Vieles habe ich in meiner Blog-Reihe zum Thema “Präsentation” bereits geschrieben. Über die richtige Anzahl der Folien, die passenden Einstiege und die Kommunikation mit dem Publikum. Auch über die Inhalte einer Präsentation finden Sie in meinem Weblog bereits Einträge. Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie bei Präsentationen den längeren Atem haben.
Auf die richtige Atmung kommt es an!
Ihre Präsentation kann – sowohl inhaltlich als auch optisch – exzellent sein, wenn Sie Ihre Folien nicht genauso gut dem Publikum herüberbringen können, haben Sie ein Problem. Machen Sie an den richtigen Textstellen Pausen und atmen Sie ruhig. Wie das funktioniert, zeige ich Ihnen in diesem Blog-Beitrag.
5 Geheimnisse der Atmung
Verschiedene Atmungsmuster verraten, wie wir atmen und wie groß unsere Nervosität ist:
Bei der Ruheatmung erfolgt die Einatmung durch das Anspannen des Zwerchfelles, welches quer zwischen Brusthöhle und Bauchhöhle liegt und nach oben eine Kuppel bildet. Durch das Anspannen flacht die Kuppel ab und das Lungenvolumen vergrößert sich, so dass Luft in die Lunge strömen kann. Dabei hebt sich die Bauchdecke. Das Verhältnis von Aus- und Einatemzeit bei der Ruheatmung ist annähernd gleich. Die Atemfrequenz ist niedrig. Die Wirkung dieser Atmung auf den Gesamtorganismus ist spannungsmindernd und daher beruhigend. Wichtig ist daher für jeden, dass diese Atemvariante ausgebildet ist. Sie kann bei Bedarf auch gezielt gegen Nervosität eingesetzt werden.
Drei einfache Tipps für die richtige Atmung vor einer Präsentation:
- Bekommen Sie ein Gespür für Ihre Atmung. Stellen Sie sich hin und halten Sie die Füße geschlossen. Atmen Sie ganz normal und versuchen Sie, dabei ruhig stehen zu bleiben. Nach kurzer Zeit werden Sie merken, wie der Körper im Atemrhythmus mitschwankt. Beeinflussen Sie den Atem nicht, sondern beobachten Sie Ihn nur.
- Stellen Sie sich wieder bequem hin. Dieses Mal stellen Sie die Beine aber schulterbreit auseinander. Legen Sie eine Hand zur Kontrolle auf den Bauch und stellen Sie sich eine Tasse Kaffee oder etwas anderes, für Sie angenehm Duftendes, vor: Frischer Tee oder einen Strauß Blumen zum Beispiel. Während Sie so tun, als würden Sie daran riechen, atmen Sie automatisch in den Bauch.
- Gähnen Sie einmal so richtig ausgiebig! Und zwar so, wie Sie es vor Kollegen oder Familie niemals tun sollten: Mit offenem Mund und lauten Gähn-Geräuschen. Denn das Gähnen gehört zu den ältesten Übungen der Stimmerziehung. Die Vorteile dabei sind die Weitung des Rachen- und Mundraumes, die Befeuchtung der Stimmlippen sowie die Senkung des Kehlkopfes in die Tiefstellung.
Welche Atem-Übungen können Sie empfehlen? Haben Sie Tipps und Hinweise, wie sich die Nervosität vor einer Präsentation durch die richtige Atmung verringern lässt? Über Anregungen, Hinweise und Kommentare freue ich mich sehr!
Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke
[der Mensch macht's!]
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