Konfliktlösung in 4-Stufen – Stolpersteine

06.06.2011

Im Gespräch mit Mitarbeitern sind wir uns häufig nicht bewusst, welche unerwartete Wirkung unsere Worte auf den Gesprächspartner haben können, was besonders für spontane Gespräche gilt. Gerade im hektischen betrieblichen Tagesgeschäft wird Sprache als vertrauter unreflektierten Prozess genutzt. Die Verwunderung ist immens, wenn die Gesprächssituation unvorhersehbar eskaliert, obwohl wir es im eigentlichen Sinne “nur wohlwollend gemeint” haben. Wir haben schlichtweg ignoriert, dass auch durch die gewählte Sprache Gewalt auf den Gesprächspartner ausgeübt werden kann, was als verbale und nonverbale Konsequenz Ablehnung und Widerstand bewirkt.

Das im letzten Blogbeitrag beschriebene 4-Stufenmodell nach Rosenberg unterstützt Sie dabei, Ihrem Gesprächspartner das Gefühl zu geben, weder bewertet noch abgewertet zu werden. Es genügt – eine einfache Bitte – wohl begründet und in ehrlicher Absicht zu formulieren.

Mögliche Stolpersteine

  • Wer eine Bitte äußert, muss Klarheit darüber haben, dass er dem andern die Option zugesteht, dass der Bitte NICHT entsprochen wird. Das erfordert Akzeptanz, ansonsten wäre es keine Bitte, sonder eher ein Appell, der seinerseits verbale Gewalt ausüben würde.
  • Die tiefe innere Überzeugung, dass “gewaltfreie Kommunikation” generell schon funktioniert, nur eben nicht bei dem Menschen, mit dem Sie gerade in einen Konflikt verwickelt sind. Auch wenn Sie schon  alle Register zur Konfliktklärung gezogen haben, zweifeln Sie nicht, sonder wagen Sie einen Versuch – es lohnt!

Vermeiden Sie …

  • Kritik: “Ihr Standpunkt ist falsch, das müssen Sie so sehen …”
  • Wertungen: “Sie sind …”
  • Interpretationen: “Sie machen das, weil …”
  • Sanktionen: “Wenn Sie nicht …, dann …”
  • Statusdenken: “Sie müssen doch einsehen, dass ich als Meister …”

Der Weg

Trainieren Sie sich darin,

  • vermehrt auf die Gefühle des Gesprächspartners zu achten,
  • stärker die Bedürfnisse des Gesprächspartners herauszufinden,
  • Interpretationen von Fakten zu trennen,
  • häufiger zu bitten, anstatt zu fordern.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung und die nötige Ausdauer.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – besonders in der Konfliktbearbeitung

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Konfliktlösung in 4-Stufen

03.06.2011

Auch für den Industriemeister kommt die Zeit der Konflikte und Meinungsverschiedenheiten mit seinen Mitarbeitern oder Vorgesetzten. Es sind in der Regel stark emotional geführte Gespräche, wobei die Ursachen häufig in Missverständnissen, Überforderung, Zeitdruck, Intoleranz und natürlich auch in scheinbar konträren Meinungen und/oder Glaubensgrundsätzen liegen können.

Konflikte sind in der Zusammenarbeit von Menschen jedoch Normalität und sorgen für die Weiterentwicklung eines Unternehmens. Sie können unter gewissen Voraussetzungen sogar die “Quelle” für einen geschäftlichen Erfolg sein. Daher ist ein professioneller Umgang mit Konflikten und den zu erarbeitenden Lösungsansätzen sowohl sinnvoll, als auch notwendig.

Es gibt viele Konfliktlösungsstrategien, wobei die von dem international anerkannten Konfliktforscher und Mediator Dr. Marshall B. Rosenberg sehr leicht erlernbar ist. Bei dem von Rosenberg entwickelten 4-Stufen-Modell geht es nicht darum, seine eigenen Interessen mit aller Macht durchzusetzen, sondern der Gesprächspartner hat die freie Wahl, dem Konfliktpartner einen Wunsch zu erfüllen oder nicht. Er unterstellt dabei, dass die meisten Menschen gern einem anderen Menschen einen Wunsch erfüllen – wenn es in ihrer Macht steht und – wenn der Wunsch als ehrliche Bitte geäußert wird.

Konfliktlösung nach dem Vier-Stufen-Modell

Es geht bei diesem Ansatz zur Konfliktlösung darum, durch eine empathische (einfühlende) Sprache Konflikte “friedlich” zu lösen und dabei gleichzeitig die Beziehung zum “Konfliktpartner” lebendiger zu gestalten. Die Methode hat durchaus eine größere Erfolgschance, als die uns mehr vertraute “gewalttätige” Sprache, da sie bei allen Menschen eher Abwehr und Widerstand hervorruft.

