Spannende Präsentationen durch Dramaturgie

16.01.2012

In meinem letzten Blogbeitrag hatte ich ja dazu aufgerufen, uns an Ihrem “Erfolgsrezept” für eine erfolgreiche Präsentation teilhaben zu lassen. Aus der Vielzahl der Eingänge möchte ich die folgenden weitergeben:

  • Visualisierung
    „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ ist ein Sprichwort und zugleich eine Metapher. Menschen lieben Bilder. Bieten Sie auch was für die Augen, sondern auch was für die Ohren. 

    • Sprechen Sie nicht nur über Dinge, sondern zeigen Sie diese auch.
      Ein Bild von einem Maschinenschaden ist um ein vielfaches eindrucksvoller, als tausend Worte über nicht erfolgte Wartung.
    • Lassen Sie Ihr Publikum relevante Dinge, wenn irgendwie möglich,  in Augenschein nehmen.
      Was “man” mit eigenen Augen gesehen hat , hat eine größere Wirkung.
  • Humor
    Menschen lieben es zu lachen. Ein Lächeln lockert die Muskulatur und verbindet Menschen emotional. 

    • Nutzen Sie die Kunst des “stillen Lachen machen”, gemeint sind damit Aphorismen, Stilblüten oder geschickte Wortspielerein.
    • Vermeiden Sie derbe Witze und solche über Minderheiten jeglicher Art.
  • Geschichten
    Menschen lieben Geschichten. Geschichten lockern selbst die trockensten Fakten auf. 

    • Schaffen Sie möglichst schnell einen Bezug zum Publikum.
    • Integrieren Sie Ihre Zuhörer in die Story und gestalten Sie Daten greifbar, damit eine bessere Vorstellung möglich ist.
    • Weniger ist mehr! Das gilt besonders für Fakten – verbannen Sie diese ins Handout.
  • Identifikation
    Wenn Sie voll und ganz hinter Ihrem Thema stehen, dann überzeugen Sie am besten. Sagen Sie Ihrem Publikum warum das so ist. 

    • Sprechen Sie von der Bedeutung des Themas für Sie persönlich.
    • Lassen Sie Ihr Publikum wissen, welchen Nutzen es aus der Thematik ziehen kann.
    • Informieren Sie darüber, warum gerade Sie als Vortragender der Richtige sind.
  • Dramaturgische Elemente
    Theater und Film zeigen wie Spannung aufgebaut wird. 

    • Die Message – die eigentliche Botschaft -muss transportiert werden. Sagen Sie klar und deutlich, um was es geht!
    • Machen Sie Lust auf mehr!
    • Der Einstieg und der Abschluss bleiben am stärksten im Gedächtnis.

Das waren ein paar Anregungen, die Sie gedanklich in Ihre nächste Präsentation einfließen lassen können.
Ich wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – extrem bei der Präsentation

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Wollen Sie auch Ihr Publikum begeistern?

12.12.2011

Sie kennen die Weisheit, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt – diese Selbsterfahrung haben wir alle schon gemacht, wenn es um das Verständnis komplexer Sachverhalte geht. Die Präsentation ist gegenwärtig die wesentlichste Form der Rede, speziell bei einer integrierten Visualisierung.

Die Arbeit unter Projekt-Struktur gewinnt in zahlreichen Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Daher sind auch auf der Meisterebene Präsentationen schon Pflichtprogramm geworden, um alle Beteiligten auf Augenhöhe zu halten.

Ist Ihr Publikum noch im Boot?

Erfahrungsgemäß gibt es wirklich spannende Präsentationen und solche, die einfach nicht enden wollen. Woran liegt das? Nun, weil die eine Form Sie auf eine emotional ansprechende Reise zum Thema mitnimmt und in der anderen lediglich Fakten abgespult werden.

Fakt ist: Sie erreichen Ihr Publikum immer über Gefühle. Bieten Sie einen gelungenen Mix aus ansprechend gestalteten Informationen und Entertainment, so wird Ihre Präsentation eine Erlebnis mit Erfolg.

