Spannende Präsentationen durch Dramaturgie

16.01.2012

In meinem letzten Blogbeitrag hatte ich ja dazu aufgerufen, uns an Ihrem “Erfolgsrezept” für eine erfolgreiche Präsentation teilhaben zu lassen. Aus der Vielzahl der Eingänge möchte ich die folgenden weitergeben:

  • Visualisierung
    „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ ist ein Sprichwort und zugleich eine Metapher. Menschen lieben Bilder. Bieten Sie auch was für die Augen, sondern auch was für die Ohren. 

    • Sprechen Sie nicht nur über Dinge, sondern zeigen Sie diese auch.
      Ein Bild von einem Maschinenschaden ist um ein vielfaches eindrucksvoller, als tausend Worte über nicht erfolgte Wartung.
    • Lassen Sie Ihr Publikum relevante Dinge, wenn irgendwie möglich,  in Augenschein nehmen.
      Was “man” mit eigenen Augen gesehen hat , hat eine größere Wirkung.
  • Humor
    Menschen lieben es zu lachen. Ein Lächeln lockert die Muskulatur und verbindet Menschen emotional. 

    • Nutzen Sie die Kunst des “stillen Lachen machen”, gemeint sind damit Aphorismen, Stilblüten oder geschickte Wortspielerein.
    • Vermeiden Sie derbe Witze und solche über Minderheiten jeglicher Art.
  • Geschichten
    Menschen lieben Geschichten. Geschichten lockern selbst die trockensten Fakten auf. 

    • Schaffen Sie möglichst schnell einen Bezug zum Publikum.
    • Integrieren Sie Ihre Zuhörer in die Story und gestalten Sie Daten greifbar, damit eine bessere Vorstellung möglich ist.
    • Weniger ist mehr! Das gilt besonders für Fakten – verbannen Sie diese ins Handout.
  • Identifikation
    Wenn Sie voll und ganz hinter Ihrem Thema stehen, dann überzeugen Sie am besten. Sagen Sie Ihrem Publikum warum das so ist. 

    • Sprechen Sie von der Bedeutung des Themas für Sie persönlich.
    • Lassen Sie Ihr Publikum wissen, welchen Nutzen es aus der Thematik ziehen kann.
    • Informieren Sie darüber, warum gerade Sie als Vortragender der Richtige sind.
  • Dramaturgische Elemente
    Theater und Film zeigen wie Spannung aufgebaut wird. 

    • Die Message – die eigentliche Botschaft -muss transportiert werden. Sagen Sie klar und deutlich, um was es geht!
    • Machen Sie Lust auf mehr!
    • Der Einstieg und der Abschluss bleiben am stärksten im Gedächtnis.

Das waren ein paar Anregungen, die Sie gedanklich in Ihre nächste Präsentation einfließen lassen können.
Ich wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – extrem bei der Präsentation

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Professioneller Umgang mit Kritik

23.06.2011

Der Umgang mit Kritik ist für die meisten von uns eine wirkliche Herausforderung. Kritik schmerzt dann besonders stark, wenn der Kritisierte sich in seiner gesamten Person in Frage gestellt fühlt. In der Regel können wir umso schlechter mit Kritik umgehen, je weniger wir uns selbst Fehler verzeihen können und umso geringer unser augenblickliches Selbstwertgefühl ist.

Was ist schlimmer, als kritisiert zu werden? Unprofessioneller Umgang mit Kritik!

Letztendlich entscheiden Sie ja darüber,

  • wie ernst Sie die Kritik und
  • die Person des Kritikers nehmen und
  • welche Stellenwert die Kritik für Sie hat.

Wenn Sie jetzt einmal Ihre bisherige Verhaltensweise bei Kritik reflektieren, zu welcher der drei archaischen Verhaltensweisen tendieren Sie eher?

  • Flucht - schneller, unkontrollierter Rückzug mit flankierendem Beleidigt sein
  • Kampf - gedankliche Einleitung eines rhetorischen Gegenangriffes
  • Totstellen - völlige Ignoranz der Kritik

Sind diese Verhaltensansätze empfehlenswert?
“Wer sich über Kritik ärgert, gibt zu, dass sie verdient war.” – Tacitus

Welcher Umgang ist vorteilhaft für Sie?

