Ich muss meine Mitarbeiter motivieren, damit …

10.05.2010

solche oder ähnlich lautende Antworten bekomme ich häufiger in meinen Führungskräfteseminaren auf die Frage “Was ist eine typische Führungsaufgabe für Sie?“.

Eine derartige Antwort verrät mir viel über die Einstellung und das Verständnis dieser Führungskraft zum Thema Führung. Im Augenblick der Antwort ist mir klar, diese “arme Socke” wird per se enorme Ressourcen benötigen und vermutlich nichts anderes bewirken, als dass die von ihm geführten Mitarbeiter sein Frustrationspotential gegen unendlich schnellen lassen.

Wenn aber Motivation den Anspruch zur Durchführung und/oder Unterlassung von Handlungen beinhaltet, ist dies definitiv kein Erfolg versprechender  Ansatz.

“Wessen wir am meisten im Leben bedürfen, ist jemand, der uns dazu bringt, das zu tun, wozu wir fähig sind.”
(Ralph Waldo Emerson)

So verstanden, kann eine Führungskraft beim Mitarbeiter „Motivation initiieren”, indem sie zum Beispiel …

  • partnerschaftlich  Ziele vereinbart,
  • den betrieblichen Kontext bewusst gestaltet,
  • realistische Entwicklungsmöglichkeiten für den einzelnen Mitarbeiter aufzeigt und
  • ein zeitnahes und ehrliches Feedback über die erzielten Resultate verständlich an den jeweiligen Mitarbeiter kommuniziert.

Bei Erfüllung dieser Voraussetzungen, entstehen im Mitarbeiter exakt die Gründe, aus denen er handeln will – die Motivation (intrinsische Motivation).

Alles akademischer Blödsinn?
Nein, durchaus nicht, denn wer als Führungskraft nur „motivieren will”, setzt den Hebel an der falschen Stelle an und kann seine Mitarbeiter niemals nachhaltig erfolgreich führen.

Die in bekannten Motivationssendungen kommunizierten Aufrufe zum “Tschaka, du schaffst es” und anderen Parolen dieser Güte halte ich für extrem unseriös, da sie i.d.R. eher demotivierend wirken. Das liegt daran, dass sie den unterschwelligen Vorwurf der Abwesenheit von tatsächlicher Leistungsbereitschaft unterstellen. Das wiederum bildet eine solide Grundlage für weitere Scharmützel mit dem Mitarbeiter, d.h. es kommt wenig Langeweile auf.

Ich möchte Sie auffordern sich anderen Fragestellungen zu öffnen, als diesen:

  • Welche Motivatoren muss ich einsetzen?
  • Wie motiviere ich meine Mitarbeiter?

Welche Fragestellungen können Sie mir stattdessen anbieten – Fragen die wirklich zu Motivation führen?

Ich freue mich auf Ihre Antworten!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] - im anspruchsvollen Terrain der Motivation

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Es ist noch kein Industriemeister vom Himmel gefallen!

09.09.2009

Ein Industriemeister. Da ist er! Er fällt vom Himmel. Lass uns schneller laufen, sonst passiert ihm noch etwas, oder jemand anders findet ihn! Das wäre der perfekte Industriemeister für uns.

  • Er ist motiviert
  • Er arbeitet professionell
  • Er kommuniziert gerne
  • Er trifft schnell gute Entscheidungen
  • Er ist Führungskompetent
  • Er hat die Soft Skills drauf
  • Und nicht zu vergessen, die Fachkompetenz.

Aber gibt es ihn wirklich? Den Industriemeister, der alles von Anfang an kann?
Natürlich nicht!

Ein Industriemeister – Was ist das?

Ein Industriemeister ist eine qualifizierte, technische Führungskraft. Sein Handlungsschwerpunkt liegt in der Führung von Arbeitsgruppen oder Abteilungen in Industriebetrieben. Notwendig dazu ist eine erfolgreiche Abschlussprüfung in einem Ausbildungsberuf, passend zum Fachbereich und langjährige Berufserfahrung. Erst dann kann er zur Industriemeisterprüfung zugelassen werden.
Einem Industriemeister ist es nicht gestattet, einen eigenen Betrieb zu eröffnen und Mitarbeiter auszubilden.

Der Industriemeister und seine Aufgaben

Nicht jeder, der seinen Meister erfolgreich hinter sich gebracht hat, ist gut auf seine Zukunft vorbereitet. Die Fachkompetenz ist zwar erlernt, doch der Umgang mit Mitarbeitern und die reibungslose Kommunikation zur Chefetage ist ihnen noch unbekannt.

Er muss kommunizieren, motivieren und Entscheidungen treffen können. Und das auch, wenn Probleme auftreten.
Mitarbeiter sollen zufrieden und erfolgreich sein. Doch wie lässt sich das erreichen? Mit Motivation, einer freundlichen Atmosphäre, oder durch Anreize? Der Führungsstil wird oft in zwei Bereiche unterteilt. Je nach Typ sollte dieser entweder dominant oder teamfähig sein. Eine Kombination beider Stile wäre ideal!

