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	<title>Meistertraining &#124; Mitarbeiterführung &#124; Teamführung</title>
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	<description>Meistertraining</description>
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		<title>Perspektivenwechsel</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entlastung]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal halte ich inne und zwinge mich, dem Tagesgeschäft für einen Moment der Reflexion zu entfliehen. Das, was mich mit einer gewissen Selbstverständlichkeit umgibt, ist für viele Menschen einfach nicht verfügbar. Das macht mich weniger demütig &#8211; aber sehr dankbar! Ich habe die Tage folgende Zeilen (Quelle: unbekannt) erhalten, die ich gern an Sie weiterleiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal halte ich inne und zwinge mich, dem Tagesgeschäft für einen Moment der Reflexion zu entfliehen. Das, was mich mit einer gewissen Selbstverständlichkeit umgibt, ist für viele Menschen einfach nicht verfügbar.<br />
Das macht mich weniger demütig &#8211; aber sehr dankbar!</p>
<p>Ich habe die Tage folgende Zeilen (Quelle: unbekannt) erhalten, die ich gern an Sie weiterleiten möchte.</p>
<p>Wenn man die Weltbevölkerung auf ein <strong>100 Menschen </strong>zählendes Dorf <strong>reduzieren würde, </strong>und dabei alle relevanten Parameter der auf der Welt lebenden Völker berücksichtigen würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen gestaltet:</p>
<ul>
<li>57 Asiaten</li>
<li>21 Europäer</li>
<li>14 Amerikaner (Nord-, Zentral- &amp; Südamerikaner)</li>
<li>8 Afrikaner</li>
</ul>
<p>Es gäbe:</p>
<ul>
<li>52 Frauen und 48 Männer</li>
<li>30 Weiße und 70 nicht Weiße</li>
<li>30 Christen und 70 nicht Christen</li>
<li>89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle</li>
</ul>
<ul>
<li>6 Personen besäßen 59% des gesamten Reichtums und alle 6 kämen aus den USA</li>
<li>80 lebten in maroden Häusern</li>
<li>70 wären Analphabeten</li>
<li>50 würden an Unterernährung leiden</li>
<li>1 wäre dabei zu sterben</li>
<li>1 wäre dabei geboren zu werden</li>
<li> 1 besäße einen Computer</li>
<li> 1 (ja, nur einer) hätte einen Universitätsabschluss</li>
</ul>
<p>Wenn Sie Ihre Umwelt auf diese Weise wahrnehmen, wird die <strong>Notwendigkeit </strong>eher offensichtlich, warum <strong>Verständnis </strong>und <strong>Akzeptanz </strong>so notwendig sind.</p>
<p>Sie können auch Folgendes bedenken:</p>
<ul>
<li>Wenn Sie heute Morgen aufgestanden sind und eher gesund als krank waren, haben Sie ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen, welche die nächste Woche nicht mehr erleben werden.</li>
<li>Wenn Sie noch nie in der Gefahr einer Schlacht, in der Einsamkeit der  Gefangenschaft, im Todeskampf der Folterung oder im Schraubstock des  Hungers waren, geht es Ihnen besser als 500 Millionen Menschen.</li>
<li>Wenn Sie zur Kirche gehen können ohne Angst haben zu müssen bedroht,  gefoltert oder getötet zu werden, haben Sie mehr Glück als 3 Milliarden  Menschen.</li>
<li>Wenn Sie Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf  und einen Platz zum Schlafen haben, sind Sie reicher als 75% der  Menschen dieser Erde.</li>
<li>Wenn Sie Geld auf der Bank, in Ihrem Portemonnaie und im Sparschwein haben, gehören Sie zu den privilegiertesten 8% dieser Welt.</li>
<li>Wenn Ihre Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind, sind Sie schon wahrlich eine Rarität.</li>
<li>Wenn Sie diese Worte lesen, gehören Sie nicht zu den zwei Milliarden Menschen, die nicht lesen können.</li>
</ul>
<p>Ich glaube, Sie und ich haben also viele Gründe, <strong>dankbar </strong>zu <strong>sein </strong>– und vielleicht sogar die Verpflichtung dazu.</p>
<p>Mit herzlichem Gruß,<br />
euer Wolfgang Natzke</p>
<p><strong>[ der Mensch macht's! ]</strong> – speziell in der Dankbarkeit</p>
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<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<item>
		<title>Intro trifft auf Extro</title>
		<link>http://www.meister-training.de/intro-trifft-auf-extro</link>
		<comments>http://www.meister-training.de/intro-trifft-auf-extro#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 08:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entlastung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[führen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich beobachte ja generell gern &#8211; vor allem Menschen im kommunikativen Kontext. Es ist mir häufig ein inneres Vergnügen, den praktizierten Austausch live erleben zu dürfen. Eine beobachtungstechnisch wirklich lohnenswerte Kombi ist die Begegnung eines Introvertierten mit einem Extrovertierten, da beide Ausprägungen der Persönlichkeit divergieren &#8211; sie &#8220;ticken&#8221; eben grundsätzlich anders. Der reine &#8220;Intro&#8221; ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich beobachte ja generell gern &#8211; vor allem Menschen im kommunikativen Kontext. Es ist mir häufig ein inneres Vergnügen, den praktizierten Austausch live erleben zu dürfen. Eine beobachtungstechnisch wirklich lohnenswerte Kombi ist die Begegnung eines <strong>Intro</strong>vertierten mit einem <strong>Extro</strong>vertierten, da beide Ausprägungen der Persönlichkeit divergieren &#8211; sie &#8220;ticken&#8221; eben grundsätzlich anders.</p>
<ul>
<li>Der reine &#8220;<strong>Intro</strong>&#8221; ist tendenziell eher in sich gekehrt, ruhig, im Hintergrund bleibend.</li>
<li>Der &#8220;<strong>Extro</strong>&#8221; in Reinkultur ist in der Regel eher aus sich heraus gehend, mitteilsam und gern im Fokus stehend.</li>
<li>Der &#8220;<strong>Zentro</strong>&#8221; steht in der Mitte, also zwischen beiden Fraktionen. Zwei  Herzen schlagen so in seiner Brust &#8211; er findet sich sowohl in der Rolle  des Intros als auch des Extros wieder.</li>
</ul>