Mit Kritik “richtig” umgehen zu können ist eine wichtige Fähigkeit für Ihr seelisches Wohlbefinden, Ihren beruflichen Erfolg und für Ihre sozialen Beziehungen. In vielen Fällen lohnt es sich, wenn Sie Ihrem Kritiker genau zuhören.

Der professionelle Umgang mit Kritik ist erlernbar - auch für Sie!

Worauf sollten Sie achten wenn Sie zukünftig kritisiert werden und welcher vorteilhafte Umgang ist anzustreben?

Die TOP10 der Tipps zum Umgang mit Kritik:

  • Kritik begrüßen – Kritik ist immer eine Chance
    Wenn Sie Kritik als “Präsent” bewerten, ist sie weniger verletzend, sondern bietet die Chance zu wachsen.
    (Geschenke können auch zurückgewiesen werden – siehe die letzten drei Tipps! )
  • Feedback fordern – Öfter mal nachfragen
    Bitten Sie Menschen, die Ihnen wichtig sind, häufiger um Feedback.
  • “Danke” sagen – Feedback wertschätzen
    Bedanken Sie sich bei Ihrem Gesprächspartner, zum Beispiel mit den Worten
    “Vielen Dank für Ihre Rückmeldung! Jetzt weiß ich, wie … “
  • Aktiv zuhören – Den Kritiker ernst nehmen
    Fassen Sie das, was bei Ihnen auf zwei Ebene ankommt – Gefühl und Inhalt – zu einer Frage zusammen.
  • Konkrete Aussagen fordern - Nach konkreten Beispielen fragen
    Zwingen Sie Ihren Gesprächspartner, konkret zu werden.
    (“Was genau oder wann genau habe ich …”)
  • Positiv übersetzen – Auf Pauschalkritik bitte reagieren
    Kritik entlädt sich häufig pauschal (immer, nie, jedes Mal, …).
    Das ungerechtfertigte Attacke ermutigt zu einem Gegenschlag – Vorsicht!
    Dieses Verhalten bestärkt Ihren Kritiker eher in seinem Standpunkt.
  • Zukunft im Blick – Nach vorne schauen
    Die Mehrheit der Kritiker schaut in die Vergangenheit – da ist nichts mehr zu ändern. Bieten Sie den Blick nach vorne und ermitteln Sie, was sich Ihr Gesprächspartner wünscht.
  • Kritik zurückweisen – Gegendarstellung liefern
    Wenn Sie sich dafür entscheiden die Kritik aus guten Gründen nicht anzunehmen, fassen Sie das bisher Gesagte zusammen und legen Sie Ihren Standpunkt dar.
  • Gegenschlag – Gekonnt kontern
    Auf “gemeine” öffentlich geäußerte Kritik können Sie pointiert bei weniger Sachlichkeit mit einem “Augenzwinkern” reagieren.
    Das bringt Sympathie und die Chance  im “kleinen Kreis” die Meinungsverschiedenheit zu klären.
  • Verunsichern – Den Kritiker in die Defensive drängen
    Falls Sie kein schlagfertiges Argument parat haben, probieren Sie einmal folgenden Satz aus:
    “Ihre Aussage ist hochgradig interessant. Sie verraten mehr über sich selbst, als es Ihnen bewusst ist.”
    Bei Nachfragen des Kritikers platzieren Sie folgenden Satz:
    “Reflektieren Sie bitte einmal das, was Sie gerade zu mir gesagt haben.”
    Das verunsichert – garantiert!

(Quelle: zehn.de)

Wenn Sie kritisiert werden, erinnern Sie sich bitte daran, dass die Kritik die Meinung des Kritikers ist, d.h. er will klarmachen “Das ist seine Sicht. Sie können es auch anders sehen”. Jedes Ding hat mindestens 2 Seiten. Welche ist die Richtige? Gibt es überhaupt eine richtige Seite? Der andere hat das Recht auf seine Sicht, Sie aber auch.

