Spannende Präsentationen durch Dramaturgie

16.01.2012

In meinem letzten Blogbeitrag hatte ich ja dazu aufgerufen, uns an Ihrem “Erfolgsrezept” für eine erfolgreiche Präsentation teilhaben zu lassen. Aus der Vielzahl der Eingänge möchte ich die folgenden weitergeben:

  • Visualisierung
    „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ ist ein Sprichwort und zugleich eine Metapher. Menschen lieben Bilder. Bieten Sie auch was für die Augen, sondern auch was für die Ohren. 

    • Sprechen Sie nicht nur über Dinge, sondern zeigen Sie diese auch.
      Ein Bild von einem Maschinenschaden ist um ein vielfaches eindrucksvoller, als tausend Worte über nicht erfolgte Wartung.
    • Lassen Sie Ihr Publikum relevante Dinge, wenn irgendwie möglich,  in Augenschein nehmen.
      Was “man” mit eigenen Augen gesehen hat , hat eine größere Wirkung.
  • Humor
    Menschen lieben es zu lachen. Ein Lächeln lockert die Muskulatur und verbindet Menschen emotional. 

    • Nutzen Sie die Kunst des “stillen Lachen machen”, gemeint sind damit Aphorismen, Stilblüten oder geschickte Wortspielerein.
    • Vermeiden Sie derbe Witze und solche über Minderheiten jeglicher Art.
  • Geschichten
    Menschen lieben Geschichten. Geschichten lockern selbst die trockensten Fakten auf. 

    • Schaffen Sie möglichst schnell einen Bezug zum Publikum.
    • Integrieren Sie Ihre Zuhörer in die Story und gestalten Sie Daten greifbar, damit eine bessere Vorstellung möglich ist.
    • Weniger ist mehr! Das gilt besonders für Fakten – verbannen Sie diese ins Handout.
  • Identifikation
    Wenn Sie voll und ganz hinter Ihrem Thema stehen, dann überzeugen Sie am besten. Sagen Sie Ihrem Publikum warum das so ist. 

    • Sprechen Sie von der Bedeutung des Themas für Sie persönlich.
    • Lassen Sie Ihr Publikum wissen, welchen Nutzen es aus der Thematik ziehen kann.
    • Informieren Sie darüber, warum gerade Sie als Vortragender der Richtige sind.
  • Dramaturgische Elemente
    Theater und Film zeigen wie Spannung aufgebaut wird. 

    • Die Message – die eigentliche Botschaft -muss transportiert werden. Sagen Sie klar und deutlich, um was es geht!
    • Machen Sie Lust auf mehr!
    • Der Einstieg und der Abschluss bleiben am stärksten im Gedächtnis.

Das waren ein paar Anregungen, die Sie gedanklich in Ihre nächste Präsentation einfließen lassen können.
Ich wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung.

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – extrem bei der Präsentation

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Das ultimative Tool für Ihre Präsentation: PowerPoint

22.05.2010

In meiner Serie zum Thema “Präsentation” befasse ich mich mit allen Details, die für eine gelungene Präsentation bedeutend sind. Wie vermitteln Sie komplizierte Inhalte möglichst einfach? Welche Hilfsmittel sind bei einer Präsentation erlaubt und welche Fettnäpfchen sollten Sie auf jeden Fall vermeiden? In meinem heutigen Beitrag möchte ich Ihnen das ultimative Tool bei einer digitalen Präsentation vorstellen.

PowerPoint vereinfacht Ihre Präsentation ungemein

Natürlich kennen Sie PowerPoint. Microsofts’ PowerPoint ist, mit Sicherheit, die am stärksten verbreitete Präsentations-Software. Viele von Ihnen werden es bereits ausgiebig nutzen. Doch kennen Sie wirklich alle guten Tipps und Tricks rund um dieses Präsentationswerkzeug? Eine neue Präsentation mit zehn Folien können Sie mit Sicherheit erstellen. Doch kennen Sie die Präsentationsansichten für Ihren Laptopbildschirm mit den zahlreichen Extrafunktionen? Je nach Betriebssystem, können Sie von mannigfaltigen Vorteilen profitieren.

