In meinem letzten Blogbeitrag hatte ich ja dazu aufgerufen, uns an Ihrem “Erfolgsrezept” für eine erfolgreiche Präsentation teilhaben zu lassen. Aus der Vielzahl der Eingänge möchte ich die folgenden weitergeben:
Visualisierung
„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ ist ein Sprichwort und zugleich eine Metapher. Menschen lieben Bilder. Bieten Sie auch was für die Augen, sondern auch was für die Ohren.
Sprechen Sie nicht nur über Dinge, sondern zeigen Sie diese auch.
Ein Bild von einem Maschinenschaden ist um ein vielfaches eindrucksvoller, als tausend Worte über nicht erfolgte Wartung.
Lassen Sie Ihr Publikum relevante Dinge, wenn irgendwie möglich, in Augenschein nehmen.
Was “man” mit eigenen Augen gesehen hat , hat eine größere Wirkung.
Humor
Menschen lieben es zu lachen. Ein Lächeln lockert die Muskulatur und verbindet Menschen emotional.
Nutzen Sie die Kunst des “stillen Lachen machen”, gemeint sind damit Aphorismen, Stilblüten oder geschickte Wortspielerein.
Vermeiden Sie derbe Witze und solche über Minderheiten jeglicher Art.
Geschichten
Menschen lieben Geschichten. Geschichten lockern selbst die trockensten Fakten auf.
Schaffen Sie möglichst schnell einen Bezug zum Publikum.
Integrieren Sie Ihre Zuhörer in die Story und gestalten Sie Daten greifbar, damit eine bessere Vorstellung möglich ist.
Weniger ist mehr! Das gilt besonders für Fakten – verbannen Sie diese ins Handout.
Identifikation
Wenn Sie voll und ganz hinter Ihrem Thema stehen, dann überzeugen Sie am besten. Sagen Sie Ihrem Publikum warum das so ist.
Sprechen Sie von der Bedeutung des Themas für Sie persönlich.
Lassen Sie Ihr Publikum wissen, welchen Nutzen es aus der Thematik ziehen kann.
Informieren Sie darüber, warum gerade Sie als Vortragender der Richtige sind.
Dramaturgische Elemente
Theater und Film zeigen wie Spannung aufgebaut wird.
Die Message – die eigentliche Botschaft -muss transportiert werden. Sagen Sie klar und deutlich, um was es geht!
Machen Sie Lust auf mehr!
Der Einstieg und der Abschluss bleiben am stärksten im Gedächtnis.
Das waren ein paar Anregungen, die Sie gedanklich in Ihre nächste Präsentation einfließen lassen können.
Ich wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung.
Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke
[ der Mensch macht's! ] – extrem bei der Präsentation
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Sie kennen die Weisheit, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt – diese Selbsterfahrung haben wir alle schon gemacht, wenn es um das Verständnis komplexer Sachverhalte geht. Die Präsentation ist gegenwärtig die wesentlichste Form der Rede, speziell bei einer integrierten Visualisierung.
Die Arbeit unter Projekt-Struktur gewinnt in zahlreichen Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Daher sind auch auf der Meisterebene Präsentationen schon Pflichtprogramm geworden, um alle Beteiligten auf Augenhöhe zu halten.
Ist Ihr Publikum noch im Boot?
Erfahrungsgemäß gibt es wirklich spannende Präsentationen und solche, die einfach nicht enden wollen. Woran liegt das? Nun, weil die eine Form Sie auf eine emotional ansprechende Reise zum Thema mitnimmt und in der anderen lediglich Fakten abgespult werden.
Fakt ist: Sie erreichen Ihr Publikum immer über Gefühle. Bieten Sie einen gelungenen Mix aus ansprechend gestalteten Informationen und Entertainment, so wird Ihre Präsentation eine Erlebnis mit Erfolg.
Bei einer guten Präsentation steht der Präsentator – also Sie – im Fokus und weniger die eingesetzten Hilfsmittel.
Degradieren Sie sich nicht zum technikaffinen Operator Ihrer Präsentationssoftware und treiben damit Ihr Publikum in den „Death by Powerpoint“.
Auch gute Hilfsmittel ersetzen keine Dramaturgie.
Ich höre Sie schon folgendes sagen: Dramaturgie – ja bin ich denn im Theater?