Die Berücksichtigung der obigen Kritiktipps sollte zu mehr Souveränität im Umgang mit Kritik führen – Schritt für Schritt.

Wenn Sie ergänzende Beiträge, Impulse oder konstruktive Kritiken für mich haben – jederzeit und wie immer gern!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – besonders im professionellen Umgang mit Kritik

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Konflikte – Innere Konflikte 3

06.04.2010

konflikte

Kennen Sie folgende Situation aus Ihrer Führungspraxis?

Einem gutem Mitarbeiter von Ihnen hat sich die Möglichkeit geboten, sich innerbetrieblich zu verbessern und Vorarbeiter in einer anderen Abteilung zu werden. Das dortige Aufgabenfeld ist für für ihn sehr interessant, aber die Kollegen in der Abteilung haben keinen guten Ruf. Die Handlungsalternative für Ihren Mitarbeiter wäre, er bleibt bei Ihnen in der Abteilung, in der er sich sehr wohlfühlt und seine Kollegen schätzt. Die Konsequenz daraus wäre, dass er weder eine berufliche Herausforderung noch die damit verbundene Lohnerhöhung bekommen würde.

Innere Konflikte (Intrapersonelle Konflikte)

Ihr Mitarbeiter muss sich zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden, wobei jede für sich betrachtet sowohl Vorteile als auch Nachteile beinhaltet. Welche Entscheidung er auch immer treffen wird, sie wir positive und negative Konsequenzen bewirken.

Dies ist die typische Problematik für die letzte Form eines inneren Konfliktes, dem Annäherungs-Vermeidungs-Konflikt.

Zu den jetzt vorgestellten drei Arten von inneren Konflikten werden noch zwei Annahmen getroffen.

  • Je größer die persönliche Distanz zum Ziel, desto geringer wird die Anziehungskraft oder die Tendenz zur Vermeidung sein.Beispiel:
    Jemand, den Sie wertschätzen,  hat für Sie schon im Vorfeld Dinge abgeklärt, die eine mögliche Handlungsalternative ist. Diese Variante rückt damit näher, also erscheint Ihnen diese Möglichkeit positiver als die zweite Handlungsvariante . Damit wird die Wahrscheinlichkeit größer, dass Sie dafür für die erste Alternative entscheiden.
  • Distanziert man sich von einer Handlungsvariante, dann nimmt die Anziehungskraft langsamer ab als die Tendenz zur Vermeidung. Das bedeutet, die positiven Konsequenzen wirken länger, als die negativen, dies gilt vor allem für “Annäherungs-Vermeidungs-Konflikte”.Beispiel (Anwendung der Annahme auf das obige Eingangsbeispiel):
    Die positiven Konsequenzen, die mit der Vorarbeiterposition verknüpft sind (interessanter Arbeitsplatz, Gehaltserhöhung, Statuserhöhung) wirken stärker als die neuen Kollegen, je sicherer für ihn ist, dass er die angebotene Position tatsächlich bekommen kann.

Ihre Anregungen, Kritik oder Kommentare sind wie immer willkommen!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] - im speziellen in Konflikten

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Konflikte – Innere Konflikte 2

13.03.2010

konflikte

Vielleicht habe Sie folgende Situation auch schon selbst mehrfach er- und/oder  durchlebt:

Sie hatten eine extrem wichtige Terminaufgabe persönlich zu bearbeiten, die bis Freitagnachmittag zwingend zu erledigen war, haben dies aber wegen des “tobenden Tagesgeschäftes” nicht geschafft. Nun müssen Sie entweder Ihrem Vorgesetzten gegenüber verantworten, was sicher nicht angenehm wird, oder aber Sie müssen erheblich länger im Unternehmen bleiben. Wahrscheinlich ist auch das Wochenende mit der Familie gefährdet, womit noch ganz andere Nachteile für Sie verbunden wären.