Wenn Sie bereits über das neue Windows 7 verfügen, ist das Anschließen Ihres Laptops kein Problem mehr! Sobald Sie das Monitorkabel angeschlossen haben, drücken Sie die Tastenkombination „Strg” und „P” und schon können Sie sich aussuchen, ob Sie Ihren Laptop-Monitor auf den Beamer duplizieren oder erweitern wollen oder sogar nur den Beamer verwenden möchten. Der Vorteil beim Duplizieren besteht darin, dass Sie die, in PowerPoint integrierte, Präsentations-Ansicht verwenden können. Dadurch können Sie am Laptop-Bildschirm Ihre Notizen lesen. Einfaches Vorlesen der Folien ist ein ausgesprochen schlechter Präsentationsstil.

Tipps und Tricks zu PowerPoint

Die Präsentationsansicht hat, neben der Möglichkeit des Anlegens von „virtuellen Notizen” auf dem Bildschirm, noch zahlreiche weitere Vorteile. Als Referent erhalten Sie am Monitor, durch eine Vorschaufunktion, bereits die nächste Folie angezeigt. Dieser Service eignet sich vor allem für flüssige Übergänge zwischen den Präsentationen besonders gut. Wie in Word, können Sie auch in PowerPoint Textfelder, Grafiken und Animationen einbauen. Der Einsatz der Funktionen erfolgt spielend einfach, wie auch in Word. PowerPoint gibt es, sowohl für Computer mit Windows-Betriebssystem, als auch für Apple-Computer. Darüber hinaus bietet Apple mit Keynote auch ein eigenes Präsentationsprogramm.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[ der Mensch macht's! ] – auch in der Präsentation

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Zehn gute Tipps, damit Ihre Präsentation perfekt wird

19.05.2010

Präsentationen finden Sie heute überall. In der Schule und dem Studium sind sie bereits unverzichtbar geworden und auch in der Welt der Unternehmen werden neue Informationen und Entscheidungen immer häufiger mit Hilfe einer Präsentation vorgestellt. In meiner Blog-Reihe zum Thema “Präsentationen” möchte ich alle Aspekte rund um diesen, doch recht umfangreichen Gegenstand, genauer beleuchten. Heute habe ich zehn Tipps für Sie, die Ihnen helfen sollen, aus Ihrer Präsentation das Beste heraus zu holen.

Diese zehn Punkte sollten Sie für eine gelungene Präsentation beachten:

  • Ohne gute Zutaten kann aus Ihrem “Präsentations-Menü” nichts werden.
    Gute Informationen und Materialien sind das alles entscheidende Kriterium für eine gelungene Präsentation. Wenn Sie keinen Mehrwert bieten können oder Ihre Informationen nicht passend zurechtgelegt sind, kann die Präsentation nur nach hinten losgehen!
  • Fesseln Sie Ihre Zuhörer!
    Das Publikum soll nicht nur auf die Folien an der Wand schauen, sondern soll Ihnen zuhören. Die Präsentation ist nur ein zusätzliches Tool für Ihren mündlichen Vortrag.
  • Weniger ist oftmals mehr.
    Kennen Sie Präsentationen, in denen der Referent scheinbar jeden Kniff seiner PowerPoint-Ausgabe zu kennen scheint und, scheinbar magisch, die Buchstaben einfliegen oder vom Bildschirm-Himmel regnen? Effektiv sind derartige Spielereien nicht. Die Effekte verzögern mitunter das Weiterklicken und die Aufmerksamkeit der Zuhörer ist bei den fallenden und sich bewegenden Buchstaben und nicht beim Referenten.
  • Sparen Sie ebenfalls an der Textmenge.
    Einer Faustregel zufolge reichen fünf Wörter pro Zeile und fünf Zeilen pro Folie. Alle weiteren Informationen, können Sie sich als Notizen in Ihrer Präsentationsansicht notieren.
  • Ebenfalls sparsam sollten Sie mit Zahlen sein.
    Je mehr Zahlen Sie veröffentlichen, desto verwirrter sind mitunter Ihre Zuhörer. Auch, wenn PowerPoint und Co. inzwischen gut mit Zahlen und deren visueller Darstellung hantieren können, vermeiden Sie es besser. Ein gutes Handout zum Schluss mit allen notwendigen Zahlen ist viel praktischer.
  • Lesen Sie niemals die Folien vor!
    Referenten, die ihre Folien laut vorlesen, haben den Sinn einer Präsentation nicht verstanden. Wer nur seine eigenen Folien vorliest, hat als Referent vor Publikum nichts zu suchen. Lesen kann jeder alleine. Zusätzlich wirkt eine Präsentation automatisch deutlich langweiliger. Die Präsentation soll Ihre Worte untermauern und nicht umgekehrt.
  • Richtiges Timing ist wichtig.
    Lassen Sie den Zuhörern einen Moment Zeit zum Lesen, wenn Sie eine neue Folie präsentieren. Starten Sie mit einer leichten Verzögerung und holen Sie so die Zuhörer ins Boot.
  • Gestalten Sie Ihre Präsentationen ansprechend.
    Natürlich wollen Sie Inhalte vermitteln, doch warum gestalten Sie die Folien nicht auch farblich etwas ansprechend? Achten Sie dabei aber auch weiterhin darauf, dass die Farbauswahl und -intensität im Rahmen bleibt.
  • Durch Bilder und Grafiken wird Ihre Präsentation noch ansprechender.
    Doch achten Sie auch hierbei darauf, dass Ihre Präsentation nicht zu bunt oder bildlastig wird.
  • Erst nach der Präsentation die Handouts verteilen!
    Wer schon während der Präsentation ein Handout bekommt, ist versucht, bereits die ganze Präsentation zu lesen. Damit sind nicht nur etwaige Überraschungseffekte weg, sondern ganz einfach auch häufig die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer.

Wenn Sie diese zehn einfachen Tipps bei Ihrer nächsten Präsentation berücksichtigen, wird Ihr Vortrag mit großer Sicherheit erfolgreich.
Haben Sie Fragen, Kommentare, Anregungen oder weitere Tipps?
Schreiben Sie mir zum Thema perfekte Präsentationen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] - auch in der Präsentation

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Trockene Fakten und Statistiken lebhaft präsentieren

24.02.2010

Hans Rosling hat ein ganz besonderes Talent. Ein Talent, um das ihn sicherlich viele beneiden und ich natürlich auch. Mit seiner ganz besonderen Art schafft er es immer wieder, auch ganz trockene Fakten und scheinbar endlos lange Statistiken – sowohl visuell, als auch kommunikativ ansprechend – in Präsentationen zu vermitteln.

Wie Sie im folgenden Video (englischsprachig) sehen werden, ist es in der Tat möglich, auch komplizierte Inhalte ansprechend an seine Zuhörer zu kommunizieren.

Hans Rosling und seine scheinbar endlos langen Zahlen

Wahrscheinlich wäre jeder Einzelne von uns bei dieser Präsentation spätestens nach fünf Minuten raus gewesen. Wie hoch war noch mal genau das Bruttoinlandsprodukt in Indien und in welchem Verhältnis stand das zur Bevölkerungsdichte pro Quadratmeter? Doch so komplizierte Fakten brauchen Sie nicht mal, um bei Ihren Zuhörern große Verwirrungen auszulösen. Zwei statistische Vergleiche mit zwei Jahreszahlen und wenigen Fakten reichen meistens aus, um die Konzentration und die Orientierung im Zahlendschungel zu verlieren.