Genau so isses! Ja – Sie stehen auf einer Bühne und vor Ihnen befindet sich Ihr Publikum. Ihr Publikum „konsumiert“ mit seiner physischen Anwesenheit und seiner mentalen Aufmerksamkeit Ihre dargebotenen Inhalte. Wenn Sie so wollen, auch eine Art von Business – oder?
Wenn Sie all Ihre Gedanken und Argumente zwar sachlich korrekt, aber schnachlangweilig anbieten, haben Sie schon per se verloren. Ihr Publikum erwartet Entertainment – Information, Einbindung, Spaß und Spannung.
Für eine gelungene Präsentation gibt es ein paar erfolgversprechende Ingredenzien. – Wetten?
Welche wirkungsvollen Zutaten nutzen Sie für Ihre Präsentationen – lassen Sie uns doch an Ihrem Erfolgskonzept teilhaben. Ich freue mich auf zahlreiche Anregungen und Tipps.
Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke
[ der Mensch macht's! ] – speziell bei der Präsentation
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Six Sigma ist ebenfalls eine Systematik zur kontinuierlichen und nachhaltigen Verbesserung der Produkte und Prozesse. Hierbei kommen Strategien zur Anwendung, die in ausgewogener Weise auf fundiertem Prozessverständnis und quantitativen Messungen mit statistischen Analysen beruhen. Dieser Dualismus unterscheidet Six Sigma von traditionellen Ansätzen und führt in den Ergebnissen zu zusätzlicher Sicherheit. Six Sigma zielt in erster Linie auf die nachhaltige Verbesserung der Qualität. Six Sigma ist wie Kaizen in allen Bereichen anwendbar, in der Fertigung, der Planung und Entwicklung sowie in administrativen Prozessen.
Six Sigma wurde Mitte der achtziger Jahre von Michael Harry bei Motorola entwickelt. Er kombinierte Werkzeuge und Methoden der Daten- und Prozessanalyse mit Techniken der Qualitätssicherung und brachte dieses umfassende Werkzeugpaket in die Six Sigma Systematik ein.
Six Sigma zielt auf die schwer lösbaren Probleme, deren Ursachen nicht bekannt sind. Die Verbesserungsprojekte durchlaufen fünf Phasen, in denen die Ursachen systematisch auf der Basis statistischer Analysen herausgearbeitet werden. Spezifische Verbesserungen werden mit Hilfe effektiver Kreativitätstechniken erarbeitet und nachhaltig implementiert.
Die Aufgabenteilungen und Strukturen der Projekte sind denen des Kaizen ähnlich, die Aussteuerung erfolgt jedoch in der Regel top down. Black und Green Belts als die Projektleiter stellen ihre methodischen Kenntnisse zur Verfügung, die Teammitglieder bringen das Fachwissen über die Produkte und Prozesse ein. Methodisches Coaching stellt darüber hinaus die Effizienz der Projektführung sicher.
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Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke
[ der Mensch macht's! ] – speziell bei der Problemlösung
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Wer will das nicht? Der globale Wettbewerb erfordert eine permanante Überprüfung aller relevanten Prozesse. Auch hier konnte ich Herrn Dr. Uckert nochmals für einen Beitrag gewinnen.
Kaizen ist ein Managementkonzept, das nach ständigen Verbesserungen der Prozesse strebt. Das Ziel ist die Vermeidung jeglicher Verschwendung aus Sicht des Kunden, des Managements und des Mitarbeiters.
Kaizen kann in allen Bereichen eines Unternehmens umgesetzt werden, in der Fertigung genauso wie im Vertrieb, in der Verwaltung oder dem Service. Alle Komponenten der Arbeitsqualität lassen sich dadurch verbessern, dazu gehören die Produktqualität, die Herstellungseffizienz, die Produktivität und die Kommunikation.
Kaizen macht die Arbeit zu einer reflexiven Tätigkeit, bei der sich alle Mitarbeiter mit Ihrer Arbeit kritisch auseinandersetzen. Nicht der rasche Durchbruch steht im Fokus, sondern die ständige Verbesserung. Dadurch werden Verbesserungen in die Arbeit und Mitarbeiter in den Verbesserungsprozess integriert.