Nun zu den zu durchlaufenden vier Stufen:

Stufe 1:
Objektive Beschreibung des Sachverhalts

Stufe 2:
Wahrnehmung und ehrliche Formulierung der eigenen Gefühle

Stufe 3:
Darstellung der eigenen Bedürfnisse, des eigenen Wertesystems, also dem Grund, weshalb der Konflikt entstanden ist

Stufe 4:
Konkrete Bitte aussprechen

Ein Beispiel: Ein Mitarbeiter von Ihnen räumt sein Werkzeug nicht weg.

Was sagen Sie ihrem Mitarbeiter?

  • “Sie sind so was von schlampig, nie räumen Sie ihr Werkzeug weg.”

oder

  • “Ihr Werkzeug liegt am Arbeitsplatz herum. Ich ärgere mich sehr darüber, weil die Abteilung dadurch unordentlich wirkt. Ich wünsche mir von Ihnen, dass Sie ihr Werkzeug wegräumen, wenn Sie es nicht mehr benötigen.”

Welche Ansprache erzielt wohl mehr ziel führende Wirkung beim Mitarbeiter?

Lassen Sie uns die zweite Aussage doch einmal gemäß der vier Phasen analysieren.

Stufe 1 – Sachverhalt: Das Werkzeug liegt herum
Stufe 2 – Gefühl: Ärger
Stufe 3 – Bedürfnisse: Sie wollen, dass die Abteilung ordentlich und aufgeräumt ist
Stufe 4 – Bitte: Nicht benötigtes Werkzeug wegräumen

Um die möglichen Stolpersteine bei dieser Konfliktlösungsstrategie geht es im nächsten Blogbeitrag.

Unabhängig davon können dauerhaft ignorierte Konflikte bei Ihren Mitarbeitern zu Demotivation und im Extremfall sogar zu Erkrankungen, wie dem Burnout-Syndrom führen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – besonders in der Konfliktbearbeitung

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Der Mensch macht’s

25.05.2011

Gerade für den Industriemeister kommt es auf die Menschen – seine Mitarbeiter – an.

Produkte und Dienstleistungen erfahren einen Großteil ihrer Wertschöpfung an der Basis durch die Mitarbeiter an der Basis. Ebenso werden jene Produkte und Dienstleistungen wiederum beim Kunden in der Regel von dessen Mitarbeiter an der Basis benötigt und eingesetzt.

Offensichtlich ist es extrem relevant, was jeder einzelne Mitarbeiter an der Basis tatsächlich tagtäglich tut.

Es sind Fragen, wie “Tut er das Richtige?” oder “Führt er diese richtigen Tätigkeiten auch richtig durch?”, die es zu beantworten gilt.

Das Handeln und Verhalten der Mitarbeiter an der Basis wird maßgeblich durch Ihre Führungskultur als Industriemeister bestimmt. Führung bedeutet dabei, Menschen auf ein Ziel hin zu führen. Dieses “Ziel” wird immer häufiger als die kostengünstige Generierung eines vom Kunden wahrgenommenem Nutzen verstanden. Sollte Ihnen das gut gelingen, ernten Sie als logische Konsequenz messbaren Erfolg. Erfolg ist, wenn erfolgt, was Sie wollen!

Die Kombination macht’s

Durch eine Bündelung von Fachkompetenz und Führungskompetenz können Sie den Erfolg steigern. Ihre Mitarbeiter an der Basis verfügen über die notwendige Fachkompetenz welche sich durch die korrekte Durchführung der Tätigkeiten bemerkbar macht. Ihre Führungskompetenz dokumentiert sich darin, dass von Ihren Mitarbeitern das Richtige getan wird.

Die überaus spannende Frage lautet nun, wie ist Ihre Führung zu gestalten, damit kontinuierlich von allen Mitarbeiter das Richtige richtig getan wird?

Vor einigen Tagen habe ich eine Reportage gesehen, die das Managerseminar Dirigieren & Führen vorstellte, indem sich die Teilnehmer im dirigieren eines Orchesters übten. Ein grandioser Ansatz, denn Ihre Aufgabenstellung ist durchaus mit einer Orchesterführung vergleichbar. Genau wie Sie, verfügt der Dirigent über eine Vielzahl von “Experten”. Jeder dieser “Experten” ist ein Virtuose auf seinem Instrument und ein Könner auf seinem Gebiet. Das allein reicht jedoch nicht für ein erfolgreiches Konzert. Hierfür ist ist es erforderlich, dass ein gemeinsames Stück in gemeinsamer Inszenierung gespielt wird. Gelingt es dem Dirigenten in einer begrenzten Zeit nicht, diesen Konsens herzustellen, alle Beteiligten für das aufzuführende Stück zu gewinnen und gemeinsam das angestrebte Ziel durch Professionalität aller “Experten” zu erreichen, werden die Kunden – das Publikum – enttäuscht sein und in Zukunft andere Aufführungen besuchen. Langfristig wird sich das Orchester auflösen, da den Kosten keine Umsätze gegenüberstehen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – speziell in der Mitarbeiterführung

