Konflikte – Erläuterungen zu “Soziale Konflikte”

14.01.2010

konflikte

“Soziale Konflikte” und deren Indikatoren

Im letzten Blogartikel habe ich mich auf die Definition von “Sozialen Konflikte” gem. Rüttinger bezogen. Es erscheint mir nötig, dazu noch Erläuterungen abzugeben, damit für die noch folgenden Blogbeiträge eine gemeinsame Verständnis-Plattform und ein einheitliche “Sprache” geschaffen wird.

Folgende Indikatoren waren Merkmale eines sozialen Konfliktes:

  • Spannungssituation
    Es geht dabei um IHRE persönliche Wahrnehmung, bzw. das Wahrnehmen der Konfliktparteien einer stressigen, feindseligen oder angstbesetzten Beziehung zwischen den Protagonisten. Dabei besteht häufig das Problem, dass der Konflikt eher auf die beteiligten Personen bezogen wird und weniger auf die “Konfliktsache” selbst.
  • zwei oder mehrere Personen
    Ein sozialer Konflikt bedingt mindestens zwei autark handelnde Parteien (Einzelpersonen / Gruppen / Interessenvertreter).
  • Gegenseitige Abhängigkeit
    Die Konfliktbeteiligten sind bezüglich einer Konfliktlösung voneinander abhängig, dass impliziert, das Verhalten und die Zielerreichung der einen Partei bedingt Konsequenzen für die Durchführung und die Zielerreichung der anderen Partei.
  • mit Nachdruck versuchen
    Die Konfliktbeteiligten müssen ein definitives Interesse an der Umsetzung ihres Handlungsplanes sowie ihrer Ziele dokumentieren und dies durch ihr Verhalten verdeutlichen.
  • scheinbar oder tatsächlich unvereinbare Handlungspläne
    Dies soll dokumentieren, das sich der “soziale Konflikt” auf der Erlebensebene ereignet. Die Konfliktparteien nehmen den Konflikt als solchen wahr,  dabei geht es nicht um von außen angelegte Maßstäbe.
  • Verwirklichen
    Dabei kann die Verwirklichung sehr unterschiedliche Formen annehmen (aggressiv, passiver und/oder aktiver Widerstand, argumentieren, Cliquenbildung, etc.). Relevant dabei ist, dass ein Verhalten gezeigt wird, um die individuellen Interessen durchzusetzen und damit die Ziele des anderen zu behindern.
  • ihrer Gegnerschaft bewusst zu sein
    Bei zufälliger und unbeabsichtigter Behinderung fehlt der Situation der Aspekt des Konfliktes (Wahrnehmung des “Gegners”). Auch hierbei ist die subjektive Wahrnehmung von entscheidender Bedeutung, das beinhaltet, auch ein unbeabsichtigtes Verhalten kann als beabsichtigt interpretiert werden.

Das der Konflikt scheinbar überall lauert, soll zum Abschluss noch ein Beitrag mit Bernd Bieder dokumentieren.

Rohkost-Ernährung und soziale Konflikte

Im nächsten Blogbeitrag geht es um die Frage sind betriebliche Konflikte nur “schädlich”?
Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!]

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Konflikte – Typische Konflikte auf der Meisterebene

12.01.2010

konflikte

Ein Industriemeister – das  Beef im Burger?

Vielleicht besteht der größte Konflikt eines Industriemeister darin, dass er sich permanent in einer Sandwichposition befindet, d.h. er entspricht dem Beef im Burger.
Daraus resultieren für den Industriemeister häufig Konflikte durch die Zielvorgaben der Geschäftsleitung, den individuellen Bedürfnissen und Erwartungen seiner zahlreichen Mitarbeiter sowie den umfangreichen operativen und strategischen Herausforderungen des Tagesgeschäfts.
Dazu zählen u.a. die Erfüllung der strengen Qualitätsanforderungen bei gleichzeitig einzuhaltenden  Zeitvorgaben – der Zielkonflikt ist somit ständiger Begleiter.

Konflikte im Tagesgeschäft

In einer losen Artikelreihe möchte ich das Thema Konflikt systematisch aufbereiten und durch Beispiele aus der Industrie-Praxis nachvollziehbar und damit für SIE lösbar gestalten.

Soziale Konflikte

“Soziale Konflikte sind …

  • Spannungssituationen,
  • in denen zwei oder mehr Parteien,
  • die voneinander abhängig sind,
  • mit Nachdruck versuchen,
  • scheinbar oder tatsächlich unvereinbare Handlungspläne
  • zu verwirklichen und
  • sich dabei ihrer Gegnerschaft bewusst sind.”

Soweit der theoretische Ansatz (gem. Rüttinger), WELCHE Konflikte WO und WIE entstehen und WODURCH lösbar sind, wird Gegenstand der folgenden Blogbeiträge sein.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!]

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Maschinenausfallzeiten kosten jährlich viele Milliarden Euro

19.08.2009

Maschinenausfallzeiten, Qualitätseinbußen und Ersatzinvestitionen können Sie jährlich sehr viel Geld kosten. Der Unternehmenserfolg hängt oft in starkem Maße von der Instandhaltung der Maschinen ab. Doch wie können Sie Maschinenausfallzeiten verhindern, damit nicht Mindermengen oder gar eine Lieferunfähigkeit auftritt?

Maschinenausfallzeiten können verhindert werden – aber wie?

Sind Maschinenausfallzeiten bei Ihnen ein Problem? Mit dieser Thematik sind Sie nicht alleine. Ein Ausfall der Maschine gehört neben Lieferverzug, krankheitsbedingten Ausfällen oder Termindruck zu den alltäglichen Herausforderungen für Ihre Industriemeister.
Nach Definition des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) lassen sich Maschinenausfallzeiten und weitere Probleme im Arbeitsalltag in die Gruppe der indirekten Instandhaltungskosten zusammenfassen. Zu diesen indirekten Instandhaltungskosten zählen Qualitätseinbußen, Imageverlust, Ersatzinvestitionen, Lagerhaltungskosten sowie Maschinenausfallzeiten. Im konkreten Vergleich dazu stehen die direkten Instandhaltungskosten. Dazu zählen unter anderem die Personalkosten sowie das Verbrauchsmaterial. In der gesamten Europäischen Union liegen allein die indirekten Instandhaltungskosten bei rund 7.500 Milliarden Euro.

Konkrete Verbesserungsvorschläge zur Verhinderung von Maschinenausfallzeiten

Doch nun genug der Theorie zum Thema Maschinenausfallzeiten: Eine Senkung der Störrate bei ihren Maschinen kann Ihnen zwischen zehn und 50 Prozent Ersparnis bringen, wenn Sie Ihre Industriemeister und Vorarbeiter auf mögliche Probleme rund um die Maschinenausfälle vorbereiten, so die Studie des BMBF. Eine richtige Schulung Ihrerseits bereitet Ihre Verantwortlichen auf eventuelle Maschinenausfallzeiten. vor.

Bei der Herausforderung, Ihre Industriemeister souverän und zielgerecht zu schulen, hilft Ihnen ein Meister-Training.
Somit haben Sie in jeder Situation das richtige Werkzeug zur Hand.

Toll, dass Sie hier sind und herzlich Willkommen bei
Meistertraining – eine Leistung von jobperform®!

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