Innere Konflikte (Intrapersonelle Konflikte)

Welche Alternative Sie auch wählen, Sie haben in beiden Fällen mit unangenehmen Konsequenzen zu rechnen.

Dies ist ein typisches Beispiel für die absolut frustrierende Form eines

Vermeidungs-Vermeidungs-Konfliktes auch
Aversions-Aversions-Konflikt genannt

Ganz allgemein gesagt, besteht folgende Problematik:

Sie müssen sich zwischen zwei Varianten entscheiden, die beide für Sie negativ besetzt sind, die Sie beide nur allzu gern vermeiden möchten.
Häufig handelt es sich bei dieser Konfliktform um gegensätzliche Verpflichtungen aus Ihrer Position heraus (“Der Industriemeister – das Beef im Burger?”).

Von einem Dilemma kann dann gesprochen werden, wenn die Situation unvermeidbar ist. Sie haben keine Chance “dem Übel” auszuweichen.

Ich freue mich, wie immer, auf Ihre Anregungen, Kritik oder Kommentare!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] - wie immer

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Haben Sie bei Präsentationen den längeren Atem

21.02.2010

Vieles habe ich in meiner Blog-Reihe zum Thema “Präsentation” bereits geschrieben. Über die richtige Anzahl der Folien, die passenden Einstiege und die Kommunikation mit dem Publikum. Auch über die Inhalte einer Präsentation finden Sie in meinem Weblog bereits Einträge. Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie bei Präsentationen den längeren Atem haben.

Auf die richtige Atmung kommt es an!

Ihre Präsentation kann – sowohl inhaltlich als auch optisch – exzellent sein, wenn Sie Ihre Folien nicht genauso gut dem Publikum herüberbringen können, haben Sie ein Problem. Machen Sie an den richtigen Textstellen Pausen und atmen Sie ruhig. Wie das funktioniert, zeige ich Ihnen in diesem Blog-Beitrag.

5 Geheimnisse der Atmung

Verschiedene Atmungsmuster verraten, wie wir atmen und wie groß unsere Nervosität ist:

Bei der Ruheatmung erfolgt die Einatmung durch das Anspannen des Zwerchfelles, welches quer zwischen Brusthöhle und Bauchhöhle liegt und nach oben eine Kuppel bildet. Durch das Anspannen flacht die Kuppel ab und das Lungenvolumen vergrößert sich, so dass Luft in die Lunge strömen kann. Dabei hebt sich die Bauchdecke. Das Verhältnis von Aus- und Einatemzeit bei der Ruheatmung ist annähernd gleich. Die Atemfrequenz ist niedrig. Die Wirkung dieser Atmung auf den Gesamtorganismus ist spannungsmindernd und daher beruhigend. Wichtig ist daher für jeden, dass diese Atemvariante ausgebildet ist. Sie kann bei Bedarf auch gezielt gegen Nervosität eingesetzt werden.

Drei einfache Tipps für die richtige Atmung vor einer Präsentation:

  1. Bekommen Sie ein Gespür für Ihre Atmung. Stellen Sie sich hin und halten Sie die Füße geschlossen. Atmen Sie ganz normal und versuchen Sie, dabei ruhig stehen zu bleiben. Nach kurzer Zeit werden Sie merken, wie der Körper im Atemrhythmus mitschwankt. Beeinflussen Sie den Atem nicht, sondern beobachten Sie Ihn nur.
  2. Stellen Sie sich wieder bequem hin. Dieses Mal stellen Sie die Beine aber schulterbreit auseinander. Legen Sie eine Hand zur Kontrolle auf den Bauch und stellen Sie sich eine Tasse Kaffee oder etwas anderes, für Sie angenehm Duftendes, vor: Frischer Tee oder einen Strauß Blumen zum Beispiel. Während Sie so tun, als würden Sie daran riechen, atmen Sie automatisch in den Bauch.
  3. Gähnen Sie einmal so richtig ausgiebig! Und zwar so, wie Sie es vor Kollegen oder Familie niemals tun sollten: Mit offenem Mund und lauten Gähn-Geräuschen. Denn das Gähnen gehört zu den ältesten Übungen der Stimmerziehung. Die Vorteile dabei sind die Weitung des Rachen- und Mundraumes, die Befeuchtung der Stimmlippen sowie die Senkung des Kehlkopfes in die Tiefstellung.

