenntnisse zur Verfügung, die Teammitglieder bringen das Fachwissen über die Produkte und Prozesse ein. Methodisches Coaching stellt darüber hinaus die Effizienz der Projektführung sicher.

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Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – speziell bei der Problemlösung

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Wer will auch nach ständiger Verbesserung seiner Prozesse streben?

28.11.2011

Wer will das nicht? Der globale Wettbewerb erfordert eine permanante Überprüfung aller relevanten Prozesse. Auch hier konnte ich Herrn Dr. Uckert nochmals für einen Beitrag gewinnen.

Von Gastautor: Dr. Jürgen Uckert

“Kaizen”

Kaizen ist ein Managementkonzept, das nach ständigen Verbesserungen der Prozesse strebt. Das Ziel ist die Vermeidung jeglicher Verschwendung aus Sicht des Kunden, des Managements und des Mitarbeiters.

Kaizen kann in allen Bereichen eines Unternehmens umgesetzt werden, in der Fertigung genauso wie im Vertrieb, in der Verwaltung oder dem Service. Alle Komponenten der Arbeitsqualität lassen sich dadurch verbessern, dazu gehören die Produktqualität, die Herstellungseffizienz, die Produktivität und die Kommunikation.

Kaizen macht die Arbeit zu einer reflexiven Tätigkeit, bei der sich alle Mitarbeiter mit Ihrer Arbeit kritisch auseinandersetzen. Nicht der rasche Durchbruch steht im Fokus, sondern die ständige Verbesserung. Dadurch werden Verbesserungen in die Arbeit und Mitarbeiter in den Verbesserungsprozess integriert.

Kaizen nutzt die vielfältigen Ansatzpunkte und Möglichkeiten zur Verbesserung im eigenen oder nahen Arbeitsumfeld. Die Verbesserung wird oft durch Projekte erzielt, in denen die Ursachen der Probleme systematisch identifiziert und spezifische Abhilfemaßnahmen herausgearbeitet werden. Diese Projekte besitzen klare Aufgabenteilungen und Strukturen. Kaizen Promotoren als Projektleiter stellen ihre methodischen Kenntnisse zur Verfügung, die Teammitglieder bringen das Fachwissen über die Produkte und Prozesse ein. Führungskräfte sind eingebunden, um die Ressourcen bereit zu stellen, Blockaden zu beseitigen und Entscheidungen zu treffen.

Es folgt eine Fortsetzung über Six Sigma im nächsten Blogbeitrag.

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Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – besonders bei der Verbesserung

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Führung 2.0 – Führungsansprüche im Wandel

21.11.2011

Der gängige Anspruch an eine Führungskraft, wie z. B. den Industriemeister, lautet: Effektive Umsetzung der “heruntergebrochenen” Unternehmensziele.

Das war so und wird vermutlich auch so weiterhin Bestand haben.

ABER, was zu einer radikalen Veränderung der Unternehmenskultur und damit des Führungsanspruches führen wird, ist der nicht wegzudiskutierende massive Einfluss des WEB 2.0.

Ich rede hier nicht von einem vorübergehenden Hype, sondern vielmehr von einem ernstzunehmendem Wandel in der Kommunikationsstruktur, dem sich kein global denkendes Unternehmen verschließen darf – jedenfalls nicht, wenn die Existenzsicherung des Unternehmens ein vordergründiges Ziel ist.

Es ist mittlerweile lächerlich simpel geworden, eigene Communities zu bilden und dazu häufig gratis, die relevanten Texte sowie erläuternde Grafik schnell zu publizieren.

Bisher, so die gängige Praxis, “hört” die Mehrzahl der Führungskräfte lediglich einmal im Jahr von den Mitarbeitern – beim Mitarbeiterjahresgespräch. Fakt ist aber, dass immer mehr Unternehmen die unterschiedlichsten Möglichkeiten des WEB 2.0 zur betriebsinternen Kommunikation nutzen. Soziale Netzwerke, Wikis und Microblogging werden zielgerichtet genutzt, um z. B. Prozesse unterschiedlichster Art zu realisieren und zu optimieren.

Im simpelsten Fall ist es ein Social Plugin, wie der “Gefällt mir”-Button von Facebook, mit dem ein innerbetriebliches Feedback realisiert wird.

Mit den Möglichkeiten des WEB 2.0 werden die “kommunikativen Karten” in Unternehmen neu gemischt und verteilt – das gilt auch für den Industriemeister. Vielen Mitarbeitern ist die zeitnahe und umfassende Information – auch vom Management her – sowie eine mögliche Einflussnahme zunehmend wichtiger geworden.