Natürlich kann ein Handout Ihnen als Zuhörer aus so einer misslichen Lage heraushelfen. Doch, wie ich bereits in mehreren Beiträgen dieser Blog-Reihe zum Thema „Präsentation” erwähnte, sollten Sie die Handouts nach der Präsentation austeilen, um die ungestörte Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer sicher zu haben.

Welche Programme Ihnen bei der Visualisierung helfen

Natürlich kann Sie die Microsoft-Office-Reihe bei der Erstellung von übersichtlichen Grafiken, Balken- und Tortendiagrammen helfen, aber für die Übersicht und die gute Lesbarkeit sind letztendlich Sie alleine verantwortlich. Selbst das noch so am besten geeignete Präsentations- und Grafiktool, kann nur immer so viel leisten, wie es an Input von Ihnen bekommt. Versetzen Sie sich daher vorher in die Rolle des Zuhörers und überlegen Sie, wie Sie als Zuhörer die Zahlen am besten nachvollziehen könnten.

Haben Sie Fragen zu meiner Blog-Reihe rund um das Thema “Präsentation“?
Dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Ich freue mich auf den Austausch.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] - auch in der Präsentation

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Haben Sie bei Präsentationen den längeren Atem

21.02.2010

Vieles habe ich in meiner Blog-Reihe zum Thema “Präsentation” bereits geschrieben. Über die richtige Anzahl der Folien, die passenden Einstiege und die Kommunikation mit dem Publikum. Auch über die Inhalte einer Präsentation finden Sie in meinem Weblog bereits Einträge. Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie bei Präsentationen den längeren Atem haben.

Auf die richtige Atmung kommt es an!

Ihre Präsentation kann – sowohl inhaltlich als auch optisch – exzellent sein, wenn Sie Ihre Folien nicht genauso gut dem Publikum herüberbringen können, haben Sie ein Problem. Machen Sie an den richtigen Textstellen Pausen und atmen Sie ruhig. Wie das funktioniert, zeige ich Ihnen in diesem Blog-Beitrag.

5 Geheimnisse der Atmung

Verschiedene Atmungsmuster verraten, wie wir atmen und wie groß unsere Nervosität ist:

Bei der Ruheatmung erfolgt die Einatmung durch das Anspannen des Zwerchfelles, welches quer zwischen Brusthöhle und Bauchhöhle liegt und nach oben eine Kuppel bildet. Durch das Anspannen flacht die Kuppel ab und das Lungenvolumen vergrößert sich, so dass Luft in die Lunge strömen kann. Dabei hebt sich die Bauchdecke. Das Verhältnis von Aus- und Einatemzeit bei der Ruheatmung ist annähernd gleich. Die Atemfrequenz ist niedrig. Die Wirkung dieser Atmung auf den Gesamtorganismus ist spannungsmindernd und daher beruhigend. Wichtig ist daher für jeden, dass diese Atemvariante ausgebildet ist. Sie kann bei Bedarf auch gezielt gegen Nervosität eingesetzt werden.

Drei einfache Tipps für die richtige Atmung vor einer Präsentation:

  1. Bekommen Sie ein Gespür für Ihre Atmung. Stellen Sie sich hin und halten Sie die Füße geschlossen. Atmen Sie ganz normal und versuchen Sie, dabei ruhig stehen zu bleiben. Nach kurzer Zeit werden Sie merken, wie der Körper im Atemrhythmus mitschwankt. Beeinflussen Sie den Atem nicht, sondern beobachten Sie Ihn nur.
  2. Stellen Sie sich wieder bequem hin. Dieses Mal stellen Sie die Beine aber schulterbreit auseinander. Legen Sie eine Hand zur Kontrolle auf den Bauch und stellen Sie sich eine Tasse Kaffee oder etwas anderes, für Sie angenehm Duftendes, vor: Frischer Tee oder einen Strauß Blumen zum Beispiel. Während Sie so tun, als würden Sie daran riechen, atmen Sie automatisch in den Bauch.
  3. Gähnen Sie einmal so richtig ausgiebig! Und zwar so, wie Sie es vor Kollegen oder Familie niemals tun sollten: Mit offenem Mund und lauten Gähn-Geräuschen. Denn das Gähnen gehört zu den ältesten Übungen der Stimmerziehung. Die Vorteile dabei sind die Weitung des Rachen- und Mundraumes, die Befeuchtung der Stimmlippen sowie die Senkung des Kehlkopfes in die Tiefstellung.