<p>Für einen <strong>introvertierten Industriemeister</strong> als Führungskraft geht es daher häufiger um eine Antwort auf die Frage: &#8220;Wie kann ich im beruflichen Umfeld bestmöglich mit einer extrovertierten Persönlichkeit kommunizieren?&#8221;</p>
<p>Um eine hilfreiche Beantwortung dieser Fragestellung zu ermöglichen ist eine <strong>empathische Grundhaltung</strong> enorm nützlich. Keine Sorge, Sie müssen sich dabei nicht &#8220;verbiegen&#8221; &#8211; Sie sollen schon authentisch bleiben. Es geht lediglich um Ihre <strong>innere Bereitschaft</strong>, sich auf Ihren Extro-Gesprächspartner einzulassen. Wenn Sie um die Ansprüche (Werte) des Extros im Gespräch wissen, können Sie ihn besser &#8220;abholen&#8221;, und damit ins Boot holen. Es ist dann übrigen Ihr Boot!</p>
<h3>Intro-Strategie für den Extro-Anspruch</h3>
<p><strong>Extro-Anspruch</strong>: Extros präferieren i.d.R. eine zügige Form der Kommunikation.</p>
<p><strong>Intro-Stretegie</strong>: Häufigeres Feedback</p>
<ul>
<li><strong>Halten </strong>Sie <strong>Augenkontakt </strong>zu Ihrem Gesprächspartner.</li>
<li>Geben Sie dem Extro <strong>kurze </strong>&#8220;Statusmeldungen&#8221; in Form von <strong>Feedbacks</strong>. Das  kann die Bitte um Zeit zum Nachdenken sein, wenn Sie sich durch ein zu  schnelles Tempo unter Druck gesetzt fühlen oder eine Frage zu einem noch  zu klärenden Detail. Wichtig ist dabei, dem Extro das Gefühl zugeben,  dass Sie sich in geistiger Bewegung befinden. Der Extro wertschätzt ja  durchaus Ihre Präzession in der Entscheidungsfindung &#8211; nur bitte etwas  temporeicher.</li>
</ul>
<p>Und wie wir alle wissen, beginnt Dynamik beginnt ja im Kopf.</p>
<p><strong>Extro-Anspruch</strong>: Extros lieben i.d.R. Dynamik – auch im kommunikativen Prozess.</p>
<p><strong>Intro-Strategie</strong>: Relevanz sticht Details</p>
<ul>
<li>Überprüfen Sie im Gespräch mit einem Extro vorher die Relevanz dessen, was Sie sagen wollen. Spannen Sie dem Extro einen &#8220;Roten Faden&#8221; ohne sich dabei in Details zu verlieren. Ihre Kompetenz im <strong>Detail </strong>und in der Gründlichkeit <strong>langweilen </strong>den Extro und lassen ihn schnell <strong>ungeduldig </strong>werden.</li>
<li>Ihr &#8220;Roter Strategiefaden&#8221; kann etwa aussehen: &#8220;Ich finde, wir sollen  folgenden Aspekt dabei nicht unberücksichtigt lassen …&#8221; Das vermittelt  beim Extro Überblick und Transparenz. Sollte er einen anderen Aspekt  bevorzugen, so können Sie zu einen geeigneten Zeitpunkt den Faden wieder  aufgreifen: &#8220;Ich möchte nochmals auf … zu sprechen kommen.&#8221;</li>
</ul>
<p>Nur Mut &#8211; testen Sie es aus. Ihr Erfolg wird Sie beflügeln.</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre Erfahungen und Meinungen dazu.</p>
<p>Mit herzlichem Gruß,<br />
euer Wolfgang Natzke</p>
<p><strong>[ der Mensch macht's! ]</strong> – besonders in der Kommunikation</p>
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<p><strong> </strong></p>
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		<title>Erwachsen geworden!</title>
		<link>http://www.meister-training.de/erwachsen-geworden</link>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 13:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmotivation]]></category>
		<category><![CDATA[Soft Skills]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist endlich Mai – na und? Mir bedeutet dieser Monat sehr viel. Warum? Der Wonnemonat Mai bietet die volle Frühlingspalette: endlich milderes Wetter, schon frühmorgendlichen Vogelgesang, Blütenpracht und ein neues stark praxisorientiertes Fachbuch zum spannenden Thema Soft Skills. Das besondere daran ist, ich habe maßgeblich daran mitgewirkt. Nach dreimonatiger Arbeit war das Manuskriptes Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist endlich Mai – na und? Mir bedeutet dieser Monat sehr viel. Warum?</p>
<p>Der Wonnemonat Mai bietet die volle Frühlingspalette: endlich milderes Wetter, schon frühmorgendlichen Vogelgesang, Blütenpracht und ein neues <strong>stark praxisorientiertes Fachbuch</strong> zum spannenden Thema <strong>Soft Skills</strong>.</p>
<p>Das besondere daran ist, ich habe maßgeblich daran mitgewirkt.</p>
<p>Nach dreimonatiger Arbeit war das Manuskriptes Ende Januar 2012 fertiggestellt, und in die Obhut des Cornelsen Verlages übergeben worden. Ein mir bis dahin unbekanntes Gefühl machte sich in mir breit. Eltern werden wissen, wovon ich spreche. So oder ähnlich muss es sich anfühlen , wenn ein Kind &#8211; mein Kind &#8211; die Eltern verlässt. Ich hatte es kapitelweise gedanklich entwickelt, modelliert, partiell verworfen und doch geboren. Ich erinnere mich sehr genau an das erhabene Gefühl, als ich die letzten Korrekturen gemacht und an den Verlag gesendet habe. Es war mehr als ein Gefühl – es war eine Menge sich überlagernder Gefühle. Stolz und Freude über den Abschluss aber auch die bange Frage „Habe ich alles so beschrieben, dass es verständlich ist und Lesefreude bereitet und ist es erschöpfend genug?“.</p>
<p>Ich selbst bin an meinem ersten Buch gewachsen – mitgewachsen sozusagen. Die einzelnen Passagen in den jeweiligen Kapiteln wurden mir mehr und mehr vertraut und sogar ein wichtiger Teil meiner Selbstreflexion. Bei meinem Lieblingskapitel in dem es um Werte geht hatte ich große Schwierigkeiten, mich auf die vorgegebene Wortzahl zu beschränken. Vieles vom dem, was mir soooo wichtig erschien, habe ich komprimiert dargestellt. Trotzdem bin ich von meinem „Baby“ überzeugt, dass es erwachsen genug ist, um in der neuen Welt da draußen zu bestehen. Es wird genügend Raum zum Training und zur kritischen Reflexion bieten – davon bin ich überzeugt.</p>
<p>Freude, Zweifel, Leidenschaft waren über viele Tage des Schreibens meine ständigen Begleiter – keine Frage, ich tu‘s wieder!</p>
<p>Mein Baby:</p>
<h3><strong>Soft Skills trainieren</strong><br />
Cornelsen Verlag<br />
ISBN 978-3-589-24069-2<br />
Preis: 14,95 €</h3>
