Präsentation – Die Körper-Sprache

12.12.2009

bruecke-nieten-schatten

Eine Sprache ohne sprachliche Barrieren?

Wer in einem international aufgestellten Unternehmen arbeitet, spricht mit Sicherheit mehrere Sprachen. Doch beherrschen Sie auch die Körper-Sprache?

Jeder von uns spricht Sie – jeden Tag. Doch setzen wir unsere Mimik und Gestik ganz bewusst ein, um unsere gesprochenen Worte zu unterstützen? In meiner Blog-Reihe beschäftige ich mich mit Präsentationen. Von der passenden Fernsteuerung für Ihren PC, bis zu den kreativsten Einleitungssätzen, schreibe ich über alles, rund um die Präsentation.

Was Sie an der Körpersprache erkennen können

Bei einem Besuch in einem Unternehmen entfiel mir der Name des Inhabers. Bereits während der Fahrt im Auto grübelte ich die ganze Zeit, wie der Inhaber hieß. Es wollte mir aber partout nicht einfallen. Im Unternehmen angekommen, merkte ich schnell, wer der Chef war, ohne dass sich dieser kleidungstechnisch von seinen Angestellten abhob. Ganz ohne Worte konnte ich also denjenigen sofort erkennen, der in dem Unternehmen die Entscheidungen traf.

Oftmals vertrauen wir bei Begegnungen dem ersten Eindruck. Schnell stecken wir Menschen in Schubladen, sortieren vor, ob uns dieser Mensch liegt oder nicht, ob wir ihn sympathisch finden oder uns eher abgestoßen fühlen. Dabei enthält dieser erste Eindruck oftmals viel mehr Informationen, als wir glauben wollen. Wie können uns Menschen beeindrucken, die verträumt in den Himmel schauen oder die, auf eine ganz gewisse Art, die Zeitschrift in der Bahn umblättern?
Unsere kleinen feinen Antennen nehmen unterbewusst viel mehr wahr.

Welche Körperhaltungen sagen was über uns aus?

Folgendes Video mit dem Austrofred soll Ihnen beim “1×1 der Körpersprache” behilflich sein.

Verschränkte Arme – das weiß jeder – setzen nicht gerade einen offenen Gesprächspartner voraus, ganz im Gegenteil. Doch wie sieht es eigentlich mit den Beinen aus? Wenn die Beine leicht geöffnet sind, signalisiert uns das, dass unser Gegenüber entspannt ist. Geschlossene und eng beieinander stehende Beine zeugen von Anspannung. Und auch unsere Füße verraten eine ganze Menge über unsere Gefühlslage. Parallel stehende Füße „stehen” für Souveränität, während das Stehen auf dem Ballen oder den Fersen als Unruhe und Verspannung verstanden werden.

Das Fenster unserer Seele sind die Augen. Sind sie konstant und eindringlich, dann deutet das auf ein bewusstes provokantes Verhalten hin. Sie haben ihr Gegenüber praktisch im Fokus und lassen ihn nicht mehr los. Umherschweifende Augen zeigen ein mangelndes Interesse und eine geistige Abwesenheit. Aus den Comics wissen wir: Wer nach oben schaut, der sucht nach Lösungen oder versucht, sich an etwas zu erinnern.

Wie stehen Sie am sichersten und besten bei Präsentationen? Welche Tipps und Tricks haben Sie, um beim Publikum souverän zu wirken? Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Anregungen zum Thema gelungene Präsentationen.

Eine Fortsetzung dieser karriereträchtigen Thematik ist in loser Abfolge geplant.

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