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Die TOP10 Führungstipps

02.05.2011

Unsere Fachkompetenz erwerben wir in einer umfangreichen und häufig aufgestockten Aus- und Weiterbildung. Der Begriff um das lebenslange Lernen hat längst Einzug in unseren Sprachgebrauch und in unsere Erkenntnis der Notwendigkeit gehalten. Nur an einer qualifiziert erlernten Führungs-Ausbildung mangelt es Führungskräften in Deutschland noch immer! Warum ist das so? Mitarteiterführung ist doch kein Mysterium oder Voodoo, sondern ein erlernbares Handwerk.

Die frohe Botschaft lautet daher: Führung ist erlernbar – auch für Sie.

Worauf sollten Sie achten um Ihre Mitarbeiter nachhaltig zu motivieren damit gemeinsam die gewünschten Ziele erreichbar werden?

Hier ist sie – die TOP10 der Führungstipps:

  • Vertrauen schenken – Positive Erwartungshaltung
    Trauen Sie Ihren Mitarbeiter Gutes zu – vertrauen Sie
  • Vereinbarungen treffen – Mitarbeiter einbeziehen
    Finden Sie ein Ziel, dass dem Unternehmen und dem Mitarbeiter dient
  • Ergebnis zählt – Das “Wie” klärt der Mitarbeiter
    Ihre Mitarbeiter wissen, welche Mittel und Ressourcen sie benötigen, um das Vereinbarte zu erreichen
  • Stärken im Blick – Schwächen akzeptieren
    Konzentrieren Sie sich auf die Stärken Ihrer Mitarbeiter – akzeptieren Sie Schwächen, die im Arbeitsergebnis nicht hinderlich sind
  • Prioritäten setzen - Klarheit vermitteln
    Schaffen Sie Klarheit bei Ihren Mitarbeitern, was Pflicht und Kür ist
  • Positiv denken – Phantasie beflügelt
    Prüfen Sie Ihre Einstellung zu Aufgaben, denn sie beeinflusst die Ihrer Mitarbeiter nachhaltig
  • Wechselwirkungen sehen – Was ist mein Anteil daran?
    Modifizieren Sie bei “Mitarbeiterproblemen” Ihre eigenes Verhalten
  • Job-Gestaltung – Blick für Talente
    Prüfen Sie, ob durch Umgestaltung des Jobs oder anderen Mitarbeitereinsatz ein besseres Resultat möglich ist
  • Herausfordern – Abwechslung für die Mitarbeiter
    Bieten Sie Herausforderungen gegen lähmende Langeweile an
  • Offenheit – Kein Theater spielen
    Schaffen Sie sich Zeit für Wesentliches, indem Sie so offen und ehrlich wie möglich zu Ihren Mitarbeitern sind

(Quelle: zehn.de)

Die Berücksichtigung der obigen Führungstipps sollte Ihnen deutlich mehr Nähe und Akzeptanz bei Ihren Mitarbeitern verschaffen – Schritt für Schritt.

Wenn Sie ergänzende Beiträge, Impulse oder konstruktive Kritiken für mich haben – jederzeit und wie immer gern!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – speziell in der Mitarbeiterführung

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Verantwortungsbereitschaft beim Mitarbeiter – wie geht das?

27.04.2011

Haben Sie auch Mitarbeiter, die sich lieber jede Kleinigkeit von Ihnen als Industriemeister absegnen lassen, bevor sie selbst die Verantwortung übernehmen? Eine von Ihnen vielleicht angestrebte Entlastung, durch Übernahme von Verantwortung über den jeweiligen Arbeitsplatz des Mitarbeiters hinaus – völlige Fehlanzeige! Was ist also zu tun?

Mit den alten Waffen wie die Ausübung von Druck und/oder Autoritätsgehabe können Sie nicht wirklich punkten, wenn Sie Eigenverantwortung bei Ihren Mitarbeitern entwickeln wollen. Durch strikte Anweisungen bieten Sie Mitarbeitern sogar die Chance, die Verantwortlichkeit, falls etwas in die Hose geht, auf Sie abzuwälzen. Ja – wie denn sonst?

Über die Bande spielen – der weitaus erfolgreichere Weg – nicht nur beim Billard

Durch passende offene Fragestellungen – Fragen die eben nicht nur mit einem simplen Ja oder Nein zu beantworten sind -  können Sie das Verantwortungsgefühl bei vielen Ihrer Mitarbeiter auf indirekte Art und Weise steuern.  Es müssen dabei individuelle, auf den jeweiligen Mitarbeiter abgestimmte Fragen sein, die Ihn selbst zum Denken und konsequentem Handeln motivieren.