  • Bei einer guten Präsentation steht der Präsentator – also Sie – im Fokus und weniger die eingesetzten Hilfsmittel.
  • Degradieren Sie sich nicht zum technikaffinen Operator Ihrer Präsentationssoftware und treiben damit Ihr Publikum in den „Death by Powerpoint“.
  • Auch gute Hilfsmittel ersetzen keine Dramaturgie.

Ich höre Sie schon folgendes sagen: Dramaturgie – ja bin ich denn im Theater?

Genau so isses! Ja – Sie stehen auf einer Bühne und vor Ihnen befindet sich Ihr Publikum. Ihr Publikum „konsumiert“ mit seiner physischen Anwesenheit und seiner mentalen Aufmerksamkeit Ihre dargebotenen Inhalte. Wenn Sie so wollen, auch eine Art von Business – oder?

Wenn Sie all Ihre Gedanken und Argumente zwar sachlich korrekt, aber schnachlangweilig anbieten, haben Sie schon per se verloren. Ihr Publikum erwartet Entertainment – Information, Einbindung, Spaß und Spannung.

Für eine gelungene Präsentation gibt es ein paar erfolgversprechende Ingredenzien. – Wetten?

Welche wirkungsvollen Zutaten nutzen Sie für Ihre Präsentationen – lassen Sie uns doch an Ihrem Erfolgskonzept teilhaben. Ich freue mich auf zahlreiche Anregungen und Tipps.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – speziell bei der Präsentation

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Das ultimative Tool für Ihre Präsentation: PowerPoint

22.05.2010

In meiner Serie zum Thema “Präsentation” befasse ich mich mit allen Details, die für eine gelungene Präsentation bedeutend sind. Wie vermitteln Sie komplizierte Inhalte möglichst einfach? Welche Hilfsmittel sind bei einer Präsentation erlaubt und welche Fettnäpfchen sollten Sie auf jeden Fall vermeiden? In meinem heutigen Beitrag möchte ich Ihnen das ultimative Tool bei einer digitalen Präsentation vorstellen.

PowerPoint vereinfacht Ihre Präsentation ungemein

Natürlich kennen Sie PowerPoint. Microsofts’ PowerPoint ist, mit Sicherheit, die am stärksten verbreitete Präsentations-Software. Viele von Ihnen werden es bereits ausgiebig nutzen. Doch kennen Sie wirklich alle guten Tipps und Tricks rund um dieses Präsentationswerkzeug? Eine neue Präsentation mit zehn Folien können Sie mit Sicherheit erstellen. Doch kennen Sie die Präsentationsansichten für Ihren Laptopbildschirm mit den zahlreichen Extrafunktionen? Je nach Betriebssystem, können Sie von mannigfaltigen Vorteilen profitieren.

Wenn Sie bereits über das neue Windows 7 verfügen, ist das Anschließen Ihres Laptops kein Problem mehr! Sobald Sie das Monitorkabel angeschlossen haben, drücken Sie die Tastenkombination „Strg” und „P” und schon können Sie sich aussuchen, ob Sie Ihren Laptop-Monitor auf den Beamer duplizieren oder erweitern wollen oder sogar nur den Beamer verwenden möchten. Der Vorteil beim Duplizieren besteht darin, dass Sie die, in PowerPoint integrierte, Präsentations-Ansicht verwenden können. Dadurch können Sie am Laptop-Bildschirm Ihre Notizen lesen. Einfaches Vorlesen der Folien ist ein ausgesprochen schlechter Präsentationsstil.