Kaizen nutzt die vielfältigen Ansatzpunkte und Möglichkeiten zur Verbesserung im eigenen oder nahen Arbeitsumfeld. Die Verbesserung wird oft durch Projekte erzielt, in denen die Ursachen der Probleme systematisch identifiziert und spezifische Abhilfemaßnahmen herausgearbeitet werden. Diese Projekte besitzen klare Aufgabenteilungen und Strukturen. Kaizen Promotoren als Projektleiter stellen ihre methodischen Kenntnisse zur Verfügung, die Teammitglieder bringen das Fachwissen über die Produkte und Prozesse ein. Führungskräfte sind eingebunden, um die Ressourcen bereit zu stellen, Blockaden zu beseitigen und Entscheidungen zu treffen.
Es folgt eine Fortsetzung über Six Sigma im nächsten Blogbeitrag.
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Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke
[ der Mensch macht's! ] – besonders bei der Verbesserung
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Ich war aus rein gesundheitlichen Gründen ein paar Wochen nicht bloggerfähig. Aus aktuellen Anlass möchte ich meinen kompetenten Kooperationspartner Dr. Jürgen Uckert zu Wort kommen lassen. Es geht um die erforderliche erfolgreiche Symbiose zwischen einer erforderlichen Prozessoptimierung und den involvierten Menschen (Mitarbeiter).
Systeme lassen sich nur dann effizient weiter entwickeln, wenn auf die Innovation eine kontinuierliche Verbesserung der Produkte oder Prozesse folgt, die die nachhaltige Festigung der Standards gewährleistet. Dabei kommt es darauf an, dass kontinuierliche Verbesserung auf der Basis des Qualitätsmanagements gelebt wird und im Einklang mit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens steht.
Das Qualitätsmanagementsystem kann für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess jedoch nur der Rahmen sein, in den jede Systematik zur Verbesserung integriert werden kann. Die zur effizienten Verbesserung notwendige Kreativität wird ausschließlich von den Menschen erzeugt, wenn man sie als Lösungsträger akzeptiert und ihnen die nötigen Freiräume zur Verfügung stellt.
Mit Kaizen und Six Sigma stehen Systematiken zur Verfügung, die – richtig in das QM System eingebunden – diese Freiräume schaffen und Kreativität sicherstellen.
Es folgt eine Fortsetzung im nächsten Blogbeitrag.
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Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke
[ der Mensch macht's! ] – besonders bei der Prozessgestaltung
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Gerade für den Industriemeister dürfte das Wort Stress von nicht unerheblicher Bedeutung sein. Was unter anderem daran liegen mag, dass er neben seinen zahlreichen operativen Aufgaben eine größere Anzahl von Mitarbeitern führt, als viele leitende Angestellte.
Die meisten von uns kennen ihn in irgendeiner Form: S T R E S S
Stress wurde als Wort von einer Jury zu den „Wörtern des 20. Jahrhunderts“ gewählt – wobei es diesen sicherlich auch schon weitaus vorher gab. Frage Sie einmal eine Führungskraft nach den Faktoren, die Sie am meisten belastet. Stress und seit geraumer Zeit auch das Burn-out-Syndrom stehen sicher ganz weit oben auf der Liste.
Burn-out und Stress gilt als typisches Leiden einer modernen Leistungsgesellschaft. Da gewinnt „Just in time“ eine ganz neue Bedeutung – sei einfach jederzeit erreichbar und abrufbar. Und so manchen Zeitgenossen überkommt sogar das beklemmende Gefühl, irgendetwas zu verpassen, wenn er sich nicht auch noch die Freizeit „zuplant“.
Dies sind typische Formen von negativen Stress – „Dis-Stress“ genant.
Die andere Seite der Medaille Stress
Ein vielleicht weniger bekannte Form von Stressor ist der positive – „Eu-Stress“.
Der Eu-Stress wirkt sich im Gegensatz zum Dis-Stress positiv auf die Person bzw. ihre Leistungsfähigkeit aus. Der Präfix “Eu” kommt hierbei von “Euphemismus”, was soviel wie “Worte guter Vorbedeutung” bedeutet.