Welche Atem-Übungen können Sie empfehlen? Haben Sie Tipps und Hinweise, wie sich die Nervosität vor einer Präsentation durch die richtige Atmung verringern lässt? Über Anregungen, Hinweise und Kommentare freue ich mich sehr!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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Kennen Sie die 10-20-30-Regel?

12.02.2010

Die Traum-Maße einer Frau kennt jeder. Doch die 10-20-30 – Regel wird Ihnen vielleicht noch nicht untergekommen sein. Deswegen möchte ich Ihnen, mit meinem heutigen Beitrag, diese kurze, aber doch prägnante – und wie ich finde – sehr hilfreiche Regel vorstellen. Im Rahmen meiner Beitragsreihe, blogge ich zum Thema “Präsentationen“.

Wie gestalte ich eine ansprechende Präsentation?

Stephan List hat in seinem Weblog einen spannenden Vergleich aufgestellt: Das Einschalten des Video-Beamers ist für den Zuhörer genau das Gleiche, wie für den pawlow’schen Hund das Glöckchen. “Tatsächlich reicht mitunter schon das bloße Einschalten des Projektors, um das Auditorium in einen tranceähnlichen Entspannungszustand zu versetzen”, schreibt der Coach und Trainer in seinem Weblog.

Damit das aber nicht jedem Referenten so passiert, gibt Stephan List dem Redner mit der 10-20-30 – Regel eine grobe Faustformel an die Hand. Demnach sollte eine PowerPoint-Präsentation

  • nicht mehr als 10 Folien umfassen
  • keine 20 Minuten lang sein
  • und der Text eine Schriftgröße von 30 pt. aufweisen.

So bleibt dem Referenten, rein rechnerisch, eine Zeit von zwei Minuten pro Folie, was, meiner Meinung nach, auch ausreichend ist. Längere Erklärungen zu einzelnen Themen können, im Nachhinein, bei Rückfragen erläutert werden. Eine Präsentation soll lediglich einen ersten Überblick geben und prägnant über ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung oder die Ergebnisse einer Untersuchung informieren.

Wie merken Sie sich die wichtigsten Regeln zum Thema Präsentation?
Haben Sie bestimmte Tipps und Anregungen. Ich freue mich über Nachrichten von Ihnen, rund um gelungene Präsentationen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!]

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Das ABC der Präsentation

05.01.2010

Auf der Website www.karrierebibel.de von Jochen Mai habe ich das ABC der Präsentation gefunden, dass ich Ihnen in meinem heutigen Beitrag meiner Blog-Reihe zum Thema “Präsentation” sehr gerne vorstellen möchte. Mai stellt beeindruckende Zahlen vor und fasst die wichtigsten PowerPoint-Regeln brillant zusammen.

Von A wie Aufbau bis K wie Körpersprache

Über einen Beginn der Präsentation mit einem Knalleffekt oder einem unterhaltsamen Einstieg, habe ich bereits geschrieben. Laut Mai, merken sich die meisten Zuhörer nur den Einstieg und die Schlusspointe eines Vortrages. Also nutzen Sie Ihre Chancen – vor allem direkt zu Beginn und am Ende Ihres Vortrags. Der Blickkontakt ist ebenso wichtig und muss die ganze Zeit über zum Publikum gehalten werden. Nach Copyright und Design schreibt Jochen Mai über die Effekte und rät, ebenso wie ich, sparsam mit diesen umzugehen. “Verwenden Sie nie mehr als zwei Schrifttypen und möglichst nur Farben aus einer Familie”, rät Mai.

