Professioneller Umgang mit Kritik

23.06.2011

Der Umgang mit Kritik ist für die meisten von uns eine wirkliche Herausforderung. Kritik schmerzt dann besonders stark, wenn der Kritisierte sich in seiner gesamten Person in Frage gestellt fühlt. In der Regel können wir umso schlechter mit Kritik umgehen, je weniger wir uns selbst Fehler verzeihen können und umso geringer unser augenblickliches Selbstwertgefühl ist.

Was ist schlimmer, als kritisiert zu werden? Unprofessioneller Umgang mit Kritik!

Letztendlich entscheiden Sie ja darüber,

  • wie ernst Sie die Kritik und
  • die Person des Kritikers nehmen und
  • welche Stellenwert die Kritik für Sie hat.

Wenn Sie jetzt einmal Ihre bisherige Verhaltensweise bei Kritik reflektieren, zu welcher der drei archaischen Verhaltensweisen tendieren Sie eher?

  • Flucht - schneller, unkontrollierter Rückzug mit flankierendem Beleidigt sein
  • Kampf - gedankliche Einleitung eines rhetorischen Gegenangriffes
  • Totstellen - völlige Ignoranz der Kritik

Sind diese Verhaltensansätze empfehlenswert?
“Wer sich über Kritik ärgert, gibt zu, dass sie verdient war.” – Tacitus

Welcher Umgang ist vorteilhaft für Sie?

Mit Kritik “richtig” umgehen zu können ist eine wichtige Fähigkeit für Ihr seelisches Wohlbefinden, Ihren beruflichen Erfolg und für Ihre sozialen Beziehungen. In vielen Fällen lohnt es sich, wenn Sie Ihrem Kritiker genau zuhören.

Der professionelle Umgang mit Kritik ist erlernbar - auch für Sie!

Worauf sollten Sie achten wenn Sie zukünftig kritisiert werden und welcher vorteilhafte Umgang ist anzustreben?

Die TOP10 der Tipps zum Umgang mit Kritik:

  • Kritik begrüßen – Kritik ist immer eine Chance
    Wenn Sie Kritik als “Präsent” bewerten, ist sie weniger verletzend, sondern bietet die Chance zu wachsen.
    (Geschenke können auch zurückgewiesen werden – siehe die letzten drei Tipps! )
  • Feedback fordern – Öfter mal nachfragen
    Bitten Sie Menschen, die Ihnen wichtig sind, häufiger um Feedback.
  • “Danke” sagen – Feedback wertschätzen
    Bedanken Sie sich bei Ihrem Gesprächspartner, zum Beispiel mit den Worten
    “Vielen Dank für Ihre Rückmeldung! Jetzt weiß ich, wie … “
  • Aktiv zuhören – Den Kritiker ernst nehmen
    Fassen Sie das, was bei Ihnen auf zwei Ebene ankommt – Gefühl und Inhalt – zu einer Frage zusammen.
  • Konkrete Aussagen fordern - Nach konkreten Beispielen fragen
    Zwingen Sie Ihren Gesprächspartner, konkret zu werden.
    (“Was genau oder wann genau habe ich …”)
  • Positiv übersetzen – Auf Pauschalkritik bitte reagieren
    Kritik entlädt sich häufig pauschal (immer, nie, jedes Mal, …).
    Das ungerechtfertigte Attacke ermutigt zu einem Gegenschlag – Vorsicht!
    Dieses Verhalten bestärkt Ihren Kritiker eher in seinem Standpunkt.
  • Zukunft im Blick – Nach vorne schauen
    Die Mehrheit der Kritiker schaut in die Vergangenheit – da ist nichts mehr zu ändern. Bieten Sie den Blick nach vorne und ermitteln Sie, was sich Ihr Gesprächspartner wünscht.
  • Kritik zurückweisen – Gegendarstellung liefern
    Wenn Sie sich dafür entscheiden die Kritik aus guten Gründen nicht anzunehmen, fassen Sie das bisher Gesagte zusammen und legen Sie Ihren Standpunkt dar.
  • Gegenschlag – Gekonnt kontern
    Auf “gemeine” öffentlich geäußerte Kritik können Sie pointiert bei weniger Sachlichkeit mit einem “Augenzwinkern” reagieren.
    Das bringt Sympathie und die Chance  im “kleinen Kreis” die Meinungsverschiedenheit zu klären.
  • Verunsichern – Den Kritiker in die Defensive drängen
    Falls Sie kein schlagfertiges Argument parat haben, probieren Sie einmal folgenden Satz aus:
    “Ihre Aussage ist hochgradig interessant. Sie verraten mehr über sich selbst, als es Ihnen bewusst ist.”
    Bei Nachfragen des Kritikers platzieren Sie folgenden Satz:
    “Reflektieren Sie bitte einmal das, was Sie gerade zu mir gesagt haben.”
    Das verunsichert – garantiert!