Dies erfordert von Industriemeister einen sicheren Umgang mit den neuen Medien aber auch das nötige Gefühl und Gespür, wann und in welchem Kontext die Mitarbeiter beteiligt werden können oder müssen.

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euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – besonders im Wandel

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Das Geheimnis effizienter Prozesse

14.11.2011

Ich war aus rein gesundheitlichen Gründen ein paar Wochen nicht bloggerfähig. Aus aktuellen Anlass möchte ich meinen kompetenten Kooperationspartner Dr. Jürgen Uckert zu Wort kommen lassen. Es geht um die erforderliche erfolgreiche Symbiose zwischen einer erforderlichen Prozessoptimierung und den involvierten Menschen (Mitarbeiter).

Von Gastautor: Dr. Jürgen Uckert

“Prozesse optimieren mit Kaizen und Six Sigma”

Systeme lassen sich nur dann effizient weiter entwickeln, wenn auf die Innovation eine kontinuierliche Verbesserung der Produkte oder Prozesse folgt, die die nachhaltige Festigung der Standards gewährleistet. Dabei kommt es darauf an, dass kontinuierliche Verbesserung auf der Basis des Qualitätsmanagements gelebt wird und im Einklang mit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens steht.

Das Qualitätsmanagementsystem kann für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess jedoch nur der Rahmen sein, in den jede Systematik zur Verbesserung integriert werden kann. Die zur effizienten Verbesserung notwendige Kreativität wird ausschließlich von den Menschen erzeugt, wenn man sie als Lösungsträger akzeptiert und ihnen die nötigen Freiräume zur Verfügung stellt.

Mit Kaizen und Six Sigma stehen Systematiken zur Verfügung, die – richtig in das QM System eingebunden – diese Freiräume schaffen und Kreativität sicherstellen.

Es folgt eine Fortsetzung im nächsten Blogbeitrag.

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euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – besonders bei der Prozessgestaltung

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Ein Sorgenlöser?

13.09.2011

Dauernd machen wir uns große Sorgen um die Zukunft. Früher war das entschieden anders: Als Kind haben wir sorglos in den Tag hineingelebt und hatten keinerlei Gespür dafür, dass im Leben auch mal was richtig schief gehen könnte.

Mittlerweile verfügen wir aber über die gesicherte Erkenntnis: Vieles kann durchaus schief gehen!
Das nagt tagein tagaus an uns – es nervt richtig!

Doch die Lösung für das Desaster ist so einfach wie genial. Es ist der ultimative Lösungsansatz, mit dem Sie Ihre Sorgen in den Griff bekommen und mit dem gar nichts schief geht.

Fokussieren Sie sich ausschließlich auf den heutigen Tag und erledigen Sie nur das, was Sie heute erledigen müssen!

Ihr Aufgabe besteht nicht darin, heute das zu tun, was Sie morgen tun müssen oder alle Eventualitäten von übermorgen abzuwägen. Vielmehr werden Sie morgen und übermorgen das tun, wozu Sie das Heute gebracht hat.

Sie werden also niemals Ihr ganzes Leben und all Ihre Probleme auf einmal bewältigen müssen, denn Tage kommen hintereinander.

Nur Mut – leben Sie für den gegenwärtigen Tag!

Der Trost-Button für alles andere.

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Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – speziell beim Sorgenlösen

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Resultat einer Meinungsumfrage

22.08.2011

In Zeiten, in denen Knappheit jeglicher Art einen immer größeren Raum einnimmt, ist mitunter auch Volksstimme gefragt.
Also – was ist naheliegender, als eine Meinungsumfrage.
Meinungsumfragen gib es ja wie Sand am Meer – diese fand ich aber wirklich witzig und nachdenklich zugleich.

Das Resultat der von der UNO in Auftrag gegebenen Meinungsumfrage lag endlich vor.
Die gestellte Frage lautete:
Sagen Sie Ihre ehrliche Meinung zur Lebensmittelknappheit im Rest der Welt.

Das Auswertung der Umfrage ergab folgendes:

  • Die Europäer haben nicht wirklich verstanden, was “Knappheit” bedeutet.
  • Die Afrikaner wussten nicht, was “Lebensmittel” sind.
  • Die Amerikaner fragten sich, was  eigentlich unter “dem Rest der Welt” zu verstehen ist.
  • Die Chinesen baten erstaunt um zusätzliche Erläuterungen zum Begriff “Meinung”.
  • Im Italienischen Parlament diskutiert man noch zu Stunde über die Bedeutung des Begriffes “ehrlich”.