<p>Ich freue mich unglaublich darauf, wenn ich es in wenigen Tagen in gebundener Form in den Händen halten darf &#8211; es ist ein bischen wie Heimkehr.</p>
<p>Ich freue mich, wie immer,  auf Ihre Anmerkungen und Hinweise.</p>
<p>Mit herzlichem Gruß,<br />
euer Wolfgang Natzke</p>
<p><strong>[ der Mensch macht's! ]</strong> – auch beim Schreiben</p>
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<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mangelware High Potentials</title>
		<link>http://www.meister-training.de/mangelware-high-potentials</link>
		<comments>http://www.meister-training.de/mangelware-high-potentials#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 12:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Natzke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[führen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[High Potentials]]></category>
		<category><![CDATA[Identifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterbindung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Eurokrise zum Trotz boomt die deutsche Wirtschaft. Doch wo Licht, da auch Schatten. Wer als Unternehmen nachhaltig wachsen möchte, muss sich einmal mehr mit der Problematik des akuten Fachkräftemangels beschäftigen. Die Bindung leistungsstarker Mitarbeiter – sogenannter High Potentials – insbesondere solcher mit erfolgsrelevanten Qualifikationen für das Unternehmen entwickelt sich zunehmend zu einer Herausforderung. Häufig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Eurokrise zum Trotz boomt die deutsche Wirtschaft. Doch <strong>wo Licht, da auch Schatten</strong>. Wer als Unternehmen <strong>nachhaltig wachsen</strong> möchte, muss sich einmal mehr mit der Problematik des akuten Fachkräftemangels beschäftigen. Die Bindung leistungsstarker Mitarbeiter – sogenannter High Potentials – insbesondere solcher mit erfolgsrelevanten Qualifikationen für das Unternehmen entwickelt sich zunehmend zu einer <strong>Herausforderung</strong>. Häufig endet das in der Rekrutierung von neuen Mitarbeitern aus dem Ausland.</p>
<p>Angesichts des aktuellen Konjunkturaufschwungs zählt die Bindung von <strong>guten Mitarbeitern</strong> zu den Aufgaben mit <strong>höchster Priorität</strong> auf allen Führungsebenen. Das Risiko, eigene hoch qualifizierte Mitarbeiter an den Wettbewerber zu verlieren, ist dramatisch gestiegen.</p>
<h3>Was ist zu tun – außer lautstark darüber zu jammern?</h3>
<p>Die Lösung scheint ebenso simpel wie logisch zu sein. Folgen Sie einfach meiner Argumentation. <strong>Engagierte Mitarbeiter</strong> haben eine deutlich geringeres Wechselbedürfnis als ihre weniger, bis nicht-engagierten Kollegen. Diese stärker ausgeprägte Identifikation schlägt sich unmittelbar in geringeren Fluktuationskosten nieder, die sich aus der Neubesetzung einer vakanten Stelle unmittelbar ergeben. Das bedeutet, engagierte Mitarbeiter tragen einerseits einen großen Anteil zum Unternehmenserfolg bei, und helfen andererseits zusätzlich Kosten zu sparen. Sie sich daher <strong>doppelt wichtig</strong> &#8211; für Sie und das Unternehmen!</p>
<h3>Wie aber generiert eine Führungskraft Engagement?</h3>
<p>Mein Lösungsansatz liegt in der <strong>persönlichen Identifikation</strong> eines jeden Mitarbeiters – besonders eines Leistungsträgers &#8211; mit dem Unternehmen. Der Ruf eines Unternehmens spiel schon in der Rekrutierung von Mitarbeitern eine wesentliche Rolle – bei der Bindung von Arbeitskräften liegt er sogar auf dem ersten Platz.<br />
<strong>Mitarbeiter kommen zu Unternehmen und verlassen Vorgesetzte</strong> – eine alt bekannte Weisheit.</p>
<p>Eine transparente und als fair empfundene Entgelt- und Karrierepolitik ist ebenfalls ein relevanter Bindungsfaktor. Das Top-Management hingegen muss sich das nötige Vertrauen bei den Mitarbeitern erarbeiten, das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führen zu können.</p>
<p>Die <strong>Top-10-Faktoren </strong>der Mitarbeiterbindung in Deutschland:</p>
<ul>
<li>Der Ruf des Unternehmens als guter Arbeitgeber</li>
<li>Ausreichende Entscheidungsfreiheit</li>
<li>Faires und transparentes Entgelt im Vergleich zu Kollegen</li>
<li>Innovatives Unternehmen</li>
<li>Gutes Weiterbildungsangebot im Vergleich zu anderen Unternehmen aus der Branche</li>
<li>Zufriedenheit mit den Personalentscheidungen des Unternehmens</li>
<li>Als positiv wahrgenommener Einfluss von Technologie auf die Work-Life-Balance</li>
<li>Klare Visionen der Geschäftsleitung für einen langfristigen Erfolg</li>
<li>Einfluss auf Entscheidungsfindung im persönlichen Umfeld</li>
<li>Zufriedenheit mit der Geschäftsentscheidungen des Unternehmens</li>
</ul>
<p>Die Höhe der Entgelte spielt offenbar eine wesentlich geringere Rolle als so häufig vermutet. Je größer die Defizite zu den formulierten Ansprüchen werden, desto wahrscheinlicher wir die Wechselbereitschaft des Mitarbeiters mit allen bekannnten Konsequenzen.</p>
<p>Tun Sie was dagegen und entscheiden Sie sich aktiv für eine durch <strong>Klarheit </strong>und <strong>Offenheit </strong>geprägte Kommunikationskultur in Ihrem Umfeld. Verstehen Sie sich als <strong>Sinnstifter </strong>gegenüber Ihren Mitarbeitern. Menschen &#8211; auch Mitarbeiter &#8211; suchen nach dem Sinn in ihrem Tun.</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre Anmerkungen und Hinweise.</p>
<p>Mit herzlichem Gruß,<br />
euer Wolfgang Natzke</p>
<p><strong>[ der Mensch macht's! ]</strong> – speziell in der Führungsrolle</p>
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<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a rel="me" href="http://www.xing.com/profile/Wolfgang_Natzke" target="_blank"><img src="http://www.xing.com/img/buttons/10_en_btn.gif" alt="Wolfgang Natzke" width="85" height="23" /></a> Treten Sie doch meinem Netzwerk bei &#8211;  ver<strong>XING</strong>en wir uns.</p>