(Quelle: zehn.de)

Wenn Sie kritisiert werden, erinnern Sie sich bitte daran, dass die Kritik die Meinung des Kritikers ist, d.h. er will klarmachen “Das ist seine Sicht. Sie können es auch anders sehen”. Jedes Ding hat mindestens 2 Seiten. Welche ist die Richtige? Gibt es überhaupt eine richtige Seite? Der andere hat das Recht auf seine Sicht, Sie aber auch.

Die Berücksichtigung der obigen Kritiktipps sollte zu mehr Souveränität im Umgang mit Kritik führen – Schritt für Schritt.

Wenn Sie ergänzende Beiträge, Impulse oder konstruktive Kritiken für mich haben – jederzeit und wie immer gern!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – besonders im professionellen Umgang mit Kritik

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Konfliktlösung in 4-Stufen – Stolpersteine

06.06.2011

Im Gespräch mit Mitarbeitern sind wir uns häufig nicht bewusst, welche unerwartete Wirkung unsere Worte auf den Gesprächspartner haben können, was besonders für spontane Gespräche gilt. Gerade im hektischen betrieblichen Tagesgeschäft wird Sprache als vertrauter unreflektierten Prozess genutzt. Die Verwunderung ist immens, wenn die Gesprächssituation unvorhersehbar eskaliert, obwohl wir es im eigentlichen Sinne “nur wohlwollend gemeint” haben. Wir haben schlichtweg ignoriert, dass auch durch die gewählte Sprache Gewalt auf den Gesprächspartner ausgeübt werden kann, was als verbale und nonverbale Konsequenz Ablehnung und Widerstand bewirkt.

Das im letzten Blogbeitrag beschriebene 4-Stufenmodell nach Rosenberg unterstützt Sie dabei, Ihrem Gesprächspartner das Gefühl zu geben, weder bewertet noch abgewertet zu werden. Es genügt – eine einfache Bitte – wohl begründet und in ehrlicher Absicht zu formulieren.

Mögliche Stolpersteine

  • Wer eine Bitte äußert, muss Klarheit darüber haben, dass er dem andern die Option zugesteht, dass der Bitte NICHT entsprochen wird. Das erfordert Akzeptanz, ansonsten wäre es keine Bitte, sonder eher ein Appell, der seinerseits verbale Gewalt ausüben würde.
  • Die tiefe innere Überzeugung, dass “gewaltfreie Kommunikation” generell schon funktioniert, nur eben nicht bei dem Menschen, mit dem Sie gerade in einen Konflikt verwickelt sind. Auch wenn Sie schon  alle Register zur Konfliktklärung gezogen haben, zweifeln Sie nicht, sonder wagen Sie einen Versuch – es lohnt!

Vermeiden Sie …

  • Kritik: “Ihr Standpunkt ist falsch, das müssen Sie so sehen …”
  • Wertungen: “Sie sind …”
  • Interpretationen: “Sie machen das, weil …”
  • Sanktionen: “Wenn Sie nicht …, dann …”
  • Statusdenken: “Sie müssen doch einsehen, dass ich als Meister …”

Der Weg

Trainieren Sie sich darin,

  • vermehrt auf die Gefühle des Gesprächspartners zu achten,
  • stärker die Bedürfnisse des Gesprächspartners herauszufinden,
  • Interpretationen von Fakten zu trennen,
  • häufiger zu bitten, anstatt zu fordern.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung und die nötige Ausdauer.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – besonders in der Konfliktbearbeitung

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Konfliktlösung in 4-Stufen

03.06.2011

Auch für den Industriemeister kommt die Zeit der Konflikte und Meinungsverschiedenheiten mit seinen Mitarbeitern oder Vorgesetzten. Es sind in der Regel stark emotional geführte Gespräche, wobei die Ursachen häufig in Missverständnissen, Überforderung, Zeitdruck, Intoleranz und natürlich auch in scheinbar konträren Meinungen und/oder Glaubensgrundsätzen liegen können.

Konflikte sind in der Zusammenarbeit von Menschen jedoch Normalität und sorgen für die Weiterentwicklung eines Unternehmens. Sie können unter gewissen Voraussetzungen sogar die “Quelle” für einen geschäftlichen Erfolg sein. Daher ist ein professioneller Umgang mit Konflikten und den zu erarbeitenden Lösungsansätzen sowohl sinnvoll, als auch notwendig.