Führungskompetenz als Resultat von Lebens- und Berufserfahrung, lässt sich aber auch gut erlernen.

Auch Sie können ein guter Industriemeister sein!

Toll, dass Sie hier sind und herzlich Willkommen bei
Meistertraining – eine Leistung von jobperform®!

Führungskompetenz als Karriereleiter für Industriemeister

04.09.2009

karriereleiter Ohne die “richtige” Führungskompetenz in der Mitarbeiterführung, im Speziellen den weichen Faktoren (Soft Skills), so zeigt unsere Erfahrung, ist die Karriereleiter für Industriemeister deutlich kürzer!

Warum?

Ein Maximum an Fachwissen ohne die relevante Führungskompetenz ist aktuell selten eine Garantie für die angestrebte berufliche Karriere. Die in einer Meisterausbildung, einem Meisterkurs oder Meisterlehrgang erworbene Fachkompetenz ist nach wie vor wichtig – genügt aber heute bei weitem den durch die Unternehmen gestellten Ansprüchen nicht mehr.

Der Ruf der Unternehmen nach Führungskompetenz die über die in Meisterkursen vermittelten Kenntnisse hinausgehen wird auch für Industriemeister daher immer lauter.

Unternehmen erwarten Führungskompetenz

Im wesentlichen geht es bei der erwarteten Führungskompetenz der Industriemeister darum, die zwischenmenschlichen Kontakte im betrieblichen Spannungsfeld  professionell zu gestalten. Dabei sind neben der Fachkompetenz eine Vielzahl persönlicher Eigenschaften (Werte),  Normen, Kenntnisse und Fähigkeiten notwendig.

Wobei die Fähigkeit eines Industriemeisters in seinem beruflichen Umfeld zu kommunizieren und zu motivieren von besonderer Bedeutung als Führungskompetenzen von den Unternehmen bewertet werden.

Führungskompetenzen sind trainierbar

Wie nicht anders erwartet sind einige Elemente der Führungskompetenz häufig das Resultat von Lebens- und Berufserfahrung, wobei sich allerdings vieles durch eine praxisorientierte Meister Weiterbildung erfolgreich in das “Tagesgeschäft” transportieren lässt.

Das wiederum bedeutet – Ihre Karriere als Industriemeister ist  durchaus planbar!

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Was beinhaltet eine ausgeprägte Führungskompetenz?

02.09.2009

In bestimmten und gegebenen Situationen ist jeder Mensch in der Lage, eine gewisse Führungskompetenz zu entwickeln und auch vorzuleben. Ein jeder von uns hat mit Sicherheit ein Interessengebiet, mit der er oder sie sich gerne beschäftigt und Ahnung davon hat. Ein schüchterner Webprogrammierer könnte also Laien durch sein Themengebiet ebenso führen, wie eine zurückgezogene Arzthelferin – theoretisch zumindest…

Führungskompetenz beinhaltet eine Vielzahl von Anforderungen und Eigenschaften

Führungskompetenz entsteht bei uns Menschen nicht automatisch. Einigen Menschen fällt es allerdings leichter, andere zu führen und Richtungen vorzugeben, andere bleiben lieber im Hintergrund und führen selbst nicht aktiv. Ohne Zweifel können wir also behaupten, dass die Führung von Menschen somit einigen mehr liegt als anderen.

Führungskompetenz lässt sich aber auch erlernen. Besonders für Menschen in Führungsposition, wie z.B. Industriemeister. Durch spezielle Seminare und Coachings können Führungskompetenzen und die bereits häufig erwähnten Soft-Skills verbessert werden. Im Folgenden zeige ich Ihnen, wie Sie Ihre Schlüsselkompetenzen steigern können.

Kompetent Führen – Wie optimieren Sie Ihre Führungskompetenz?

Bei der Führungskompetenz gibt es drei gravierende Führungsfehler, die Sie unbedingt vermeiden müssen:

  • Entscheiden Sie eindeutig und klar. Eine zu geringe Entscheidungsfreude ist für Ihre Zukunft niemals gut. Schlimmstenfalls zögern Sie wichtige Entscheidungen unnötig hinaus!
  • Verteilen Sie Ihre Aufgaben konsequent. Als Führungskraft haben Sie die Befugnis, Aufgaben zu verteilen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Aufgaben! Auch Ihr Tag hat nur 24 Stunden.
  • Arbeiten Sie an Ihrer Kontinuität. Zwar kann auch eine große Flexibilität eine Stärke sein, um sich beispielsweise auf neue Umstände oder Aufgaben einstellen zu können. Eine zu große Flexibilität können Ihre Mitarbeiter allerdings auch als Schwäche verstehen, wenn die Gründe Ihres Handels nicht nachvollziehbar sind. Dann können Sie schlimmstenfalls als unberechenbar gelten!

Informieren Sie Ihre Mitarbeiter daher rechtzeitig über Veränderungen und Kurskorrekturen.

Gern helfen wir Ihnen dabei, Ihre Führungskompetenz oder die Ihrer Meister auszubauen.

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