Fakten im Change Management

19.09.2011

Die Welt des Industriemeisters ist von großer Dynamik und Herausforderung geprägt. Permanent befindet er sich im Spannungsfeld zwischen der Befriedigung der „heruntergebrochenen“  Unternehmensziele und den individuellen Ansprüchen seiner Mitarbeiter.

Im Rahmen des starken Wettbewerbs kann es sich kein dauerhaft erfolgreiches Unternehmen leisten, die eigenen Prozesse nicht kontinuierlich zu überprüfen und an den sich schnell verändernden Markt zu adaptieren. Dabei ist strategisches Verhalten angesagt.

Um diesem Anspruch zu genügen, muss der Industriemeister sich immer häufiger mit Change Management – oder auch Veränderungsmanagement – genannt beschäftigen. Die Aufgabe besteht darin, Veränderungsprozesse jeglicher Art im Unternehmen erfolgreich zu begleiten. Das es dazu einer eigenen Form eines Managements bedarf, liegt an der eingangs erwähnten schnelllebigen Businesswelt. Auch im Privatleben bleiben wir von globaler „Schnelligkeit“ nicht verschont.

Im Job sind die Auswirkungen aber deshalb gravierender,weil sie dort gleich eine Vielzahl von Menschen betreffen – eben die Mitarbeiter.

Neue, beim Wettbewerb etablierte Prozesse, stagnierende oder rückläufige Absatzzahlen, neue Produktionsmethoden oder neue gesetzliche Vorschriften sind nur ein paar Beispiele, für externe und interne Trigger, die die Notwendigkeit von Veränderungen anstoßen können. Die Rasanz, mit der Unternehmen – und damit zwangsläufig auch die Mitarbeiter – genötigt werden, auf derartige Ereignisse zu reagieren, nimmt stetig zu. Damit wird ein Unternehmen, das seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten will, permanent vor die große Herausforderung gestellt, die betriebsinternen Prozesse und Abläufe zeitnah zu verändern.

Im Klartext bedeutet das, sie müssen effizienter und effektiver gestaltet werden, um schneller und kostengünstiger zu produzieren – nur so kann die Wettbewerbsfähigkeit temporär gesichert werden.

Notwendige Veränderungen dieser Art haben jedoch unmittelbaren Einfluss auf die Mitarbeiter der Industriemeister, da sie direkt von den sich ändernden Prozessen und Abläufen betroffen sind.

Die Chance im Wandel

Der unternehmerisch notwendige Wandel bietet allen Beteiligten eine große Chance. Nur wenn der neue Prozess von den betroffenen Mitarbeitern supportet und „gelebt“ wird, ist er langfristig von Erfolg gekrönt. Die eigentliche Chance liegt in der möglichen Win-win-Situation für die Mitarbeiter und das Unternehmen.

Dabei ist der Industriemeister wirklich gefordert, die Implementierung des Veränderungsprozesses mit Hilfe von motivierten Mitarbeitern „zu meistern“.
Das ist die große Herausforderung eines in jeder Hinsicht gelungenen Veränderungsmanagements.

Wenn Sie ergänzende Beiträge, Impulse oder konstruktive Kritiken für mich haben – wie immer, jederzeit und gern!

Mit herzlichem Gruß,
euer Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] – besonders im Change Management

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Veränderung mit Entwicklungsfähigkeit

14.05.2010

Das einzig Beständige in dieser Welt ist die Veränderung. Diese Erkenntnis erfordert eine immer schneller Adaption von Prozessen und Verhaltensweisen, um am Markt als Unternehmen zu über-leben. Veränderungen bedeuten aber immer auch zugleich den Verlust von Sicherheit – ein Wert, der mit zunehmendem Lebensalter immer mehr an Bedeutung gewinnt.

In diesem Spannungsfeld laborieren aber auch vermehrt junge Führungskräfte, die mit den Ängsten und Bedenken der “Alten” wenig am Hut haben. Veränderungen beinhalten für sie in der Regel einen hohen Wow- und Fun-Faktor.

Eine Annäherung beider Parteien – der “Fun-Generation” und der” Bedenkenträger” – ist im Sinne eines Unternehmenserfolges aber angesagt. Eine nette Anekdote, die sich dieser Thematik unaufdringlich nachdenklich machend widmet, ist mir inhaltlich noch grob gegenwärtig. Hier ist sie, sie stammt von Samuel Langhorne Clemens – besser bekannt unter seinem Pseudonym Mark Twain.

Mark Twain war ja ein sehr vielseitiger Patchworker,  in seiner Eigenschaft als Zeitungsredakteur war er auch für die Ratgerberseite dieser Zeitung zuständig. In diesem Zusammenhang soll ihm einmal eine Siebzehnjährige geschrieben haben, sie verstehe sich mit ihrem Vater nicht, weil  dieser rückständig und ohne jegliches Verständnis für das Moderne sei.
Mark Twain soll folgendes darauf geantwortet haben:

“Ich kann Sie sehr gut verstehen. Als ich siebzehn Jahre alt war, zeigte mein Vater ebenfalls keinerlei Bildung. Haben Sie Geduld mit alten Leuten! Die entwickeln sich einfach langsamer. Zehn Jahre später, als ich siebenundzwanzig war, konnte ich mich schon vernünftig mit ihm unterhalten. Heute bin ich siebenunddreißig, und, ob Sie es glauben oder nicht, ich kann ihn fragen, wenn ich keinen Rat mehr weiß. Es ist wirklich verblüffend, was der alte Herr dazugelernt hat.”
(Quelle : Kalenderanekdote)

Nutzen Sie die Twainsche Ironie zu ihren Gunsten.

Ich freue mich auf Ihre Anmerkungen!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Wolfgang Natzke

[der Mensch macht's!] - auch in der Entwicklung

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