Es gibt viele Konfliktlösungsstrategien, wobei die von dem international anerkannten Konfliktforscher und Mediator Dr. Marshall B. Rosenberg sehr leicht erlernbar ist. Bei dem von Rosenberg entwickelten 4-Stufen-Modell geht es nicht darum, seine eigenen Interessen mit aller Macht durchzusetzen, sondern der Gesprächspartner hat die freie Wahl, dem Konfliktpartner einen Wunsch zu erfüllen oder nicht. Er unterstellt dabei, dass die meisten Menschen gern einem anderen Menschen einen Wunsch erfüllen – wenn es in ihrer Macht steht und – wenn der Wunsch als ehrliche Bitte geäußert wird.

Konfliktlösung nach dem Vier-Stufen-Modell

Es geht bei diesem Ansatz zur Konfliktlösung darum, durch eine empathische (einfühlende) Sprache Konflikte “friedlich” zu lösen und dabei gleichzeitig die Beziehung zum “Konfliktpartner” lebendiger zu gestalten. Die Methode hat durchaus eine größere Erfolgschance, als die uns mehr vertraute “gewalttätige” Sprache, da sie bei allen Menschen eher Abwehr und Widerstand hervorruft.

Nun zu den zu durchlaufenden vier Stufen:

Stufe 1:
Objektive Beschreibung des Sachverhalts

Stufe 2:
Wahrnehmung und ehrliche Formulierung der eigenen Gefühle

Stufe 3:
Darstellung der eigenen Bedürfnisse, des eigenen Wertesystems, also dem Grund, weshalb der Konflikt entstanden ist

Stufe 4:
Konkrete Bitte aussprechen

Ein Beispiel: Ein Mitarbeiter von Ihnen räumt sein Werkzeug nicht weg.

Was sagen Sie ihrem Mitarbeiter?

  • “Sie sind so was von schlampig, nie räumen Sie ihr Werkzeug weg.”

oder

  • “Ihr Werkzeug liegt am Arbeitsplatz herum. Ich ärgere mich sehr darüber, weil die Abteilung dadurch unordentlich wirkt. Ich wünsche mir von Ihnen, dass Sie ihr Werkzeug wegräumen, wenn Sie es nicht mehr benötigen.”

Welche Ansprache erzielt wohl mehr ziel führende Wirkung beim Mitarbeiter?

Lassen Sie uns die zweite Aussage doch einmal gemäß der vier Phasen analysieren.

Stufe 1 – Sachverhalt: Das Werkzeug liegt herum
Stufe 2 – Gefühl: Ärger
Stufe 3 – Bedürfnisse: Sie wollen, dass die Abteilung ordentlich und aufgeräumt ist
Stufe 4 – Bitte: Nicht benötigtes Werkzeug wegräumen

Um die möglichen Stolpersteine bei dieser Konfliktlösungsstrategie geht es im nächsten Blogbeitrag.

Unabhängig davon können dauerhaft ignorierte Konflikte bei Ihren Mitarbeitern zu Demotivation und im Extremfall sogar zu Erkrankungen, wie dem Burnout-Syndrom führen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – besonders in der Konfliktbearbeitung

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Der Mensch macht’s

25.05.2011

Gerade für den Industriemeister kommt es auf die Menschen – seine Mitarbeiter – an.

Produkte und Dienstleistungen erfahren einen Großteil ihrer Wertschöpfung an der Basis durch die Mitarbeiter an der Basis. Ebenso werden jene Produkte und Dienstleistungen wiederum beim Kunden in der Regel von dessen Mitarbeiter an der Basis benötigt und eingesetzt.

Offensichtlich ist es extrem relevant, was jeder einzelne Mitarbeiter an der Basis tatsächlich tagtäglich tut.

Es sind Fragen, wie “Tut er das Richtige?” oder “Führt er diese richtigen Tätigkeiten auch richtig durch?”, die es zu beantworten gilt.

Das Handeln und Verhalten der Mitarbeiter an der Basis wird maßgeblich durch Ihre Führungskultur als Industriemeister bestimmt. Führung bedeutet dabei, Menschen auf ein Ziel hin zu führen. Dieses “Ziel” wird immer häufiger als die kostengünstige Generierung eines vom Kunden wahrgenommenem Nutzen verstanden. Sollte Ihnen das gut gelingen, ernten Sie als logische Konsequenz messbaren Erfolg. Erfolg ist, wenn erfolgt, was Sie wollen!

Die Kombination macht’s

Durch eine Bündelung von Fachkompetenz und Führungskompetenz können Sie den Erfolg steigern. Ihre Mitarbeiter an der Basis verfügen über die notwendige Fachkompetenz welche sich durch die korrekte Durchführung der Tätigkeiten bemerkbar macht. Ihre Führungskompetenz dokumentiert sich darin, dass von Ihren Mitarbeitern das Richtige getan wird.

Die überaus spannende Frage lautet nun, wie ist Ihre Führung zu gestalten, damit kontinuierlich von allen Mitarbeiter das Richtige richtig getan wird?