Eu-Stress wirkt auf den Betroffenen eher beflügelnd, da er das intensieve Gefühl hat, gebraucht zu werden und sein Können gefordert und gefragt ist. Eu-Stress ist somit im Job nützlich und der Karriere förderlich. Denn wer die Karriereleiter emporsteigen möchte, der sollte unbedingt immer sein Bestes geben und ausgelastet sein, wobei ihm der Job auch aufrichtige Freude bereiten sollte.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel beflügelnden Eu-Stress.
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Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke
[ der Mensch macht's! ] – speziell bei der Stressbewältigung
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„Probleme kann man nie mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“
Wissen Sie, wer diesen Satz gesagt hat? Richtig. Albert Einstein hat diesem Planeten so manches komplexe Wissen aber auch Unverstandenes beschert. Und dieser Satz scheint mir eher der zweiten Kategorie anzugehören.
Viele Unternehmen sind in dringenden Problemfällen wahre Weltmeister im Feuer löschen oder am Herumdoktern an Symptomen, deren Ursache sie weder verstanden noch wirklich gesucht haben. Na immer hin, damit reduzieren sie ihre Fehlerkosten im Schnitt auf 20 Prozent des Umsatzes. Zugegeben, es könnte schlimmer sein, aber eben auch besser.
Nehmen wir an, dass Einstein mit seinem Satz Recht hat. Dann würde ich erwarten, dass es bei der Vielzahl von Unternehmen auf dieser Erde einige gibt, die es erfolgreich ausprobiert haben. Das ist tatsächlich so, und ihre Anzahl wächst weiter.
Motorola wäre wahrscheinlich vom Markt verschwunden, wenn die Firma Mitte der Achtziger nicht ihre Denkweise zur Problemlösung geändert hätte. Toyota schreitet auf seinem „Toyota Way“ erfolgreich voran und erzielt mit die höchste Qualität unter den Autobauern. Jack Welch hat es uns als Chef von GE mit Six Sigma vor gemacht. Zum Orchester gehören auch Porsche, Siemens, Bosch, Airbus und andere, inzwischen auch Banken und viele mittelständische Unternehmen auch im Dienstleistungssektor.
Die Namen der Programme variieren. Bekannt sind Process Excellence, Kaizen, Lean, Six Sigma, Total Quality Management und einige mehr. Die Vorgehensweisen sind ähnlich, Inhalte sind situativ angepasst. Eins jedoch haben sie alle gemeinsam: die Erhöhung der Kundenzufriedenheit.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Wolfgang Natzke. Wir möchten Ihnen als Netzwerkpartner künftig das fünftes Modul, Effizienz und Qualität, anbieten. Die Systematiken, die neu eingebracht werden, sind Six Sigma und Kaizen. Damit stehen Ihnen erprobte zuverlässige Systematiken zur Verfügung, mit denen Sie die Qualität Ihrer Ergebnisse nachhaltig verbessern, Arbeitsabläufe optimieren und damit die Kundenzufriedenheit steigern können.
Die Welt des Industriemeisters ist von großer Dynamik und Herausforderung geprägt. Permanent befindet er sich im Spannungsfeld zwischen der Befriedigung der „heruntergebrochenen“ Unternehmensziele und den individuellen Ansprüchen seiner Mitarbeiter.
Im Rahmen des starken Wettbewerbs kann es sich kein dauerhaft erfolgreiches Unternehmen leisten, die eigenen Prozesse nicht kontinuierlich zu überprüfen und an den sich schnell verändernden Markt zu adaptieren. Dabei ist strategisches Verhalten angesagt.
Um diesem Anspruch zu genügen, muss der Industriemeister sich immer häufiger mit Change Management – oder auch Veränderungsmanagement – genannt beschäftigen. Die Aufgabe besteht darin, Veränderungsprozesse jeglicher Art im Unternehmen erfolgreich zu begleiten. Das es dazu einer eigenen Form eines Managements bedarf, liegt an der eingangs erwähnten schnelllebigen Businesswelt. Auch im Privatleben bleiben wir von globaler „Schnelligkeit“ nicht verschont.
Im Job sind die Auswirkungen aber deshalb gravierender,weil sie dort gleich eine Vielzahl von Menschen betreffen – eben die Mitarbeiter.