Ähnliche Tipps gibt der Blogger zu den Themen Handout (niemals vor der Präsentation) und Grafiken (schön dezent, aber gerne mal die ein oder andere Grafik). Auch darf, nach seiner Ansicht, ein guter Jux nicht fehlen. Doch auch hier gilt: Humor ist wie Salz: Im Übermaß verdirbt es die Speise. Bei der Körpersprache ist eine offene und standfeste Position einzunehmen. Die Beine sind durchgestreckt und leicht geöffnet. Niemals dürfen die Arme bei einer Präsentation verschränkt sein!

Von L wie Lampenfieber bis Z wie Zeigestock

Lampenfieber kennen wir alle und doch ist es nicht schlimm. Einfache Übungen vor der Präsentation und direkte Ansprechpartner im Publikum für die Interaktion helfen Ihnen, Ihre Nervosität zu unterdrücken. Nur ein Achtel der eigentlichen Nervosität, so haben Forschungen ergeben, dringen nach außen. Seien Sie also ganz beruhigt. Reinigen Sie Ihren Desktop vor dem Anschließen an den Videobeamer, wenn Sie nicht wollen, dass Ihre Zuhörer die letzten Urlaubsfotos oder andere private Dokumente sehen können. Über VGA-Verlängerungskabel bloggt Jochen Mai ebenso, wie über das Versenden von Präsentationen. Denn das wird erfahrungsgemäß besonders schwierig, wenn die Dateien ein bestimmte Größe – etwa durch eingebaute Videos – überschreiten. Statt eines Zeigestockes, können Sie gut und gerne einen Laserpointer oder den Mauszeiger verwenden.

Weitere Tipps und Tricks finden Sie auch in den anderen Teilen meiner Weblog-Reihe Thema Präsentation. Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Ich freue mich über einen Kommentar oder eine Mail von Ihnen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

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Die INITIAL-Zündung für Ihre Präsentation

20.12.2009

Sie müssen eine Präsentation halten und wissen nicht, wie Sie einsteigen sollen? Ihnen fehlt der richtige Einstieg, das gewisse Etwas?

In meinem heutigen Beitrag der Blog-Reihe zum Thema “Präsentation” zeigen ich Ihnen die INITIAL-Zündung – im doppelten Sinn des Wortes.

Mit der INITIAL-Methode den optimalen Einstieg finden

Sind Sie eher der interaktive Typ und binden Sie Ihr Publikum direkt von Anfang an ein? Starten Sie mit einer rhetorischen Frage oder einer ähnlichen Frage und lassen Sie Ihre Zuhörer darüber nachdenken!

Sie können auch nachrichtlich starten und ein aktuelles Beispiel aus der Tageszeitung oder den Nachrichten nehmen, wie zum Beispiel: “Laut Bericht des Allensbacher Institutes, nimmt die Zahl der Menschen über 60 Jahren in den kommenden zwei Jahrzehnten deutlich zu…”.

Überraschen Sie Ihre Zuhörer mit gewagten Aussagen oder bewussten Fälschungen. Natürlich müssen Sie diese im Folgenden schnell wieder richtig stellen. Aber für eine Überraschung sorgt eine gewagte Aussage, zum Einstieg Ihrer Präsentation, allemal.

Oder sind Sie eher der provokante Referent, der seine Zuhörer gerne erst einmal gegen sich aufbringt? Hiermit ist weder pöbeln noch anstacheln gemeint, sondern viel eher das Überhöhen einer These bis ins Extreme oder Absurde. Beispiel: “Deutschland wird nie wieder so einen guten Bundeskanzler bekommen, wie Gerhard Schröder.”