Tipps und Tricks zu PowerPoint

Die Präsentationsansicht hat, neben der Möglichkeit des Anlegens von „virtuellen Notizen” auf dem Bildschirm, noch zahlreiche weitere Vorteile. Als Referent erhalten Sie am Monitor, durch eine Vorschaufunktion, bereits die nächste Folie angezeigt. Dieser Service eignet sich vor allem für flüssige Übergänge zwischen den Präsentationen besonders gut. Wie in Word, können Sie auch in PowerPoint Textfelder, Grafiken und Animationen einbauen. Der Einsatz der Funktionen erfolgt spielend einfach, wie auch in Word. PowerPoint gibt es, sowohl für Computer mit Windows-Betriebssystem, als auch für Apple-Computer. Darüber hinaus bietet Apple mit Keynote auch ein eigenes Präsentationsprogramm.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – auch in der Präsentation

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Zehn gute Tipps, damit Ihre Präsentation perfekt wird

19.05.2010

Präsentationen finden Sie heute überall. In der Schule und dem Studium sind sie bereits unverzichtbar geworden und auch in der Welt der Unternehmen werden neue Informationen und Entscheidungen immer häufiger mit Hilfe einer Präsentation vorgestellt. In meiner Blog-Reihe zum Thema “Präsentationen” möchte ich alle Aspekte rund um diesen, doch recht umfangreichen Gegenstand, genauer beleuchten. Heute habe ich zehn Tipps für Sie, die Ihnen helfen sollen, aus Ihrer Präsentation das Beste heraus zu holen.

Diese zehn Punkte sollten Sie für eine gelungene Präsentation beachten:

  • Ohne gute Zutaten kann aus Ihrem “Präsentations-Menü” nichts werden.
    Gute Informationen und Materialien sind das alles entscheidende Kriterium für eine gelungene Präsentation. Wenn Sie keinen Mehrwert bieten können oder Ihre Informationen nicht passend zurechtgelegt sind, kann die Präsentation nur nach hinten losgehen!
  • Fesseln Sie Ihre Zuhörer!
    Das Publikum soll nicht nur auf die Folien an der Wand schauen, sondern soll Ihnen zuhören. Die Präsentation ist nur ein zusätzliches Tool für Ihren mündlichen Vortrag.
  • Weniger ist oftmals mehr.
    Kennen Sie Präsentationen, in denen der Referent scheinbar jeden Kniff seiner PowerPoint-Ausgabe zu kennen scheint und, scheinbar magisch, die Buchstaben einfliegen oder vom Bildschirm-Himmel regnen? Effektiv sind derartige Spielereien nicht. Die Effekte verzögern mitunter das Weiterklicken und die Aufmerksamkeit der Zuhörer ist bei den fallenden und sich bewegenden Buchstaben und nicht beim Referenten.
  • Sparen Sie ebenfalls an der Textmenge.
    Einer Faustregel zufolge reichen fünf Wörter pro Zeile und fünf Zeilen pro Folie. Alle weiteren Informationen, können Sie sich als Notizen in Ihrer Präsentationsansicht notieren.
  • Ebenfalls sparsam sollten Sie mit Zahlen sein.
    Je mehr Zahlen Sie veröffentlichen, desto verwirrter sind mitunter Ihre Zuhörer. Auch, wenn PowerPoint und Co. inzwischen gut mit Zahlen und deren visueller Darstellung hantieren können, vermeiden Sie es besser. Ein gutes Handout zum Schluss mit allen notwendigen Zahlen ist viel praktischer.
  • Lesen Sie niemals die Folien vor!
    Referenten, die ihre Folien laut vorlesen, haben den Sinn einer Präsentation nicht verstanden. Wer nur seine eigenen Folien vorliest, hat als Referent vor Publikum nichts zu suchen. Lesen kann jeder alleine. Zusätzlich wirkt eine Präsentation automatisch deutlich langweiliger. Die Präsentation soll Ihre Worte untermauern und nicht umgekehrt.
  • Richtiges Timing ist wichtig.
    Lassen Sie den Zuhörern einen Moment Zeit zum Lesen, wenn Sie eine neue Folie präsentieren. Starten Sie mit einer leichten Verzögerung und holen Sie so die Zuhörer ins Boot.
  • Gestalten Sie Ihre Präsentationen ansprechend.
    Natürlich wollen Sie Inhalte vermitteln, doch warum gestalten Sie die Folien nicht auch farblich etwas ansprechend? Achten Sie dabei aber auch weiterhin darauf, dass die Farbauswahl und -intensität im Rahmen bleibt.
  • Durch Bilder und Grafiken wird Ihre Präsentation noch ansprechender.
    Doch achten Sie auch hierbei darauf, dass Ihre Präsentation nicht zu bunt oder bildlastig wird.
  • Erst nach der Präsentation die Handouts verteilen!
    Wer schon während der Präsentation ein Handout bekommt, ist versucht, bereits die ganze Präsentation zu lesen. Damit sind nicht nur etwaige Überraschungseffekte weg, sondern ganz einfach auch häufig die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer.