Neue, beim Wettbewerb etablierte Prozesse, stagnierende oder rückläufige Absatzzahlen, neue Produktionsmethoden oder neue gesetzliche Vorschriften sind nur ein paar Beispiele, für externe und interne Trigger, die die Notwendigkeit von Veränderungen anstoßen können. Die Rasanz, mit der Unternehmen – und damit zwangsläufig auch die Mitarbeiter – genötigt werden, auf derartige Ereignisse zu reagieren, nimmt stetig zu. Damit wird ein Unternehmen, das seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten will, permanent vor die große Herausforderung gestellt, die betriebsinternen Prozesse und Abläufe zeitnah zu verändern.
Im Klartext bedeutet das, sie müssen effizienter und effektiver gestaltet werden, um schneller und kostengünstiger zu produzieren – nur so kann die Wettbewerbsfähigkeit temporär gesichert werden.
Notwendige Veränderungen dieser Art haben jedoch unmittelbaren Einfluss auf die Mitarbeiter der Industriemeister, da sie direkt von den sich ändernden Prozessen und Abläufen betroffen sind.
Die Chance im Wandel
Der unternehmerisch notwendige Wandel bietet allen Beteiligten eine große Chance. Nur wenn der neue Prozess von den betroffenen Mitarbeitern supportet und „gelebt“ wird, ist er langfristig von Erfolg gekrönt. Die eigentliche Chance liegt in der möglichen Win-win-Situation für die Mitarbeiter und das Unternehmen.
Dabei ist der Industriemeister wirklich gefordert, die Implementierung des Veränderungsprozesses mit Hilfe von motivierten Mitarbeitern „zu meistern“.
Das ist die große Herausforderung eines in jeder Hinsicht gelungenen Veränderungsmanagements.
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Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke
[der Mensch macht's!] – besonders im Change Management
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Wenn ich in einem Führungskräfteseminar auf das Thema “Zeitdiebe” zu sprechen kommen, dann belegt die E-Mail erfahrungsgemäß immer eine Top-Position. Da werden von Führungskräften in Schlüsselpositionen nicht selten Eingänge von 50 bis 150 E-Mails pro Tag genannt. Häufig ist der Inhalt der E-Mail dabei eher prosaisch als übersichtlich und informativ. Es handelt sich um Dokumente mit vielen Weiterleitungen und/oder schier endlosen Anhängen. Viele Führungskräfte haben schlichtweg einen Horror davor, längere Zeit nicht am Arbeitsplatz zu sein – einfach der E-Mailflut wegen.
Das ursprüngliche Idee war, eine Simplifizierung von Telefonat, Fax oder Brief zu schaffen. Wurden wir vor der E-Mail als Kommunikationsmittel auch schon mit sooooo vielen Informationen überwältigt?
Die Erzeugung des inneren Leidensdrucks erfolgt dabei ganz subtil: Sobald unser E-Mail-Client (Mozilla Thunderbird, Microsoft Outlook und Co.) den Eingang einer E-Mail vermeldet, sehen wir uns wegen der vermeidlich persönlichen Ansprache genötigt, diese umgehend zu” checken” – und damit unsere Arbeit zu unterbrechen. Das nervt auf Dauer!
Dabei sollte mit der “elektronischen Entlastung” sehr sorgsam umgegangen werden: Nicht jede eingehende E-Mail muss sofort beantwortet und nicht jeder potenzielle Adressat aus “Sicherheitsdenken” über „CC“ oder „BCC“ ins Boot geholt werden. Die konsequente Anwendung von KISS wird von jedem Leser sehr wohlwollend wahrgenommen.
E-Mail ist nur eine mögliche Kommunikationsform – wo aber haben wir kommunizieren gelernt?
Die Lösung – Wandel in der E-Mail Kultur
Die zentrale Frage lautet daher: Wie muss die E-Mail genutzt werden, damit eine “Win-Win-Situation” für alle Beteiligten entsteht? Da wir auch im “betrieblichen Tagesgeschäft” von der Kommunikation leben – überleben – ist ein erfolgversprechender Ansatz angesagt. Eine Tatsache darf bei allen Aktivitäten und Bestrebungen nicht aus den Augen verloren werden: Keine E-Mail ersetzt das persönliche Gespräch! Wer sich hinter elektronischer Post menschlich verbarrikadiert, wird als Führungskraft und Kollege an Akzeptanz verlieren. In der E-Mail liegt – bei vernünftiger Nutzung – viel Potential. Sie kann sich als ein extrem “rücksichtsvolles Kommunikationsmittel” entpuppen, denn jedes Telefonat oder persönliche Gespräch unterbricht die aktuelle Arbeit des Kommunikationspartners. Elektronische Post erhebt diesen Anspruch dagegen nicht – sie kann auch später gesichtet und bearbeitet werden.