Welche Atem-Übungen können Sie empfehlen? Haben Sie Tipps und Hinweise, wie sich die Nervosität vor einer Präsentation durch die richtige Atmung verringern lässt? Über Anregungen, Hinweise und Kommentare freue ich mich sehr!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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Kennen Sie die 10-20-30-Regel?

12.02.2010

Die Traum-Maße einer Frau kennt jeder. Doch die 10-20-30 – Regel wird Ihnen vielleicht noch nicht untergekommen sein. Deswegen möchte ich Ihnen, mit meinem heutigen Beitrag, diese kurze, aber doch prägnante – und wie ich finde – sehr hilfreiche Regel vorstellen. Im Rahmen meiner Beitragsreihe, blogge ich zum Thema “Präsentationen“.

Wie gestalte ich eine ansprechende Präsentation?

Stephan List hat in seinem Weblog einen spannenden Vergleich aufgestellt: Das Einschalten des Video-Beamers ist für den Zuhörer genau das Gleiche, wie für den pawlow’schen Hund das Glöckchen. “Tatsächlich reicht mitunter schon das bloße Einschalten des Projektors, um das Auditorium in einen tranceähnlichen Entspannungszustand zu versetzen”, schreibt der Coach und Trainer in seinem Weblog.

Damit das aber nicht jedem Referenten so passiert, gibt Stephan List dem Redner mit der 10-20-30 – Regel eine grobe Faustformel an die Hand. Demnach sollte eine PowerPoint-Präsentation

  • nicht mehr als 10 Folien umfassen
  • keine 20 Minuten lang sein
  • und der Text eine Schriftgröße von 30 pt. aufweisen.

So bleibt dem Referenten, rein rechnerisch, eine Zeit von zwei Minuten pro Folie, was, meiner Meinung nach, auch ausreichend ist. Längere Erklärungen zu einzelnen Themen können, im Nachhinein, bei Rückfragen erläutert werden. Eine Präsentation soll lediglich einen ersten Überblick geben und prägnant über ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung oder die Ergebnisse einer Untersuchung informieren.

Wie merken Sie sich die wichtigsten Regeln zum Thema Präsentation?
Haben Sie bestimmte Tipps und Anregungen. Ich freue mich über Nachrichten von Ihnen, rund um gelungene Präsentationen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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Konflikte – Innere Konflikte 1

25.01.2010

konflikte

In meinem letzten Blogartikel ging es mir konkret um die Chance für SIE, bei einem Konflikt keine ausschließliche Symptombehandlung zu betreiben, sonder vielmehr die ursprünglichen den Konflikt auslösende(n) Ursache(n) zu erkennen und somit Potential zur aktiven Konfliktbewältigung zu schaffen.

Konflikte können zwischen mehreren Menschen (zwischenmenschliche oder sozialen Konflikte) bestehen, oder aber eine Person birgt den Konflikt “in sich selbst” (inneren oder intrapersoneller Konflikt).

Innere Konflikte (Intrapersonelle Konflikte)

Innere Konflikte werden häufig in drei Typen eingeordnet:

  • “Annäherungs-Annäherungs-Konflikt”
  • “Vermeidungs-Vermeidungs-Konflikt”
  • “Annäherungs-Vermeidungs-Konflikt”

Der “Annäherungs-Annäherungs-Konflikt”

Stellen Sie sich folgende betriebliche Situation vor:
Sie müssen sich aufgrund einer Vorgesetzten-Anordnung zwischen zwei Handlungsvarianten entscheiden, wobei beide Varianten für SIE persönlich positiv besetzt und realisierbar sind.

Problem:
Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, die zweite Variante ist damit ausgeschlossen. Solange also kein(e) Argument(e) eine der beiden Handlungsalternativen attraktiver gestaltet, werden SIE den Konflikt nicht rational lösen können. Häufig wird daher dem Zufall z.B. durch würfeln, Münzen werfen, etc. die Entscheidung überlassen.