Wenn Sie diese zehn einfachen Tipps bei Ihrer nächsten Präsentation berücksichtigen, wird Ihr Vortrag mit großer Sicherheit erfolgreich.
Haben Sie Fragen, Kommentare, Anregungen oder weitere Tipps?
Schreiben Sie mir zum Thema perfekte Präsentationen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] - auch in der Präsentation

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Konflikte – Innere Konflikte 3

06.04.2010

konflikte

Kennen Sie folgende Situation aus Ihrer Führungspraxis?

Einem gutem Mitarbeiter von Ihnen hat sich die Möglichkeit geboten, sich innerbetrieblich zu verbessern und Vorarbeiter in einer anderen Abteilung zu werden. Das dortige Aufgabenfeld ist für für ihn sehr interessant, aber die Kollegen in der Abteilung haben keinen guten Ruf. Die Handlungsalternative für Ihren Mitarbeiter wäre, er bleibt bei Ihnen in der Abteilung, in der er sich sehr wohlfühlt und seine Kollegen schätzt. Die Konsequenz daraus wäre, dass er weder eine berufliche Herausforderung noch die damit verbundene Lohnerhöhung bekommen würde.

Innere Konflikte (Intrapersonelle Konflikte)

Ihr Mitarbeiter muss sich zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden, wobei jede für sich betrachtet sowohl Vorteile als auch Nachteile beinhaltet. Welche Entscheidung er auch immer treffen wird, sie wir positive und negative Konsequenzen bewirken.

Dies ist die typische Problematik für die letzte Form eines inneren Konfliktes, dem Annäherungs-Vermeidungs-Konflikt.

Zu den jetzt vorgestellten drei Arten von inneren Konflikten werden noch zwei Annahmen getroffen.

  • Je größer die persönliche Distanz zum Ziel, desto geringer wird die Anziehungskraft oder die Tendenz zur Vermeidung sein.Beispiel:
    Jemand, den Sie wertschätzen,  hat für Sie schon im Vorfeld Dinge abgeklärt, die eine mögliche Handlungsalternative ist. Diese Variante rückt damit näher, also erscheint Ihnen diese Möglichkeit positiver als die zweite Handlungsvariante . Damit wird die Wahrscheinlichkeit größer, dass Sie dafür für die erste Alternative entscheiden.
  • Distanziert man sich von einer Handlungsvariante, dann nimmt die Anziehungskraft langsamer ab als die Tendenz zur Vermeidung. Das bedeutet, die positiven Konsequenzen wirken länger, als die negativen, dies gilt vor allem für “Annäherungs-Vermeidungs-Konflikte”.Beispiel (Anwendung der Annahme auf das obige Eingangsbeispiel):
    Die positiven Konsequenzen, die mit der Vorarbeiterposition verknüpft sind (interessanter Arbeitsplatz, Gehaltserhöhung, Statuserhöhung) wirken stärker als die neuen Kollegen, je sicherer für ihn ist, dass er die angebotene Position tatsächlich bekommen kann.