<p><strong>Bewerten SIE</strong> den Blogbeitrag – dadurch kann ich <strong>Interessenschwerpunkte </strong>noch besser <strong>bedienen</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seitliche Führung ist angesagt</title>
		<link>http://www.meister-training.de/seitliche-fuehrung-ist-angesagt</link>
		<comments>http://www.meister-training.de/seitliche-fuehrung-ist-angesagt#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 08:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entlastung]]></category>
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		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[führen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[lateral]]></category>
		<category><![CDATA[laterale Führung]]></category>
		<category><![CDATA[motivieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo sind sie hin &#8211; die &#8220;guten alten Zeiten&#8221; der Führungskultur? Ich meine die Zeit, in der ein Chef klare Ansagen machte und auf ein &#8220;Warum&#8221; eines Mitarbeiters mit einem &#8220;Weil ich das so will!&#8221; konterte und den Mitarbeiter damit sehr schnell verbal ruhigstellte. Aktuell bestimmt ja eher eine flache Hierarchie den Lauf der Dinge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo sind sie hin &#8211; die &#8220;guten alten Zeiten&#8221; der Führungskultur?<br />
Ich meine die Zeit, in der ein Chef klare Ansagen machte und auf ein &#8220;<strong>Warum</strong>&#8221; eines Mitarbeiters mit einem &#8220;<strong>Weil ich das so will!</strong>&#8221; konterte und den Mitarbeiter damit sehr schnell verbal ruhigstellte.</p>
<p>Aktuell bestimmt ja eher eine<strong> flache Hierarchie</strong> den Lauf der Dinge im Unternehmen. Ein Verweis auf die entsprechende Position in der Hierarchie fällt damit als Argument gegenüber einem Mitarbeiter kaum noch ins Gewicht. Das bedingt aber<strong> neue Herausforderungen</strong> für alle Beteiligten in der Führungsebene. Noch brisanter wird die Situation in einer Matrix- oder temporären Projektorganisation. Hier stehen die betroffenen Mitarbeiter verrichtungs- und objektbezogen in mehreren &#8220;Weisungsbeziehungen“&#8221;zu Vorgesetzten.<br />
Na ja &#8211; &#8220;Viel Feind, viel Ehr&#8221;.</p>
<p>Damit ist das im ersten Absatz beschriebene Modell einer Führungskraft wohl eher ein Ladenhüter. Auch der <strong>Industriemeister </strong>wird damit als Führungskraft an der Basis der Wertschöpfung plötzlich zu einem <strong>Menschen </strong>mit einer <strong>ganz besonderen Verantwortung</strong>. Auch in Unternehmen mit flachen Hierarchien gilt es, die Mitarbeiter zu den unternehmerischen Zielen hin zu &#8220;begleiten&#8221;. Klar ist aber, dass die eigentliche Führungsaufgabe heute eben anders wahrgenommen werden muss als zur &#8220;guten alten Zeit&#8221;. Die <strong>Einflussnahme</strong> auf die Mitarbeiter erfolgt mehr &#8220;<strong>seitlich</strong>&#8221; oder sogar unterstützend <strong>von unten</strong> und weit weniger von oben. Diese Form der Führung wird wegen der seitlichen Komponente als &#8220;<strong>Laterale Führung</strong>&#8221; bezeichnet.</p>
<p>Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass die Anzahl der unmittelbar unterstellten Mitarbeiter (Führungsspanne) sich für eine Führungskraft immer häufiger im Tagesgeschäft verändert. Dieser Umstand erfordert ein hohes Maß an kommunikativen Fertigkeiten vom Industriemeister. Es geht um geschickte Einflussnahme, um strategisch gut platzierte Argumente, damit Ihre Mitarbeiter Ihnen folgen. Es geht um Verständnis erreichen, Akzeptanz schaffen und Ihre Mannschaft eine Orientierung zu geben. Das ist es, was zählt! Es geht um die so häufig zitierten Win-win-Situationen im beruflichen Alltag.</p>
<p>Nur wenn SIE Ihre Soft Skills situationsgerecht einsetzen können, werden Sie zu den Gewinnern zählen.<br />
&#8220;Heute ist die gute, alte Zeit von morgen.&#8221; &#8211; wusste einst schon Karl Valentin.</p>
<p>Ab Anfang Mai ist mein Buch &#8220;Soft Skills trainieren&#8221; im Buchhandel erhältlich. Es bietet einen guten Überblick über die facettenreiche Welt der Soft Skills und hilft Ihnen dabei, Ihre „weichen Faktoren“ noch besser zu nutzen. Eine große Sammlung von Übungen rundet das stark praxisorientierte Trainingsbuch ab.</p>
<p><strong>Soft Skills trainieren</strong> – Handlungsfelder für die Kompetenzentwicklung<br />
Cornelsen Verlag<br />
ISBN 978-3-589-24069-2<br />
Preis: 14,95 €</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Hinweise.</p>
<p>Mit herzlichem Gruß,<br />
euer Wolfgang Natzke</p>
<p><strong>[ der Mensch macht's! ]</strong> – speziell in der Führungsrolle</p>
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<p><strong> </strong></p>
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		<item>
		<title>Erfolgversprechende Motivationskiller</title>
		<link>http://www.meister-training.de/erfolgversprechende-motivationskiller</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 08:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entlastung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[führen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[motivieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie leiten als Industriemeister ein Team? Großartig &#8211; dann wissen Sie auch wovon ich rede. Es geht mir primär um die immense Verantwortung, die Sie für Ihre Mitarbeiter übernommen haben. Respekt! Sie gestalten aktiv und ausgewogen die Rahmenbedingungen unter denen Ihre Mitarbeiter ihren vertraglichen Tätigkeiten nachkommen können. Aber die größte Hürde nehmen Sie mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie leiten als Industriemeister ein Team? Großartig &#8211; dann wissen Sie auch wovon ich rede. Es geht mir primär um die <strong>immense Verantwortung</strong>, die Sie für Ihre Mitarbeiter übernommen haben. Respekt! Sie gestalten aktiv und ausgewogen die Rahmenbedingungen unter denen Ihre Mitarbeiter ihren vertraglichen Tätigkeiten nachkommen können. Aber die größte Hürde nehmen Sie mit der Aufgabe der <strong>Mitarbeitermotivation</strong>, auf die Sie ja einen nicht unerheblichen Einfluss haben. Keine Sorge &#8211; ich möchte Sie nicht mit unzähligen Tipps und Impulsen zur Motivation von Mitarbeitern in den Tod der Langeweile treiben.</p>