Vor einigen Tagen habe ich eine Reportage gesehen, die das Managerseminar Dirigieren & Führen vorstellte, indem sich die Teilnehmer im dirigieren eines Orchesters übten. Ein grandioser Ansatz, denn Ihre Aufgabenstellung ist durchaus mit einer Orchesterführung vergleichbar. Genau wie Sie, verfügt der Dirigent über eine Vielzahl von “Experten”. Jeder dieser “Experten” ist ein Virtuose auf seinem Instrument und ein Könner auf seinem Gebiet. Das allein reicht jedoch nicht für ein erfolgreiches Konzert. Hierfür ist ist es erforderlich, dass ein gemeinsames Stück in gemeinsamer Inszenierung gespielt wird. Gelingt es dem Dirigenten in einer begrenzten Zeit nicht, diesen Konsens herzustellen, alle Beteiligten für das aufzuführende Stück zu gewinnen und gemeinsam das angestrebte Ziel durch Professionalität aller “Experten” zu erreichen, werden die Kunden – das Publikum – enttäuscht sein und in Zukunft andere Aufführungen besuchen. Langfristig wird sich das Orchester auflösen, da den Kosten keine Umsätze gegenüberstehen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – speziell in der Mitarbeiterführung

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Die TOP10 Führungstipps

02.05.2011

Unsere Fachkompetenz erwerben wir in einer umfangreichen und häufig aufgestockten Aus- und Weiterbildung. Der Begriff um das lebenslange Lernen hat längst Einzug in unseren Sprachgebrauch und in unsere Erkenntnis der Notwendigkeit gehalten. Nur an einer qualifiziert erlernten Führungs-Ausbildung mangelt es Führungskräften in Deutschland noch immer! Warum ist das so? Mitarteiterführung ist doch kein Mysterium oder Voodoo, sondern ein erlernbares Handwerk.

Die frohe Botschaft lautet daher: Führung ist erlernbar – auch für Sie.

Worauf sollten Sie achten um Ihre Mitarbeiter nachhaltig zu motivieren damit gemeinsam die gewünschten Ziele erreichbar werden?

Hier ist sie – die TOP10 der Führungstipps:

  • Vertrauen schenken – Positive Erwartungshaltung
    Trauen Sie Ihren Mitarbeiter Gutes zu – vertrauen Sie
  • Vereinbarungen treffen – Mitarbeiter einbeziehen
    Finden Sie ein Ziel, dass dem Unternehmen und dem Mitarbeiter dient
  • Ergebnis zählt – Das “Wie” klärt der Mitarbeiter
    Ihre Mitarbeiter wissen, welche Mittel und Ressourcen sie benötigen, um das Vereinbarte zu erreichen
  • Stärken im Blick – Schwächen akzeptieren
    Konzentrieren Sie sich auf die Stärken Ihrer Mitarbeiter – akzeptieren Sie Schwächen, die im Arbeitsergebnis nicht hinderlich sind
  • Prioritäten setzen - Klarheit vermitteln
    Schaffen Sie Klarheit bei Ihren Mitarbeitern, was Pflicht und Kür ist
  • Positiv denken – Phantasie beflügelt
    Prüfen Sie Ihre Einstellung zu Aufgaben, denn sie beeinflusst die Ihrer Mitarbeiter nachhaltig
  • Wechselwirkungen sehen – Was ist mein Anteil daran?
    Modifizieren Sie bei “Mitarbeiterproblemen” Ihre eigenes Verhalten
  • Job-Gestaltung – Blick für Talente
    Prüfen Sie, ob durch Umgestaltung des Jobs oder anderen Mitarbeitereinsatz ein besseres Resultat möglich ist
  • Herausfordern – Abwechslung für die Mitarbeiter
    Bieten Sie Herausforderungen gegen lähmende Langeweile an
  • Offenheit – Kein Theater spielen
    Schaffen Sie sich Zeit für Wesentliches, indem Sie so offen und ehrlich wie möglich zu Ihren Mitarbeitern sind

(Quelle: zehn.de)

Die Berücksichtigung der obigen Führungstipps sollte Ihnen deutlich mehr Nähe und Akzeptanz bei Ihren Mitarbeitern verschaffen – Schritt für Schritt.

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Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – speziell in der Mitarbeiterführung

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Verantwortungsbereitschaft beim Mitarbeiter – wie geht das?

27.04.2011

Haben Sie auch Mitarbeiter, die sich lieber jede Kleinigkeit von Ihnen als Industriemeister absegnen lassen, bevor sie selbst die Verantwortung übernehmen? Eine von Ihnen vielleicht angestrebte Entlastung, durch Übernahme von Verantwortung über den jeweiligen Arbeitsplatz des Mitarbeiters hinaus – völlige Fehlanzeige! Was ist also zu tun?