Ihre Anregungen, Kritik oder Kommentare sind wie immer willkommen!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] - im speziellen in Konflikten

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Konflikte – Innere Konflikte 2

13.03.2010

konflikte

Vielleicht habe Sie folgende Situation auch schon selbst mehrfach er- und/oder  durchlebt:

Sie hatten eine extrem wichtige Terminaufgabe persönlich zu bearbeiten, die bis Freitagnachmittag zwingend zu erledigen war, haben dies aber wegen des “tobenden Tagesgeschäftes” nicht geschafft. Nun müssen Sie entweder Ihrem Vorgesetzten gegenüber verantworten, was sicher nicht angenehm wird, oder aber Sie müssen erheblich länger im Unternehmen bleiben. Wahrscheinlich ist auch das Wochenende mit der Familie gefährdet, womit noch ganz andere Nachteile für Sie verbunden wären.

Innere Konflikte (Intrapersonelle Konflikte)

Welche Alternative Sie auch wählen, Sie haben in beiden Fällen mit unangenehmen Konsequenzen zu rechnen.

Dies ist ein typisches Beispiel für die absolut frustrierende Form eines

Vermeidungs-Vermeidungs-Konfliktes auch
Aversions-Aversions-Konflikt genannt

Ganz allgemein gesagt, besteht folgende Problematik:

Sie müssen sich zwischen zwei Varianten entscheiden, die beide für Sie negativ besetzt sind, die Sie beide nur allzu gern vermeiden möchten.
Häufig handelt es sich bei dieser Konfliktform um gegensätzliche Verpflichtungen aus Ihrer Position heraus (“Der Industriemeister – das Beef im Burger?”).

Von einem Dilemma kann dann gesprochen werden, wenn die Situation unvermeidbar ist. Sie haben keine Chance “dem Übel” auszuweichen.

Ich freue mich, wie immer, auf Ihre Anregungen, Kritik oder Kommentare!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] - wie immer

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Trockene Fakten und Statistiken lebhaft präsentieren

24.02.2010

Hans Rosling hat ein ganz besonderes Talent. Ein Talent, um das ihn sicherlich viele beneiden und ich natürlich auch. Mit seiner ganz besonderen Art schafft er es immer wieder, auch ganz trockene Fakten und scheinbar endlos lange Statistiken – sowohl visuell, als auch kommunikativ ansprechend – in Präsentationen zu vermitteln.

Wie Sie im folgenden Video (englischsprachig) sehen werden, ist es in der Tat möglich, auch komplizierte Inhalte ansprechend an seine Zuhörer zu kommunizieren.

Hans Rosling und seine scheinbar endlos langen Zahlen

Wahrscheinlich wäre jeder Einzelne von uns bei dieser Präsentation spätestens nach fünf Minuten raus gewesen. Wie hoch war noch mal genau das Bruttoinlandsprodukt in Indien und in welchem Verhältnis stand das zur Bevölkerungsdichte pro Quadratmeter? Doch so komplizierte Fakten brauchen Sie nicht mal, um bei Ihren Zuhörern große Verwirrungen auszulösen. Zwei statistische Vergleiche mit zwei Jahreszahlen und wenigen Fakten reichen meistens aus, um die Konzentration und die Orientierung im Zahlendschungel zu verlieren.

Natürlich kann ein Handout Ihnen als Zuhörer aus so einer misslichen Lage heraushelfen. Doch, wie ich bereits in mehreren Beiträgen dieser Blog-Reihe zum Thema „Präsentation” erwähnte, sollten Sie die Handouts nach der Präsentation austeilen, um die ungestörte Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer sicher zu haben.

Welche Programme Ihnen bei der Visualisierung helfen

Natürlich kann Sie die Microsoft-Office-Reihe bei der Erstellung von übersichtlichen Grafiken, Balken- und Tortendiagrammen helfen, aber für die Übersicht und die gute Lesbarkeit sind letztendlich Sie alleine verantwortlich. Selbst das noch so am besten geeignete Präsentations- und Grafiktool, kann nur immer so viel leisten, wie es an Input von Ihnen bekommt. Versetzen Sie sich daher vorher in die Rolle des Zuhörers und überlegen Sie, wie Sie als Zuhörer die Zahlen am besten nachvollziehen könnten.