Ein Beispiel:

“Wie, Herr Schlämmer, würden Sie die Aufgabe Durchlaufoptimierung in der Galvanik lösen, wenn Sie völlig frei Hand hätten?
Haben Sie eine smartere Idee, als die konventionellen Ansätze?

Durch eine derartige Fragestellung können Sie die Delegation von Verantwortung durchaus charmant vorbereiten.

Struktur durch die 5-W-Fragen

Die folgenden Fragen helfen Ihnen dabei, die Vorbereitung zur  Bereitschaft von Eigenverantwortung strukturiert vorzubereiten.
Folgende Fragen beantworten SIE Ihren Mitarbeitern, in dem Sie eindeutige Aussagen treffen und klare Vorgaben machen:

  • Was-Frage: Was muss getan werden?
  • Wann-Frage: Bis wann muss etwas getan werden?
  • Warum-Frage: Warum muss oder sollte etwas getan werden?

Die folgenden Fragen beantworten Ihre Mitarbeiter:

  • Wie-Frage: Wie soll die Aufgabe ausgeführt werden?
  • Womit-Frage: Welche Mittel werden benötigt, um die Aufgabe erfolgreich auszuführen?

Ergänzende Hinweise:

Fragen 1-2
In der Regel erhalten Mitarbeiter auf die Was- und Wann-Frage für sie sehr klare und befriedigende Angaben .

Frage 3
Die Angaben zur Warum-Frage wird häufig nicht so ganz befriedigend für Ihre Mitarbeiter ausfallen. Hier müssen Sie als Führungskraft eine ebenso klare und deutliche Aussage machen und den unternehmerisch übergeordneten Zusammenhang, in den die Aufgabe integriert ist, verdeutlichen. Damit fällt es Mitarbeitern häufig viel leichter, ihre Verantwortung für das große Ganze deutlicher zu erkennen.

Frage 4
Die Wie-Frage lassen Sie Ihre Mitarbeiter selbst beantworten. Denn wenn ein Mensch einen eigenen Lösungsweg erarbeiten darf, übernimmt er damit automatisch auch Verantwortung für das Resultat.

Frage 5
Das gilt auch für die Womit-Frage. Ihre Mitarbeiter können in der Regel sehr gut selbst einschätzen, welche Mittel und Ressourcen sie benötigen, um ein vereinbartes Resultat zu erzielen.

Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Ihre Mitarbeiter auch mit den nötigen Kompetenzen ausgestattet sind, um die gewünschte Verantwortung übernehmen zu können.

Durch diese Vorgehensweise stärken Sie die Eigenverantwortung Ihrer Mitarbeiter und behalten die Hauptregie doch in Ihrer Hand.

Wenn Sie ergänzende Beiträge, Impulse oder Kritiken loswerden wollen – jederzeit und wie immer gern!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – insbesondere in der Delegation von Verantwortung

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Erfolg-versprechender Motivationskontext

18.04.2011

Es fasziniert mich doch immer wieder zu beobachten, zu welchen Aktivitäten und damit häufig einhergehender Anstrengungen Menschen in ihrer Freizeit ohne jeglichen Druck  fähig sind. Auch die Übernahme von arbeitsintensiven Ämtern und Diensten in Vereinen, Organisationen, Parteien und anderer ehrenamtlicher Tätigkeiten stellen offenbar keine Hürde dar – manchmal sogar bis zur Selbstaufopferung und Bedrohung der eigenen Familiensituation.

Die eigentlich interessante Frage ist aber für mich:
“Was hindert Menschen, solch phantastisches Engagement so selten in ihrem Job zu entwickeln?”

Die folgende mögliche Antwort erscheint mir manches mal schon zu simpel zu sein. Der Mehrheit der Menschen ist es eben offenbar weniger wichtig, ob es richtig ist, sondern viel mehr was es ihnen nützt und/oder ob es befriedigend für sie ist.

Wenn ich mich an meine aktive Zeit als Arbeitnehmer zurück erinnere,  so haben mir einige direkte Führungskräfte meine tief empfundene Freude am Job aktiv nachhaltig verdorben. Reinhard K. Sprenger hat das so treffend in folgende Worte gefasst: “Menschen kommen zu Unternehmen, aber sie verlassen Vorgesetzte!”

Daraus folgt doch, dass nur diejenige Führungskraft wirkliche Mit-Arbeiter hat, die es versteht, die jeweils passende kontextbezogene Rahmenbedingung zu schaffen. Solche Mitarbeiter sind hochgradig motiviert und voller Begeisterung für ihre jeweilige Tätigkeit. Es sind eben Fans – die wiederum Fans machen. Wo das nicht zutrifft, gilt es zu klären, ob dieser Mitarbeiter in dieser Position und/oder an der richtigen Aufgabe beteiligt ist. Eventuell sind es auch einfach ungeklärte Konflikte im täglichen Arbeitsumfeld oder gelegentlich ist es eben auch nur nicht der passende Mitarbeiter.