<p>Mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen wertvolle Anregungen geben , wie Sie Mitarbeiter erfolgreich und nachhaltig demotivieren können:</p>
<ul>
<li><strong>Zeigen Sie sich extrem launisch und absolut unberechenba</strong>r<br />
Transparenz und Berechenbarkeit von Ihnen als Führungskraft sorgen für Stabilität und Sicherheit in Ihrem Team. Wer will denn so was? Sorgen Sie für ein bisschen zusätzlichen Stress und Frustpotenzial bei Ihren Mitarbeitern &#8211; das kommt immer gut an.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Ignoranz ist der richtige Weg</strong><br />
Ihre Mitarbeiter belästigen Sie mit eigenen Vorschlägen und Ideen. Das gilt es rigoros zu unterbinden. Ignorieren Sie derartige Attacken auf Ihre Persönlichkeit und folgen Sie ausschließlich Ihren eigen Anschauungen. Das frustet auch den hartnäckigsten Mitarbeiter – garantiert.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Gönnen Sie sich einen Günstling</strong><br />
Die Motivation eines Teams lässt sich auf sehr subtile Art mindern. Sorgen Sie aktiv für Misstrauen und Neid innerhalb des Teams. Erwählen Sie aus der Schaar Ihrer Mitarbeitern einen Günstling und gewähren Sie diesem jegliche Art von Bevorzugung – auch bei gemachten Fehlern. Das sorgt für eine gesunde Arbeitsatmosphäre in Ihrer Abteilung.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Schöpfen Sie Mitarbeiterpotenzial elegant aus</strong><br />
Aus den bewusst ignorierten Ideen Ihrer Mitarbeiter lässt sich aber noch Kapital für Sie schlagen. Nutzen Sie die Vorschläge und/oder die gewonnenen Ergebnisse einer durch Sie eingesetzten Arbeitsgruppe und &#8220;verkaufen&#8221; Sie diese Ihrem Vorgesetzten als Eigenleistung. Frustrieren anstatt motivieren &#8211; so lautet doch Ihre Maxime.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Der Mitarbeiter als &#8220;Kotzkübel&#8221;</strong><br />
Sie sind heute einfach nicht gut drauf und haben eine Mörderlaune. Kein Problem! Wofür haben Sie Mitarbeiter? Schnappen Sie sich den erstbesten aus Ihrem Team und dem zeigen Sie dann mal wo der Hammer hängt. Wenn das nicht den gewünschten Erfolg bringt, dann lassen Sie es doch das ganze Team spüren. Das vertreibt garantiert jegliche Form von guter Laune und sorgt für gemäßigte Motivation.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Ihre Entscheidungen bedürfen keinerlei Begründung</strong><br />
Wenn einer dieser verwegenen Mitarbeitern mit einer Idee zu Ihnen kommt, dann begründen Sie eine Ablehnung auf keinen Fall. Schließlich würde er sich dann wertgeschätzt und ernst genommen fühlen. Wollen Sie das etwa? Daher auf Nachfragen stoisch mit dem Satz antworten: &#8220;Das machen wir so nicht, weil ich das so entschieden habe“. Auch so ein Mitarbeiter lässt sich gezielt frusten.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Fordern Sie mehr &#8211; besonders vom Mitarbeiter</strong><br />
Der globale Wettbewerb fordert viel. Bereitschaft zu Überstunden, höhere Arbeitsleistungen, extreme Zuverlässigkeit und ein hohes Engagement. All das fordern Sie von Ihren Mitarbeitern konsequent ein und leben das Gegenteil vor. Gönnen Sie sich eine frühen Feierabend – letztendlich sind Sie eine hart arbeitende Führungskraft. Drücken Sie sich durch geschickte Delegation vor jeglicher Arbeit. Mitarbeiter wollen ja schließlich entwickelt werden.</li>
</ul>
<p>All right &#8211; zum Abschluß noch ein Motivations Video von André Loibl .<br />
Sehen Sie selbst:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=yvBHj7YQ5Mo">http://www.youtube.com/watch?v=yvBHj7YQ5Mo</a></p>
<p>Falls Sie sich dazu entschließen sollten meine wertvollen Tipps nicht umzusetzen sondern das krasse Gegenteil versuchen wollen, dann müssen Sie ernsthaft mit Motivation in Ihrem Team rechnen. Wenn Sie das unbedingt beabsichtigen &#8211; bitte sehr. Sagen Sie dann aber nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt!</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Hinweise.</p>
<p>Mit herzlichem Gruß,<br />
euer Wolfgang Natzke</p>
<p><strong>[ der Mensch macht's! ]</strong> – erst recht bei der DeMotivation</p>
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<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Die Gelbe Karte &#8211; Abmahnung</title>
		<link>http://www.meister-training.de/die-gelbe-karte-abmahnung</link>
		<comments>http://www.meister-training.de/die-gelbe-karte-abmahnung#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 08:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entlastung]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Zusammenarbeit von Menschen sind Konflikte einfach Normalität - das gilt auf für das Tagesgeschäft eines Industriemeisters. Leider kommt es manchmal zu einer vom Arbeitnehmer (Mitarbeiter) verursachten Situation im Arbeitsverhältnis, die den Arbeitgeber veranlasst eine ordnungsgemäße Kündigung auszusprechen. Einer solchen Kündigung geht in der Regel eine Abmahnung voraus. Dabei handelt es sich um eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <strong>Zusammenarbeit </strong>von Menschen sind <strong>Konflikte </strong>einfach <strong>Normalität </strong>- das gilt auf für das Tagesgeschäft eines Industriemeisters. Leider kommt es manchmal zu einer vom Arbeitnehmer (Mitarbeiter) verursachten Situation im Arbeitsverhältnis, die den Arbeitgeber veranlasst eine ordnungsgemäße Kündigung auszusprechen.</p>
<p>Einer solchen Kündigung geht in der Regel eine <strong>Abmahnung voraus</strong>. Dabei handelt es sich um eine <strong>formale Aufforderung </strong>einer Person (Vorgesetzter) an eine andere Person (Mitarbeiter), eine <strong>bestimmte Handlung</strong> künftig zu <strong>unterlassen </strong>oder <strong>vorzunehmen</strong>. Die möglichen Anlässe für eine Abmahnung sind dabei sehr vielfältig. Aus meiner Führungstätigkeit sind mir noch folgende Gründe gut in Erinnerung:</p>