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Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – auch bei der Meinungsbildung

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Die Rückdelegationsfalle – Teil 2

15.08.2011

Wer mag ihn nicht – den netten, hilfsbereiten Vorgesetzten, der unablässig für ein gutes Betriebsklima sorgt? Sie erleichtern den Job doch ungemein – vor allem den eigenen. Sie sind offen für Anliegen, Bitten oder soziale Hilfestellungen jeglicher Art. Sie opfern sich noch selbstlos auf, wenn andere schon längst das Handtuch geworfen hätten. Solche Vorgesetzte liebt jeder. Sie sind, gar keine Frage, mit einer ungeheuren Sozialkompetenz ausgestattet – aber auch ungeheuer blöd.

Wer als Vorgesetzter seine Hilfe seine Mitarbeitern allzu bereitwillig entgegenbringt, zahlt dafür einen sehr hohen Preis. Irgendwann kommt das Gefühl hoch, der Depp der Abteilung zu sein und dabei auch noch deren Job mitzumachen.

Sie kennen folgende Gesprächssituation?
Ein Mitarbeiter von Ihnen kommt in Ihr Büro und sagt: “Chef, haben Sie mal eine Minute Zeit für mich? Wir haben da folgendes Problem…”

Bingo – schon haben Sie das Problem an der Backe und müssen  sich selbst um die Lösung kümmern. Richtig blöd gelaufen – oder?

Sie haben sich unbewusst von der Führungskraft zur Fachkraft degradiert.  Für die eigentliche Führungsarbeit bleibt damit immer weniger Zeit, je mehr Aufgaben anderer Sie als Führungskraft erledigen.

Schützen Sie sich vor Rückdelegation!

Hier ein paar Anregungen, wie Sie Ihre Rückdelegationsquote deutlich senken können:

  • “Halbfertiges” geht sofort zurück
    Kommt Ihnen die Story bekannt vor?
    “Herr Kowalski, wo bleibt Ihr Budgetbedarf fürs nächste Jahr?” – “Ist gleich fertig, hier ist er schon.” – “Dann zeigen Sie mal her.” – “Hier, schauen Sie. Wir erfüllen damit alle gesetzten Anforderungen. Das einzige, was noch fehlt, ist die Kalkulation für … und die daraus resultierende Berücksichtigung der erforderlichen Neueinstellungen für … .” – “Was? Warum ist das noch nicht berücksichtigt? Aber wo Sie gerade hier sind: Setzen Sie sich hin. Gehen wir’s mal gemeinsam durch.”
    Eigentor! Angeschmiert! Rückdelegiert! 

    Wie geht’s besser?
    Wenn Sie mal Ihren “gesunden Menschenverstand” befragen, wozu rät er Ihnen? Richtig – ein “Einlauf” ist fällig.

    In unserem Fall könnte das so aussehen:
    “Herr Kowalski – ich habe unmissverständlich einen kompletten Budgetbedarf angefordert und Sie liefern mir Halbfertiges? Ich erwarte die Komplettbearbeitung meines Auftrages bis … . Mal sehen, wie Sie reagieren, wenn in Ihrer Leistungszulage auch mal etwas unvollkommen ist.”
    Das Gesagte müssen Sie dabei schon etwas lauter artikulieren, damit es der Mitarbeiter auch wirklich ernst nimmt.

  • Mitarbeiterentwicklung ist angesagt
    Mit machen delegierten Aufgaben ist der Mitarbeiter schlichtweg überfordert. Einer der Hauptgründe für kalte Rückdelegationen: Die Mitarbeiter sind oft weniger gerissen als überfordert. 

    Was ist also zu tun?
    Zwei mögliche Ansätze:
    Erstens: Delegieren Sie “Neuland-Aufgaben” nur an jene Mitarbeitern, die nicht untergehen, wenn Sie ins kalte Wasser geworfen werden. Die sind in der Regel jedoch rar gesät.
    Für den Rest gilt: Erst fördern, dann fordern. Erst qualifizieren, dann delegieren.
    Wenn Sie jemandem eine Aufgabe geben, sorgen Sie unbedingt dafür, dass er auch die dafür nötige Kompetenz hat.
    Mentoring, Training, Externes Coaching, … – wie Sie das hinbekommen, ist egal. Aber tun Sie es.
    Mitarbeiterentwicklung gehört zur Führungsaufgabe.

  • “Wer das Problem hat, hat die Lösung” – der Coaching-Ansatz
    Sie allen kennen den legendären Satz der Crew von Apollo 13:
    “Houston, we’ve had a problem”
    In welchem Kontext vollzieht sich die Rückdelegation am häufigsten?
    Richtig – im Problemfall!
    “Chef, wir haben da ein Problem.” – “Zeigen Sie mal her, so kompliziert kann das doch gar nicht sein.” Rückdelegation in Reinkultur. 