Zur Führung gehört auch die Übernahme von Verantwortung und die Fähigkeit Entscheidungen treffen zu können. Daher dürfen sich Führungskräfte der Sicherstellung der Leistungserbringung sowie der Forderung & Förderung aller ihrer Mitarbeiter nicht entziehen.

Durchaus motivierende Rahmenbedingungen sind:

  • Verständlich kommunizierte, klare Unternehmensziele
  • daraus abgeleitete, klare Teilzielaufgaben für die jeweilige Führungskraft
  • Gefördertes aktives Mitwirken an der Ausarbeitung von Team- und Abteilungszielen
  • Klarheit über Erwartungen der beteiligten Teams
  • Berücksichtigung der Werte mit sich daraus ergebenden verbindlichen Regeln
  • Effektive Feldbackgespräche auf partnerschaftlicher Ebene

Mein Leitspruch als Führungskraft war:
“Mache DEINE Mitarbeiter erfolgreich und DU wirst selbst erfolgreich sein!”

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Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – nachhaltig in der Mitarbeitermotivation

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Präsentismus vs. Absentismus

11.04.2011

Von GastautorIn:  Ursula Jocham

Zwei Phänomene mit erheblichen Auswirkungen:  Präsentismus und Absentismus

Im Gegensatz zu dem im vorhergehenden Artikel beschriebenen Präsentismus, gibt es noch den Absentismus,  jährlich aus zahlreichen Studien über Fehlzeiten bekannt. Beide Phänomene verursachen in Unternehmen Jahr für Jahr Kosten in immenser Höhe.

Obwohl die Verteilung seltsamerweise recht unausgewogen ist. Denn fast alle Unternehmer konzentrieren sich auf die sichtbaren Fehlzeiten in ihrer Belegschaft. Der Absentismus – also die Abwesenheit des Arbeitnehmers aufgrund von Krankheit, privater Probleme oder fehlender Motivation steht fast immer im Fokus.

Dagegen wird ein Mitarbeiter, der sich offensichtlich krank, also arbeitsunfähig – bezeichnen wir das mal als „unsichtbare Fehlzeit“ – zur Arbeit schleppt, oft mit Respekt betrachtet. Kann ein arbeitsunfähiger Mensch aber wirklich einen produktiven Beitrag für das Unternehmen bringen?

Wenn wir krank sind, leiden wir. Wir sind gesundheitlich nicht auf der Höhe. Wir sind körperlich nicht fit. Und durch unseren körperlichen Schmerz wird auch unsere geistige Leistungsfähigkeit erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Bei Kopfschmerz fällt es uns schwer zu denken und wenn wir Rückenschmerzen haben, konzentrieren wir uns immer wieder auf die auftretende Pein. Nur nicht bewegen. Wie sitze ich am besten ohne zu starke Schmerzen zu empfinden? Bei einer Erkältung läuft den ganzen Tag die Nase und wir verwenden unsere Zeit dafür sie zu versorgen, unsere brennenden Augen zu reiben und unseren matten Körper aufzurichten. Wir sind energielos. Wir können uns nicht konzentrieren, wir leiden. Wir lassen uns bemitleiden und fühlen uns aber auch stark weil wir in der Arbeit sind.

„Wir sind ein Vorbild! Wir lassen uns von der Krankheit nicht unterkriegen!“
Aber sind wir damit wirklich ein Vorbild? Mal realistisch betrachtet: wir machen nur das nötigste, und das oft auch nur mit minimaler Denkleistung und meist erheblich reduzierter Leistungsfähigkeit. Oft können wir gar nicht mehr richtig denken und das, was wir anfangen, wird nichts, weil wir uns nicht konzentrieren können und auch nicht wollen. Wir möchten eigentlich nur unsere Ruhe haben. Beantworten vielleicht ein paar Emails, die nötigsten, kurz und knapp und sind froh, dass uns die Kollegen in Ruhe lassen. Jeder fragt wie es uns geht und wir erklären die Symptome und unseren Krankheitsgeschichte…

Das bedeutet: Konkrete Zahlen

Hätten Sie es vermutet? Jahr für Jahr gehen rund 15% der Gesamtproduktivität in Unternehmen aufgrund von krankheitsbedingtem Absentismus und Präsentismus verloren. Dabei entfallen gemäß Metastudie Fissler (2008) nur rund 1/3 auf Absentismus.

Bei 2/3 dagegen liegen die Ursachen im Präsentismus! Diese Zahl muss man erst mal auf sich wirken lassen.