Die Crux dabei ist, sich eben nicht unter Druck setzen zu lassen, jede Mail unverzüglich beantworten zu wollen. Was wäre das Kommunikationsmittel bei hoher Priorität? Richtig, ein Telefonat – oder? Ein durchaus “lebbarer Ansatz” ist, das E-Mail Konto nur zu bestimmten Zeiten zu checken um es dann konsequent und konzentriert abzuarbeiten. Das erspart das visuelle kleben am Posteingang. Dieser Zeitvorteil impliziert, dass der Absender Verständnis für eine verzögerte Antwort hat. Eine gelebte E-Mail Kultur kann durchaus einen vereinbarten Zeitraum – z.B. einen Tag – für die Beantwortung vorsehen. Bei längerer Abwesenheit kann der Abwesenheitsassistent gute Dienste leisten.
Ein ebenso leidiges Thema ist die wählbare Wichtigkeit einer E-Mail. Für viele Zeitgenossen existiert ausschließlich die Stufe “hoch“.
Warum wird diese Funktionalität immer wieder gern verwendet?
Der Absender ist auf seine Tätigkeit fokussiert und zieht nicht in Erwägung, dass seine Kollegen auch wichtige Dinge zu bearbeiten haben
Das Zeitmanagement des Absenders ist suboptimal, da es für ihn “auf den letzten Drücker” optimiert ist
Der Absender hat keine Kenntnis darüber, wie die Priorität zu wechseln ist
Nutzen Sie eine aussagekräftige Betreffzeile. Um was genau geht es – was ist relevant? Dokumentieren Sie in den ersten Zeilen, was Sie wollen und wer auf die Mail reagieren soll. So kann jeder Leser der Mail – das gilt besonders für mehrfach weitergeleitete Mails – sehr schnell entscheiden, ob er überhaupt reagieren muss, die Nachricht später bearbeitet oder strukturiert ablegt.
Beim Versenden von E-Mails wird die Möglichkeit des “CC‘s” und”BCC‘s” manchmal einfach “hirnlos” genutzt. Die Vermutung liegt nahe, dass viele der Befürchtung unterliegen, jemanden mit ihrer ach so wichtigen Information zu übersehen. Und dann gibt es da noch die “konsequenten Absicherer” – damit sich hinterher keiner beschweren kann und/oder übergangen fühlt. Häufig reicht auch eine Info beim nächsten Meeting. Wägen Sie daher sehr sorgfältig ab, wer auf “CC” oder “BCC” gesetzt werden muss. Bei häufiger “Belästigung” hilft mitunter ein deutlicher Hinweis beim Adressaten weiter.
Lesen Sie gern möglichst viel E-Mailtext? Alle sind für kurze und gut strukturierte Informationen dankbar – Keep-It-Short-and-Simple ist die Maxime.
E-Mails werden nur dann als ein stressfreies und entlastendes Kommunikationsmittel empfunden, wenn es verantwortungs-bewusst zum Einsatz kommt. In vielen Unternehmen wird die gegenwärtig praktizierte Handhabung mit E-Mails thematisiert und eine gemeinsame E-Mail Kultur entwickelt – die von allen Beteiligten gelebt werden muss. Wir sind dabei gern behilflich.
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euer Wolfgang Natzke
[der Mensch macht's!] – gerade bei einer anzustrebenden E-Mail Kultur
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Kennen Sie auch dieses Phänomen? Sie haben eine wirklich tollen Einfall, entwickeln die Idee weiter und konkretisieren die erforderlichen Maßnahmen – lediglich die Umsetzung bleibt mal wieder auf der Strecke. Die bittere Erkenntnis – Sie gehören zu der großen Gruppe der Umsetzungszwerge.