Haben Sie Fragen zu meiner Blog-Reihe rund um das Thema “Präsentation“?
Dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Ich freue mich auf den Austausch.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] - auch in der Präsentation

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Haben Sie bei Präsentationen den längeren Atem

21.02.2010

Vieles habe ich in meiner Blog-Reihe zum Thema “Präsentation” bereits geschrieben. Über die richtige Anzahl der Folien, die passenden Einstiege und die Kommunikation mit dem Publikum. Auch über die Inhalte einer Präsentation finden Sie in meinem Weblog bereits Einträge. Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie bei Präsentationen den längeren Atem haben.

Auf die richtige Atmung kommt es an!

Ihre Präsentation kann – sowohl inhaltlich als auch optisch – exzellent sein, wenn Sie Ihre Folien nicht genauso gut dem Publikum herüberbringen können, haben Sie ein Problem. Machen Sie an den richtigen Textstellen Pausen und atmen Sie ruhig. Wie das funktioniert, zeige ich Ihnen in diesem Blog-Beitrag.

5 Geheimnisse der Atmung

Verschiedene Atmungsmuster verraten, wie wir atmen und wie groß unsere Nervosität ist:

Bei der Ruheatmung erfolgt die Einatmung durch das Anspannen des Zwerchfelles, welches quer zwischen Brusthöhle und Bauchhöhle liegt und nach oben eine Kuppel bildet. Durch das Anspannen flacht die Kuppel ab und das Lungenvolumen vergrößert sich, so dass Luft in die Lunge strömen kann. Dabei hebt sich die Bauchdecke. Das Verhältnis von Aus- und Einatemzeit bei der Ruheatmung ist annähernd gleich. Die Atemfrequenz ist niedrig. Die Wirkung dieser Atmung auf den Gesamtorganismus ist spannungsmindernd und daher beruhigend. Wichtig ist daher für jeden, dass diese Atemvariante ausgebildet ist. Sie kann bei Bedarf auch gezielt gegen Nervosität eingesetzt werden.

Drei einfache Tipps für die richtige Atmung vor einer Präsentation:

  1. Bekommen Sie ein Gespür für Ihre Atmung. Stellen Sie sich hin und halten Sie die Füße geschlossen. Atmen Sie ganz normal und versuchen Sie, dabei ruhig stehen zu bleiben. Nach kurzer Zeit werden Sie merken, wie der Körper im Atemrhythmus mitschwankt. Beeinflussen Sie den Atem nicht, sondern beobachten Sie Ihn nur.
  2. Stellen Sie sich wieder bequem hin. Dieses Mal stellen Sie die Beine aber schulterbreit auseinander. Legen Sie eine Hand zur Kontrolle auf den Bauch und stellen Sie sich eine Tasse Kaffee oder etwas anderes, für Sie angenehm Duftendes, vor: Frischer Tee oder einen Strauß Blumen zum Beispiel. Während Sie so tun, als würden Sie daran riechen, atmen Sie automatisch in den Bauch.
  3. Gähnen Sie einmal so richtig ausgiebig! Und zwar so, wie Sie es vor Kollegen oder Familie niemals tun sollten: Mit offenem Mund und lauten Gähn-Geräuschen. Denn das Gähnen gehört zu den ältesten Übungen der Stimmerziehung. Die Vorteile dabei sind die Weitung des Rachen- und Mundraumes, die Befeuchtung der Stimmlippen sowie die Senkung des Kehlkopfes in die Tiefstellung.

Welche Atem-Übungen können Sie empfehlen? Haben Sie Tipps und Hinweise, wie sich die Nervosität vor einer Präsentation durch die richtige Atmung verringern lässt? Über Anregungen, Hinweise und Kommentare freue ich mich sehr!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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Kennen Sie die 10-20-30-Regel?

12.02.2010

Die Traum-Maße einer Frau kennt jeder. Doch die 10-20-30 – Regel wird Ihnen vielleicht noch nicht untergekommen sein. Deswegen möchte ich Ihnen, mit meinem heutigen Beitrag, diese kurze, aber doch prägnante – und wie ich finde – sehr hilfreiche Regel vorstellen. Im Rahmen meiner Beitragsreihe, blogge ich zum Thema “Präsentationen“.