Mit den alten Waffen wie die Ausübung von Druck und/oder Autoritätsgehabe können Sie nicht wirklich punkten, wenn Sie Eigenverantwortung bei Ihren Mitarbeitern entwickeln wollen. Durch strikte Anweisungen bieten Sie Mitarbeitern sogar die Chance, die Verantwortlichkeit, falls etwas in die Hose geht, auf Sie abzuwälzen. Ja – wie denn sonst?

Über die Bande spielen – der weitaus erfolgreichere Weg – nicht nur beim Billard

Durch passende offene Fragestellungen – Fragen die eben nicht nur mit einem simplen Ja oder Nein zu beantworten sind -  können Sie das Verantwortungsgefühl bei vielen Ihrer Mitarbeiter auf indirekte Art und Weise steuern.  Es müssen dabei individuelle, auf den jeweiligen Mitarbeiter abgestimmte Fragen sein, die Ihn selbst zum Denken und konsequentem Handeln motivieren.

Ein Beispiel:

“Wie, Herr Schlämmer, würden Sie die Aufgabe Durchlaufoptimierung in der Galvanik lösen, wenn Sie völlig frei Hand hätten?
Haben Sie eine smartere Idee, als die konventionellen Ansätze?

Durch eine derartige Fragestellung können Sie die Delegation von Verantwortung durchaus charmant vorbereiten.

Struktur durch die 5-W-Fragen

Die folgenden Fragen helfen Ihnen dabei, die Vorbereitung zur  Bereitschaft von Eigenverantwortung strukturiert vorzubereiten.
Folgende Fragen beantworten SIE Ihren Mitarbeitern, in dem Sie eindeutige Aussagen treffen und klare Vorgaben machen:

  • Was-Frage: Was muss getan werden?
  • Wann-Frage: Bis wann muss etwas getan werden?
  • Warum-Frage: Warum muss oder sollte etwas getan werden?

Die folgenden Fragen beantworten Ihre Mitarbeiter:

  • Wie-Frage: Wie soll die Aufgabe ausgeführt werden?
  • Womit-Frage: Welche Mittel werden benötigt, um die Aufgabe erfolgreich auszuführen?

Ergänzende Hinweise:

Fragen 1-2
In der Regel erhalten Mitarbeiter auf die Was- und Wann-Frage für sie sehr klare und befriedigende Angaben .

Frage 3
Die Angaben zur Warum-Frage wird häufig nicht so ganz befriedigend für Ihre Mitarbeiter ausfallen. Hier müssen Sie als Führungskraft eine ebenso klare und deutliche Aussage machen und den unternehmerisch übergeordneten Zusammenhang, in den die Aufgabe integriert ist, verdeutlichen. Damit fällt es Mitarbeitern häufig viel leichter, ihre Verantwortung für das große Ganze deutlicher zu erkennen.

Frage 4
Die Wie-Frage lassen Sie Ihre Mitarbeiter selbst beantworten. Denn wenn ein Mensch einen eigenen Lösungsweg erarbeiten darf, übernimmt er damit automatisch auch Verantwortung für das Resultat.

Frage 5
Das gilt auch für die Womit-Frage. Ihre Mitarbeiter können in der Regel sehr gut selbst einschätzen, welche Mittel und Ressourcen sie benötigen, um ein vereinbartes Resultat zu erzielen.

Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Ihre Mitarbeiter auch mit den nötigen Kompetenzen ausgestattet sind, um die gewünschte Verantwortung übernehmen zu können.

Durch diese Vorgehensweise stärken Sie die Eigenverantwortung Ihrer Mitarbeiter und behalten die Hauptregie doch in Ihrer Hand.

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Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – insbesondere in der Delegation von Verantwortung

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Erfolg-versprechender Motivationskontext

18.04.2011

Es fasziniert mich doch immer wieder zu beobachten, zu welchen Aktivitäten und damit häufig einhergehender Anstrengungen Menschen in ihrer Freizeit ohne jeglichen Druck  fähig sind. Auch die Übernahme von arbeitsintensiven Ämtern und Diensten in Vereinen, Organisationen, Parteien und anderer ehrenamtlicher Tätigkeiten stellen offenbar keine Hürde dar – manchmal sogar bis zur Selbstaufopferung und Bedrohung der eigenen Familiensituation.

Die eigentlich interessante Frage ist aber für mich:
“Was hindert Menschen, solch phantastisches Engagement so selten in ihrem Job zu entwickeln?”

Die folgende mögliche Antwort erscheint mir manches mal schon zu simpel zu sein. Der Mehrheit der Menschen ist es eben offenbar weniger wichtig, ob es richtig ist, sondern viel mehr was es ihnen nützt und/oder ob es befriedigend für sie ist.