Warum gehen Menschen in die Arbeit obwohl sie krank sind?

Vielerorts herrscht immer noch die Meinung, wirkliche Krankheit beginnt erst „mit dem Kopf unterm Arm“. Alles andere ist „krank machen“. Hören sie sich mal um. Beobachten Sie mal wie oft Sie die Beschreibung „krank machen“ vernehmen werden.

Mitarbeiter glauben, dass sie Nachteile erfahren, wenn sie krank sind. Sie denken, dass Menschen, die öfter krank sind, schneller entlassen werden. Sie haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Das gilt besonders für befristete Verträge. Welches Unternehmen will schon einen arbeitsunfähigen Mitarbeiter? Bei körperlichen Gebrechen geht das ja grad noch, aber bei psychischen Themen – Depressionen, Angststörungen, temporäre emotionale Störungen, Burnout und Boreout… Uiih, da lassen wir doch lieber die Finger weg, davon wollen wir gar nichts hören. „Unsere Mitarbeiter brauchen keinen Psychologen oder psychologischen Berater, die sind ja nicht verrückt!“

Aus dem DAK-Gesundheitsreport erfahren wir, dass ca. 30% der Befragten glauben, dass sowohl Vorgesetzte als auch Kollegen „wenig Verständnis dafür haben, wenn ein Mitarbeiter wegen psychischer Probleme fehlt“. Deshalb haben 56% der Befragten große Bedenken, der Arbeit wegen einer psychischen Erkrankung fernzubleiben.

Betrachten wir aber nun mal die langfristige Perspektive. Durch Studien aus Schweden und Dänemark wissen wir

  • Krank zur Arbeit zu gehen erhöht das Risiko für schwere Herz-Kreislaufstörungen innerhalb von drei Jahren um das Doppelte
  • Wenn Sie mittelfristig mehrmonatige Krankschreibungen wollen, dann sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter mehr als fünf Mal pro Jahr trotz Krankheit anwesend sind
  • Eine mehr als sechsmalige Anwesenheit trotz Krankheit pro Jahr verhilft Ihnen mit 74% Wahrscheinlichkeit zu mehr als zweimonatigem krankheitsbedingtem Fehlen im Folgejahr

Was ist also wirklich wichtig – Anwesenheit, die erbrachte Leistung und/oder die mittel- und langfristige Erhaltung der Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter?

Da müssen wir wohl schon an den Arbeitsbedingungen und der Unternehmenskultur ansetzen.

Fakt ist: Menschen werden krank und brauchen entsprechende Genesungs- und Regenerationszeiten. Krankheitsbedingte Leistungseinschränkungen werden uns im Unternehmensumfeld immer begegnen. Hier heißt es die Sensibilität für Mitarbeiter und Vorgesetzte fördern und die langfristige Perspektive nicht aus dem Auge verlieren. Vorgesetzte sind Vorbilder. Auch oder gerade im Krankheitsfall – und das auch in der Rolle des Arbeitsunfähigen. Sie gestalten das Arbeitsklima entscheidend mit.

Als Vorgesetzte entscheiden sie mit über die langfristige Leistungsfähigkeit der ihnen unterstellten Mitarbeiter und damit über die Ressourcen des Unternehmens. Letztendlich also über dessen Erfolg – durch vorausschauendes und menschlich vernünftiges Handeln.

Herzliche Grüße, Ihre
Ursula Jocham

[der Mensch macht's!] – wie so oft im Leben

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Innere Kündigung – gibt es Notausgänge?

28.03.2011

In diesem Blogbeitrag geht es als Abschluss zum Thema “Innere Kündigung” um mögliche Vermeidungsstrategien bzw. Auswege aus der inneren Kündigung.

Letztendlich sind die Gründe für eine Innere Kündigung sehr individuell und ihr Ursprung auf unterschiedlichsten Ebenen zu finden. Daher scheiden Lösungen von der Stange – Standardlösungen – im Vorfeld generell aus, vielmehr gilt es, einen individuellen Fluchtweg für den Betroffenen zu finden. Diese Fluchtmöglichkeit muss aber zwingend an den persönlichen Ursachen anknüpfen, da ansonsten die Wirksamkeit eher zweifelhaft ist.

Ich habe nachfolgend ein paar Ansätze zusammengetragen, wobei  diese lediglich als Inspiration zu verstehen sind.
Dauerhaft Betroffenen empfehle ich wohlwollend professionelle Hilfe, wie z.B. durch einen Coach oder Psychologen, in Anspruch zu nehmen.

Notausgänge für die  inneren Kündigung

  • Profiling-Instrumente effektiv nutzen

    Durch konsequente Anwendung unterschiedlichster Profiling-Instrumente kann seitens des verantwortlichen Personalmanagements ein Maximum an Übereinstimmung zwischen den Unternehmenszielen und den Zielen des jeweiligen Mitarbeiters ermittelt werden. Die Suche nach völliger Übereinstimmung ist eher aussichtslos – präventive Konfliktvermeidung kann auf diese Weise jedoch in vielen Fällen erfolgversprechend umgesetzt werden.