<ul>
<li>Tätigkeiten die bewusst zeitlich gestreckt werden</li>
<li>Tätigkeiten die qualitativ &#8220;schlecht&#8221; ausgeführt werden</li>
<li>Bewusste Störung des betrieblichen Friedens</li>
<li>Wiederholte Unpünktlichkeit bei Arbeitszeitbeginn</li>
<li>Verspätete Abgabe einer Krankmeldung</li>
<li>Unentschuldigtes Fehlen am Arbeitsplatz</li>
</ul>
<p>All dies sind ausreichende <strong>Gründe</strong>, um eine <strong>Abmahnung </strong>in<strong> schriftlicher Form</strong> auszusprechen.</p>
<p>Um im Falle einer Abmahnung keinen Anlass für einen formalen Fehler vor dem Arbeitsgericht zu bieten, <strong> </strong>sollten Sie ein paar Faktoren berücksichtigen:</p>
<ul>
<li>Mahnen Sie Fehlverhalten grundsätzlich ab</li>
<li>Überprüfen Sie, ob ggf. eine (schwerwiegende) Pflichtverletzung vorliegt</li>
<li>Achte Sie auf Verhältnismäßigkeit</li>
<li>Hören Sie den betroffenen Mitarbeiter im Vorfeld an</li>
<li>Mahnen Sie zeitnah ab</li>
<li>Bennen Sie das Fehlverhalten eindeutig</li>
<li>Mahnen Sie grundsätzlich schriftlich ab</li>
<li>Sammeln Sie ausreichende Beweise</li>
<li>Mahnen Sie jedes Fehlverhalten einzeln ab</li>
<li>Kündigen Sie spätestens nach der 3. Abmahnung</li>
</ul>
<p>Weiterhin muss der Vorgesetzte schriftlich kundtun, dass er das Fehlverhalten seines Mitarbeiters in <strong>kleinster Weise billigt</strong> und eine <strong>Wiederholung </strong>ebnen dieses Fehlverhaltens eine<strong> sofortige Kündigung</strong> zur Folge hat.</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong><br />
Der Betriebsrat hat hinsichtlich einer Abmahnung <strong>keine </strong>Anhörungs-, Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte.</p>
<p>Um dem Mitarbeiter ausreichend Gelegenheit zu geben, sich für sein Fehlverhalten zu rechtfertigen oder es zu korrigieren muss folgendes beachtet werden. Zwischen zwei Abmahnungen oder auch zwischen der ersten Abmahnung und einer eventuellen Kündigung muss ein <strong>ausreichend großer Zeitraum</strong> liegen. Ist es zu einer Abmahnung gekommen, so wird diese Bestandteil der Personalakte des betroffenen Mitarbeiters.</p>
<p>Generell ist eine ausgesprochene Abmahnung ein sehr &#8220;unangehnehmer&#8221; Akt in der Führungsaufgabe eines Industriemeisters. Letztendlich kann und sollte viel davor getan werden &#8211; es ist eine Frage der Führungskultur.<br />
Die Abmahnung entspricht der <strong>Gelben Karte</strong> in einigen Sportarten (z. B. Fußball, Handball, Volleyball) durch die eine Verwarnung auf Grund von <strong>Verstößen </strong>gegen die  &#8220;<strong>Spielregeln</strong>&#8221; oder &#8220;<strong>unsportlichem Verhalten</strong>&#8221; angezeigt wird.  Bei groben Verstößen erfolgt direkter Platzverweis.</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Hinweise.</p>
<p>Mit herzlichem Gruß,<br />
euer Wolfgang Natzke</p>
<p><strong>[ der Mensch macht's! ]</strong> – leider auch bei der Abmahnung</p>
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<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Misserfolge sind nötig!</title>
		<link>http://www.meister-training.de/misserfolge-sind-noetig</link>
		<comments>http://www.meister-training.de/misserfolge-sind-noetig#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 13:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Natzke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<description><![CDATA[Erfolgreichen gelingt einfach immer alles &#8211; denen gehört doch die Welt! Das jedenfalls glaubt die Mehrheit und lässt sich dabei nur allzu gern blenden. Nahezu allen Erfolgen geht nämlich in der Regel eine Vielzahl von Misserfolgen voraus, die jedoch im Rausch des Erfolges gern unerwähnt bleiben. Sie kennen das von Ihrem Arbeitsumfeld her. Es muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erfolgreichen gelingt einfach immer alles &#8211; denen gehört doch die Welt!</strong><br />
Das jedenfalls glaubt die Mehrheit und lässt sich dabei nur allzu gern blenden. Nahezu allen Erfolgen geht nämlich in der Regel eine Vielzahl von Misserfolgen voraus, die jedoch im Rausch des Erfolges gern unerwähnt bleiben.</p>
<p>Sie kennen das von Ihrem Arbeitsumfeld her. Es muss immer kontinuierlich aufwärts gehen. Derjenige, der auch mal verliert, hat halt versagt. War eben doch kein echter Siegertyp! Schon findet er sich im „Sammelbecken der Loser“ wieder &#8211; so schnell und so einfach geht das. Fehler sind das Resultat von Unfähigkeit und gehören damit nicht in ein smartes Unternehmen. Wer Fehler macht muss sanktioniert werden &#8211; da gibt es kein Pardon!</p>
<p>Wow – das entspricht doch so sehr dem deutschen Perfektionismus. Da greift ein Rad in das andere und alle Abläufe sind kalkulierbar. <strong>Menschen </strong>sind aber <strong>Individualisten </strong>und bilden dadurch ein <strong>hoch komplexes System</strong>. Das Resultat des Verhaltens eines derartigen Systems ist eben nicht exakt vorherbestimmbar. Dem Himmel sei Dank!</p>
<p>Wir alle wären doch so gern perfekt. Deshalb fällt die Akzeptanz ja auch so schwer. Immer muss uns alles gelingen. Doch der Weg des Erfolgreichen ist von Misserfolgen gepflastert &#8211; wie uns auch jüngere Beispiele aus der Politik zeigen. Relevant ist offenbar nicht das Scheitern an sich, sonder vielmehr, wie mit dem Faktum umgegangen wird. Wenn der Misserfolg den Zweifel am Selbstvertrauen nährt, dann ist der Erfolg tatsächlich in Frage zu stellen. Wenn aber das Scheitern als eine wertvoll gemachte Erfahrung verstanden wird, kann es sogar den Weg zum Erfolg stakt positiv beeinflussen.</p>