Wenn ich mich an meine aktive Zeit als Arbeitnehmer zurück erinnere,  so haben mir einige direkte Führungskräfte meine tief empfundene Freude am Job aktiv nachhaltig verdorben. Reinhard K. Sprenger hat das so treffend in folgende Worte gefasst: “Menschen kommen zu Unternehmen, aber sie verlassen Vorgesetzte!”

Daraus folgt doch, dass nur diejenige Führungskraft wirkliche Mit-Arbeiter hat, die es versteht, die jeweils passende kontextbezogene Rahmenbedingung zu schaffen. Solche Mitarbeiter sind hochgradig motiviert und voller Begeisterung für ihre jeweilige Tätigkeit. Es sind eben Fans – die wiederum Fans machen. Wo das nicht zutrifft, gilt es zu klären, ob dieser Mitarbeiter in dieser Position und/oder an der richtigen Aufgabe beteiligt ist. Eventuell sind es auch einfach ungeklärte Konflikte im täglichen Arbeitsumfeld oder gelegentlich ist es eben auch nur nicht der passende Mitarbeiter.

Zur Führung gehört auch die Übernahme von Verantwortung und die Fähigkeit Entscheidungen treffen zu können. Daher dürfen sich Führungskräfte der Sicherstellung der Leistungserbringung sowie der Forderung & Förderung aller ihrer Mitarbeiter nicht entziehen.

Durchaus motivierende Rahmenbedingungen sind:

  • Verständlich kommunizierte, klare Unternehmensziele
  • daraus abgeleitete, klare Teilzielaufgaben für die jeweilige Führungskraft
  • Gefördertes aktives Mitwirken an der Ausarbeitung von Team- und Abteilungszielen
  • Klarheit über Erwartungen der beteiligten Teams
  • Berücksichtigung der Werte mit sich daraus ergebenden verbindlichen Regeln
  • Effektive Feldbackgespräche auf partnerschaftlicher Ebene

Mein Leitspruch als Führungskraft war:
“Mache DEINE Mitarbeiter erfolgreich und DU wirst selbst erfolgreich sein!”

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Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – nachhaltig in der Mitarbeitermotivation

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Burnout Prävention auf Meisterebene

04.03.2011

Von GastautorIn:  Ursula Jocham

Burnout Prävention auf Meisterebene – oder:
Der beste Schutz gegen chronische Überlastung sind die richtigen Vorbilder

Was ist ein Mitarbeiter? Ein Mitarbeiter ist mit anderen Menschen zusammen in einem Unternehmen tätig.

Sind alle Mitarbeiter eines Unternehmens gleich? Nein. Manche sind „gleicher“ als andere.

Manche Mitarbeiter haben eine Führungsposition inne, sind in einer Vorgesetztenfunktion – wie z.B. ein Industriemeister. Ein Industriemeister hat „seine“ Mitarbeiter, es sind also bestimmte Menschen und deren Leistung für die er verantwortlich ist.

Ist ja super…, – da brauchen also die Meister nichts mehr arbeiten, weil ihre Mitarbeiter ja die ganze Arbeit tun…?

Schön wäre es, – aber weit gefehlt. Denn zusätzlich zu dem meist noch reichlich vertretenen fachlichen Arbeiten – der Meister springt selbstverständlich ein, wenn Not am Mann oder der Frau ist und sieht sich meist als zusätzliche Fachkraft – ist dieser in seiner Vorgesetztenfunktion zusätzlich mit Arbeiten betraut, die man Führungsaufgaben nennt.  Er soll seine Mitarbeiter führen, sie steuern und dafür sorgen, dass alle ihm anvertrauten Mitarbeiter in die gleiche Richtung marschieren, so handeln um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Dabei ist der Meister selbst auch wieder nur ein Mitarbeiter, der einen eigenen Vorgesetzten hat: den Firmeninhaber, Geschäftsführer oder Hauptabteilungsleiter.

Der Meister wird also quasi ständig mit zwei unterschiedlichen Rollen und Anforderungen konfrontiert.

Als Vorgesetzter erwarten seine Mitarbeiter von ihm:

  • Loyalität, Respekt, faires und gerechtes Verhalten
  • Die Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse

Als Mitarbeiter erwartet sein Vorgesetzter von ihm:

  • Loyalität, Mitdenken und Engagement

Na toll… Aber der Meister hat ja auch die Chance sowohl von seinem Vorgesetzten als auch von seinen Mitarbeitern die entsprechende Gegenleistung zu erhalten. Das heißt die Loyalität von beiden Seiten. Und Loyalität baut auf, stärkt, festigt, gibt Sicherheit.

Also Mitarbeiter, die mitdenken und die mit viel Engagement ihre Aufgaben erfüllen, damit er wiederum seinem Vorgesetzten gute Ergebnisse präsentieren kann.