Wie gestalte ich eine ansprechende Präsentation?

Stephan List hat in seinem Weblog einen spannenden Vergleich aufgestellt: Das Einschalten des Video-Beamers ist für den Zuhörer genau das Gleiche, wie für den pawlow’schen Hund das Glöckchen. “Tatsächlich reicht mitunter schon das bloße Einschalten des Projektors, um das Auditorium in einen tranceähnlichen Entspannungszustand zu versetzen”, schreibt der Coach und Trainer in seinem Weblog.

Damit das aber nicht jedem Referenten so passiert, gibt Stephan List dem Redner mit der 10-20-30 – Regel eine grobe Faustformel an die Hand. Demnach sollte eine PowerPoint-Präsentation

  • nicht mehr als 10 Folien umfassen
  • keine 20 Minuten lang sein
  • und der Text eine Schriftgröße von 30 pt. aufweisen.

So bleibt dem Referenten, rein rechnerisch, eine Zeit von zwei Minuten pro Folie, was, meiner Meinung nach, auch ausreichend ist. Längere Erklärungen zu einzelnen Themen können, im Nachhinein, bei Rückfragen erläutert werden. Eine Präsentation soll lediglich einen ersten Überblick geben und prägnant über ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung oder die Ergebnisse einer Untersuchung informieren.

Wie merken Sie sich die wichtigsten Regeln zum Thema Präsentation?
Haben Sie bestimmte Tipps und Anregungen. Ich freue mich über Nachrichten von Ihnen, rund um gelungene Präsentationen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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Konflikte – Innere Konflikte 1

25.01.2010

konflikte

In meinem letzten Blogartikel ging es mir konkret um die Chance für SIE, bei einem Konflikt keine ausschließliche Symptombehandlung zu betreiben, sonder vielmehr die ursprünglichen den Konflikt auslösende(n) Ursache(n) zu erkennen und somit Potential zur aktiven Konfliktbewältigung zu schaffen.

Konflikte können zwischen mehreren Menschen (zwischenmenschliche oder sozialen Konflikte) bestehen, oder aber eine Person birgt den Konflikt “in sich selbst” (inneren oder intrapersoneller Konflikt).

Innere Konflikte (Intrapersonelle Konflikte)

Innere Konflikte werden häufig in drei Typen eingeordnet:

  • “Annäherungs-Annäherungs-Konflikt”
  • “Vermeidungs-Vermeidungs-Konflikt”
  • “Annäherungs-Vermeidungs-Konflikt”

Der “Annäherungs-Annäherungs-Konflikt”

Stellen Sie sich folgende betriebliche Situation vor:
Sie müssen sich aufgrund einer Vorgesetzten-Anordnung zwischen zwei Handlungsvarianten entscheiden, wobei beide Varianten für SIE persönlich positiv besetzt und realisierbar sind.

Problem:
Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, die zweite Variante ist damit ausgeschlossen. Solange also kein(e) Argument(e) eine der beiden Handlungsalternativen attraktiver gestaltet, werden SIE den Konflikt nicht rational lösen können. Häufig wird daher dem Zufall z.B. durch würfeln, Münzen werfen, etc. die Entscheidung überlassen.

Tipp” (am Beispiel Münze werfen) :
Werfen Sie die Münze. Und nun achten Sie ganz genau auf Ihr Gefühl, wenn Sie die Münze aufdecken:

  • Sie freuen sich über die „Entscheidung der Münze”?
  • Sie sind enttäuscht?

Wenn Sie eins der beiden Gefühle (mehr oder weniger stark) empfinden, dann hat sich Ihr Unterbewusstsein offensichtlich längst schon entschieden, es war Ihnen nur noch nicht bewusst.

Im nächsten Blogbeitrag geht es wieder um ein Fallbeispiel.
Ich freue mich, wie immer, auf Ihre Anregungen, Kritik oder Kommentare!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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