<p>Es wäre doch eine trügerische Illusion zu glauben, in einem immer komplexer werdenden Kontext könnten wir mit immer geringerer Fehlerwahrscheinlichkeit agieren. Komplexe Systeme &#8211; wie zusammenarbeitende Menschen &#8211; werden Fehler begehen. Das ist nicht nur menschlich, sondern unvermeidlich. Es gilt das in den Fehlern enthaltene „Lernpotenzial“ sinnvoll zu nutzen. Das ist wirklich smart!</p>
<p>Die Amerikaner haben gelernt &#8211; lernen Sie mit:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Yuvah9bVPMo">http://www.youtube.com/watch?v=Yuvah9bVPMo</a></p>
<p>Wachsen Sie über sich selbst hinaus, indem Sie sich auch in Grenzbereiche wagen, in denen ein Misserfolg möglich ist.<br />
Wenn Sie nichts riskieren, werden sie auch nichts gewinnen.</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Anmerkungen.</p>
<p>Mit herzlichem Gruß,<br />
euer Wolfgang Natzke</p>
<p><strong>[ der Mensch macht's! ]</strong> – besonders beim Risikomanagement</p>
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<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Effektivität &#8211; ein Bremsklotz?</title>
		<link>http://www.meister-training.de/effektivitaet-ein-bremsklotz</link>
		<comments>http://www.meister-training.de/effektivitaet-ein-bremsklotz#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 11:21:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Natzke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
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		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Leader]]></category>

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		<description><![CDATA[In meiner aktiven Zeit als Technischer Geschäftsführer hatte ich häufiger darüber nachgedacht, was eigentlich einen &#8220;idealen Mitarbeiter&#8221; für mich ausmachen würde. Damals &#8211; das ist über 11 Jahre her &#8211; waren meine Antworten eher pragmatisch geprägt. Heute, als Coach und Trainer, möchte ich meine Antworten gern modifizieren wollen. Ein idealer Mitarbeiter ist ein Fan des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner aktiven Zeit als Technischer Geschäftsführer hatte ich häufiger darüber nachgedacht, was eigentlich einen &#8220;<strong>idealen Mitarbeiter</strong>&#8221; für mich ausmachen würde. Damals &#8211; das ist über 11 Jahre her &#8211; waren meine Antworten eher pragmatisch geprägt. Heute, als Coach und Trainer, möchte ich meine Antworten gern modifizieren wollen.</p>
<p>Ein idealer Mitarbeiter ist ein <strong>Fan des Unternehmens </strong>und idealerweise auch von der unmittelbaren Führungskraft. Ein typisches Merkmal könnte das Fehlen von Differenzierung in &#8220;Freizeit&#8221; und &#8220;Arbeitszeit&#8221; sein. Was auf den ersten Blick wie Unverstand und Selbstausbeutung anmutet, ist bei genauerer Betrachtungsweise lediglich ein Indiz dafür, dass hier ein Mensch schlichtweg Freude an seinem Tun empfindet.</p>
<p>Diese Verhaltensweise ist jedem von uns bekannt, wenn wir einer Tätigkeit nachgehen, die uns voll und ganz erfüllt. Die zur Verfügung stehende &#8220;Lebenszeit&#8221; ist grundsätzlich für die meisten von uns von essenzieller Bedeutung. Angesichts des Faktes, dass unser Leben einen endlichen Charakter hat, ist die individuelle &#8220;<strong>Lebenszeit</strong>&#8221; damit ein wirklich <strong>kostbares Gut</strong>.</p>
<p>Die Puhdys haben sich der heiklen Thematik musikalisch angenommen.  Hören Sie selbst:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=YMxpZ39sdWA">http://www.youtube.com/watch?v=YMxpZ39sdWA</a></p>
<p>Im Bewusstsein darüber, und der Tatsache unser stetig komplexeren Anforderungen, wird damit zwangsläufig der Wunsch nach mehr <strong>Lebens-Qualität</strong> immer mehr an Raum und Bedeutung gewinnen. Diese <strong>tiefe Sehnsucht</strong> wird sich in allen Systemen und Strukturen unsere Gesellschaft niederschlagen.</p>
<p>Unser Handeln im <strong>Tagesgeschäft </strong>ist deutlich bestimmt von <strong>Effektivität </strong>und <strong>Effizienz</strong>. Das bedeutet, für Individualität und Vielfältigkeit bleibt kein Raum. Wenn Sie genau das auf eine der oben beschriebenen Situation übertragen, in der Sie Raum und Zeit vergessen haben und voller Euphorie Ihrem Tun folgen – <strong>was macht das dann mit Ihnen?</strong> Möglicherweise sind Sie tatsächlich effektiver durch <strong>standardisierte Abläufe</strong> etc. – aber wird es dann nicht auch unendlich <strong>langweilig </strong>für Sie? Und was – wenn Sie sich dann auch noch die Frage nach dem <strong>Sinn </strong>stellen? Sie haben doch auch Hunger nach SINN in Ihren Tun.</p>
<p>Die für mich zentrale Frage als Trainer und Coach lautet aber:<br />
„Wenn Sie &#8211; oder Ihre Mitarbeiter – den Sinn in ihrer aktuellen Tätigkeit verloren haben, dann suchen sie ihn doch <strong>woanders </strong>- oder?&#8221;</p>
<p>Was für eine geradezu unglaubliche Verschwendung von Ressourcen! Welches Unternehmen, das im globalen Wettbewerb steht, kann es sich leisten seine wirklichen <strong>Leader </strong>zu <strong>verlieren</strong>?</p>
<p>Wo stecken die Entscheider, die solche und ähnliche Fragestellungen mal wirklich zu Ende denken können und/oder wollen?</p>
<p>Jedes erfolgreich operierende Unternehmen muss doch ein Eigeninteresse daran haben, einem Leistungsträger ein Umfeld zu bieten, in dem er in den <strong>FLOW </strong>kommt.</p>
<p>Investieren Sie in Ihre Mitarbeiter – es zahlt sich auch für Sie aus!</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Anmerkungen.</p>
<p>Mit herzlichem Gruß,<br />
euer Wolfgang Natzke</p>
<p><strong>[ der Mensch macht's! ]</strong> – besonders in der Gestaltung</p>
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<p><strong> </strong></p>
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		<item>
		<title>Haben Sie Teamverständnis?</title>
		<link>http://www.meister-training.de/haben-sie-teamverstaendnis</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 08:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Natzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entlastung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