Tipp” (am Beispiel Münze werfen) :
Werfen Sie die Münze. Und nun achten Sie ganz genau auf Ihr Gefühl, wenn Sie die Münze aufdecken:

  • Sie freuen sich über die „Entscheidung der Münze”?
  • Sie sind enttäuscht?

Wenn Sie eins der beiden Gefühle (mehr oder weniger stark) empfinden, dann hat sich Ihr Unterbewusstsein offensichtlich längst schon entschieden, es war Ihnen nur noch nicht bewusst.

Im nächsten Blogbeitrag geht es wieder um ein Fallbeispiel.
Ich freue mich, wie immer, auf Ihre Anregungen, Kritik oder Kommentare!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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Konflikte – Struktur

21.01.2010

konflikte

Damit SIE Konflikte zielgerichtet nutzen können, ist es zunächst wichtig, sie zu identifizieren, gemäß dem Motto: “Gefahr erkannt – Gefahr gebannt”.

Die folgende Konfliktsituation in der Badewanne, von Loriot liebevoll in Szene gesetzt, dürfte bekannt sei. Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei.

Die Ente bleibt draußen!

Konflikt Typologie

Wenn es Ihnen möglich ist, einen erkannten Konflikt einer Typologie zuzuordnen, so fällt es Ihnen in der Regel leichter, auch die wirkliche Ursache des Konfliktes zu ergründen. Das bedeutet konkret für Sie die Chance,  keine ausschließliche Symptombehandlung zu betreiben, sonder vielmehr die ursprünglichen den Konflikt auslösenden Ursachen zu erkennen und damit so umzugehen, dass sie zukünftig weniger oder nicht mehr zu Konflikten führen können.

Welche Möglichkeiten gibt es, Konflikte zu strukturieren?

Generell können Konflikte nach diversen Gesichtspunkten strukturiert werden, von denen ich drei in den folgenden Blogartikeln näher beschreiben werde:

  • Handelt es sich um einen inneren oder um einen äußeren Konflikt?
    Innere und zwischenmenschliche Konflikte
  • Welche Reichweite hat der Konflikt?
    Wie viele Beteiligte in welcher hierachischen Funktion sind in den Konflikt involviert?
  • Auf welcher Ebene existiert der Konflikt?
    Geht es dabei tatsächlich um die beteiligten Personen oder um eine andere Thematik?
    Beziehungskonflikt vs. Sachkonflikt
  • Um welches Thema dreht es sich beim Konflikt?
    Konfliktarten
  • Wie stellt sich der Konflikt dar?
    Erscheinungsformen
  • Welche Konsequenzen folgen ggf. aus dem Konflikt?
    Destruktive und Konstruktive Formen

Im nächsten Blogbeitrag geht es um “Innere und zwischenmenschliche Konflikte”.
Ich freue mich, wie immer, auf Ihre Kommentare!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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Konflikte – Sind sie nur schädlich?

16.01.2010

konflikte

Lassen Sie uns in die “konfliktäre Thematik” durch den humoristischen Altmeister Loriot auf dessen spezielle Art einstimmen :

Das Frühstücksei

Was hat Loroits Cartoon nun mit der realen betrieblichen Konfliktwelt eines Industriemeisters gemein?

Nach überwiegender Meinung sind Konflikte nach wie vor eher schädlicher Natur, da sie bestehende Ordnungssysteme beeinflussen und damit die Leistungsbereitschaft der direkt und/oder indirekt Beteiligten beeinträchtigen, was in der Regel zu betrieblichen Störungen führt.

Diese durchweg negative Perspektive ist jedoch extrem einseitig, denn in Konflikten stecken sehr wohl auch positive Aspekte.

Wie aber können Konflikte die Leistung positiv beeinflussen?