    Wie können Sie vorgehen?
    Wie wärs mit folgendem Ansatz: “Herr … Sie haben ein Problem? Okay – welche Lösungen können Sie mir anbieten?” Peng, dass sitzt!
    Als ich als Projektleiter in den USA war, hing an vielen Büros folgender Spruch:
    “if you’re not part of the solution, you’re part of the problem”
    Ich habe diesen Spruch folgendermaßen modifiziert:
    Bringen Sie mir eine Lösung oder ein Problem?

    Für ganz ausgebuffte Führungskräfte: “Selbstverständlich dürfen Sie jederzeit gern mit einem Problem zu mir kommen – wenn Sie mir gleichzeitig drei gute Lösungsoptionen mitbringen.” Wer ohne Lösungen kommt, wird rigoros weggeschickt. Das führt bei konsequenter Anwendung zu einer enormen Entlastung – warum soll der Mitarbeiter überhaupt zu Ihnen kommen, wen er selbst gute Lösungsansätze entwickeln kann? Das mach doch stolz – oder?

  • Chef, der hat mir in die Hose geschissen
    Mal wieder ne Story für die Klarheit?
    Sie: “Warum habe ich den Report … noch nicht auf dem Tisch?” Delegationsnehmer:  “Der hängt noch in Abteilung X.” Sie:  “Ja und? Wieso ist der noch nicht da?” Delegationsnehmer:  “Weil es für diesen speziellen Ablauf keine etablierten Prozesse zwischen X  und unserer Abteilung gibt. Vielleicht sollten Sie darüber mal mit dem zuständigen Abteilungsleiter von X reden.”
    Was sich hier vielleicht logisch anhört, ist absolut inakzeptabel. 

    Wie geht’s anders?
    Erstens: Arbeitsprozesse zwischen Abteilungen laufen niemals zwischen Abteilungen ab, sondern stets zwischen zwei Mitarbeitern zweier Abteilungen.
    Zweitens: Falls die Beteiligten nicht den “Arsch in der Hose haben”, auch nötigenfalls einen neuen Prozess untereinander zu definieren, dann ist ein klärendes Gespräch angesagt. Erst wenn die Beteiligten es nicht hinbekommen, dürfen Sie intervenieren.

(Quelle: zehn.de)

Die Berücksichtigung der obigen Tipps wird langfristig zu einer abnehmenden Rückdelegationsquote bei Ihnen führen – Step by Step.

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Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – besonders bei der Delegation

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Die Rückdelegationsfalle – Teil 1

08.08.2011

Delegation ist noch immer ein “billiges”und probates Mittel zur Mitarbeiterentwicklung. Bei der Delegation von Aufgaben durch die jeweilige Führungskraft ist unbedingt darauf zu achten, dass die übertragene Verantwortung und die gewährte Kompetenz in einem gesunden Proporz zueinander stehen. Ansonsten sind Baustellen vorprogrammiert. Das Delegationsprinzip funktioniert in der Regel auch recht gut, bis zu dem Augenblick, wo der Mitarbeiter die Ihm übertragene Aufgabe nicht erledigen will.

Das formuliert er jedoch nicht so, weil er genau weiß, dass er damit bei Ihnen keine Chance hat – zu Recht. Also murmelt er etwas wie “Wie haben Sie sich das …?” , “Wie soll ich das denn …?” oder etwas, indem das Wort “Problem oder Unsicherheit” auftaucht.

Wie reagieren Sie darauf? Wenn Sie sagen, “Lassen Sie mal sehen!” oder “Zeigen Sie mal her!” schnappt die Rückdelegationsfalle gnadenlos zu!

Diese Form der kalten Rückdelegation beherrschen manche Mitarbeiter geradezu meisterhaft. Sie vermitteln Ihnen den Zustand völliger persönlicher Überforderung und Hilflosigkeit und appellieren an Ihr gutes Herz. Gleichzeitig geben Sie Ihnen das Gefühl von wahrer Kompetenz und menschlicher Größe.
Und – schon wieder kalt erwischt!

Letztendlich erledigen Sie die ursprünglich delegierte Aufgabe selbst – das kann es nicht sein – oder?

Die Rückdelegationsquote liegt bei manchen Industriemeistern locker bei 50% und mehr. Das bedeutet im Klartext, dass jede zweite delegierte Aufgabe in Teilen oder in Gänze zurückkommt. Wenn Sie gern den Job Ihrer Mitarbeiter miterledingen wollen und über ein endloses Zeitkontingent verfügen, dann machen Sie das auch so. Auf Dauer verlieren Sie damit jedoch jeden Respekt der Mannschaft als Führungskraft.