Vergleiche, Bilder oder Analogien können Ihnen bei Ihrer Präsentation ebenfalls hilfreich sein, um gut in das Thema einzusteigen.

Persönliche Geschichten begeistern Zuhörer am meisten. Verknüpfen Sie Ihr Thema doch mit einer persönlichen Geschichte – natürlich nur, sofern das möglich ist.

Mit einem guten Witz kommen Sie bei Ihren Zuhörern gut an. Humor zahlt sich oftmals aus. Sie sind kein Komiker, es geht nur um einen guten Witz zum Start Ihrer Präsentation. Übertreiben Sie es nicht!

Über Fragen, Anregungen, Kommentare oder Feedback würde ich mich sehr freuen. Treten Sie mit mir in Kontakt.

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Präsentation – Die Körper-Sprache

12.12.2009

bruecke-nieten-schatten

Eine Sprache ohne sprachliche Barrieren?

Wer in einem international aufgestellten Unternehmen arbeitet, spricht mit Sicherheit mehrere Sprachen. Doch beherrschen Sie auch die Körper-Sprache?

Jeder von uns spricht Sie – jeden Tag. Doch setzen wir unsere Mimik und Gestik ganz bewusst ein, um unsere gesprochenen Worte zu unterstützen? In meiner Blog-Reihe beschäftige ich mich mit Präsentationen. Von der passenden Fernsteuerung für Ihren PC, bis zu den kreativsten Einleitungssätzen, schreibe ich über alles, rund um die Präsentation.

Was Sie an der Körpersprache erkennen können

Bei einem Besuch in einem Unternehmen entfiel mir der Name des Inhabers. Bereits während der Fahrt im Auto grübelte ich die ganze Zeit, wie der Inhaber hieß. Es wollte mir aber partout nicht einfallen. Im Unternehmen angekommen, merkte ich schnell, wer der Chef war, ohne dass sich dieser kleidungstechnisch von seinen Angestellten abhob. Ganz ohne Worte konnte ich also denjenigen sofort erkennen, der in dem Unternehmen die Entscheidungen traf.

Oftmals vertrauen wir bei Begegnungen dem ersten Eindruck. Schnell stecken wir Menschen in Schubladen, sortieren vor, ob uns dieser Mensch liegt oder nicht, ob wir ihn sympathisch finden oder uns eher abgestoßen fühlen. Dabei enthält dieser erste Eindruck oftmals viel mehr Informationen, als wir glauben wollen. Wie können uns Menschen beeindrucken, die verträumt in den Himmel schauen oder die, auf eine ganz gewisse Art, die Zeitschrift in der Bahn umblättern?
Unsere kleinen feinen Antennen nehmen unterbewusst viel mehr wahr.

Welche Körperhaltungen sagen was über uns aus?

Folgendes Video mit dem Austrofred soll Ihnen beim “1×1 der Körpersprache” behilflich sein.

Verschränkte Arme – das weiß jeder – setzen nicht gerade einen offenen Gesprächspartner voraus, ganz im Gegenteil. Doch wie sieht es eigentlich mit den Beinen aus? Wenn die Beine leicht geöffnet sind, signalisiert uns das, dass unser Gegenüber entspannt ist. Geschlossene und eng beieinander stehende Beine zeugen von Anspannung. Und auch unsere Füße verraten eine ganze Menge über unsere Gefühlslage. Parallel stehende Füße „stehen” für Souveränität, während das Stehen auf dem Ballen oder den Fersen als Unruhe und Verspannung verstanden werden.

Das Fenster unserer Seele sind die Augen. Sind sie konstant und eindringlich, dann deutet das auf ein bewusstes provokantes Verhalten hin. Sie haben ihr Gegenüber praktisch im Fokus und lassen ihn nicht mehr los. Umherschweifende Augen zeigen ein mangelndes Interesse und eine geistige Abwesenheit. Aus den Comics wissen wir: Wer nach oben schaut, der sucht nach Lösungen oder versucht, sich an etwas zu erinnern.