  • Sinnhaftigkeit – ein Angebot für Suchende

    Den Wert Sinnhaftigkeit im Tun verfolgt meiner Erfahrung nach die Mehrheit der Mitarbeiter. Wenn jetzt aber die Ausrichtung oder Vision des Unternehmens weder erkennbar oder noch schlimmer für unrealistisch gehalten wird, sind Mitarbeiter geneigt ihr Engagement nach unten zu korrigieren – man richtet es sich eben ein.
    Hier schafft ein transparentes und konkretes Zukunftsbild motivierende Abhilfe. Eine durch eine Vision verbundene Mannschaft lässt Mitarbeiter zu Fans werden.
    Dieser Ansatz findet eine so wunderschöne Beschreibung in dem bekannten Zitat von Antoine de Saint-Exupéry:

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

    Darüber hinaus schaffen Visionen Gemeinschaft und Identität für das Tun.

  • Karriere-Endstationen – was dann?

    Wie sieht der typische Verlauf bei einem Mitarbeiter aus, der es bisher gewohnt war die Karriereleiter aufzusteigen und nun am “Anschlag” angelangt ist? Häufig ist ein verstärktes Engagement zu beobachten, da er diese Wahrheit für sich nicht zulässt. Erst ab dem Zustand der Bewusstheit, dass der vertraute Aufstiegt für ihn beendet ist, endet häufig im Prozess der Inneren Kündigung.

    Ein möglicher Ausweg liegt in der Erweiterung der bisherigen Tätigkeiten des Mitarbeiters, die motivierend wirken kann, wenn im Vorfeld die dafür nötigen Fähigkeiten überprüft wurden

Damit bin ich am Ende meiner kleinen Blogreihe zum Thema “Innere Kündigung” angelangt. Längst ist nicht alles dazu gesagt – wenn aber meine Zeilen einen Beitrag zur Sensibilisierung, Findung von Auswegen oder gar zur Prävention geleistet haben, dann waren sie nicht sinnlos.

Wenn Sie ergänzende Beiträge, Impulse oder Kritiken loswerden wollen – ich freue mich darauf!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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Kennen Sie Präsentismus?

21.03.2011

Von GastautorIn:  Ursula Jocham

Präsentismus – wie der Name schon sagt – hat etwas mit Präsenz zu tun. Im beruflichen Umfeld ist der Mitarbeiter am Arbeitsplatz präsent, obwohl er eigentlich nicht in der Arbeit sein sollte.

Warum nicht? Weil er nicht (vollkommen) arbeits-fähig ist, – im schlimmsten Fall sogar komplett arbeits-unfähig ist. Oft nur körperlich anwesend, aber geistig in keinerlei Hinsicht bei der Arbeit präsent.

Das heißt – unser Mitarbeiter fühlt sich krank. Es wäre vernünftig, wenn er zum Arzt ginge. Höchstwahrscheinlich würde ihn der Arzt dann arbeitsunfähig (krank) schreiben. Und eine Arbeitsunfähigkeit bedeutet ganz klar, der Mitarbeiter kann seine Arbeitskraft – also seine Leistungsfähigkeit – seinem Arbeitgeber nur in sehr eingeschränktem Maße oder vielleicht vorübergehend sogar überhaupt nicht zur Verfügung stellen.

„Aber selbst wenn ich nur mit halber Kraft arbeiten kann, ist es immer noch besser als ganz weg zu sein“, höre ich etliche Leser nun denken. „Es bleibt ja alles liegen und das Nötigste kann ich immer tun…“

Das ist durchaus nachvollziehbar, gerade wenn der Mitarbeiter der einzige oder einer der wenigen Mitarbeitenden in seinem Arbeitsumfeld ist. So kann die anfallende Arbeit für die Teamgröße viel zu umfangreich sein, es kommt auf jeden einzelnen an, es muss alles selbst nachgearbeitet werden oder es ist keine Vertretung vorhanden. Die Kollegen werden den Fehlenden schmerzlich vermissen, unter der Abwesenheit leiden.

Aber tue ich mir und meinen Kollegen mit dieser Art von Anwesenheit wirklich einen Gefallen?

Ich meine: Nein! Im Gegenteil, ich schade mir und meinen Kollegen mittel- und langfristig sogar. Präsentismus zeigt sich oft bei chronischen Beschwerden oder psychischen Erkrankungen. Beide werden durch Ignorieren nicht besser oder gar geheilt. Die Chancen für eine anhaltende Besserung oder gar Heilung sehen bei einer echten Therapie oder Langzeitbehandlung immer besser aus.