Es gibt vor allem drei Aspekte die auch betriebswirtschaftlich von Interesse sind:

  • die Klärung von existierenden Problemen,
  • das Überwinden von festgefahrenen Situationen und verkrusteter Strukturen und
  • das Aufspüren neuer Ungereimtheiten und Problemlösungen.

Konfliktvermeidung – NEIN danke!

Es darf also in IHREM Arbeitsalltag nicht darum gehen, Konflikte zu vermeiden. Gerade bei der Implementierung neuer Arbeitsformen oder Arbeitsabläufe werden häufig Konflikte offenbar, die bisher lediglich “getarnt” vorhanden waren.

Exakt hier liegt das ruhende Potential, das es zu erschließen gilt.
Es liegt nun an IHNEN, die Konflikte derart zu managen, damit ein unternehmerischer Nutzen entstehen kann!

Im nächsten Blogbeitrag geht es um ein Fallbeispiel.
Ich freue mich, wie immer,  auf Ihre Kommentare!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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Konflikte – Erläuterungen zu “Soziale Konflikte”

14.01.2010

konflikte

“Soziale Konflikte” und deren Indikatoren

Im letzten Blogartikel habe ich mich auf die Definition von “Sozialen Konflikte” gem. Rüttinger bezogen. Es erscheint mir nötig, dazu noch Erläuterungen abzugeben, damit für die noch folgenden Blogbeiträge eine gemeinsame Verständnis-Plattform und ein einheitliche “Sprache” geschaffen wird.

Folgende Indikatoren waren Merkmale eines sozialen Konfliktes:

  • Spannungssituation
    Es geht dabei um IHRE persönliche Wahrnehmung, bzw. das Wahrnehmen der Konfliktparteien einer stressigen, feindseligen oder angstbesetzten Beziehung zwischen den Protagonisten. Dabei besteht häufig das Problem, dass der Konflikt eher auf die beteiligten Personen bezogen wird und weniger auf die “Konfliktsache” selbst.
  • zwei oder mehrere Personen
    Ein sozialer Konflikt bedingt mindestens zwei autark handelnde Parteien (Einzelpersonen / Gruppen / Interessenvertreter).
  • Gegenseitige Abhängigkeit
    Die Konfliktbeteiligten sind bezüglich einer Konfliktlösung voneinander abhängig, dass impliziert, das Verhalten und die Zielerreichung der einen Partei bedingt Konsequenzen für die Durchführung und die Zielerreichung der anderen Partei.
  • mit Nachdruck versuchen
    Die Konfliktbeteiligten müssen ein definitives Interesse an der Umsetzung ihres Handlungsplanes sowie ihrer Ziele dokumentieren und dies durch ihr Verhalten verdeutlichen.
  • scheinbar oder tatsächlich unvereinbare Handlungspläne
    Dies soll dokumentieren, das sich der “soziale Konflikt” auf der Erlebensebene ereignet. Die Konfliktparteien nehmen den Konflikt als solchen wahr,  dabei geht es nicht um von außen angelegte Maßstäbe.
  • Verwirklichen
    Dabei kann die Verwirklichung sehr unterschiedliche Formen annehmen (aggressiv, passiver und/oder aktiver Widerstand, argumentieren, Cliquenbildung, etc.). Relevant dabei ist, dass ein Verhalten gezeigt wird, um die individuellen Interessen durchzusetzen und damit die Ziele des anderen zu behindern.
  • ihrer Gegnerschaft bewusst zu sein
    Bei zufälliger und unbeabsichtigter Behinderung fehlt der Situation der Aspekt des Konfliktes (Wahrnehmung des “Gegners”). Auch hierbei ist die subjektive Wahrnehmung von entscheidender Bedeutung, das beinhaltet, auch ein unbeabsichtigtes Verhalten kann als beabsichtigt interpretiert werden.

Das der Konflikt scheinbar überall lauert, soll zum Abschluss noch ein Beitrag mit Bernd Bieder dokumentieren.

Rohkost-Ernährung und soziale Konflikte

Im nächsten Blogbeitrag geht es um die Frage sind betriebliche Konflikte nur “schädlich”?
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Ihr Wolfgang Natzke

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