Präsentation – Sinn & Zweck

Präsentation – Irrige Urteile oder bittere Realität?
- “Eine Präsentation ist eigentlich nichts anderes, als ein laut vorgelesener Aufsatz vor Publikum, zu dem ein paar Bilder gezeigt werden.”
- “Wer seine kostbare Arbeitszeit mit Grafik- und Präsentationsprogrammen für einen Vortrag verplempert, ist offensichtlich in seinen eigentlichen Aufgaben unterfordert und/oder unausgelastet.”
Fakt ist, dass die Menge der für Entscheidungen relevante Informationen im beruflichen wie im privaten Umfeld kontinuierlich wächst. Inzwischen werden Informationen neben den Klassikern (Kapital – Arbeit – Boden) als vierter Produktionsfaktor gehandhabt.
Endlich mal eine gelungene Präsentation - oder?
Präsentation – Wozu also der Aufwand?
Fakt ist weiterhin, dass wesentliche Informationen deshalb so wichtig sind, da sie für das Überleben eines Unternehmens im globalen Wettbewerb zwangsläufig eine hohe Priorität einnehmen müssen.
Die häufig praktizierte “punktuelle Informationshäufung” bei diversen Mitarbeitern im Unternehmen ist unproduktiv und risikoreich – daher gilt:
Kommunikation ist der Schmierstoff in der Prozesskette einer Organisation.
In vielen Unternehmen, die wir begleiten, beklagen die Mitarbeiter einen Mangel an Information durch praktizierte Über-Information. Jeder, der über ein betriebliches E-Mail Konto verfügt, kennt das Phänomen: Sie stehen permanent mit im Verteiler – das “Kopie an alle – Phänomen“! Wer resigniert nicht mitunter vor den Mengen an Informationen, die auf dem Monitor oder Schreibtisch landen?
Zusätzlich wird die Zeit immer knapper!
Unser Umfeld ist mittlerweile von extrem komplexer Struktur. Bei jeder zu treffenden Entscheidung gilt es, viele Aspekte zu bedenken. Und diese Entscheidungen müssen in der Regel sehr schnell getroffen werden. Wir bekommen definitiv keine Zeit – erst recht nicht für das Lesen umfangreicher Dokumente. Diese Tatsache führt dazu, dass die meisten schriftlichen Kommunikationsansätze zu einem geradezu perversen Instrument zwischenmenschlicher Austausches degradiert werden.
Ausführliche geistige Ergüsse in schriftlicher Form sind für den Absender die kommunikative Keule an Schuldzuweisung schlechthin (“Ich habe alles umfassend schriftlich dokumentiert!”) und generiert damit beim Adressaten ein “ungutes Rechtfertigungsgefühl (“Was ich den ganzen Tag alles wichtiges zu lesen hätte, wenn …”).
Aus diesem gelebten Dilemma heraus verwundert’s nicht, dass die Fähigkeit zur Kommunikation bei Führungskräften wie Industriemeistern und Fachleuten aller Art immer häufiger gesucht und mittlerweile vorausgesetzt wird.
Auch Loriot hat sich in Zusammenarbeit mit Altkanzler Helmut Schmidt seine Gedanken zum Thema Transparenz von Informationen gemacht – doch sehen Sie selbst.
“Jeder von uns muss noch’n bisschen was dazulernen!” – sagte Helmut Schmidt.
Daher ist eine Fortsetzung dieser spannenden Thematik in loser Abfolge geplant.
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