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		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Teambuilding]]></category>
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		<description><![CDATA[Manche Anforderungen in Stellenausschreibungen haben scheinbar wirklich Bestand.  So verhält es sich auch mit dem Anspruch nach ausgeprägter Teamfähigkeit eines Bewerbers, die jedoch bemerkenswerterweise in keinem Berufsbild explizit als Ausbildungsfach angeboten wird. Fakt ist aber, dass diese Fähigkeit offenbar von großer Relevanz ist, um überhaupt in die engere Auswahl der Bewerber zu gelangen. Was kennzeichnet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Anforderungen in Stellenausschreibungen haben scheinbar wirklich Bestand.  So verhält es sich auch mit dem Anspruch nach ausgeprägter Teamfähigkeit eines Bewerbers, die jedoch bemerkenswerterweise in keinem Berufsbild explizit als Ausbildungsfach angeboten wird. Fakt ist aber, dass diese Fähigkeit offenbar von großer Relevanz ist, um überhaupt in die engere Auswahl der Bewerber zu gelangen.</p>
<p><strong>Was kennzeichnet Teamfähigkeit eigentlich?</strong></p>
<p>Teamfähigkeit bedeutet, dass ein Mensch in der Lage und Willens ist, sich in existierende oder neu zu gestaltende &#8220;Gruppen&#8221; fördernd einzubringen. Das kann sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext der Fall sein. Der hohe <strong>Anspruch </strong>besteht darin, dass jeder im Rahmen seiner Fähigkeiten und Möglichkeiten dem <strong>Team </strong>einen <strong>Nutzen </strong>bringt. Dieser Nutzen soll einen <strong>positiven Einfluss</strong> auf das (Arbeits-)Ergebnis des Teams haben, und wird deshalb als wichtige Fähigkeit gehandelt.</p>
<p>Wer hatt&#8217;s erfunden? Schaun Sie selbst:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=I5qQMEHLQKo">http://www.youtube.com/watch?v=I5qQMEHLQKo</a></p>
<p><strong>Irrtümer im Teamverständnis</strong></p>
<p>&#8220;Wir sitzen doch alle in einem Boot&#8221; &#8211; dieser Satz wird gern und häufig bemüht, wenn es um die Beschwörung von Gemeinsamkeit und Zusammenhalt im beruflichen oder auch im privaten Kontext geht.</p>
<p>Stellen Sie sich ein Achter Ruderboot vor, in dem jeweils vier Ruderer in die eine Richtung schauen und die anderen vier Ruderer in die entgegengesetzte Richtung. Erst durch das Umsetzen von vier Beteiligten und dem damit verbunden &#8220;Perspektivenwechsel&#8221; wird dieses Team überhaupt handlungsfähig.</p>
<p>So jetzt stimmt aber alles – oder? Das Team sitzt gemeinsam im Achter, die Sichtweisen stimmen, aber sie kommen dem gesteckten Ziel einfach nicht näher, denn das &#8220;Handwerkszeug&#8221;, die Ruder, fehlen.</p>
<p>Also ist es durchaus nicht allein damit getan, gemeinsam in einem Boot zu sitzen.</p>
<p>Es bedarf mehr – sehr viel mehr – um ein Team zu werden!</p>
<p><strong>Was aber macht eine Gruppe von Menschen eigentlich zu einem Team?</strong></p>
<p>Ein Team ist eine Arbeitsgruppe,</p>
<p>• die unter <strong>Nutzung </strong>der <strong>unterschiedlichen Ressourcen</strong> ihrer Mitglieder</p>
<p>• an einem gemeinsamen oder mehreren <strong>gemeinsamen Ziel(en)</strong> arbeitet</p>
<p>• dies in einer <strong>geregelten</strong>, <strong>strukturierten </strong>und <strong>organisierten Form</strong> tut und</p>
<p>• über diese Struktur und Organisation (kontinuierlich) <strong>reflektiert</strong>.</p>
<p>Das bedeutet zwangsweise, eine Gruppe von &#8220;Individualisten“ ist bei weitem kein Garant für ein erfolgreiches Team.</p>
<p><strong>Was genau unterscheidet eine Gruppe von einem Team?</strong></p>
<p>Die nachfolgenden Fragestellungen können Ihnen dabei helfen, die Abgrenzung zueinander transparenter zu gestalten:</p>
<ul>
<li>Wie gestaltet sich die      Organisation?<br />
Gruppe: Locker und unverbindlich<br />
<strong>Team</strong>: Straff und verbindlich</li>
</ul>
<ul>
<li>Welche Ziele existieren?<br />
Gruppe: Verfolgung unterschiedliche Ziele<br />
<strong>Team</strong>: Alle verfolgen dasselbe Ziel</li>
</ul>
<ul>
<li>Was hat Priorität?<br />
Gruppe: Gruppenzugehörigkeit ist unwichtig<br />
<strong>Team</strong>: Teamzugehörigkeit hat erste Priorität</li>
</ul>
<ul>
<li>Welche Interessen werden      verfolgt?Gruppe: Häufig Eigeninteressen<br />
<strong>Team: </strong>Alle „ziehen an einem Strang“</li>
</ul>
<ul>
<li>Woher kommt die Motivation?<br />
Gruppe: Kommt von außen (Ich muss!)<br />
<strong>Team</strong>: Kommt von innen (Ich will!)<br />
Wer will ist extrem intrinsisch motiviert!</li>
</ul>
<ul>
<li>Wo ist der Wettbewerb?<br />
Gruppe: Vereinzelte Konkurrenz untereinander<br />
<strong>Team</strong>: Konkurrenz ist nach außen gerichtet</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie wird kommuniziert?<br />
Gruppe: Sowohl offen als auch verdeckt<br />
<strong>Team:</strong> Offen mit Feedback</li>
</ul>
<ul>
<li>Wem wird vertraut?<br />
Gruppe: Wenig untereinander und in die Gruppe<br />
<strong>Team</strong>: Stark untereinander und in das Team</li>
</ul>
<p>Sie ahnen es schon, ein erfolgreiches Team muss – wie vieles im Leben – aufwendig entwickelt werden.<br />
Das bedeutet per se die Bereitschaft für langfristige Arbeit und viel Engagement in sich und ins Team.</p>
<p>Meine <strong>Praxiserfahung </strong>dokumentiert mir leider immer wieder, dass die <strong>Mehrheit </strong>von Teams weit <strong>unter </strong>ihrem <strong>möglichen Leitungsniveau </strong>liegen , weil sie im wahrsten Sinne des Wortes &#8220;verwahrlosen&#8221;.</p>
<p>Lassen Sie das nicht zu! Investieren Sie in Ihr Team – es zahlt sich auch für Sie aus!</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Anmerkungen.</p>
<p>Mit herzlichem Gruß,<br />
euer Wolfgang Natzke</p>
<p><strong>[ der Mensch macht's! ]</strong> – gerade auch im Team</p>
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