Von seinem Vorgesetzten wiederum wird er respektvoll, fair und gerecht behandelt. Außerdem berücksichtigt sein Chef selbstverständlich seine Bedürfnisse und geht auf ihn ein. Soweit die Theorie. Ein schöner Traum…..?

Wir alle wissen, dass es solch ein Szenario wohl nur äußerst selten in der Praxis geben wird. Der Alltag sieht meist anders aus. Der Meister steht zwischen zwei Fronten, versucht auszugleichen, – es sind die berühmten „Sandwich“-Positionen. Gleichzeitig hat er aber auch die Chance auf diesen zwei Ebenen als Vorbild zu agieren. Seinen Mitarbeitern genauso wie seinem Vorgesetzten das „richtige Maß“ vorzuleben und sich gesundheits- und damit leistungsfördernd zu verhalten. Die berühmte „work-life-balance“ selbst zu praktizieren um Arbeitsüberlastung und Zeitdruck entgegen zu wirken. Also nicht nur reden, sondern entsprechend handeln und leben.

Und so wie er es als Vorgesetzter vorlebt, kann er auf der anderen Ebene als Mitarbeiter erleben wie sich ein solcher ohne das entsprechende Vorbild fühlt. Das gibt eine schöne Rückkoppelung.

Oft belächelt, aber elementar ist es fair, offen und ehrlich mit den Beteiligten umzugehen, denn auch das Fehlen von Fairness begünstigt die Entstehung von Burnoutsymptomen. Und schließlich frei nach dem Motto – was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? – kann der Industriemeister seine eigenen Werte vertreten und ihnen treu bleiben.

Fehlende Anerkennung gepaart mit hoher Verausgabungsbereitschaft führt fast unweigerlich in den Bereich der kompletten körperlichen, geistigen und emotionalen Überlastung. Er wird unter Umständen am eigenen Leibe erleben, wie sich das dann anfühlt, – und kann seine Rolle als Vorbild entsprechend modifizieren. Er ist der Dreh- und Angelpunkt im System Mitarbeiter – Meister – Geschäftsführer. Wenn er sich ändert, wird sich alles andere auch verändern, nach oben und nach unten. Aber dazu muss er gesund sein oder sich zumindest gesund fühlen. Und er braucht Rückhalt und Rückgrat.

Also, Fluch oder Chance?
Entscheiden Sie doch einfach selbst.

Herzliche Grüße, Ihre
Ursula Jocham

[der Mensch macht's!] – extrem in der Prävention

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Was WoW mit Mitarbeiter-Motivation zu tun hat

31.05.2010

Von Gastautor: Niels Warnecke

In der modernen Welt der Online-Games sind allein Deutschland Tausende Menschen süchtig im Sinne der Definition. Es gibt inzwischen zahlreiche Untersuchungen, die sich mit den Ursachen der Online-Sucht beschäftigen. Die Faszination, die Online-Spiele wie World of Warcraft (WoW) ausüben und neben den monatlichen Gebühren jede Menge Zeit in Anspruch nehmen, ist quasi ein Kochbuch dafür, welche intrinsischen Motivatoren Leidenschaft, Engagement und Anstrengung erzeugen – und somit auch für Führungskräfte bedeutsam, wenn es darum geht, im Unternehmen Räume zu schaffen, die den Mitarbeitern die Entfaltung ihres vollen Leistungspotentials ermöglichen.

Regina Pfeiffer, freie Mitarbeiterin im Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachen, hat auf der Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung 2009 zu diesem Thema einen interessanten Vortrag zur Online-Sucht am Beispiel WoW gehalten. Die Kernpunkte, die Frau Pfeiffer identifiziert hat (und die analog auch für andere Online-Games gelten) und die Faszination WoW ausmachen:

  • „Für Arbeit belohnt werden“
  • „reich werden“
  • „Ziele erreichen“
  • „Herausforderungen bewältigen“
  • „etwas lernen“
  • „etwas erleben“
  • „stark sein“
  • „dazugehören“
  • „kommunizieren“
  • „flirten“
  • „gut aussehen“
  • „gut gekleidet sein“
  • „in einer Hierarchie aufsteigen“
  • „besser sein als andere“

Nun dürfte nur eine Minderheit der Gamer tatsächlich süchtig sein – aber der Reiz des Spiels gilt sicher auch für die „normalen“ Spieler. Die hier aufgelisteten Attribute können weitestgehend dazu verwendet werden, einen anspruchsvollen, erfüllenden Arbeitsplatz zu beschreiben. Nur: In der Realität des Berufslebens scheinen die meisten Arbeitnehmer eher die gegenteiligen Attribute wahrzunehmen, jedenfalls lässt diese Vermutung die jährlich wiederholte Gallup-Studie zu.