Wie stehen Sie am sichersten und besten bei Präsentationen? Welche Tipps und Tricks haben Sie, um beim Publikum souverän zu wirken? Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Anregungen zum Thema gelungene Präsentationen.

Eine Fortsetzung dieser karriereträchtigen Thematik ist in loser Abfolge geplant.

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Präsentation – Ihre Investition

17.11.2009

bruecke-nieten-schatten

Präsentationskompetenz – Eine Schlüsselqualifikation der Führungskraft?

Weniger das Streben nach Perfektionismus jedem alles detailgetreu zu erläutern, sondern vielmehr die Kompetenz, bei geringem Zeitaufwand das jeweils Relevante derart aufzubereiten, dass die Präsentation zu einem schnellen und präzisen Resultat führt, ist mehr denn je gefragt – und über-lebensnotwendig geworden.

Unter welchen Rahmenbedingungen ist das anzustrebende Ziel realisierbar?

Bevor wir uns mit der Beantwortung dieser Frage näher beschäftigen, gönnen Sie sich die Zeit für den folgenden Videoclip. Es ist der verzweifelte Versuch einer besonderen Spezies deutscher Sprachkultur beim Transfer der eigenen sprachlichen Ausprägung:

Ihre Invention in Präsentation rechnet sich – immer!

Im Endeffekt verfolgt jede Präsentation vor allem ein Ziel:
Der Zuhörer soll bei körperlicher Anwesenheit und geistiger Aufmerksamkeit mit mentaler Begeisterung Inhalte unterschiedlichster Art “kaufen”.

Daher müssen diese Inhalte auf das Wesentliche reduziert und zielgruppengerecht komprimiert formuliert werden.

Ein häufiger Trugschluss bei einer Präsentation liegt darin, dass die Zuhörer bereitwillig Zeit investieren, wenn Sie dafür mehr oder bessere  Inhalte vermittelt bekommen. Ein profunder Präsentationsinhalt sowie sachlich korrekte Ansätze zur Lösung, sind lediglich elementare Voraussetzung, aber eben auch nicht mehr – und erst recht keine Legitimation für praktizierte Langatmigkeit und Langeweile.

Entscheidend ist die Art, WIE die, für die Information oder die Herbeiführung einer Entscheidung, relevanten Inhalte aufbereitet und visualisiert werden.

Präsentationen leben von

  • dem Referenten, der präsentiert und
  • von dem Produkt, das er anbietet.

Präsentation ist die Quintessenz aus Informationskompetenz, effektivem Arbeiten, Kommunikationsfähigkeit und Kreativität. Die Inhalte Ihrer nächsten Präsentation sollten daher leicht erfassbar, praxisnah, amüsant, spannend – und vor allem KURZ sein.

Ihr persönliches “Return on Presentation-Investment” kann sich so darstellen:

  • SIE als Person “prägen sich ein”
  • SIE werden ermuntert, Ihre Präsentation vor einem anderen oder relevanteren Publikum zu wiederholen
  • IHRE Karrierechancen steigen
  • IHR Lösungsansatz wird von den Entscheidern akzeptiert
  • IHR Anliegen (Personal, Budget, …) wird bewilligt

Jede Präsentation ist eine Herausforderung - SIE müssen IHR Publikum davon überzeugen, dass es lohnt, IHNEN zuzuhören.

Zum Abschluss noch ein Beispiel für eine erfolgreiche Selbstpräsentation:

Der Film präsentiert deutlich: Erfolg ist, wenn erfolgt, was ich will -
so lautet zumindest die Erfolgsdefinition der erfolgreichen Argumentationstrainerin Wiltraud Johanning-Natzke.

Eine Fortsetzung dieser karriereträchtigen Thematik ist in loser Abfolge geplant.

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