Mein Körper oder meine Psyche schlägt Feueralarm!

Wenn ich den Feueralarm ausschalte und einfach weiterarbeite, dann lösche ich das Feuer nicht, – ganz und gar nicht. Es wird weiter brennen, schwelen und sich ausbreiten. Das bedeutet, dass der Schaden immer größer werden wird.

Und selbst wenn ich „nur“ eine Erkrankung der Atemwege oder eine Grippe habe, dann verlängere ich durch das Ignorieren der nötigen Genesungsphase den Heilungsprozess sogar. Im schlimmsten Fall, infiziere ich meine Kollegen mit meinen Krankheitserregern und verbreite so die Seuche schön weiter im Unternehmen. Geholfen habe ich mit der Aktion niemandem.

Was also tun?

Zunächst mal hinschauen. Ein verantwortungsbewusster Vorgesetzter kann erkennen oder zumindest versuchen zu erkennen, ob sein Mitarbeiter noch arbeitsfähig ist oder nicht. Im Zweifelsfalle auch mal heimschicken. Oder: gleich zum Arzt schicken. Das gebietet im Regelfall sowieso die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.

Mein Mitarbeiter wird sich sicherlich zunächst ein wenig zieren, aber meistens sind die Menschen froh, dass ihr Vorgesetzter (oder jemand dem sie vertrauen und das kann durchaus auch die Personalabteilung sein) die Verantwortung übernimmt und sie da hin schickt wo sie hingehören: zum Arzt oder zum Auskurieren und Regenerieren nach Hause.

Herzliche Grüße, Ihre
Ursula Jocham

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Innere Kündigung – welche Trigger gibt es?

14.03.2011

In meinem letzten Blogbeitrag ging es um die möglichen Zeichen, die auf eine innere Kündigung hinweisen können.
Diesmal soll es um “Auslöser” – Trigger – gehen, die den Prozess einer inneren Kündigung beim Mitarbeiter anstoßen können.

Nur nochmals zur Erinnerung:

Der Prozess der inneren Kündigung vollzieht sich innerlich und unsichtbar.

Die Frage, die sich die betroffene Führungskraft nun stellt, lautet:
“Wie konnte es dazu kommen und, erschwerend, was hätte ich dagegen tun können und müssen?”

Wenn ein Mitarbeiter seinen Job nicht mehr mit dem gewohnten Engagement verfolgt und die Arbeitsleistung immer schwächer wird, so hat das immer Ursachen. Häufig liegt die Ursache im Unternehmen selbst oder zumindest in der jeweiligen Abteilung oder Gruppe. Das bedeutet, es existiert eine reelle Chance für SIE, etwas dagegen zu unternehmen.

SIE können präventive Maßnahmen praktizieren, indem SIE die folgenden TOP-Ursachen kennen und vermeiden lernen.

  • Dem Mitarbeiter mangelt es an kontinuierlichem kommunikativem Austausch.
  • Er fühlt sich von allen Führungsebenen unzureichend oder falsch informiert.
  • Anweisungen und Entscheidungen sind für ihn nicht transparent.
  • Bei Delegationen fühlt er eine große Kluft zwischen Verantwortung und erteilten Kompetenzen.
  • Er ist der festen Überzeugung, dass er für seine Leistung zu selten Anerkennung erfährt.
  • Er sieht keine Chance zu positiven Veränderungen hin.
  • Er fühlt sich chronisch unter- und/oder überfordert.
  • Er empfindet seine Aufgabenstellung als schwammig.
  • Er leidet unter der seiner Meinung nach hinderlichen Bürokratisierung und Formalisierung.
  • Er sieht keine Sinnhaftigkeit in seiner Tätigkeit.
  • Er wurde durch Nichterfüllung von beruflichen Erwartungen oder Versprechungen mehrfach enttäuscht.
  • Er empfindet permanenten Zeitdruck.
  • Er fühlt sich als Mobbingopfer und sich selbst überlassen.
  • Er empfindet die Verantwortlichkeiten als unübersichtlich.

SIE können das Ruder herumzureißen und einer inneren Kündigung den Nährboden nehmen – wenn SIE wollen und können!

Denn es gibt für SIE drei Optionen:

  • Ignorieren
  • Weglaufen
  • ÄNDERN - Ich wünsche IHNEN ein Spiegelbild, auf das SIE stolz sein können!

Das bedeutet per se, die Bereitschaft zur Arbeit am System und mit jedem Mitarbeiter.

Ich wünsche IHNEN die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die Sie nicht verändern können;
ich wünsche IHNEN den Mut, Dinge zu ändern, die Sie verändern können;
und ich wünsche IHNEN die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Ich freue mich, wie immer, auf Stellungnahmen und Meinungen zum Thema.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – speziell in der Prävention.

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