Schützen Sie sich vor Rückdelegation!

Hier ein paar Anregungen, wie Sie Ihre Rückdelegationsquote deutlich senken können:

  • Sie sind verhindert? Dann suchen Sie Vertretung!
    Kommt Ihnen die Story bekannt vor?
    “Herr Schröder, Sie sind seit einer Woche mit dem … säumig! Ich brauche Ihren … spätestens morgen!” – “Das geht nicht. Ich habe eben eine dringende Anfrage von einem A-Kunden auf dem Tisch. Sie sagen doch immer, dass der Kunde bei uns König ist!” – “Stimmt – dann muss ich mich halt selber drum kümmern!”
    Gefoppt! Rückdelegiert! Dummdödel! 

    Wie geht’s besser?
    Lassen Sie die Verantwortung bitte da, wo sie hingehört – beim Delegationsnehmer. Er kann gern unterdelegieren.

    In unserem Fall könnte das so aussehen:
    “Gut – Sie bearbeiten die A-Kundenanfrage. Aber der … liegt mir trotzdem morgen, spätestens 09.30 Uhr , vor. Entweder Sie machen Überstunden oder Sie delegieren das an einen kompetenten Kollegen. Egal, was der Stellvertreter mir vorlegt: Verantwortlich bleiben Sie.”
    Der Nachsatz ist der dabei wirklich relevante Part.

    Ihr Mitarbeiter wird vermutlich still fluchen – das ist akzeptabel. Wichtig ist, er wird die übertragene Aufgabe selbst erledigen oder korrekt delegieren. Jedenfalls wird die Aufgabe dann erledigt – und zwar nicht von Ihnen! Das ist das entscheidende.

  • Was geht mich Ihr CC an?
    Eine besonders subtile Form der Rückdelegation steckt im CC bei E-Mails. Die auf CC gesetzte Führungskraft übernimmt Verantwortung für den Inhalt der Mail. Lerneffekt der Mitarbeiter – wir brauchen unsere Probleme gar nicht selbst zu lösen! Wir brauchen nur Herrn X (Sie) auf CC zu setzen und die Welt ist rund -  der “Leitungs-Dödel” (wieder Sie) wird’s schon richten.
    Das ist der sichere Weg zur innerbetrieblichen Lachnummer zu werden. 

    Was können Sie tun?
    Kommunizieren Sie gegenüber Ihrer Mannschaft deutlich, dass Sie generell keine CC-Mails lesen. Sie erwarten eine direkte Ansprache, auch bei E-Mails.

  • Sie sind Leiter? Dann leiten Sie bitte auch!
    Zur Verdeutlichung mal wieder ne Story.
    Sie: “Warum wurde dieser zugesagte Termin nicht eingehalten?” Delegationsnehmer: “Es gab ein Problem mit …” – “Wer ist dafür zuständig?” – “Der Müller. Aber der Müller kann nichts dafür, weil die Schröder ihm die … erst verspätet geliefert hat.” – “Und wie soll das jetzt weitergehen?” – “Vielleicht könnten Sie mal mit der Müller sprechen – und der Schröder.” 

    Wenn Sie jetzt dem absolut verständlichen Instinkt folgen das “Buschfeuer” zu löschen, dann folgen einem Reflex. Führungsarbeit bedeutet aber nicht Reflexen zu folgen. Was wäre das Resultat, wenn Sie jedem Reflex folgen würden?

    Was geht’s anders?
    Kommunizieren Sie an den Delegationsnehmer folgendes unmissverständlich:
    “Sie sind mein … und tragen die Verantwortung für … . Wenn Sie diese Verantwortung nicht ausfüllen können oder wollen, dann habe ich einen Fehler gemacht und den falschen … benannt. Diese Fehlentscheidung werde ich korrigieren.”
    “Zugesagte Termine sind absolut verbindlich. Die werden weder diskutiert, noch überzogen, die werden gehalten.”

    Ihr Ziel ist es, dass der Delegationsnehmer seine Verantwortung nicht lediglich ausfüllt sonder als Privileg versteht und wertschätzt.

(Quelle: zehn.de)

Die Berücksichtigung der obigen Tipps wird langfristig zu einer abnehmenden Rückdelegationsquote bei Ihnen führen – Step by Step.

Die Fortsetzung zur Vermeidung von Rückdelegation folgt im nächsten Blogbeitrag.

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