Vielen Menschen mangelt es aus den unterschiedlichsten Gründen an der nötigen Initiative und Ausdauer um ihre “gute Idee” Realität werden zu lassen. Dabei spiegeln Initiative und Ausdauer die persönliche Bereitschaft und Fähigkeit wieder,
Aktionen und Prozesse durch initiatives Handeln selbstbestimmt anzustoßen und
Maßnahmen einzuleiten, Aufgaben zu bearbeiten und Projekte durchzuführen auch gegen Widerstände und
beides über einen längeren Zeitraum hinweg bis zur Generierung von Resultaten durchzustehen.
Initiative und Ausdauer bilden dabei individuelle Kompetenzen, die im Sinne von Fähigkeiten und persönliche Eigenschaften stark durch Ihre mentalen Einstellungen geprägt sind. Genau das macht ein Training dieser Kompetenzen so anspruchsvoll. Mit ein paar erlernbaren Arbeitstechniken und Kommunikationsregeln ist es eben nicht getan, da hier das kontinuierlich gewachsene Resultat von Erziehung, Ausbildung und viele Jahre Lebens- und Berufserfahrung sowie individuelles Temperament gegenüberstehen.
Auf der rein mentalen Ebene geht es primär um Ihre Einstellung zu Stagnation vs. Veränderung, Risikobereitschaft und Ihre “inneren Filter” (Metaprogramme), die bestimmen, wie Sie die Welt sehen. Wenn Sie Kenntnis über Ihre “inneren Filter” haben, können Sie diese verändern. Ihre Metaprogramm können dabei kontextabhängig sein, d.h. zum Beispiel, im familiären Umfeld tendieren Sie zu einem WIR, während Sie im beruflichen Kontext zum ICH neigen. Jedes Metaprogramm hat im entsprechenden Kontext seinen Vorteil – keines ist besser oder schlechter.
Auf der Ebene der Methoden und Techniken bieten sich bewährte Vorgehensweisen wie z.B. aus dem Projektmanagement die Technik der Meilensteine an, um Ihre Eigeninitiative und Ausdauer zu fördern. Damit können Sie sich und/oder andere durch sinnvoll festgelegte Zwischenschritte und zwischenzeitlichen Erfolgserlebnissen auch über eine “längere Durststrecke” hinweg motivieren. Weiterhin können Sie Verträge – auch mit sich selbst – gestalten, die Sie in Entscheidungssituationen unterstützen.
Was bringen Ihnen Initiative und Ausdauer?
Sie können angestrebte Veränderungen i.d.R. schneller anstoßen und umsetzen, wenn Sie die dafür notwendigen Maßnahmen selbst in die Hand nehmen.
Sie machen sich durch Ihre gelebte Initiative und Proaktivität unabhängig(er) von Fremdentscheidungen, unvollständigen Informationen oder Verzögerungen.
Sie umschiffen das Gefühl der Demotivation, das sich aus dem Gefühl der Hilflosigkeit und Ausgeliefertheit gegenüber Fremdbestimmung oft einstellt.
Sie erhalten Wertschätzung und Anerkennung, weil Sie sich “durchbeißen” und “am Ball bleiben”, bis das angestrebte Resultat erreicht ist. Das wird von Ihren Mitmenschen mit Respekt verfolgt.
Sie sind weniger (negativ) gestresst, weil Sie in einem wachsenden Ausmaß selbst entscheiden, was Sie tun bzw. wann Sie es tun. Ihre Aktion macht Sie zu einem “Initiator”, “Macher” oder “Vorläufer” anstatt zu einem von Reaktion getrieben “Mit- oder “Hinterherläufer”.
Sie erreichen Ihre gesetzten Ziele durch ausgeprägte Ausdauer mit größerer Wahrscheinlichkeit.
Sind das nicht Argumente, für die es sich lohnt Veränderungen anzugehen?
Ergreifen Sie die Initiative durch proaktives Handeln und stellen Sie die Weichen auf Erfolg.
Ein flankierende Coaching zur Förderung Ihrer Eigeninitiative und der persönlichen Ausdauer versetzt Sie mehr und mehr in die Bereitschaft und Lage, kurz- und mittelfristig Abstriche in anderen Bereichen in Kauf zu nehmen, während Sie größere und langfristige Ziele anstreben.
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