Hier besteht seitens der Unternehmen und der Führungskräfte offensichtlich ein großer Umdenken- und Handlungsbedarf. Auch wenn die Gallup-Studie inzwischen in ihrer Ergebnistendenz teilweise von anderen Studien in Frage gestellt wird – nicht umsonst kommen die Unternehmensberater Anja Förster und Peter Kreuz in ihren Büchern und auch in ihren Vorträgen immer wieder darauf zurück: das wichtigste im Unternehmen sind die Mitarbeiter. Und zwar mitsamt ihrer Kreativität, ihren Ideen, ihrer Motivation. Denn eben von diesen Eigenschaften hinge der langfristige, nachhaltige Erfolg eines Unternehmens ab; erst recht in Zeiten, in denen sich die High-Potentials die Arbeitgeber aussuchen und nicht umgekehrt wie noch vor ein paar Dekaden.

Warum also empfinden so viele Menschen ihre Arbeitszeit als sinnentleertes, robotergleiches Wiederholen immer gleicher Tätigkeiten und Gedankenmuster? Weil die meisten Führungskräfte noch immer nicht verinnerlicht haben, dass sie in der heutigen Zeit nicht mehr der „Vor-Turner“ sind, sondern sich eher als Trainer/Coach/Mentor verstehen müssen, die das Potential ihrer Mitarbeiter fördern und fordern. Dies gilt insbesondere für die Unternehmensspitzen – das Top-Management muss gerade den untersten Führungsebenen den Freiraum einräumen, diese Aufgabe angemessen wahrnehmen zu können. Für eine Führungskraft sollte die Personalführung ein Tätigkeitsschwerpunkt sein – nicht ein vernachlässigtes AddOn zu einer Fachaufgabe. Nicht umsonst ist bei Fußballvereinen selten ein Spielertrainer zu finden…

Als Führungskraft sollten Sie den oben zitierten Faszinations-Facetten (mit Ausnahme des Flirtens vielleicht) ausreichend Beachtung schenken – denn sie sind die Faktoren, deren Erfüllung darüber entscheiden, ob Sie engagierte, leistungsbereite Mitarbeiter haben – oder stumpfe Arbeitsdrohnen, denen Sie jeden Schritt im Detail vorschreiben müssen.

Was wäre Ihnen lieber?

Herzlichst, Ihr
Niels Warnecke

[der Mensch macht's!] – gerade in der Motivation

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Fragen erfolgreicher Führungskräfte

27.05.2010

In meinem Blogbeitrag “Ich muss meine Miatrbeiter motivieren, damit …” hatte ich zu Fragestellungen aufgerufen, die anders lauten als:

  • Welche Motivatoren muss ich einsetzen?
  • Wie motiviere ich meine Mitarbeiter?

Der Sinn war, zu Fragestellungen zu kommen, die erfolgversprechender zur Motivation ihrer Mitarbeiter führen.

Aus den zahlreichen “Motivations-Fragestellungen”, die mich über meine sozialen Netzwerke erreichten, biete ich Ihnen folgende an:

  • Welchen Beitrag kann ich leisten, um z.B. Blockaden aus dem Weg zu räumen, damit sich meine Mitarbeiter für ihre Aufgaben selbst motivieren?
  • Welchen betrieblichen und persönlichen Kontext kann ich schaffen, damit meine Mitarbeiter eigenmotiviert arbeiten?
  • Welchen Motiven folgen meine Mitarbeiter und welche Reize kann ich bewusst setzen, um diese Motive zu aktivieren?
  • Was ist meinen Mitarbeitern wirklich wichtig?

Diese und ähnliche Fragen sind typische Fragestellungen
erfolgreicher Führungskräfte, die “nicht nur motivieren” wollen!

Auf den ersten Eindruck hin erscheinen die obigen Fragestellungen vermutlich sehr ähnlich. Ihre aus der jeweiligen Fragestellung heraus entwickelten Antworten werden jedoch schnell verdeutlichen, dass die scheinbar so ähnlichen Fragen durchaus  zu anderen Resultaten bzw. nötigen Handlungen führen.

Dieses Führungsverständnis beinhaltet die Auslösung zielorientierter Impulse sowie die ehrliche Bereitschaft die auf dem Weg zum Ziel auftretenden “Baustellen” bearbeiten zu wollen.  Mit dieser inneren Einstellung signalisieren Sie mit hoher Authentizität,  ich nehme jeden meiner Mitarbeiter ernst und fördert dessen Eigenverantwortlichkeit.

Das ist eine wunderbare “Win-Win-Situation“, nicht nur für jeden Einzelnen sondern auch für die Abteilung und das Unternehmen.

Ich freue mich auf Ihre zahlreichen Kommentare!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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